Episode: #3.02 Königinsmund

In der "House of the Dragon" Episode #3.02 Königinsmund riskiert Alicent Hohenturm (Olivia Cooke) alles, um ihren Teil der Abmachung zu erfüllen. Unterdessen muss Rhaenyra Targaryen (Emma D'Arcy) entscheiden, ob der Eiserne Thron den Preis wert ist.

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Emma D'Arcy, House of the Dragon
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Zur Schlacht in der Gurgel stoßen die Drachen Seerauch, Silberschwinge und Vermithor mit ihren Drachenreitern Addam von Holk, Ulf Weiß und Hugo Hammer. Sie überziehen die verbliebenen Schiffe der Feinde mit Drachenfeuer. Indes wendet sich Baela Targaryen auf Mondtänzerin vom Ort des Geschehens ab. Sie erreicht Drachenstein gemeinsam mit dem Leichnam von Jacaerys Velaryon, der aus dem Wasser gezogen wurde. Behutsam transportieren die Männer ihn angeführt von einer erschütterten Baela durch die Drachenhöhle hinein in die Festung, wobei sie an einem fassungslosen Lorent Marbrand vorbeikommen. Jener fragt nach der Schlacht und Baela meint, dass sie gewonnen haben. In den Hallen von Drachenstein kommt Rhaenyra Targaryen zu ihnen und es fehlen Baela die Worte. Langsam geht Rhaenyra auf Jacaerys zu und will erst nicht glauben, was sie sieht. Sie spricht Jacaerys an und beginnt ihn zu schütteln, als er nicht antwortet. Master Gerardys, Bartimos Celtigar und Mysaria sehen die Szene schockiert mit an, während Rhaenyra zwischen Trauer, Wut und Entsetzen schwankt. Lorent versucht, Rhaenyra von Jacaerys wegzuziehen, woraufhin sie ihn angeht. Daraufhin geht Lorent auf die Knie, um seinen Tod bittend, da er sie enttäuscht hat. Rhaenyra sieht nicht, was es Gutes bringen würde, wenn nach Jacaerys nun auch Lorent sterben wird. In Rage vor Trauer schreit Rhaenyra die Versammelten an, da sie alle zuließen, dass Jacaerys sie einsperrte. Schluchzend schließt Rhaenyra ihren leblosen Sohn in die Arme.

Während sich das Schlachtfeld in der Gurgel vom Wasser an Land verlagert hat, sucht Alyn von Holk gemeinsam mit einigen weiteren Männern die See nach Corlys Velaryon ab. Unterdessen ist Rhaena Targaryen auf Schafsdieb ins Grüne Tal zurückgekehrt. Die vollkommen erschöpfte Rhaena bittet Jeyne Arryn um Unterschlupf, doch jene ist alles andere als freundlich gestimmt. Jeyne Arryn setzt Rhaena vom Tod Jacaerys' in Kenntnis, woraufhin Rhaena versucht, sich zu rechtfertigen und aufzuzeigen, dass sie Schafsdieb nicht unter Kontrolle hatte. Als Rhaena um Asyl bittet, versichert Jeyne, dass Rhaenyra sich an Schafsdieb und Rhaena rächten wird, doch Rhaena meint, dass niemand sie erkannt hat. Jeyne zeigt weder Verständnis noch Mitgefühl und befielt Rhaena zu verschwinden, doch dann platzt Rhaena damit heraus, dass Jeyne einen Drachen zum Schutz wollte, den sie nun zur Verfügung stellen kann. Kurz zögert Jeyne, dann ist sie einverstanden damit, dass Rhaena im Grünen Tal verbleibt, sie unterstreicht aber auch, Rhaena niemals wiedersehen zu wollen.

