Bewertung

Review: #2.16 Alpha Males and the Power of Prayer

Es war mir klar, dass die Sache zwischen Pastor Jeff und Mandy McAllister zur Sprache kommen wird. Mir war aber klar, dass es wieder eine Episode sein wird, die mich weniger begeistert.

"Well, maybe you should reach out to Mandy. Say, you're sorry. Invite her to church. Once people see that you two are okay, this'll all blow over."

Für mich ist Pastor Jeff ein ziemlich überzeichneter Charakter, der eigentlich immer recht haben will, besonders, wenn es um die Kirche geht. Dazu kommt noch, dass er als Mann ernst genommen werden will. Durch seine übertriebene Art, die auf mich auch in keinster Weise lustig ist, kollidieren diese beiden Dinge manchmal miteinander. Ich fand auch seine Streitigkeit mit Mandy einfach übertrieben. Ob Gott eine Frau ist, ist genauso wenig bewiesen, wie seine Aussage, dass Gott ein Mann ist. Jedoch kann Pastor Jeff zu Übertreibung neigen, was wohl auch den Grundstein für diese Storyline gelegt hat. Bei der TV-Debatte vor einigen Wochen war es zwar ganz klar Mandy, die von sich aus gekündigt hat, aber wenn man sich dieses Wortgefecht noch einmal genauer ansieht, dann hatte sie in meinen Augen auch überhaupt keine andere Wahl. Ja, jeder Mensch ist für seine eigenen Entscheidungen verantwortlich. Das heißt jedoch nicht, dass das Gegenüber das reinste Unschuldslamm ist. Wir kennen Pastor Jeff nun schon lange genug und wissen, dass er auch mal gerne nachstichelt, wie er es eben in dieser TV-Debatte getan hat. Dennoch war es überraschend, dass so viele Menschen mittlerweile auf Mandys Seite stehen und vor allem wurde der gute Pastor offenbar von einem jungen Teenagermädchen kritisiert. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass Georgie Cooper kürzlich den Brief an Mandy geschrieben hat, als ein junges Mädchen zu ihr aufgesehen hat. Ich finde es aber auch unglaublich, dass Mary Cooper es ist, die sich nicht nur auf Mandys Seite stellt, sondern die auch ein ernstes Wort mit Pastor Jeff redet.

Es ist nicht sonderlich überraschend für mich, dass er einerseits ihren Rat sucht und andererseits auch auf sie hört. Immerhin macht es Mary nicht viel anders, obwohl sie auch diesmal die stärkeren Argumente für mich hatte. Amüsiert hat mich dabei auch, dass auch seine eigene Frau gegen ihn war. Gleichzeitig frage ich mich allerdings auch, was sie letztlich für eine Kommunikation haben, wenn es offenbar so ausgeartet ist, dass er sogar auf der Couch schlafen muss und er Robin beruhigen will. Ist es sonst immer Pastor Jeff, der als Vermittler agiert, ist es diesmal Mary. Das ist auch gut so, immerhin hat er sich anfangs damit zufrieden gezeigt, dass Mandy sich bei ihm entschuldigt und wollte seine einfach mal unter den Tisch fallen lassen.

"The point is, we all need something and we all gonna have to give a little to get it."

