Episode: #6.04 Westjordanland

In der "Homeland"-Episode #6.04 Westjordanland erledigt Carrie Mathison (Claire Danes) etwas für ihren Mandanten. Saul Berensons (Mandy Patinkin) Reise nimmt derweil eine unvorhergesehene Wendung und Peter Quinn (Rupert Friend) nimmt Ermittlungen auf.

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Foto: Claire Danes, Homeland - Copyright: 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Claire Danes, Homeland
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Saul sitzt mitten in der Nacht im Auto und wird durch die Gegend gefahren, als der Fahrer plötzlich die Straße verlässt und auf einen Lieferwagen zufährt. Dort wird Saul von Männern ergriffen und in den Lieferwagen verschleppt. Mit dem Handy machen sie ein Foto von ihm.

Sekou wird von der Presse bedrängt. Carrie und Reda fahren ihn nach Hause und erklären, dass er freigelassen wurde und er ein freier Mann ist, wenn er den Mund hält und nicht zur Presse geht. Sekou ist einverstanden.

Keane wird von ihrem Stabschef darüber informiert, dass die Presse berichtet, die neue Präsidentin würde eine zu weiche Linie fahren und Berichte, dass der Iran ein Atomprogramm habe, bewusst ignorieren. Sie erkennt sofort den Hinterhalt. Vor der in ein paar Minuten startenden Pressekonferenz sucht Keane noch das Gespräch mit Dar Adal und macht ihm klar, dass sie sich nicht schon vor dem Amtsantritt von ihrer Linie abbringen lasse. Sie wolle den kompletten Bericht über Abu Dhabi von Saul haben. Sie macht deutlich, dass sie sich mit dem aktuellen Präsidenten bereits einig sei, keine voreiligen Schlüsse zum Thema Iran zu ziehen. Dar Adal solle heraus finden, welcher Agent die Informationen an die Presse gegeben habe.

Sekou kommt nach Hause und wird von Familie und Freunden überrascht, die sich über seine Freilassung freuen. Reda diskutiert allerdings mit Carrie noch, ob das wirklich eine gelungene Aktion war. Eigentlich müsste Sekou noch Entschädigung erhalten, doch Carrie meint, dass es in diesem Falle ausreichen müsse, dass er frei ist, statt 15 Jahre in Haft zu sein. Reda weist aber noch mal darauf hin, dass solche Alleingänge von Carrie nicht mehr stattfinden dürfen. Carrie erklärt, dass sie es verstanden habe, liest aber nebenbei auch eine SMS und verabschiedet sich. Reda sieht, wie sie von einem schwarzen SUV abgeholt wird.

Sekou spricht mit seinen Freunden, die wissen wollen, wie er überhaupt freigekommen ist. Er meint nur, dass es keinen wirklichen Fall gab, doch seine Freunde wollen das nicht glauben. Statt Glück denken sie eher, dass er jetzt für das FBI als Informant arbeitet. Sekou streitet das ab und geht später in sein Zimmer und nimmt ein Video auf. Darin stellt er sofort klar, dass er kein Informant sei, weil er gelernt habe, dass alle Moslems eine große Familie seien und sich nicht hintergehen.

Saul wird zu Majid Javadi gebracht. Dieser will wissen, warum Saul in der Gegend ist und erklärt, wie gefährlich ihr Treffen sei. Saul konfrontiert ihn mit seiner Meinung zu Nafisi und dem iranischen Parallelprogramm. Javadi fragt sich, warum er ihn nach der Wahrheit fragt, wenn er sich eh schon eine Meinung gebildet habe. Saul erklärt, dass für ihn die Wahrheit immer von Bedeutung sei und er auch dafür sorgen werde, dass die Wahrheit für andere von Bedeutung ist. Javadi solle sich bei ihm melden, wenn er mehr darüber herausgefunden habe.

Peter beobachtet wieder das Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Carrie ist bei Keane, die ihn über Dar Adal informiert. Seine Vorgehensweise sei schwierig für die Ideen von Keane. Man müsse ihn irgendwie aus der Position herausbekommen. Carrie habe gewiss eine Idee, weil sie über die Jahre der Arbeit mit ihm irgendwelche Anschuldigungen ermöglichen könne. Carrie macht sich Sorgen, weil sie Insiderinformationen preisgeben soll, was sie nicht darf. Keane verspricht, dass sie nicht im Gefängnis landen wird. Keane versucht Carrie zu überreden, weil es ihre Reformen und Ideen sind, die Keane jetzt umsetzen wolle. Carrie denkt intensiv nach.

Peter bricht in die Wohnung gegenüber ein, von der aus er sich beobachtet fühlt. Als er aus dem Fenster guckt, sieht er, dass der Mann zurück kommt. Kurz darauf begegnen sie sich im Treppenhaus. Peter tut so, als wollte er Post zustellen. Der Mann erklärt, dass er die Polizei rufen wird, wenn er ihn noch mal in dem Haus sehe.

