Bewertung

Review: #2.15 A Stuffed Monkey and an Ex-Girlfriend

Ist es nicht immer wieder schön, wenn Connie Tucker mitmischt und ihre Tochter manipuliert, nur damit sie ihren Willen bekommt und dabei vertuschen kann, dass manches nicht so legal ist. Also herzlich willkommen zu einer weiteren Runde von Connies Schummeleien.

"Did you try giving her a different stuffed animal?"

Hatte nicht jeder als Kind ein Kuscheltier oder eine Puppe, das oder die überall mit hinmusste oder ohne die man nicht einschlafen konnte? Genau darum geht es in dieser Episode und ein wenig hat mich das auch an Linus aus "Die Peanuts" erinnert, der auch immer und überall seine Decke dabei hatte. Wie schlimm war es als Kind, wenn man das Lieblingsstofftier nicht dabei hatte? Dann war das Geschrei umso größer und davon werden auch die McAllisters nicht verschont. Besonders deswegen fand ich die gemeinsame Suchaktion der Familie in der ersten Szene so nostalgisch. Der Stoffaffe von CeeCee Cooper ist spurlos verschwunden. Ein Drama und nicht nur, dass die Kleine sich die Augen ausweint... das Suchen sorgt auch dafür, dass eine angespannte Stimmung zwischen den einzelnen Familienmitgliedern herrscht, Vorschläge abgeschmettert werden und Vertuschungen auffliegen. Bei den McAllisters hat noch nie wirklich harmonische Eintracht geherrscht. Ich fand es dennoch unterhaltsam, wie man es geschafft hat, die einzelnen Eigenschaften und Eigenheiten der Charaktere einzubinden und dafür gesorgt hat, dass der Humor an den richtigen Stellen sitzt. Ich hätte aber nicht erwartet, dass diese einfache Suche das Zentrum dieser Episode ist.

"I couldn't possibly sell it. For less than a hundred."

Der Stoffaffe ist weg und es schien nicht so zu sein, dass er wieder auftaucht, und das wiederum bedeutet, dass man einen neuen kaufen muss. Vorausgesetzt natürlich, dass es noch Stoffaffen zu kaufen gibt. Ich war nicht überrascht, dass das nicht der Fall gewesen ist. Aufgefallen dabei ist mir allerdings, dass es Chuck Lorre und seinem Team ganz wunderbar gelungen ist, ein aktuell gesellschaftliches Thema einzubauen, obwohl die Serie Mitte der 90er Jahre spielt und dieser Hype, unbedingt etwas haben zu wollen, dass ein richtiger Kampf entsteht, noch nicht so extrem gewesen ist, wie es heutzutage der Fall ist. Allerdings würde ich mich auch nicht unbedingt mit Mandy McAllister bei so etwas anlegen, da sie ja doch sehr aufbrausend und – wie Connor McAllister es nannte -, gemein sein kann. Kein Wunder also, dass sie Mary Cooper um Hilfe bittet, ein neues Stoffäffchen zu machen. Wobei ich mich doch gewundert habe, warum sie nicht Audrey McAllister gebeten hat, die kann ja auch nähen. Wahrscheinlich geht es Mandy allerdings auf den Geist, wenn sich ihre Mutter so sehr damit rühmt, was sie für ihre Enkelin tut. Mary hingegen macht es mit Hingabe und mit dem Gedanken, etwas Gutes zu tun. Damit ist es allerdings auch einfacher, sie zu manipulieren und wer könnte das besser, als ihre eigene Mutter?

Auch wenn Annie Potts bei "Georgie & Mandy" keine Hauptdarstellerin ist, fällt es mir doch extrem auf, wenn sie in regelmäßigen Abständen mal nicht vorbeischaut. Gerade durch ihre Verpflichtung bei "Best Medicine" mussten wir ziemlich lange auf sie warten. Man könnte auch behaupten, mit dieser Story entwickelt man nichts bei diesem Charakter weiter, geht es doch Connie wieder nur darum, auf nicht ganz legalem Weg Geld zu machen. Ich empfinde das aber nicht so. Zumal man diese Eigenheit bei Connie wohl nie ganz loswerden wird. Diesmal fand ich allerdings, hat sie ziemlich gehadert damit, weil es nicht um sie alleine ging, sondern um ihre Enkelin. Doch wie heißt es immer so schön? Alles hat seinen bestimmten Preis? Gerade bei Connies 'Verkaufstalent' war es erstaunlich wie verzweifelt die einzelnen Mütter gewesen sind, die wahrscheinlich mehr Geld hingeblättert hätten, als sie haben.