Diese Zusammenkunft fühlte sich im ersten Moment wie eine Wiederholung an, nur dass dieses Mal Georgie und Mary die Gesprächsführung übernommen haben. Dabei war auch für mich persönlich gut zu erkennen, wie reif und verantwortungsbewusst Georgie mittlerweile geworden ist. Klar war aber auch, dass diese Zusammenkunft nicht ohne Kompromisse auskommen wird. Kompromisse sind wichtig, um zu einer Einigung zu kommen. Wenn es dabei aber um die familiären Verbindungen zwischen Mary und Mandy geht, sind diese Kompromisse meistens mit einem kommende Konflikt verbunden und dieser steht schon bald vor der Tür und wieder wird es mit den beiden unterschiedlichen Religionen des jungen Paares zu tun haben. Dass Mary sehr religiös ist, wissen wir schon aus "The Big Bang Theory". Durch "Young Sheldon" wissen wir jedoch auch, dass es für sie nur das Christentum gibt, weswegen sie auch schon mal einen Konflikt mit Sheldon Cooper hatte und auch mit Audrey McAllister hatte sie auch schon mehr als einmal einen Konflikt wegen dieser Thematik. Und ich denke, der nächste wird kommen. Besonders weil Mary und Mandy überein gekommen sind, dass CeeCee Cooper in die Sonntagsschule geht, wenn sie alt genug ist. Das wird Audrey nicht gefallen und Mandy hat diesem Kompromiss eben auch nur zugestimmt, um ihrer Mutter eins auswischen zu können. Spannend wird es dabei auch mit Georgie, der dadurch wieder zwischen allen Stühlen sitzt und wenn man mal bedenkt, wie religiös er sich diesmal gegeben hat, könnte das mit mehr Druck von außen ein weiterer Stein für das Scheitern seiner Ehe bedeuten. Aber das wird sich hoffentlich noch ein bisschen hinziehen, da Mandy einen neuen Job hat und für eine Weile ausgeglichen sein dürfte.

Fred Fagenbacher's TV Spot

Ausgelöst wurde das eigentlich durch den Werbespot von Fred Fagenbacher und überraschend ist das Ganze auch nicht. Schon im letzten Staffelfinale hat er angekündigt gehabt, er wolle Georgie und Ruben aus dem Geschäft drängen und was bietet sich da mehr an, als solch eine schlechte Lage auszunutzen. Wobei es fast unnötig gewesen ist, Fred dafür einzuspannen, dafür wurde aber auch noch einmal unterstrichen, dass Jim McAllister noch immer eifersüchtig auf ihn ist. Audrey hat aber schon mehrfach bewiesen, dass sie Jim liebt, auch wenn sie sich öfters mal streiten, aber sie raufen sich ja auch immer wieder zusammen, was allerdings bedeutet, dass Jim meistens nachgibt.

"He's not cut out for a regular job. He's an artist."

Bei Audrey und Jim ist auch immer wieder Geld ein riesiges Thema, wobei es dabei eher um Mandy und Connor McAllister geht, die Jims Meinung nach mehr oder überhaupt Geld verdienen könnten. Das wiederum führt immer wieder zu Streitigkeiten mit Audrey. Auch wenn sie zum Beispiel mit Mandy immer mal wieder in Streitigkeiten gerät, ist es doch zu erkennen, dass sie bei dieser Thematik eher auf der Seite ihrer Tochter steht. Connor steht aber noch einmal unter ihrem besonderen Schutz. Audrey spricht zwar nie darüber, dass ihr Sohn möglicherweise anders ist als andere, aber ich glaube, tief in ihrem Inneren weiß sie das, weswegen sie eher immer die Beschützerhaltung einnimmt und ihn auch finanziell unterstützt. Dafür nimmt Audrey auch einen Streit mit Jim hin. Ich mag die Seite an ihr, weil es zeigt, dass sie nicht nur die Frau ist, die für so ziemlich jeden in ihre Umfeld einen bösartigen Kommentar übrig hat. Ich glaube auch, sie weiß, dass Connor die Musik ausgleicht, weshalb sie ihn unterstützt (auch wenn sie letztlich hat durchblicken lassen, dass sie gegen Jim gewinnen und recht behalten will).

Fazit

Ich finde Episoden mit Pastor Jeff immer etwas zu gewollt und gekünstelt. Allerdings hat man es gut hinbekommen, dass man die Entwicklung der Story definitiv interessanter gestaltet und auch Audrey hat wieder eine Seite an sich gezeigt, die man ziemlich selten zu Gesicht bekommt, die ihr aber auch wahnsinnig gut steht.

Daniela S. - myFanbase

Die Serie "Georgie & Mandy" ansehen:

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