Episode: #6.12 Todeszone

In der "Homeland"-Episode #6.12 Todeszone eskaliert die Situation vorm Hotel der designierten Präsidentin Elizabeth Keane (Elizabeth Marvel). Können Carrie Mathison (Claire Danes) und Peter Quinn (Rupert Friend) rechtzeitig einschreiten?

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Foto: Claire Danes, Homeland - Copyright: 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Claire Danes, Homeland
© 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment

Dar Adal trifft sich in einem Restaurant mit Christopher und wird von diesem gleich zu seinem Gesprächspartner, Senator Elian Coto, der im Tiefkühlraum gefangen gehalten wird, geführt. Dieser findet das überhaupt nicht lustig, doch Dar ist sauer, dass Coto und McClendon hinter seinem Rücken agiert haben, um Quinn mithilfe von Brett O'Keefes Propagandamaschine zum Sündenbock zu machen. Dafür müsse er jetzt leiden. Dar geht wieder und Coto wird mit einem Eimer kaltem Wasser abgespritzt.

Carrie informiert Rob Emmons über die Explosion und sie erfährt, dass General McClendon ein Team zum Schutz der Präsidentin zusammengestellt hatte. Carrie ist misstrauisch und will sich wieder melden. Sie fragt Peter nochmal nach dem Namen und er bestätigt Carries Verdacht. Sie wollen sich sofort auf den Weg machen. Derweil informiert McClendon Agent Thoms darüber, dass es eine Bedrohungslage für die Präsidentin gebe. Thoms macht deutlich, dass Keane sich ganz sicher nicht wieder in ein Safe House bringen lassen wird. McClendon schlägt also vor, erst mal die Straße zu räumen und das Hotel zu durchsuchen.

Draußen finden noch immer heftige Proteste gegen Keane statt. Diese glaubt, dass es wohl doch keine gute Idee war, sich O'Keefe zu stellen. Saul meint aber, dass dies nicht sicher zu sagen sei. Sie habe Mut bewiesen. Keane fragt Saul nach seinen bisherigen Erfahrungen und Saul erklärt, dass er so etwas noch nie erlebt habe, Keane fragt sich, ob sie wirklich so angsteinflößend sei, was Saul bestätigt, weil sie sich nicht von innen kontrollieren lasse. Keane fragt sich, ob sie für das Amt die richtige Person sei, doch Saul meint, dass alles seine Richtigkeit habe.

Dar Adal ist wieder bei Coto, der heftig friert und alles tun will, damit er gehen kann. Dar fragt ihn nach Peter Quinn, doch Coto meint, dass er keine Ahnung habe, wovon er spreche. Derweil sind Carrie und Quinn am Hotel angekommen. Während Carrie versucht, ins Hotel zu gelangen, will Quinn sich draußen umsehen. Er kämpft sich durch die protestierende Menge und beobachtet die Scharfschützen auf dem Dach. Dar Adal ist mit seiner Befragung durch und lässt den Senator gehen. Er ruft McClendon an und konfrontiert ihn damit, dass man Peter Quinn offenbar ein Attentat auf die Präsidentin anhängen wolle. Dar versteht nicht, warum sie diesen Schritt gehen, weil sie Keane doch im Griff hätten und ihr Plan aufgehe. Er will wissen, was McClendon noch vorhabe. Der meint jedoch, dass er gar nichts vorhabe. Er solle lieber seine Quelle hinterfragen.

Carrie ist bei Saul und Rob Emmons und gibt preis, was sie zu wissen glaubt. Emmons fragt, was Saul davon hält, doch ein Agent unterbricht sie und erklärt, dass mehrere Quellen von Bomben um das Hotel reden, sodass man eine Evakuierung einleiten müsse. Carrie meint, dass nun genau das passiert, was sie geahnt hat. Über das Treppenhaus gehen alle zur Tiefgarage und werden auf diverse Autos aufgeteilt. Carrie bekommt einen Anruf von Dar Adal. Sie beschimpft ihn, doch er erklärt, dass sie unter allen Umständen verhindern müsse, dass der Wagen mit Keane auf die Straße komme. Sie vertraut ihm nicht, doch Dar erklärt, dass die Bombendrohung eine Falschmeldung sei, weil man das Hotel seit Monaten regelmäßig nach Bomben durchsucht habe. Außerhalb des Hotels sei es viel gefährlicher. Als er Quinn ins Spiel bringt und erklärt, dass er als Attentäter herhalten soll, ist Carrie überzeugt und springt vor den Wagen von Keane, damit er die Auffahrt nicht hochfährt. Thoms steigt aus und fragt, was das soll. Sie bittet darum, zu warten, als kurz darauf am Ende der Auffahrt eine Bombe explodiert. Die Demonstranten flüchten und Quinn nutzt die Gelegenheit näher zum Hotel zu gelangen.

