Elsa Curry, Staffel 5

Als Natalie Manning und Dr. Will Halstead nach einem Unfall als Patienten eingeliefert werden, sieht es vor allem um Natalie sehr schlecht aus, weswegen Will kaum um seine eigene Gesundheit besorgt ist. Elsa ist es, die ihn aus dem Krankenzimmer scheucht und ihn selbst kurz untersucht und dabei immer mehr feststellt, dass Will ein Mann ganz nach ihrem Geschmack ist. Daher gefällt es ihr, als sie ihm später öfter zugeteilt wird und ihn auch in seinem Job anhimmeln kann. Doch dieser hat davon keine Ahnung, da er wiederum gedanklich bei Natalie ist.

Elsa und Natalie übernehmen eine Siebenjährige nach einem Autounfall, die nicht mehr zu Bewusstsein kommt. Als sie auch noch das Atmen einstellt, soll Elsa sie intubieren, was aber nicht gelingt. Natalie springt ein, woraufhin sich die Werte von Kayla sofort verbessern. Sie versichert Elsa sofort, dass Intubationen bei Kindern noch mehr Übung verlangen, das sei völlig normal. Daraufhin erwidert die Studentin trotzig, dass sie es auch als Lernprozess sehe und sich keine Vorwürfe mache. Als später Hämatome im Gehirn festgestellt werden, sieht Elsas Prognose für die aufgelöste Mutter düster aus. Natalie ist entsetzt, dass sie das so offen ausgesprochen hat, denn als Arzt hat man die Aufgabe, Eltern Hoffnung zu geben. Elsa behält jedoch recht, denn Kayla überlebt nicht. Ihre Mutter sucht in ihrer Verzweiflung Trost und lässt sich in die Arme der jungen Frau sinken, die überfordert nicht zu reagieren weiß. Später zieht sich Elsa zurück und weint an einem einsamen Platz, wo sie aber von Natalie ausfindig gemacht wird, die es gut findet, dass sie Gefühle hat. Elsa fühlt sich davon jedoch erschlagen, weswegen Natalie ihr versichert, dass Anteilnahme an dem Schicksal der Patienten einen zu einer besseren Ärztin macht, weswegen sie diese niemals unterdrücken sollte. Ausgerechnet in dieser emotionalen Ausnahmesituation zeigt sich Will auf einer Kollegenparty sehr aufmerksam, weswegen sie ihm erst recht verfällt.

Als Will und Elsa für einen gemeinsamen Fall zugewiesen werden, nutzt sie den Moment, um ihn ungeschickt zu fragen, ob er sie zu einem Konzert begleitet. Er versteht aus der Frage jedoch, ob er ihr etwas früher freigeben könnte, was er auch prompt tut. Bei der Patientin Lori wird derweil ein Gerinnsel an der transplantierten Niere diagnostiziert. Per CT müsste die genaue Position bestimmt werden, doch Lori verträgt das Kontrastmittel nicht, weswegen Will eine riskante Methode vorschlägt, bei der die Patientin so mit Steroiden vollgepumpt wird, dass die allergische Reaktion unterdrückt wird, aber es besteht eine hohe Chance eines anaphylaktischen Schocks. Elsa hält diese Methode für unverantwortlich, aber da sich Lori dafür entscheidet, muss sie es mit ihm durchziehen. Für die Patientin geht die Geschichte gut aus, weswegen Elsa völlig aus dem Häuschen ist über Wills Fähigkeiten. Auf Wolke 7 überlegt sie, ob sie die Krankenschwester Trini als Begleitung zum Konzert bitten sollte. Als sie Will entdeckt, lässt sie diese Idee aber fallen, da sie ihr Glück bei ihm versuchen möchte. Er hat aber bereits ein Date.