Nach der gewonnenen Schlacht am roten Arm feiern Daemon Targaryen, die Männer der Flusslords und die von Rodrick 'Roddy die Ruine' Dustin aus dem Norden ein rauschendes Fest, bis Simon Kraft mit einer Nachricht für Daemon bei ihnen erscheint. Als Daemon den Brief liest und von Jacaerys' Tod erfährt, erstirbt sein Lächeln. Traurig teilt er Oscar Tully und Roddy mit, was geschehen ist und dass er nach Königsmund aufbrechen soll, um dort mit Rhaenyra den eisernen Thron zu beanspruchen. Die Armee soll ihnen nach Süden folgen. Daemon versichert den Männern, dass man ihnen mit Drachen entgegenkommen wird, sobald Königsmund eingenommen ist, dann macht er sich auf den Weg zu Caraxes. Bei ihm wird er bereits von Alys Strom erwartet. Jene verdeutlicht Daemon, dass die Männer sich nur auf ihr Zutun hin Rhaenyra angeschlossen haben, weshalb sie mit Harrenhal entlohnt werden will. Grinsend erklärt Daemon, dass eine Frau ihrer niederen Stellung keinen Anspruch auf diesen Sitz hat, doch er meint, dennoch mit Rhaenyra über eine Belohnung zu sprechen. Ernüchtert wendet Alys sich ab und fordert Daemon auf, nicht zurückzukehren.

Bisher konnte Alyn Corlys nicht entdecken, weder tot noch lebendig. Am Himmel erblickt er Baela auf Mondtänzerin, die gleich darauf in seiner Nähe landet. Sie glaubt nicht, dass Corlys das Zeitliche gesegnet hat und dankt Alyn für sein Engagement bei der Suche nach ihrem Großvater. Alyn fragt nach Baelas Erinnerungen an Corlys, woraufhin Baela ein paar zärtliche Worte äußert. Außerdem merkt sie an, zu glauben, dass Corlys aus Liebe zu Rhaenys Targaryen versuchte, Alyn nicht in sein Leben zu lassen. Als Alyn ihr einen verwunderten Blick zuwirft, erklärt Baela, durch Addam von ihrer Familienzusammengehörigkeit zu wissen. Kurz lachen die beiden über Corlys' Sturheit, dann kommen sie auf den Tod von Jacaerys zu sprechen. Sie werden von Addam und Seerauch unterbrochen, die vom Himmel aus Ausschau nach Corlys halten. Schließlich entdeckt Addam ihn.

Die Stimmung in dem Karren, in dem sich Larys Kraft und Aegon Targaryen befinden, ist angespannt, da Aegon den Eindruck hat, dass Larys ihn ausliefern wollte, doch jener macht klar, dass er lediglich versuchte Aegons Leben zu retten. Plötzlich sind von draußen Unruhen zu hören und als sie die Tür des Karrens öffnen, finden sie sich zwischen kämpfenden Männern wieder. Larys erkennt einige von ihnen als Männer aus Essos und es überrascht ihn, dass es Tyland Lannister tatsächlich gelungen ist, ein Bündnis mit der Triarchie zu schmieden. Aegon zögert nicht lange, schnappt sich eine Pfeilspitze und sticht einen von Rhaenyras Männern ab, als jener ihn wieder in den Karren schickt. Nachdem Larys sich ihre Habseligkeiten geschnappt hat, erklärt Aegon, in Richtung Krähenruh gehen zu wollen, da die Festung von ihren Männern gehalten wird.

Corlys ist am Leben und äußert im Beisein von Baela, Addam und Alyn seine Ernüchterung angesichts der verlustreichen Schlacht in der Gurgel. Dann ergreift er Addams helfende Hand und versichert Alyn, dass er ihm nach der Zerstörung Hochfluts nicht viel überlassen kann, doch er möchte ihm gern seinen Namen geben. Alyn gibt Corlys zu verstehen, dass dies für ihn wertvoller ist als Gold.

In Königsmund sieht eine nervöse Alicent Hohenturm, wie Vhagar sich in die Lüfte erhebt, dann sucht sie Kommandant Luthor Largent auf, der die Stadtwache anführt. Sie setzt ihn darüber in Kenntnis, dass Rhaenyra auf dem Weg zur Hauptstadt ist und dass Helaena Targaryen als Königin beschlossen hat, die Stadt friedlich an sie zu übergeben. Alicent fragt, ob Luthor bereit ist, diesen Befehl entgegenzunehmen.