Bei dieser Verkaufsstrategie hat man natürlich auch nicht damit gespart, Mandy als Connies Komplizin einzubeziehen, was mir sogar deutlich besser gefiel, als beispielsweise bei den Sportwetten. Wahrscheinlich lag es auch mit daran, weil sie sich selbst in den Müttern wiedererkennt und durch ihre Arbeitslosigkeit, noch ein bisschen Geld dazu verdienen will.

"You see, that's why we got our lawyer's number on the fridge."

Es war abzusehen, dass Connie daraus eine größere Geschäftsidee entwickeln wird und mit Mandy die passende Partnerin und mit Mary sozusagen das passende 'Opfer' gefunden hat. Immerhin will sie in finanzieller Hinsicht nicht ganz abhängig von Dale Ballard sein, was ich auch gut verstehen kann. Er wiederum kennt Connie aber ganz gut und ich liebe es einfach, wenn der eher wortkarge Dale sie durchschaut und es in knappen Sätzen auf den Punkt bringt, warum er den ganzen Ideen immer misstrauisch gegenüber ist. Aber wenigstens wird sein Leben dadurch nicht langweilig und ich finde es immer wieder erstaunlich und gleichzeitig liebenswert, dass er Connie nie verrät, sondern immer einen Kommentar auf den Lippen hat, der mich immer wieder herrlich zum Lachen bringt. Die Leidtragende hier ist mal wieder Mary, bei der ich mich manchmal doch frage, ob sie tatsächlich so naiv ist und nicht checkt, dass sie von ihrer Mutter wieder nur manipuliert wurde und es keine kranken Kinder gibt. Vielleicht sollte sie sich mal mit Sheryl Hutchins kurzschließen. Die hat ja mitbekommen, dass die Stofftiere nicht echt sind. Ihr kurzer Auftritt hat aber auch mal wieder unterstrichen, was wir schon in "Young Sheldon" erlebt haben: Sheryl ist Sheldon Cooper gar nicht so unähnlich in ihrem Wesen. Ich hoffe, wir bekommen auch irgendwann ein positives Update zu ihr, dass sie auch einen Partner fürs Leben bekommen hat. Aber abgesehen von dem neuesten Update zu Sheryl, denke ich, wir bekommen bald eine weitere Fortsetzung von Mandy und Pastor Jeff, nachdem er ja indirekt dafür gesorgt hat, dass Mandy beim Sender gekündigt hat und auch ihre letzten Begegnungen sahen nicht berauschend positiv aus, weswegen ich noch ein bisschen an einer erneuten Zusammenarbeit meine Zweifel habe.

"She wanted to get back together, but I told her no. At first, I thought she'd be the only girl to ever like me." - "Oh, that ain't true." - "I know. 'Cause if one song on the radio got her back... there's no telling how many girls I can get."

Ich war ja ein bisschen sauer darüber, wie man die noch so junge Beziehung von Connor und Chloe Costa hat enden lassen. Vor allem, weil Chloe von Beginn an einen Eindruck gemacht hat, der mir gezeigt hat, sie hat mit Connors Art keine Probleme. Natürlich konnte ich verstehen, dass ein mögliches gemeinsames Kind nach so kurzer Zeit des Zusammenseins schockierend gewesen wäre. Sie hat Connor allerdings sehr verletzt und ihn förmlich als Freak hingestellt. In diesem Punkt kann ich auch Audrey überhaupt keinen Vorwurf aufgrund ihrer Reaktion machen, als sie die Nachricht abgehört hat (herrlich, wie ihr Tonfall Jim McAllister von einem weiteren Bier abgehalten hat). Allerdings mochte ich auch Jims Verhalten total. Er hat seinem Sohn den nötigen Freiraum gegeben, dann aber auch signalisiert, dass er ebenfalls besorgt gewesen ist, wenn sich Connor wieder auf Chloe eingelassen hätte. Es ist allerdings auch unumstritten, dass die beiden gut miteinander harmonisieren. Man hat auch ein bisschen damit gespielt, eine ähnliche Szene zu erschaffen, als sich die beiden zum ersten Mal begegnet sind. Letztlich war es jedoch Connor, der einen wunderbaren Kommentar von sich gegeben hat, der mich zum Lachen gebracht hat und der untermalt hat, dass er nun sehr viel selbstbewusster geworden ist.

Fazit

Es war eine unterhaltsame Episode, die liebgewonnene Charaktere zurückgebracht hat, die ich im Laufe dieser Staffel bereits vermisst habe. Außerdem hat man es ganz wunderbar geschafft, weitere Facetten zu zeigen und begonnene Handlungen weiter voranzutreiben. Diese Staffel ist in jedem Fall noch stärker als die erste.

Daniela S. - myFanbase

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