Episode: #1.01 Das verlorene Happy End

Snow White und Prinz Charming erleben entgegen des Willens der Bösen Königin ihr Happy End, doch so einfach will sich die Königin nicht geschlagen geben. Sie legt einen Fluch über das Märchenreich, der alle darin lebenden Geschöpfe in das kleine Dörfchen Storybrook verfrachtet, wo sie ein tristes Leben führen, ohne zu wissen, wer sie eigentlich sind. Snow White konnte ihre neugeborene Tochter Emma aber noch vor dem Fluch retten. Henry, der adoptierte Sohn der Bürgermeisterin von Storybrook, ist fest davon überzeugt, dass diese Geschichte wahr ist, und macht sich auf die Suche nach seiner richtigen Mutter Emma, weil er diese als Retterin für alle Dorfbewohner sieht. Sie soll gegen die Bürgermeisterin, die in Wahrheit die Böse Königin ist, ankämpfen. Emma ist allerdings nicht überzeugt von dieser unglaublichen Geschichte und will erst mal nur, dass das Kind wieder sicher nach Hause kommt.

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Foto: Jennifer Morrison, Once Upon a Time - Copyright: 2011 American Broadcasting Companies, Inc. All rights reserved.
Jennifer Morrison, Once Upon a Time
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Prinz Charming reitet schnell in den Wald, doch als er die sieben Zwerge erreicht, sagen sie ihm, dass er zu spät ist; Snow White ist bereits verstorben. Er besteht aber darauf, sich von ihr zu verabschieden, und erweckt sie mit seinem Kuss wieder zum Leben. Später heiraten die beiden Verliebten und werden vom gesamten Königreich gefeiert. Die Böse Königin kommt herein und verspricht, dass sie all das Glück des Paares zerstören wird, und wenn es das Letzte sei, was sie tut. Bevor der Prinz sie aufhalten kann, ist die Böse Königin wieder verschwunden.

Ein Junge fährt in die Großstadt und klammert sich dabei an ein Märchenbuch, das ihm sehr wichtig ist. Unterdessen trifft sich Emma mit einem Mann in einem Restaurant zu einem vermeintlichen Date. Sie ist jedoch Kopfgeldjägerin und will den Mann einfach nur überführen. Sie geht danach nach Hause und feiert einsam und alleine ihren 28. Geburtstag, als es an der Tür klingelt. Der Junge steht vor der Tür und stellt sich als Henry vor, ihren Sohn.

Emma ist zunächst überfordert mit der Situation, zumal Henry gleich mit ihr zu sich nach Hause fahren will. Emma will die Polizei rufen, aber Henry kann Emma überreden, mit ihm nach Storybrook, Maine zu fahren.

Snow White ist schwanger, macht sich aber Sorgen, dass die Böse Königin ihre Androhung wahr macht. Prinz Charming versucht ihr gut zuzureden, doch Snow hat sich schon auf einen Plan festgelegt: sie will mit IHM sprechen. Der Prinz ist sofort dagegen, des es gebe einen guten Grund, warum ER eingesperrt ist. Snow ist aber verzweifelt und überredet ihren Mann.

Emma ist mit Henry nach Storybrook unterwegs. Dieser liest in seinem Märchenbuch und erklärt Emma, dass alle Geschichten in diesem Buch wahr seien und wirklich passiert sind. Er behauptet auch, dass Emma im Buch stehe und sie alle Probleme lösen könne.

Snow und der Prinz besuchen Rumpelstilzchen in seiner Zelle. Er weiß bereits, warum sie kommen. Gegen das Versprechen, den Namen von Snows ungeborenem Kind, das ein Mädchen sein wird, zu erfahren, gibt er preis, dass die Böse Königin einen mächtigen Fluch vorbereitet, der alle einsperren wird. Sie werden in der Zeit gefangen sein und alles, was sie lieben, wird ihnen entrissen werden. Es gibt dann keine Happy Ends mehr. Rumpelstilzchen verrät, dass Snow und Charming ihre Tochter in Sicherheit bringen müssen, damit diese an ihrem 28. Geburtstag zurück kehren kann, um den entscheindenden Kampf zu beginnen. Snow verrät Rumpelstilzchen schließlich, dass ihre Tochter Emma heißen wird.

