Bewertung: 8

Review: #3.07 Kontrolle verloren

Foto: Scott Speedman, Felicity - Copyright: capelight pictures
Scott Speedman, Felicity
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Als ich den Titel der Episode - Kissing Mr. Covington - las, dachte ich es geht um Ben Covington. Er und Felicity Porter hätten sich versöhnt und deshalb der Titel. Als dann aber Bens Vater Andrew Covington Felicity küsste, fand ich das genauso überraschend und schockierend wie sie selbst. Nur hätte ich mir gewünscht, dass John Ritter nicht noch einmal zurückkehrt. Zumindest nicht wieder in der Rolle des enttäuschenden Vaters und ich hoffe die Schreiber bringen ihn auch als solchen nicht noch einmal ein. Mir scheint es nämlich, jedesmal, wenn sie nicht mehr wissen, was sie erzählen sollen, bringen sie Bens Vater ins Spiel.

Sonst fand ich die Episode aber gut. Besonders weil mich auch Scott Speedman diesmal voll überzeugt hat. Er konnte diesen Zwiespalt, in dem Ben steckt, richtig super rüberbringen. Auch dass man Dinge der ersten Staffel wieder aufgreift, wie die Beziehung zwischen Peter McGrath und Elena Tyler, ist nicht verkehrt. So lange man sich nicht wiederholt, aber das können wir wohl erst in zukünftigen Episoden beurteilen.

Felicity und Ben

Kaum haben sie das eine Problem gemeistert, steht das nächste schon wieder vor der Tür. Ben ist schwer zugerichtet und dann kommt auch noch sein Vater. Felicity mit ihren Idealen will die beiden natürlich wieder näher zusammen bringen, muss aber am Ende doch einsehen, dass deren Probleme viel tiefer gehen, als sie es sich vorstellen kann. Selbst sie ist ja jetzt mit zwiespältigen Gefühlen konfrontiert, nachdem Mr. Covington sie geküsst hat. Ich glaube, ich hätte auch nicht mehr in einem Raum mit ihm sein mögen. Und Ben? Kaum dass er sich wieder dazu aufrafft, seinem Vater eine weitere Chance zu geben, versaut der wieder alles. Da kann man schon verstehen, dass Ben gewisse Aggressionen aufbaut. Doch dieses Mal schlägt er wenigstens niemanden deswegen. Dass er sich am Ende sogar zu den Al-Anon-Treffen überreden lässt, find ich richtig gut. Es ist immer gut zu hören, dass es anderen genauso geht. Vielleicht kommt er so wirklich darüber hinweg.

Meghan und Sean

Sean Blumberg ist echt nicht leicht zu handhaben. Nun hat er wieder etwas gefunden, an dem er sich festhalten kann. Aber warum muss er immer so absolut sein. Kann er nicht einmal eine Sache ruhig angehen. Meghan Rotundi tat mir so leid, als er sich von ihr getrennt hat. Sie war ja scheinbar wirklich fertig deswegen. Das mit der Heirat war dann wohl auch eine Luftnummer. Die Antwort von Meghan hätte er sich doch wohl denken können. Aber wenigstens haben sie auch das wieder überstanden und bleiben erst einmal zusammen. Wie ich schon einmal sagte. Die beiden ergänzen sich wirklich gut, so dass keiner von ihnen zu sehr ins Extrem schlägt.

Elena und Tracy

War das Gedicht nicht goldig? Ich kann mir gut vorstellen, wie sich Elena in dem Moment gefühlt haben muss. Das schlechte Gewissen schlägt ihr bestimmt ganz schön auf den Magen. Und dann noch die Sache mit Dr. McGrath. Sicher ist das noch nicht das Ende vom Lied und harte Zeiten stehen ihr bevor. Es ist wohl nicht anzunehmen, dass Tracy ihr die Sache mit Finn verzeihen wird, wenn er schon bei Dr. McGrath so ausrastet. Doch wollen wir sehen, was passiert.

Noel

Was soll das? Ich dachte immer Noel Crane wäre ein anständiger Kerl, aber nun das. Dass Jane Scott nichts merkt, ist aber auch seltsam. Ich meine, er macht ja wirklich fast alles, was in den E-Mails steht. Da müsste sie doch etwas stutzig werden. Wie denkt er eigentlich soll das gehen? Irgendwann bekommt sie es sowieso heraus und jetzt ist es schon fast zu spät, etwas zu sagen und noch mit blauem Auge davon zu kommen. Kaum hat er sich gefangen, fängt er schon wieder an, für ein Mädchen Fehler über Fehler zu machen. Lernt er eigentlich auch mal aus seinen Fehlern?

Lieblingsdialog

TRACY: It's taken me all of Physics lab to write this, and you are going to listen. We will get to that soon. (reads) "Elena. E is for everything you do so well. L is for your long, luscious legs and locks. E is for every time my heat flutters when you walk into a room. N is for never wanting to be apart. A is for always and forever. This is what you mean to me, this is how it will always be. My love for you is so, so strong right here is where I belong." Not bad for a Biochem major, huh?

Sandy - myFanbase


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