Episode: #1.01 Die ersten 17 Stunden

Jake Green kehrt nach fünf Jahren in seine Heimat Jericho zurück. Dort will er das Erbe seines Großvaters antreten. Allerdings trifft er bei seinem Vater nur auf Ablehnung und er will sofort wieder abreisen. Doch dazu wird es nicht kommen, da plötzlich in Denver eine Atombombe explodiert und Jericho von der Außenwelt abgeschnitten wird. Die Bewohner versuchen, mit der neuen Situation zurecht zu kommen und erkennen erst allmählich die wahren Ausmaße.

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Jake Green trifft mit dem Zug am Bahnhof von Denver ein und macht sich auf dem Weg in seine Heimatstadt Jericho. Als erstes besucht er seinen alten Freund Stanley Richmond und sieht dabei auch dessen Schwester Bonnie Richmond wieder, die taub ist. Danach kauft er in Gracies Laden ein Blumenstrauß und trifft beim Verlassen des Ladens auf seine Ex-Freundin Emily Sullivan, die ihm erzählt, dass sie jetzt an der High School als Lehrerin arbeitet und mit einem Banker verlobt ist. Am Ende des Gesprächs erzählt er ihr wie schon Stanley und Gracie eine Lüge auf die Frage, wo er gewesen sei. Nachdem er bei dem Haus seiner Eltern ankommt, wird er von seiner Mutter - Gail Green - und seinem Bruder - Eric Green freundlich empfangen. Im Wohnzimmer diskutieren die drei zusammen mit Jakes Vater Johnston Green , der auch Bürgermeister von Jericho ist, was mit dem Erbe von Jakes Großvater passieren soll. Danach besuchen Jake und Gail das Grab seines Großvaters. Da er nicht in der Stadt war, hat er die Beerdigung verpasst. Als Gail ihm Geld zustecken will, bemerkt er dies und gibt es ihr zurück.

Zwei Kinder, denen die Rede des Präsidenten, die jeder zu verfolgen scheint, zu langweilig ist, gehen nach draußen und spielen Verstecken. Plötzlich kommt es zu Störungen in den Handy-, Radio und Fernsehnetzen. Woody, der sich auf dem Dach vor seiner Schwester versteckt hat, beobachtet einen Atompilz in den Himmel aufsteigen. Bonnie, Stanley und Heather, die gerade auf einem Ausflug mit ihrer Klasse unterwegs ist, sehen den Atompilz ebenfalls. Der Bus verunglückt, nachdem er mit einem verängstigten Reh zusammenstößt.

Woody ist sofort mit seiner Schwester und seinem Vater zu den Greens gegangen, um ihnen von dem Gesehenem zu erzählen. Johnston schlussfolgert, dass die Explosion aus Richtung Denver gekommen sein muss. Da die Telefonleitungen tot sind, macht er sich auf den Weg zur Polizeistation. Dort eingetroffen erkundigt er sich nach dem Zustand der Stadt und fragt nach dem Geiger-Zähler. Plötzlich treffen auch die Eltern der Kinder des Schulausflugs ein, die um Hilfe bei der Suche bitten. Nun macht sich Johnston auf den Weg zu Oliver, da er der einzige ist, der ein Funkgerät besitzt. Er empfängt sie mit einem geladenen Gewehr und verkauft ihnen das Funkgerät für 50 Cent.

Jake ist gerade mit seinem Auto unterwegs und beobachtet den Atompilz, er stößt mit dem Auto der Gegenfahrbahn zusammen. Nachdem er wieder aufwacht, stellt er eine Verletzung an seinem Bein fest und erkennt, dass die beiden Insassen aus dem anderen Auto tot sind. Jake macht sich zu Fuß auf den Weg, unterwegs trifft er auf zwei Kinder, die ihn um Hilfe bitten. Jake humpelt mit den Kindern zum Schulbus. Dort angekommen kümmert er sich um ein Mädchen namens Stacy, die sich bei dem Unfall die Luftröhre eingequetscht hat, so dass sie nicht mehr richtig atmen kann. Er versucht zunächst die Schwellung zu kühlen, doch plötzlich setzt ihre Atmung komplett aus und er bastelt aus Strohhalmen und Pflaster einen Tubus, den er ihr durch einen Luftröhrenschnitt einführt und sie so beatmet. Nachdem sie wieder von selbst atmet, fährt er blutend und unter Schmerzen den Bus nach Jericho zurück.

Robert Hawkins bietet währenddessen bei der Polizei seine Hilfe an, da er in St. Louis als Polizist gearbeitet hat. Er schlägt einem Polizisten vor, die Stadtnamen an den Polizeiwagen zu übersprühen, damit sie nicht gefunden werden können. Sein Vorschlag wird abgewiesen.

Dale Turner kommt von der Arbeit nach Hause und hört sich die Nachricht an, die seine Mutter auf dem Anrufbeantworter hinterlassen hat. Im Hintergrund ist ganz deutlich eine Explosion zu hören. Während er die Nachricht immer wieder abspielt, fällt in der Stadt der Strom aus. Er hat sich zu den Greens begeben, um ihnen die Nachricht vorzuspielen. Nachdem die Anwesenden erfahren haben, dass seine Mutter sich nicht in Denver sondern in Atlanta befunden hat, müssen sie nun wohl die Theorie eines radioaktiven Unfalls verwerfen.

Die Polizisten, die sich auf die Suche nach dem Schulbus begeben haben, finden stattdessen einen verlassenen Gefangenentransporter. Plötzlich wird der Sheriff angeschossen.

Währenddessen fangen die Bewohner an, sich an der Tankstelle zu prügeln. Die Feuerwehr trifft ein und versucht sie zu beruhigen. Plötzlich versucht Gray Anderson, ein politischer Gegner von Johnston, die Bewohner gegen ihn anzustacheln. Rechtzeitig um Schlimmeres zu verhindern, trifft Johnston an der Tankstelle ein und unterrichtet die Anwohner von der zweiten Explosion. Im Hintergrund ist eine Hupe zu hören, der Schulbus hält an der Tankstelle und die Kinder laufen zu ihren Eltern. Jake wird ins Krankenhaus gebracht und erzählt Eric von dem zweiten Bus am Straßenrand.

Johnston wendet sich nochmals an die Anwohner und verkündet, dass er enttäuscht von ihnen ist, sie nach Hause gehen sollen und sie sich morgen im Rathaus treffen. Zu guter Letzt macht er ihnen noch Hoffnung, dass er denke, dass es nur in Denver und Atlanta Explosionen gab.

In der Zwischenzeit ist Emily unterwegs zum Flughafen, weil sie ihren Verlobten abholen soll. Nachdem sie irgendetwas überfahren hat, hält sie am Straßenrand an und ist plötzlich von toten Krähen, die auf der Straße liegen, umgeben.

Anja Schmidt - myFanbase


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