Emma und Henry haben Storybrook erreicht und Emma stellt fest, dass die Kirchturmuhr nicht geht. Henry erklärt, dass die Uhr schon lange nicht funktioniert und das dies an dem Fluch liegt, den die Böse Königin ausgesprochen hat. Ein Bürger der Stadt, Archie, kommt vorbei und verrät, dass Henrys Adoptivmutter die Bürgermeisterin ist. Archie fragt, warum Henry heute nicht bei ihm zur Therapie war. Als Archie wieder geht, erklärt Henry, dass auch Archie eine Märchenfigur sei und Hilfe brauche, weil er nicht weiß, wer er eigentlich ist. Emma hört sich das ungläubig an.

Der Prinz hat eine Versammlung einberufen, um das Vorgehen gegen die Böse Königin zu besprechen. Er will kämpfen, während Jiminy Cricket, die weise Grille, meint, dass Kraft gegen einen bösen Zauber keine Chance habe. Snow glaubt auch, dass sie keine Chancen haben, und will aufgeben. Der Prinz meint aber, dass sie zumindest daran glauben müssen, dass ihr Kind das Gute verteidigen wird. Die Blaue Fee erklärt, dass ein verzauberter Baum die Rettung vor dem Fluch ist, und Geppetto versichert, dass er aus dem Holz einen Schrank bauen könne. Man kann in diesem aber nur eine Person retten.

Henry will nicht zurück zu seiner Mutter Regina Mills, weil diese ihn nicht lieben würde. Regina (die Böse Königin) kommt sofort aus dem Haus gestürmt und ist froh, dass Henry nichts fehlt. Sie ist aber nicht erfreut, dass seine leibliche Mutter vor ihr steht. Regina kann sich nicht erklären, wie Henry Emma überhaupt ausfindig machen konnte. Die Bürgermeisterin erklärt Emma, wie sie als alleinerziehende Mutter zu kämpfen hat und dass sie merkt, dass Henry sie nicht leiden kann. Emma erwidert, dass dies nur an den Märchen liegt, aber Regina weiß nicht, wovon Emma redet. Emma verabschiedet sich daraufhin. Sie ist geschafft und fährt wieder nach Hause. Auf ihrem Beifahrersitz sieht sie aber Henrys Märchenbuch und ist einen Moment unaufmerksam, als plötzlich ein Wolf auf der Straße steht, dem sie nur ausweichen kann, indem sie mit ihrem Wagen gegen das Ortsschild von Storybrook fährt. Sie wird durch den Aufprall bewusstlos.

Geppetto ist mit Pinocchio dabei, den Schrank zu bauen, und der Prinz und Snow diskutieren, wer gerettet werden soll. Snow will nicht ohne ihren Mann gehen, doch dieser macht deutlich, dass es nicht anders geht. Plötzlich merkt Snow, dass das Kind kommt. Zeitgleich macht sich auch der Fluch daran, das Königreich zu erreichen.

Emma wacht in einer Gefängniszelle auf und der Sheriff, Graham, glaubt ihr nicht, dass ein Wolf auf der Straße stand. Regina kommt herein, weil Henry wieder weggelaufen ist, und ist nicht besonders glücklich, dass sich Emma noch in Storybrooke aufhält. Emma bietet an, ihre Fähigkeiten als Kopfgeldjägerin zu nutzen, um Henry zu finden. Kurze Zeit später findet Emma heraus, dass Henry mit der Kreditkarte von Mary Margaret Blanchard die Suche nach Emma aufgenommen hat. Regina erklärt, dass Mary Margaret Henrys Lehrerin ist.