Auf Drachenstein trifft Daemon auf Hugo und Ulf. Verwundert fragt Daemon die beiden, was sie auf Drachenstein zu suchen haben, schließlich erteilte Rhaenyra ihnen die Anweisung, in Harrenhal auf Aemond Targaryen und Vhagar zu warten. Die beiden stottern herum, dass Aemond und Vhagar nicht auftauchten, woraufhin Daemon ihnen drohend klar macht, dass es nicht ihre Aufgabe sei, eigenmächtig Entscheidungen zu treffen. Als Ulf weiter herumplappert, verpasst Daemon ihm eine Ohrfeige. Hugo spricht die geheimnisvolle Alys an und fragt dann, ob sie nach Harrenhal zurückkehren sollen, doch Daemon lässt die beiden stehen und macht sich auf den Weg zu Rhaenyra. Vor ihren Gemächern trifft er auf Mysaria. Beide geben einander zu verstehen, dass sie sich nicht vertrauen und des anderen Loyalität zu Rhaenyra in Frage stellen. Nachdem dies ausgesprochen ist, fragt Daemon nach dem Kapitulationsvorschlag Alicents. Beide können nicht einschätzen, ob man Alicent trauen kann. Dann werden sie von Maester Gerardys unterbrochen, der berichtet, dass man Vhagar gesehen hat, der auf dem Weg in die Flusslande zu sein scheint. Daemon und Mysaria werfen sich einen vielsagenden Blick zu.

Eilig geht Alicent durch den Roten Bergfried, wo Rickard Thorne auf sie aufmerksam wird und darum bittet, dass Alicent sich nicht noch einmal aus seinem Schutz entfernt. Alicent fragt ihn nach Ser Soren, den Rickard allerdings nicht gesehen hat. Dann beauftragt Alicent den Ritter, alles für eine Ratssitzung vorzubereiten.

Daemon sitzt neben der im Bett liegenden Rhaenyra und versucht ihren Kummer zu mildern, indem er aufzeigt, dass jeder junge Mann einen ähnlichen Tatendrang verspürt, wie Jacaerys es tat. Rhaenyra erwähnt die Anwesenheit von Schafsdieb, der die Drachen der Schwarzen angriff, weshalb sie ihn und seinen Reiter für Jacaerys' Tod verantwortlich macht. Daemon verspricht, herauszufinden, wer den Drachen ritt. Dann lenkt Daemon das Gespräch auf Königsmund, das nun nicht länger unter dem Schutz von Vhagar steht. Auch wenn dies eine gute Neuigkeit ist, kann Rhaenyra sich nicht darüber freuen, da der Thron sie bereits zwei ihrer Söhne gekostet hat. Auf Hochvalyrisch spricht Daemon zu ihr vom Traum von Eis und Feuer, in den er in Harrenhal Einblick erhielt und er hofft, somit neue Entschlossenheit in seiner trauernden Frau zu erwecken.

Schnell packt Alicent einige Habseligkeiten zusammen, als sie von Jasper Wylde überrascht wird. Er gibt sich ihr gegenüber sehr anzüglich und verlangt drohend zu wissen, weshalb Alicent sich mit der Stadtwache besprochen hat. Als Jasper ihr zu nahe kommt, verpasst Alicent ihm einen Schlag, woraufhin Jasper sie zu Boden wirft. Er ist drauf und dran, Alicent zu vergewaltigen, als Maester Orwyl ins Zimmer platzt. Jasper verlangt, dass man Alicent einsperrt und sie blickt ängstlich zu Maester Orwyl. Jener schlägt sich aber ohne zu zögern auf Alicents Seite und lässt den übergriffigen Jasper abführen. Ungläubig versucht Jasper Maester Orwyl davon zu überzeugen, dass Alicent eine Verräterin ist, worüber er von Ser Rickhard informiert wurde, doch Maester Orwyl hört ihm nicht zu. Daraufhin bedankt Alicent sich bei Maester Orwyl.

Rhaenyra hat ihre Kräfte zusammengenommen und betritt gemeinsam mit Daemon den Ratssaal, wo sich Maester Gererdys und Bartimos Celtigar aufhalten. Während Bartimos sein Beileid zum Tod von Jacaerys bekundet, verkündet Rhaenyra unumwunden, dass sie nach Königsmund aufbrechen wird. Als Bartimor Zweifel an ihrem Plan äußert, gibt Daemon ihm zu verstehen, dass er nicht um Rat gefragt wurde. Erneut versucht Bartimos anzumerken, dass sie sich nicht auf Alicent verlassen können, doch Rhaenyra hat keine Lust mehr, untätig zu bleiben. Im Gehen trägt sie den beiden Ratsmitgliedern noch auf, Lorent Marbrand selbst entscheiden zu lassen, wie er sterben möchte. Dann trifft Rhaenyra auf Mysaria, die ihr die Krone überreicht. Mysaria hofft, dass Rhaenyra bald nach ihr schicken wird und erinnert sie daran, anders als Daemon immer treu gewesen zu sein. Daemon hinterfragt, warum Rhaenyra Mysaria traut, doch sie lässt sich nicht zu einer Erklärung herab und besteigt Syrax. Bevor er selbst sich Caraxes zuwendet, trägt Daemon Ulf und Hugo noch auf, ihrer Königin während des Fluges nach Königsmund Schutz zu geben. Eingeschüchtert nehmen sie seine Befehle entgegen.

