Episode: #6.05 Kein sicherer Ort

In der "Homeland"-Episode #6.05 Kein sicherer Ort wird nach dem Anschlag die angehende Präsidentin Elizabeth Keane (Elizabeth Marvel) in Sicherheit gebracht und muss dafür Kritik einstecken. Carrie Mathison (Claire Danes) muss sich mit Ray Conlin (Dominic Fumusa) auseinander setzen und Peter Quinn (Rupert Friend) bekommt Probleme, weil die Presse Carries Haus belagert.

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Foto: Claire Danes, Homeland - Copyright: 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Claire Danes, Homeland
© 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment

In einer Fernsehsendung namens "Real Truth" beschwert sich der Moderator darüber, dass mitten in New York eine Bombe hochgegangen ist. Er macht die angehende Präsidentin Keane dafür verantwortlich.

Präsidentin Keane wird in Sicherheit gebracht, weil man sich noch nicht sicher ist, ob es nicht zu weiteren Anschlägen kommen könnte. Sie wird aufs Dach gebracht, wo gerade ein Hubschrauber landet.

Quinn und Franny sehen im Fernsehen Berichte zum Anschlag. Carrie versucht ihrer Tochter zu beruhigen und zu erklären, dass sie alle in Sicherheit seien. Carrie bekommt einen Anruf von Reda. Er erzählt Carrie, dass Sekou den Wagen gefahren hatte. Carrie ist sprachlos. Sie glaubt es nicht. Carrie soll zu ihm nach Hause gehen, damit die Familie nicht Fehler bei der Befragung geht. Carrie meint aber, dass sie ihre Tochter in die Schule bringen müsse, doch Reda erwidert, dass die Schulen heute geschlossen bleiben.

Carrie bittet Peter darum, dass Peter sich um Franny kümmert, weil die Babysitterin erst in etwa 45 Minuten da sein werde. Peter ist überrascht, dass Carrie ihm Franny anvertraut, stimmt aber zu.

Präsidentin Keane landet auf einer Wiese und steigt sofort in einen SUV ein. Carrie ist derweil bei Sekous Familie angekommen. Sie nimmt die Mutter in den Arm und kümmert sich dann um die Schwester, die gerade vor Ray Conlin klarstellen will, dass Sekou es auf keinen Fall gewesen sei. Carrie geht dazwischen und gerät in einen Streit mit Conlin, der nicht verstehen kann, dass Carrie nicht einsieht, dass sie die Situation missgedeutet hatte. Er verlangt, dass Carrie ihm sagt, von wem sie die Aufnahme hatte, durch die sie Conlin erpressen konnte. Carrie macht aber klar, dass sie ihm den Namen nicht geben könne.

Peter kümmert sich um Franny, als es an der Tür klingelt und die Presse wissen will, ob Carrie da sei. Peter verneint, doch die Reporterin bleibt hartnäckig und versucht sogar Franny zu befragen. Keane ist derweil am Zielort angekommen und hätte gerne den Fernseher angeschaltet, doch dieser geht noch nicht.

Carrie trifft ihren Kontakt bei der NSA und erklärt, was sie mit der Aufnahme beabsichtigt hatte und dass Sekou durch die Aufnahme freigekommen sei. Ihr Kontakt erklärt ihr aber, dass er ihr die Aufnahme gar nicht geschickt hatte.

Die Babysitterin Latisha kommt bei Quinn an und sie überlegen, was sie mit den ganzen Reportern machen, als wieder eine Reporterin anklopft und so lange nervt, bis Quinn sie in die Wohnung zerrt und ihr Fragen stellt. Er schmeißt sie wieder raus, gibt ihr dabei aber einen so kräftigen Schub, dass sie die Treppen runterstürzt. Latisha möchte mit Franny gehen, doch Quinn erklärt, dass er Carrie versprochen habe, dass er auf sie aufpasse. Latisha will Carrie anrufen, doch Quinn nimmt ihr das Telefon weg, entfernt die Batterie und erklärt leise, dass man sie belausche.

Dar Adal ist bei Keane und gibt ihr ein Satellitentelefon zur Kommunikation mit bestimmten Menschen im Weißen Haus. Dar Adal erklärt, dass der Attentäter Sekou Bah sei und er kurz zuvor in Gewahrsam war, Carrie aber in der Organisation arbeitete, die ihn verteidigte. Er macht aber auch deutlich, dass sie davon ausgehen, dass sie keine Ahnung von Sekous Vorhaben hatte. Da das Hotel der Präsidentin nur ein paar Blocks entfernt war, wolle man sie weiter in Sicherheit wissen. Dar Adal fragt, was man noch für sie tun könne, und Keane wiederholt ihren Wunsch nach einem Fernseher.

