Episode: #6.06 Die Söhne und der Krieg

In der "Homeland"-Episode #6.06 Die Söhne und der Krieg versucht Carrie Mathison (Claire Danes) Agent Conlin (Dominic Fumusa) von ihrer Theorie zu überzeugen, während Saul Berenson (Mandy Patinkin) seinen russischen Kontakt um Hilfe bittet. Die angehende Präsidentin Elizabeth Keane (Elizabeth Marvel) ist derweil immer frustrierter, dass sie handlungsunfähig ist, und will dies ändern.

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Foto: Claire Danes, Homeland - Copyright: 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Claire Danes, Homeland
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Carrie schaut sich die Fotos von Quinns Handy noch mal an, insbesondere ein Bild, wo der Mann von gegenüber gut zu sehen ist. Sie wartet darauf, Quinn sehen zu können. Sie fragt beim Polizisten noch mal nach, doch dieser erklärt ihr, dass dieser direkt in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen wurde und 72 Stunden lang keinen Kontakt zur Außenwelt haben darf.

Keane schaut sich eine Rede des scheidenden Präsidenten Morse an. Keane verlangt wieder nach New York zurück zu können, wenn der aktuelle Präsident in Manhattan Reden halten kann. Man erklärt ihr aber, dass das nicht geht. Man werde sich aber immerhin kümmern, dass sie endlich mal ihren Stabschef Rob Emmons sprechen könne.

Carrie spricht mit Conlin und zeigt ihm die Fotos von Quinn. Carrie erläutert ihm, dass sie glaubt, dass Sekou vielleicht gar nicht gewusst habe, dass eine Bombe in dem Van war. Conlin ist überhaupt nicht überzeugt und glaubt, dass sie sich das nur ausdenke, weil sie mit der Schuld, Sekou freibekommen zu haben, nicht leben könne. Carrie ist aber entschlossen, bei ihrer Theorie zu bleiben. Und dann müsse Conlin damit leben, dass der echte Bombenleger immer noch frei herumlaufe.

Saul ist in New York und bekommt die Akte zum Bombenanschlag, doch Saul erklärt, dass er diese gar nicht haben wollte. Vielmehr wollte er die Akte zu Tova Rivlin. Mercedes Acosta entschuldigt sich, dass sie das durcheinander gebracht habe, und will wissen, worum es gehe. Saul meint, es gibt keine Sorgen, er wolle nur sicher gehen, dass seine Informationen über sie stimmen. Saul müsse sich nun ein, zwei Tage gedulden und er akzeptiert das und geht. Allerdings hat er seine Jacke vergessen, wodurch er im Gang wenig später den Assistenten, Nate, von Mercedes trifft, der glaubt, dass Saul bewusst seinen Mantel vergessen hat, um mit ihm zu reden. Saul ist beeindruckt und fragt ihn, warum Mercedes ihn belüge. Nate erklärt ihm, dass es ein Überwachungsverbot für Tova gebe, er ihm aber nicht sagen könne, wer das veranlasst hat.

Conlin bekommt Besuch von Saad, der Schutz verlangt, doch Conlin wirft ihm vor, dass er seinen Job nicht richtig gemacht habe, weil er einen Kerl übersehen habe. Er zeigt Saad ein Foto von dem Mann, der seiner Meinung nach Sekou die Bombe bereitgestellt hat. Saad erklärt aber, dass er ihn nie gesehen habe und Sekou ihn gewiss nicht gekannt habe. Vielmehr meint er, dass er wie jemand von der Regierung aussehe. Conlin ist nicht glücklich über die Antwort.

Saul trifft einen russischen Kontakt namens Viktor und bittet ihn darum, ihm die Informationen über die Aufenthaltsorte von Tova Rivlin in den letzten zwei Wochen zu geben. Victor versucht noch etwas mehr herauszufinden, doch Saul gibt nicht preis, warum er das wissen will bzw. sie diese Informationen nicht selbst haben.

Carrie geht mit Franny nach Hause und Franny fragt nach Peter. Zuhause treffen sie auf Conlin, der auf Carrie wartete. Conlin erklärt ihr, dass Saad bestätigt habe, dass Sekou ihn nicht kannte. Er hat auch versucht herauszufinden, wer er ist, konnte aber nichts finden. Nur das Auto konnte er zu einer zwielichtigen Firma zurückverfolgen, zu der er nun fahren will. Außerdem hat er über einen Kollegen erreichen können, dass Carrie Peter am nächsten Tag sehen könne. Carrie bedankt sich für seine Initiative.

Keane kommt vom Joggen zurück und bekommt mitgeteilt, dass ihr Stabschef aufgehalten wurde und immer noch nicht da sein könne. Sie geht frustriert ins Haus und findet dort die Jacke von Marjorie Diehl, die sie nach einem Telefon durchsucht, bis die Eigentümerin fragt, ob man ihr helfen könne.