Elsa hat eine Patientin namens Priya, die eine Panikstörung diagnostiziert bekommen hat, medikamentös eingestellt wurde, was jedoch nicht hilft. Sie bittet um ein Konzil bei Daniel Charles, der aber gerade seine Frau Caroline Charles verloren hat und deswegen etwas neben sich steht. Elsa bleibt jedoch hartnäckig und schlägt eine neue Forschungsidee vor, dass Patienten solange mit dem Trigger ihrer Panikattacken konfrontiert werden, bis sie sich einfach auflösen. Dafür gibt es inzwischen sogar Apps, was Elsa gerne ausprobieren würde. Daniel schmettert die Idee jedoch nieder. Sie ist aber von Priyas Schicksal so eingenommen, dass sie die Methode letztlich doch vorschlägt, aber erste Versuche verschlimmern nur noch alles. Als Priya entlassen werden soll, hat sie erneut eine Panikattacke, die ihr die Luft abschnürt; Elsa kann sie noch mit Epi retten. Daniel hat von der Entwicklung gehört und trifft auf eine Studentin, die sich heftige Selbstvorwürfe macht. Er beruhigt sie jedoch und entwickelt den Verdacht, dass Priya unter systemischer Mastozytose leidet, die durch die Antidepressiva nur noch verschlimmert wurde. Nach dieser Wendung löscht Elsa die App wütend von ihrem Handy, denn sie hatte die Hoffnung, damit auch ihre Ängste in den Griff bekommen zu können. Zudem hat sie das Gefühl, dass sie so versessen auf diesen Lösungsweg war, dass sie andere nicht mehr in Betracht gezogen hat. Daniel findet es aber gut, dass sie sich innovativ zeigt, doch mit dem den aufmunternden Worten erreicht er sie nicht mehr. Bei einem Karaokeabend unter Kollegen singt er daher für Elsa.

Elsa übernimmt mit James Lanik einen Jungen namens Xavier, der sich nach einem Unfall im vegetativen Zustand befindet. Er ist mit einem Dekubitus eingeliefert worden, weswegen sie die Eltern noch einmal in die richtige Umbettung einweisen wollen. Als Elsa den Jungen versorgt hat, will sie ihn umbetten und stellt dabei fest, dass Xaviers Bein in der Luft stehen bleibt. Sie wendet sich hilfesuchend an Daniel, bekommt darüber aber Ärger mit Lanik, weil sie das Konzil vorher nicht mit ihm abgesprochen hat. Sie macht mit Daniel dennoch weiter und so stellen sie fest, dass diese möglicherweise an einer Katatonie in Folge eines emotionalen Schocks leidet. Elsa beginnt heimlich in der Familiengeschichte zu forschen, was dafür verantwortlich sein könnte, doch das findet Daniel nicht gut, weil sie das Vertrauen der Angehörigen damit verletzt hat. Dennoch ist sie dabei auf einen wichtigen Hinweis gestoßen, den sie nach einer offiziellen Entschuldigung auch ausspricht. Da der Job des Ersatzvaters den Jungen so belastet, gehen er und die Mutter vorerst auf Distanz. Elsa ist nicht gänzlich glücklich, dass die Lösung für den Jungen so traurig in der Konsequenz ist.

Elsa und Will haben eine Patientin in der 19. Schwangerschaftswoche, die eine Fehllage der Plazenta hat. Da sie zudem einen Gehirntumor hat, der ihr das Leben kosten wird, will sie unbedingt, dass das Baby lebend zur Welt kommt. Will bittet daher Dr. Hannah Asher um ein Konzil, was Elsa skeptisch verfolgt, denn sie hat von dem Drogenentzug der Kollegin gehört und vertraut ihrem Urteil nicht. Daher spart sie auch bei der Untersuchung nicht an zweifelnden Kommentaren, als Hannah eine riskante OP empfiehlt. Unter den Ärzten spricht Elsa auch konkret an, ob man der Gynäkologin bei dieser Entscheidung vertrauen sollte, was ihr einen scharfen Kommentar von Will einbringt. Zu allem Übel beobachtet sie auch nicht, wie vertraut Will und Hannah miteinander agieren, was ihr sauer aufstößt. Fortan versucht sie verzweifelt alle von der OP abzubringen und Will wirft sie gar vor, wegen seiner Gefühle für eine Kollegin nicht objektiv entscheiden zu können. Die schwangere Patientin stirbt tatsächlich und trotzdem muss Elsa hilflos mitansehen, wie Will Hannah tröstend beisteht.

Zur Charakterbeschreibung von Elsa Curry in "Chicago Med", Staffel 4

Lena Donth - myFanbase

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