Carrie und Thoms führen Keane zurück ins Hotel. McClendon beobachtet derweil alle Kameras, kann aber keine Bestätigung bekommen, dass Keane tot ist. Sein Team macht sich bewaffnet daran, die Auffahrt runter zu gehen. Sie sehen das Auto, in dem Keane saß, und versuchen nun diese zu finden. McClendon bekommt derweil ein Foto von Quinn, welches zeigt, dass dieser vor 30 Sekunden ebenfalls die Tiefgarage betreten hat.

Agent Thoms trennt sich von den Frauen, um zu schauen, wer ihnen eventuell folgt. Kurz darauf trifft er auf die zwei Mann von McClendon, die auf der Suche nach Keane sind. Thoms möchte, dass sie die Waffen auf den Boden legen, was diese befolgen. Thoms wiegt sich in Sicherheit und kann nicht mehr reagieren, als sie die Waffen doch benutzen und Thoms erschießen. Carrie und Keane sind derweil wieder auf dem Weg nach unten. Carrie stoppt den Aufzug und erklärt Keane, dass man sie weiter versuchen werde zu töten. Man habe jetzt die Wahl, im Aufzug zu bleiben und hoffentlich nicht gefunden zu werden, oder zu fliehen. Keane will auf keinen Fall warten und Carrie ist froh darüber und lässt den Aufzug weiter nach unten fahren. Als sie ankommen, treffen sie auf Quinn. McClendons Männer sind auch wieder auf dem Weg nach unten, als sie die Aufzuganzeige sehen. Quinn informiert Carrie, wie die Lage draußen auf der Straße sei. Sie steigen wieder in den Wagen ein. Keane legt sich zwischen die Sitze, Carrie legt sich oben drauf und Quinn fährt. Er bittet Carrie darum, zu tun, was er ihr sage. Sie fahren los. McClendons Männer schießen noch, doch sie sind schon weg. Sie geben aber McClendon Bescheid, der sofort weiter gibt, dass man Quinn nicht entkommen lassen dürfe. Dieser hat das Auto auf der Straße angehalten und schaut sich kurz um. Dann erklärt er Carrie, unbedingt unten zu bleiben. Er rast auf die Absperrung zu. Die Männer eröffnen das Feuer. Kurz bevor das Auto die Absperrung erreicht, hält die gepanzerte Scheibe nicht mehr Stand und Quinn wird mehrmals getroffen. Er fährt das Auto durch die Absperrung und noch so weit es geht, verliert aber langsam das Bewusstsein. Ein paar Blocks weiter kommt das Auto zum Stehen. Carrie fragt, ob es Keane gutgehe, und stellt Quinns Tod fest. Draußen sind mehrere Bürger, die durch die Scheibe schauen und Fotos machen. Keane möchte von Carrie wissen, wer ihnen das Leben gerettet hat und Carrie nennt Peters Namen.

Sechs Wochen später hält O'Keefe in seiner Sendung wieder eine Hassrede auf die inzwischen unter Ausschluss der Öffentlichkeit vereidigte Präsidentin. In den bisherigen 34 Tagen ihre Präsidentschaft habe sie nichts von dem gehalten, was sie versprochen habe. Sie habe den Patriot Act nicht abgeschafft sondern verschärft. Sie hat Leute ohne Angabe von Gründen eingesperrt. Er meint, dass sie sich Richtung Bürgerkrieg bewegen.

Carrie hat einige Vorsitzende von Regierungsinstitutionen versammelt und versucht ihnen zu erklären, dass Keane eine volle Aufklärung der Verschwörung wünscht und deswegen alle Akten angefordert wurden. Es müsse sich aber niemand sorgen machen. Man solle nicht auf O'Keefe hören. Es wird Reformen geben, aber niemand müsse Angst haben, eingesperrt zu werden. Im Anschluss an die Konferenz bittet Saul nachdrücklich darum, endlich mal mit Carrie reden zu können. Sie habe sich seit Quinns Tod noch mehr in Arbeit verbissen und Saul ist besorgt, weil sie irgendwann gegen eine Mauer prallen werde. Carrie weist Saul aber ab und meint, sie habe kein Interesse daran, dass Saul sich um sie sorgt. Carrie geht direkt zur Präsidentin und erklärt dieser, dass sie erst mal alle beruhigen konnte. Keanes neuer Stabschef David Wellington ist zufrieden und hofft, dass nun vielleicht niemand mehr Informationen an die Presse gebe. Carrie verteidigt die Leute und erklärt, dass sicherlich nicht viele für Keane stimmten, aber niemand mit der Verschwörung zu tun hatte. Sie kenne alle schon lange. Keane bittet darum, mit Carrie allein reden zu können. Sie bietet Carrie an, ins Weiße Haus zu ziehen und sie offiziell zu beraten. Carrie fühlt sich geehrt, möchte aber erst klären, ob das mit Franny funktioniert. Sie habe am kommenden Tag noch einen Besuch der Sozialarbeiterin, die einschätzen soll, ob Franny zurück zu Carrie könne. Keane ist einverstanden, dass sie das noch klärt und bittet Carrie, bevor sie geht, noch über einen Plan über den Einsatz von 5000 Soldaten in den baltischen Staaten zu schauen.