Carrie holt ihre Tochter von der Kita ab und wird dort von Dar Adal besucht. Er erklärt ihr, dass er weiß, dass sie Keane berät. Sie solle aufhören, ihr so schlechte Ratschläge zu geben. Carrie erwidert, dass Keane das zu entscheiden habe. Dar Adal fragt, woher sie wissen wolle, dass der Iran kein Parallelprogramm hat. Carrie erwidert, dass er genau so wenig weiß, dass es ein solches Parallelprogramm gebe. Dar Adal droht Carrie. Sie solle sich da raushalten. Carrie droht zurück, doch Dar erwidert, dass sie offenbar nicht wisse, wie verletzlich sie sei.

Saul kommt wieder bei seiner Schwester an, die sich um ihn gesorgt hatte. Sie hatte mitbekommen, wie er das Haus verlassen hatte. Beim Frühstück will sie wissen, wen er getroffen hat. Das will er nicht verraten. Dorit erklärt, dass sie sehr unglücklich darüber ist, dass er nach zwölf Jahren mal wieder vorbei kommt und dass dann nur eine Deckung für seine Arbeit sei. Saul entschuldigt sich und meint, dass er sie wirklich besuchen wollte. Es klingelt an der Tür. Zu Sauls Überraschung ist es Etai, der wissen will, was die beiden in der Nacht gemacht hätten. Saul erklärt, dass sie sich bis halb vier unterhalten hätten. Etai fragt, ob Saul irgendwann mal spazieren war, doch Dorit deckt ihn und bestätigt Sauls Aussagen. Etai erklärt mit Nachdruck, dass er Saul zum Flughafen fahren werde. Im Auto macht er aber klar, dass der Flug gecancelt sei und sein Land noch ein bisschen auf ihn verzichten müsse.

Carrie ist bei Quinn, der ihr gerade davon erzählt, was er getan hat. Carrie kann das nicht fassen und will mit ihm darüber reden, doch da ruft Reda an, der Carrie erklärt, dass Sekou ein Video veröffentlicht hat, in welchem er Saad Mahsud als Informant für das FBI outet und sich damit nicht an den Deal gehalten habe. Carrie fährt sofort zu Sekou, um ihn dazu zu bringen, das Video wieder runter zu nehmen. Sekou zeigt sich aber nicht einsichtig. Er habe nichts unterschrieben und fühle sich sicher. Carrie versucht Sekou zu verstehen und erklärt auch ihre Gefühle, weil sie genügend Menschen verloren habe. Obwohl sie in Grundsätzen gleiche Ansichten vertreten, kommen sie nicht richtig zusammen. Sekou bleibt stur. Carrie erklärt, was sie getan habe, um Sekou aus dem Gefängnis zu holen. Er versteht aber nicht, warum sie das getan hat. Carrie erklärt, dass es eben das Richtige ist.

Etai und Saul erreichen das Ziel. wo er festgehalten wird. Etai fühlt sich belogen. Saul erklärt, dass er Etai was gesagt hätte, wenn er genau wüsste, wie nah der Iran an einer Atombombe ist. Etai aber reicht das nicht. Tova werde am nächsten Tage kommen.

Quinn macht Fotos von der gegenüberliegenden Straßenseite, als ein Auto vorfährt. Er geht zur Haustür und sieht, wie der Mann von der anderen Straßenseite in den Wagen einsteigt. Peter nimmt sich die Autoschlüssel und fährt dem Wagen hinterher. Carrie ist wach geworden, kann aber nur noch feststellen, dass die Schlüssel weg sind. Peter hat den Wagen erfolgreich verfolgt und fotografiert, wie der Mann wieder aussteigt. Peter steigt ebenfalls aus und will ihm nachlaufen, wird aber von einem Polizisten darauf hingewiesen, dass er dort nicht parken dürfe. Er fährt wieder weg, macht aber noch ein paar Bilder von der Anlage.

Sekous Mutter bringt ihm zum Frühstück einen Tee und erklärt noch mal, wie froh sie ist, dass er wieder da ist. Dann fährt Sekou zur Arbeit, die genau dort ist, wo Quinn in der Nacht Fotos gemacht hatte. Sekou muss seinen Freunden erklären, dass er das Video runter genommen habe, damit er nicht wieder ins Gefängnis komme. Da aber eh schon alles vervielfältigt ist, habe er sein Ziel trotzdem erreicht. Seine Freunde glauben ihm.

Peter erklärt beim Frühstück, dass er dem Mann gefolgt sei. Carrie sieht aber bei allem, was er erzählt, nichts Verdächtiges.

Sekou ist in Manhattan unterwegs und hört plötzlich ein Ticken in seinem Lieferwagen. In diesem Moment kommt es zur Explosion. Kurz darauf wird Saul von Etai freigelassen, weil er nach Hause müsse. In New York habe es einen Anschlag gegeben.

Emil Groth - myFanbase


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