Vor dem Haus von Carrie versammeln sich immer mehr Menschen, auch Demonstranten. Als einer mit einem Stein die Scheibe einwirft, schießt Quinn auf diesen. Draußen bricht Panik aus. Quinn bringt die Babysitterin und Franny in den Keller und erklärt, sie sollen ins Bad gehen, sich einschließen und erst rauskommen, wenn er es ihnen sage.

Carrie ruft Conlin an und erklärt ihm, dass die Aufnahme gar nicht von ihrer Quelle stamme, es also offenbar noch jemanden gegeben habe, der unbedingt wollte, dass Sekou freikommt. Conlin fragt, ob Carrie wisse, was vor ihrem Haus passiere, die Rede sei von einer Geiselnahme.

Kurze Zeit später ist Carrie vor ihrem Haus und versucht dem Einsatzkommando zu erklären, dass es sich nicht um eine Geiselnahme handele. Sie wolle zu Peter gehen, doch die Polizei will nicht noch eine weitere Geisel riskieren und positioniert überall Scharfschützen. Carrie versucht verzweifelt, sie daran zu hindern, wird aber fortgeschleppt. Das Einsatzkommando versucht einzudringen, doch Quinn ist ihnen einen Schritt voraus, nimmt einen Mann als Geisel und sorgt dafür, dass der Einsatz abgebrochen wird.

Dar Adal hat sich mit Saul getroffen und er erzählt ihm, was er in Israel in Erfahrung bringen konnte. Er glaubt, dass die Befragung mit Nafisi nur ein Schauspiel gewesen sei und er nun von Javadi auf eine Bestätigung der Theorie warte.

Quinn entwaffnet seine Geisel, als Franny herein kommt und erklärt, dass sie gehen wolle. Die Babysitterin und die Geisel halten das auch für das Beste, weil Quinn so beweisen würde, dass er niemanden verletzen wolle. Quinn besteht aber darauf, dass Franny wieder nach unten gehe. Draußen spricht der Einsatzleiter noch mal mit Carrie. Sie wiederholt ihren Wunsch, mit Quinn sprechen zu dürfen, was dieser nun zulässt. Carrie geht zur Tür und erklärt, dass sie gerne wissen möchte, ob es ihrer Tochter gut gehe. Sie wolle reinkommen und es sei auch niemand anderes bei ihr. Carrie betritt die Wohnung und möchte die Situation beruhigen. Quinn erklärt, dass Franny und Latisha in Sicherheit seien, die andere Geisel aber kein Polizist sei. Carrie geht zu ihm, verschafft ihm wieder etwas Luft. Quinn zerrt ihn schließlich heraus, wodurch die Kamera des Anzuges wieder ein Bild zeigt. Draußen nehmen sie das zur Kenntnis und planen durch die Informationen über den Standort den nächsten Einsatz. Carrie spricht derweil kurz mit Franny und Latisha und sorgt dafür, dass sie immer noch in Sicherheit sind. Quinn erzählt ihr wieder von seiner Theorie und dass er auch Beweise dafür habe, doch das Einsatzkommando ist bereits in Stellung und dringt in Carries Wohnung ein. Damit sie Quinn nicht erschießen, wirft sie sich auf ihn und erklärt, dass er außer Gefecht sei. Quinn lässt sich festnehmen.

Keane versucht ihren Stabschef zu erreichen, doch dieser ist nicht auf der Liste der Personen, mit denen sie sprechen dürfe. Sie hört schließlich einen Fernseher laufen und geht in das Zimmer.

Franny ist eingeschlafen und Carrie entschuldigt sich bei ihr für den Tag und das Erlebte. Latisha kommt und Carrie weckt Franny auf, weil sie für ein paar Tage bei ihr bleiben werde. Carrie verspricht Franny, dass sie nur noch ein paar Sachen packen werde und dann auch nachkomme.

Keane sieht sich im Fernsehen "Real Truth" an und nimmt die Kritik an ihrer Politik war. Der Talkmaster wirft Keane Feigheit vor, weil sie an einen sicheren Ort geflohen ist.

Carrie schaut sich im Chaos ihrer Wohnung um und findet das Handy von Quinn. Sie schaut sich die Fotos an, die er gemacht hat, und wird so auf die Wohnung von gegenüber aufmerksam. In der Dunkelheit beobachtet sie die gegenüberliegende Seite und merkt, dass auch sie beobachtet wird.

Emil Groth - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Emil Groth vergibt 7/9 Punkten und schreibt:
    Die fünfte Episode der sechsten Staffel von "Homeland" beschäftigt sich natürlich intensiv mit den Nachwehen des Anschlags, wobei hier ausgerechnet Carries Wohnung und damit Peter in den Fokus...mehr

Diskussion zu dieser Episode

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