Saul besucht Dar Adal im Gefängnis. Dar beklagt, dass er jeden Tag gefragt wird, wer noch mit der Verschwörung zu tun hatte. Als wenn es Hunderte gewesen wären. Saul erklärt, dass er gerne die Möglichkeit gehabt hätte, Dar das auszureden, doch Dar meint, dass er Sauls Argumente eh kannte. Er hatte auch nie vorgehabt, dass es solche Dimensionen erreiche. Er hatte die Kontrolle verloren. Er findet es auch nicht verzeihbar, was er getan habe, er sei sich aber nicht sicher, ob es falsch war. Er halte Keane für gefährlich, weil sie etwas sehr Unamerikanisches an sich habe. Dar bittet Saul noch, einem jungen Mann Grüße auszurichten.

Carrie bereitet sich auf den Besuch der Sozialarbeiterin vor. Als es an der Tür klingelt, ist es aber erst mal der vollkommen betrunkene Max, der sich darüber echauffiert, wie man mit Quinn im Internet umgeht. Carrie erklärt aber, dass sie dafür jetzt gar keine Zeit habe, und schickt ihn in die Wohnung von Quinn. Kurz darauf klingelt die Sozialarbeiterin und lässt sich die Wohnung zeigen. Sie ist sehr optimistisch, als sie sich von Carrie die Unterschriften geben lässt. Carrie fragt schließlich noch, ob es schlecht wäre, wenn sie einen Job in Washington annehme. Da man es aber unterstütze, dass die Eltern der Kinder arbeiten, gibt es keine Probleme. Als Carrie wieder alleine ist, geht sie runter in Quinns Wohnung und findet Max dort schlafend vor. Carrie entschließt sich, die Sachen von Quinn wegzuräumen. Dabei findet sie in einer Schublade ein Buch, in welchem sich Fotos befinden. Sie zeigen Quinns Sohn. Das letzte Bild ist allerdings eines von Carrie. Sie beginnt zu weinen und Max, der wach geworden ist, tröstet sie etwas.

Carrie erhält einen Anruf von Saul, der ihr via Facetime zeigt, wie er gerade mit vorgehaltener Waffe in Gewahrsam genommen wird. Er erklärt Carrie, dass sie die Präsidentin zur Raison bringen müsse. Carrie schaltet die Nachrichten ein und erfährt dort, dass es viele weitere Festnahmen gab. Der Stabschef Wellington erklärt, dass die Präsidentin damit ein deutliches Zeichen setze. Carrie versucht Keane zu erreichen, doch diese sei in einem Meeting. Carrie fährt zu ihr hin und wird von Wellington abgefangen, der versucht, die Aktionen zu rechtfertigen. Carrie hält ihre Argumente dagegen, doch Wellington macht deutlich, dass nach NSA-Informationen alle Leute in Verbindung mit der Verschwörung stünden. Carrie ist wütend, weil sie allen vor einem Tag noch gesagt hatte, dass sie sicher seien. Wellington gibt zu, Carrie benutzt zu haben. Carrie versucht zur Präsidentin zu gelangen, doch der Secret Service versperrt ihr den Weg. Carrie spricht sie einfach durch die Tür an und hofft, Gehör zu finden. Sie erklärt, dass unschuldige Menschen gefangen genommen werden und sie das nicht zulassen dürfe. Keane hat alles gehört, reagiert aber nicht. Carrie wird schließlich dazu gebracht, zu gehen. Von Weitem wirft sie noch einen verbitterten Blick aufs Weiße Haus.

Emil Groth - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Emil Groth vergibt 4/9 Punkten und schreibt:
    Vielleicht waren die Erwartungen zu hoch. Vielleicht war es aber auch einfach zu viel Inhalt für eine einzige Episode. Jedenfalls ist das Finale der sechsten Staffel von "Homeland" nicht auf dem...mehr

Diskussion zu dieser Episode

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