In Eile sucht Alicent nach Helaena, die sie beim Wehrholzbaum findet. Dort wundert sich Helaena gerade über eine Raupe, die es zu dieser Jahreszeit nicht geben sollte. Alicent teilt ihrer Tochter mir, dass Rhaenyra sich auf dem Weg nach Königsmund befindet und gesteht, sich zuvor mit ihr getroffen zu haben. Außerdem zeigt Alicet auf, dass sie sich beeilen müssen, da Ser Rickhard sie zu hintergangen haben scheint. Es wundert Helaena, dass Alicent die Stadt an Rhaenyra übergeben will, nachdem ihre Mutter so viel dafür getan hat, Aegon zum König zu machen, woraufhin Alicent erwidert, einen Fehler gemacht zu haben. Alicent, die sich noch gut daran erinnert, dass ihre Tochter ihr mitteilte, dass sie nicht gern Königin ist, stellt ihrer Tochter in Aussicht, zu einem Leben zurückkehren zu können, in dem sie nicht die Bürde des Daseins als Königin tragen muss, womit Helaena einverstanden ist. Dann begeben sich die beiden Frauen auf den Wehrgang, wo sie mit Ser Freddryk, dem dortigen Kommandanten sprechen. Alicent teilt ihm mit, dass sie nicht wünschen, dass sich nähernde Drachen angegriffen werden, dabei handelt es sich nach dem Verschwinden Aemonds um einen Befehl der Königin. Helaena bekräftigt die Worte ihrer Mutter und Alicent zeigt auf, dass Rhaenyra mit ihren Drachenreitern bald eintreffen wird und die Stadt entweder friedlich oder mit Gewalt einnehmen wird. In die Ecke gedrängt nimmt Ser Freddryk Helaenas Befehl entgegen.

Die Männer von Kriston Kraut sehen zum Himmel empor und erblicken dort zu ihrem Erstaunen Vhagar. Sofort erteilt Kriston den Befehl, dass sie in Richtung Harrenhal aufbrechen werden. Jubelnd machen Gawan Hohenturm und die anderen sich bereit. Unterdessen erreicht Aemond auf Vhagar die Festung und geht mit Drachenfeuer auf die dortigen Menschen los. Dann steigt Aemond von seinem Drachen und erlegt die übrigen Angreifer mit dem Schwert. Er bahnt sich seinen Weg durch die Festung, bis er einen Saal erreicht, in dem sich Simon Kraft und zwei seiner Söhne aufhalten. Aemond fragt nach Daemon und fordert Simon zum Kampf heraus. Beruhigend versichert Simon, ihn nicht attackieren zu werden und er will seine Gastfreundschaft aufzeigen, doch Aemond fackelt nicht lange und ersticht Simon. Während Simon zu Boden geht, tötet Aemond einen seiner Söhne, dabei geht der andere hinterrücks auf Aemond los und versucht, Aemond durch seine Rüstung zu verwunden. Aemond tötet auch ihn. Dann betritt Alys den Raum und Aemond stellt fest, dass er am Rücken verletzt wurde. Als er zusammenbricht, bittet er Alys um Hilfe.