Regina ist in der Schule und will von Mary Margaret (Snow White) wissen, wo Henry ist. Mary Margaret stellt fest, dass ihre Kreditkarte gestohlen wurde. Sie flucht vor sich hin, dass sie Henry nie das Buch hätte geben sollen, und erklärt Regina auf deren Nachfrage, dass es seine Kreativität fördern und ihm helfen sollte, weil er sich so allein fühlt. Regina verlässt frustriert den Raum und Emma fragt Mary Margaret, warum das Buch helfen könne. Mary Margaret erklärt, dass Geschichten helfen, um in der Welt zurecht zu kommen. Sie erklärt auch, dass Henry darunter leidet, weil ihn seine Mutter weggeben hat, entschuldigt sich aber sofort bei Emma für diese Worte. Mary Margaret denkt, dass Henry seine Stärke aus der Hoffnung nach einem Happy End zieht und man in seinem Schloss nach ihm suchen sollte.

Snow bringt ihr Kind zur Welt, während der Fluch sich zusammen mit der Bösen Königin dem Schloss nähert. Der Zwerg Doc sagt, dass man Snow nicht mehr rechtzeitig zum Schrank bringen könne. Als das Baby geboren ist, wird den Eltern klar, dass das Kind alleine in den Schrank gegeben werden muss. Snow verabschiedet sich schweren Herzens von der kleinen Emma und der Prinz schafft es noch gerade so, das Baby in den Schrank zu legen, bevor die Wachen der Bösen Königin ihn angreifen. Mit letzter Kraft sieht er noch, dass sich Emma nicht mehr im Schrank befinden. Sie ist in Sicherheit.

Emma hat Henry in seinem Schloss, einem Spielgerüst, gefunden. Henry hatte gehofft, dass Emma sie alle retten würde. Er erklärt auch, dass er weiß, warum sie ihn zur Adoption gegeben hatte, denn sie wollte, wie Snow bei Emma, dass er die besten Chancen hat. Emma ist gerührt, macht aber deutlich, dass sie in keinem Buch steht und keine Retterin sei. Henry bettelt darum, dass sie eine Woche bei ihm bleibt, damit er beweisen kann, dass er Recht hat. Außerdem wäre sein Leben bei Regina die Hölle. Emma erklärt, dass sie es viel schwerer hatte, weil ihre Eltern sie einfach am Highway abgestellt hätten, statt sie wenigstens in ein Krankenhaus zu bringen. Außerdem hat sie nie ein richtiges Zuhause gefunden. Henry erklärt weiterhin alles mit seinen Märchen, doch Emma lässt sich nicht überzeugen.

Snow findet ihren Prinzen leblos am Boden, als die Böse Königin herein kommt und erklärt, dass Snow bald nicht einmal mehr wissen werde, wer er ist. Als die Königin zu erfahren verlangt, wo das Baby ist, wird Snow klar, dass für sie noch Hoffnung besteht. Der Fluch nimmt nun Formen an und die Böse Königin freut sich auf den neuen Ort, wo das einzig gute Ende ihr eigenes sei.

Emma liefert Henry erneut bei Regina ab. Emma erklärt, dass sie es seltsam findet, dass Henry genau dann aufgetaucht ist, nachdem sie sich zum Geburtstag gewünscht hat, nicht mehr alleine zu sein. Regina macht klar, dass Henry ihr Sohn ist, weil sie sich in den letzten zehn Jahren um ihn gekümmert hat. Sie fordert Emma auf, die Stadt zu verlassen, und droht ihr unverhohlen. Emma fragt, ob Regina Henry lieben würde, ist von der bejahenden Antwort der Bürgermeisterin aber nicht überzeugt. Regina nimmt das Märchenbuch an sich.

Mary Margaret ist im Krankenhaus und legt Blumen ans Bett eines Mannes (Prinz Charming), der im Koma liegt. Derweil schaut Henry aus dem Fenster auf die Kirchturmuhr. Emma sucht das Bed & Breakfast des Städtchens auf, wo sich die Inhaberin gerade mit ihrer Enkelin Ruby streitet. Als Emma ein Zimmer bestellt, taucht Mr. Gold (Rumpelstilzchen) hinter ihr auf, um Geld einzutreiben. Er merkt an, dass ihm der Name Emma gefalle, und wünscht ihr einen angenehmen Aufenthalt. Als Emma ihren Schlüssel für ihr Zimmer bekommt, schaltet die Kirchturmuhr von 08:15 Uhr auf 08:16 Uhr um und Henry lächelt zufrieden.

Emil Groth - myFanbase


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