Bewertung: 7

Review: #3.08 List und Tücke

Diese Folge spielt nach der grandiosen Tanzmarathon-Folge und hat auch viele interessante und schöne Momente zu bieten! Fast alles dreht sich um Rorys Zukunftspläne und die Frage, wo sie denn studieren soll. Eigentlich hat sie sich ja schon längst für Harvard entschieden, doch Richard möchte, dass sie auf seine alte Uni geht und das wäre nicht Harvard, sondern Yale. Also macht sich die ganze Familie Gilmore, inklusive Emily und Lorelai, auf den Weg nach Yale, um dieser Uni einen Besuch abzustatten. Doch Richard überrascht alle mit einem unangekündigten Treffen.

Zunächst einmal muss ich auf den Beginn der Folge eingehen, der mich wieder restlos begeistert hat: Zunächst Rory und Lorelai, die es müde und erschöpft vom Tanzmarathon kaum schaffen, zum Café zu gehen und da angekommen, noch auf einen triumphierenden Kirk treffen, der mit seinem Siegespokal frühstücken will. Kirk ist seit seinem ersten Auftritt in dieser Serie mein geheimer Liebling in Stars Hollow, weil jeder seiner Auftritte ein kleines komödiantisches Highlight ist. Dieser Typ ist schlichtweg genial!

Zu Beginn kann der Zuschauer sich wirklich nicht ausruhen, denn ein Highlight jagt das nächste. Wie zum Beispiel die Szene, in der Rory und Jess oben bei Luke in seiner Wohnung sind und sich auf eine sehr, sehr süße Weise näher kommen und dann, kurz bevor sie sich küssen können, Luke hereinstürmt und alles zunichte macht. Da habe ich ihn das erste Mal wirklich gehasst, aber das währte nicht lange, weil seine Ansprache an Jess, indem er ihm sehr übertriebene Regeln, wie er sich in seiner Liebesaffäre mit Rory zu verhalten hat, aufstellt, einfach nur zum Brüllen komisch war!

Dann wurde es ein wenig ruhiger und die Haupthandlung geriet mehr und mehr in den Fokus dieser Folge: Der Ausflug nach Yale! Ich kann Richard verstehen, dass er will, dass seine Enkelin auf seiner Uni studiert, mit der er so viele schöne Erinnerungen verbindet, aber er hätte da doch lieber mit offenen Karten spielen und Rory von dem Gespräch mit dem Yale-Direktor erzählen sollen. Doch Richard ist eben so und somit ist Lorelais Reaktion verständlich, weil ihr Vater so etwas wohl nicht das erste Mal macht. Sonst lief das ganze nach dem typischen Lorelai/Richard-Streit-Schema ab und hatte deshalb auch nicht viel Neues zu bieten. Dennoch war dieser Storystrang enorm wichtig für den Fortgang der Serie, weil Rory erstmals eine völlig neue Perspektive, jenseits von Harvard, kennen lernt und dadurch noch eine weitere Entscheidungsmöglichkeit bekommt.

Wieder zurück in Stars Hollow kommt es sofort wieder zu Szenen, für die ich diese Serie liebe: Erstmal eine kleine Lorelai/Luke Szene, in der sie ihm die Teenie-Sprache erklärt, und dann der wundervolle leidenschaftliche Kuss zwischen Rory und Jess. Mir tut Dean zwar auch ein wenig Leid, doch er ist gegen dieses unsichtbare Band, dass eben nur Rory und Jess verbindet, machtlos. Endlich sind die beiden vereint und das lässt auf weitere traumhaft schöne Szenen hoffen.

Fazit

Eine gute "Gilmore Girls"-Episode, die durch einige schöne und lustige Szenen und insbesondere durch den lang ersehnten Kuss zwischen Rory und Jess positiv punkten konnte!

Moritz Stock - myFanbase

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