Carrie ist bei Quinn, der am Boden liegt und kaum ansprechbar ist. Carrie erklärt, dass sie ihm gleich hätte zuhören sollen. Sie finden nichts über den Mann heraus, den er fotografiert hatte. Sie möchte gerne wissen, was Quinn noch etwas gesehen hatte, doch Quinn erklärt nur, dass er Franny beschützt hatte und sie ihn hintergangen hätte. Da sie die Fotos einem FBI-Agenten gezeigt habe und sie ihn besuchen konnte, obwohl man ihm sagte, dass niemand reinkäme, ist er überzeugt, dass Carrie nun zu denen gehört. Er ruft die Wachen und lässt Carrie nicht mehr an sich heran.

Conlin hat die zugehörige Adresse zum Wagen ausfindig gemacht und ist zu dem Bürogebäude der Firma gefahren, wo er gerne den Besitzer des Wagens sprechen wolle. Er solle warten und setzt sich zu den zahlreichen Menschen im Foyer, die sich um Jobs bei der Firma bewerben wollen. Conlin gibt sich auch als solcher aus und kommt mit einem Mann ins Gespräch, der sich darauf freut, endlich im privaten Sektor aktiv zu werden und an viel mehr Daten heran zu kommen, als es beim FBI möglich war. Als eine Gruppe aufgerufen wurde, geht Conlin mit ihnen und fährt ins sechste Untergeschoss. Dort schaut er sich ein bisschen um, wird aber entdeckt. Conlin versucht mit seinem FBI-Ausweis an Informationen zu kommen, wird aber nur darauf hingewiesen, dass er privates Recht verletzt habe. Er wird schließlich verwiesen und ruft draußen direkt Carrie an, um ihr von diesem Ort zu erzählen. Er möchte, dass sie sich bei ihm Zuhause treffen,

Der Stabschef von Keane versucht zur Präsidentin vorzudringen, doch an der Kontrolle ist man sehr hartnäckig. Man wolle das Auto erst mal untersuchen.

Saul trifft sich erneut mit seinem russischen Kontakt Viktor, der mehrere Reisen von Tova nach Abu Dhabi und zurück bestätigt. Er habe auch noch ein außergewöhnliches Detail, will dieses aber nicht einfach hergeben. Saul kann ihn überreden und er zeigt ihm Bilder, die ein Treffen zwischen Tova und Dar Adal beweisen. Viktor meint, dass es offenbar einen Riss zwischen ihm und Dar Adal gebe, Saul nun gar nicht mehr so viel zu bieten hätte und Viktor dadurch nichts mehr nütze. Saul beendet das Treffen wortlos.

Rob Emmons hat es endlich zum Versteck der Präsidentin geschafft, doch als er sie begrüßen will, wird festgestellt, dass sie verschwunden ist. Sie hat sich mit der Frau, deren Jacke sie durchsucht hat, Marjorie Diehl, aus dem Staub gemacht. Sie redet mit ihr über Politik und ihre Söhne, die beide im Krieg gefallen sind. Marjorie fragt sich, warum Keane ihren Sohn nie erwähnt habe. Keane meint, sie wollte ihn nicht politisieren. Sie erklärt, warum sie die Soldaten nun zurückziehen möchte. Marjorie ist anderer Meinung. Das Gespräch wird beendet, weil Keane Hubschrauber hört. Sie schaltet ihr Handy an und erklärt dem Agenten, dass sie nicht umkehren werden, man sie aber gerne nach New York eskortieren könne. Keane ist überzeugt, dass für sie keine Gefahr mehr besteht.

Carrie kommt bei Conlin Zuhause an, doch man öffnet ihr nicht die Tür. Sie geht von hinten ins Haus herein und findet Conlin schließlich im Obergeschoss erschossen vor. Der Angreifer, der Mann, den Quinn beobachtete, ist noch im Haus und versucht Carrie aufzulauern, doch sie kann schließlich flüchten.

Carrie ist kurze Zeit später in der Schule und fragt aufgeregt nach ihrer Tochter. Schnell geht sie zu ihr und ist froh, sie in die Arme nehmen zu können.

Keane kommt in New York an und bedankt sich bei Marjorie für die Fahrt und die vielen Denkanstöße. Keane stellt sich sofort der neugierigen Presse. Sie dankt den Menschen, die sich um ihre Sicherheit gekümmert haben. Sie wird gleich auf den Patriot Act angesprochen und Keane erklärt, dass man eine neue Strategie brauche. Sie wird auch darauf angesprochen, wer sie begleitet habe. Keane erklärt, dass sie das nicht sagen wolle, sie sich aber intensiv über ihre Söhne unterhalten habe, die beide im Krieg gefallen sind. Sie erklärt, dass diese das beste für ihr Land gegeben haben und sich der Angst stellten. Selbiges müsse man nun auch tun. Die New Yorker lassen sich nicht schnell Angst einjagen. Sie halten zusammen, wenn es eng wird. Die Polizei und die Feuerwehr waren zwei Minuten nach dem Anschlag da und alle haben geholfen, statt Angst zu haben. Das sind die Eigenschaften, mit denen man zu tun habe.

Max ist in Carries Wohnung und wird auf der Couch schlafen. Am nächsten Morgen werde er das neue Sicherheitssystem installieren. Carrie schläft mit einer geladenen Waffe neben Franny.

Quinn wird mitten in der Nacht plötzlich von einigen Leuten aus der Klinik geholt und in einen Van verfrachtet. Darin gibt sich Astrid zu erkennen.

Emil Groth - myFanbase


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