Rhaenyra, Daemon, Hugo und Ulf erreichen auf ihren Drachen Königsmund, wo sich die Soldaten an die Anweisung der Königin halten und sie nicht angreifen. Indes versuchen Alicent, Helaena und Jaehaera Targaryen die Stadt zu verlassen. Kat und Sylvie blicken eingeschüchtert zu den Drachen empor, während Rhaenyra und Daemon auf Syrax und Caraxes zur Landung ansetzen. Man öffnet ihnen die Tore und die Männer der Hohenturms legen ihre Schwerter nieder. Zufrieden stellt Rhaenyra fest, dass Alicent ihr Versprechen gehalten hat. Als sie gemeinsam mit Daemon den Roten Bergfried betritt, flieht das Volk vor ihr, während einige Soldaten auf sie losgehen, doch Daemon streckt alle Angreifer nieder. Dann setzen die beiden ihren Weg in Richtung Thronsaal fort und Daemon schafft weitere Angreifer aus dem Weg. Kurz nimmt Rhaenyra beim Anblick des Eisernen Thrones Daemon Hand, dann tritt sie näher. Plötzlich tauchen von vorne Ser Rickhard und Soldaten der Hohenturms auf, die sich ihnen in den Weg stellen und von hinten folgen ihnen Dutzende Goldröcke der Stadtwache. Rhaenyra und Daemon sind umzingelt, doch dann ergreift der Kommandant der Stadtwache, Luthor Largent, das Wort. Er erinnert sich an die gute alte Zeit, in der Daemon ihr Anführer war und stellt sich auf die Seite Rhaenyras. Im Angesicht der Überlegenheit der Stadtwache legen die Soldaten der Hohenturms ihre Schwerter nieder und Ser Rickhard wird abgeführt. Jener äußert noch wütend, dass der Prinzregent und die Hand dies niemals dulden werden. Daemon ordnet an, dass alle Anhänger der Hohenturms festgenommen werden sollen. Dann bedankt sich Rhaenyra bei Ser Luthor und erteilt den Befehl, ihr den Usurpator Aegon zu bringen. Daemon und die Goldröcke durchkämmen daraufhin die Festung. In den Gemächern Aegons finden sie Maester Orwyl vor, der berichtet, dass Aegon mit Larys verschwunden ist. Er bekräftigt seine Treue zu Rhaenyra. Da Daemon auf Blut aus ist, stellt Maester Orwyl jemanden in Aussicht, an dem die Schwarzen sich besser rächen können, als an ihm. Daraufhin machen sie sich auf den Weg in die Kerker. Dort erblickt Daemon Jasper, dann wird seine Aufmerksamkeit auf einen anderen Gefangenen gelenkt, den der Kerkermeister als Geschenk von Larys für Daemon bezeichnet. Als Daemon diesen Gefangenen erblickt, beginnt er zu lachen.

Im Thronsaal werden Rhaenyra die freigelassenen Gefangenen der Grünen vorgeführt, bei denen es sich hauptsächlich um Anhänger Rhaenyras handelt. Man bringt auch Jasper zu ihr, der Rhaenyra verflucht. Anschließend kommt Daemon, in dessen Gewalt sich Otto Hohenturm befindet. Otto nimmt an, dass Aegon und die anderen tot sind, woraufhin Daemon seiner Frau zuflüstert, dass Aegon geflohen ist, aber sie kann Otto nutzen, um ein Exempel zu statuieren. Rhaenyra zögert, weshalb Daemon sie auf die wartenden Blicke der Versammelten aufmerksam macht. Zweifelt raunt Rhaenyra ihrem Mann zu, dass sie nicht sicher ist, ob sie Otto tatsächlich töten kann. Otto meint, dass Daemon es tun kann, damit es schnell geht, woraufhin jener sein Schwert zieht. Er reicht es Rhaenyra, die es zaghaft ergreift. Otto erinnert Rhaenyra an ihren Vater, der erschüttert wäre, wenn er diese Szene mit ansehen würde, woraufhin Rhaenyra, der bereits die Tränen über die Wangen rollen, ihm das Wort verbietet. Daemon flüstert einer zitternden Rhaenyra zu, dass sie nun Königin sein wird. Sie nimmt ihren Mut zusammen und nähert sich Otto von hinten, woraufhin er den Kopf beugt, damit Rhaenyra seinen Nacken sehen kann. Als Rhaenyra das Schwert auf Otto niedergehen lässt, verfehlt sie seinen Hals und trifft seinen Rücken. Mit einem Schluchzen holt sie ein weiteres Mal aus und schlägt Otto den Kopf ab. Gerade will Jasper noch ein paar letzte Worte äußern, da wird er von Daemon enthauptet. Mit Blut an den Fusssohlen und am ganzen Körper zitternd wendet Rhaenyra den Blick von den Toten ab und geht zum Eisernen Thron. Nachdem sie darauf Platz genommen hat, wirft Daemon ihr einen zustimmenden Blick zu. Gleich darauf werden Alicent und Helaena vor Rhaenyra geführt, wobei Alicents Blick auf ihren toten Vater fällt.

Marie Müller - myFanbase

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