Episode: #6.01 Der Anfang

In Phoenix ist in der "Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI"-Episode #6.01 Der Anfang ein Wissenschaftler auf sehr mysteriöse Art und Weise ums Leben gekommen. Mulder (David Duchovny) schöpft den Verdacht, dass ein Außerirdischer für die Tat verantwortlich ist. Als dann auch noch der Cigarette Smoking Man (William B. Davis) auftaucht, der mit den telepathischen Kräften des Wunderkindes Gibson Praise hofft, das Wesen als erstes zu finden, kommt es zu einem tödlichen Ausgang.

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Zwei Männer rennen durch eine wüstenähnliche Landschaft zu einem Kleinbus, in denen noch ein paar andere Männer sitzen. Ein Mann in dem Auto geht es sichtlich schlecht, er zittert und schwitzt sehr stark. Die Fahrgemeinschaft setzt ihn vor seinem Haus in Phoenix ab. Er geht ins Haus und stellt die Heizung an, da er sichtbar friert. Er legt sich auf seine Couch.

Am nächsten Morgen kommen seine Kollegen und wollen ihn zur Arbeit abholen. Da er nicht auf Rufe reagiert, betritt ein Kollege das Haus. Dabei entdeckt er die Leiche des Mannes. Als er fortlaufen will, wird er von einer Kreatur angegriffen, schafft es aber, sich zu befreien und rennt blutüberströmt zur Tür. Gerade als er diese öffnen will, greift die Kreatur ihn von hinten an und schleift ihn weg.

Nach dem Brand in Mulders Büro, sind viele Akten beschädigt worden. Doch Mulder schafft es dank einer aufwendigen Prozedur, einen Teil der alten Akten wiederherzustellen. Er trägt seine Fortschritte und sein Anliegen, die X-Akten wiederzueröffnen, den Direktoren des FBIs vor. Doch diese sind ganz und gar nicht von seinen Berichten überzeugt, etwas später kommt Scully zur Anhörung hinzu, hält sich jedoch stark zurück. Mulder berichtet den Anwesenden, dass Scully Beweise dafür hat, dass sie sich mit dem außerirdischen Virus, durch einen Bienenstich, infiziert hat. Doch Scully muss ihn enttäuschen. Die Direktoren fordern handfeste Beweise, wenn sie den X-Akten wieder zugeteilt werden wollen.

Die beiden verlassen den Anhörungsraum und Mulder kann nicht glauben, dass Scully keinen wissenschaftlichen Beweis vorlegen kann. Scully macht ihm klar, dass nur feststeht, dass sie mit einem Virus infiziert wurde, welchen sie zwar nicht identifizieren kann, jedoch durch drei Tests feststellen konnte, dass der Virus definitiv von dieser Welt stammt. Mulder ist jedoch weiterhin der festen Überzeugung, dass das Virus einen Außerirdischen in einem menschlichen Körper erschafft. Scully verharrt weiterhin auf ihrem Standpunkt, dass das Virus nur die menschlichen Zellen zerstört und er nicht an der Wissenschaft zweifeln kann. Mulder hat genug gehört und geht.

In einem Haus in New York schauen sich der Krebskandidat und die anderen Männer des Syndikats, Fotos von dem toten Wissenschaftler aus Phoenix an. Er sagt, dass dort schlampig gearbeitet und die Polizei eingeschaltet wurde. Der Krebskandidat konnte es jedoch vor der Presse so darstellen, dass es ein Indianerangriff war. Der Krebskandidat berichtet, dass der tote Wissenschaftler einer von seinen Männern war und er sich versehentlich mit dem Virus infiziert haben muss. Innerhalb von zwölf Stunden ist die Kreatur herangewachsen und hat noch einen weiteren Wissenschaftler getötet. Der Krebskandidat sagt, dass er alles unter Kontrolle hat und jemand die Kreatur töten muss.

Mulder arbeitet weiter an der Wiederherstellung der X-Akten, als Skinner das Büro betritt und sagt, dass das keinen Sinn hat, denn Mulders Antrag wurde abgelehnt und ihm die X-Akten nicht mehr zugeteilt werden. Mulder nimmt den Karton mit Akten und will den Raum verlassen, als Skinner sagt, dass er ihm im Moment keine Hilfe sein kann und dass Mulder nur mit Beweisen, dass das Virus tatsächlich existiert, etwas ausrichten kann. Mulder erwidert, dass er allerdings im Moment keine Beweise habe, woraufhin Skinner zu bedenken gibt, dass er aber vielleicht welche hat. Er verweist ihn auf eine Akte, welche auf den Schreibtisch in Mulders altem Büro liegt.

Als Mulder in seinem Büro ankommt und die Akte auf dem Schreibtisch öffnet, blickt er auf das Foto des toten Wissenschaftlers. Er schreckt hoch, als plötzlich Spender in seinem Büro steht und fragt, ob die Akte für ihn sei. Mulder fragt ihn, was er in seinem Büro zu suchen hat. Spender gibt zu verstehen, dass dies nun sein Böro sei. Spender gibt zu, dass er an die X-Akten nicht glaubt und er auch nicht seinen Platz einnehmen wird. Mulder fragt, wer er es dann tun wird, beide schauen zur Tür, als Agent Fowley erscheint. Mulder ist sichtlich enttäuscht, nimmt den Karton mit den X-Akten, inklusive die Akte des toten Wissenschaftlers, und verlässt das Büro.

Der Krebskandidat befindet sich in einem krankenhausähnlichen Gebäude, wo er einen OP Saal betritt, indem gerade jemand operiert wird. Der Krebskandidat geht zum operierenden Arzt und sagt, dass er den Patient sofort reisefertig machen soll, da er ihn mitnehmen will. Der Arzt rät davon ab, doch der Krebskandidat macht deutlich, dass es keinen Widerrede gibt. Auf dem OP Tisch liegt das Wunderkind Gibson Praise.

Mulder ist in Begleitung von Scully im Haus des toten Wissenschaftlers in Phoenix angekommen. Scully weist Mulder noch mal daraufhin, dass sie gerade gegen einige Bundesgesetze verstoßen, doch das interessiert ihn nicht. Mulder findet enorm große Kratzspuren an der Wand und erklärt Scully, dass es sich laut Bericht, um Spuren von einem Indianer handelt, der hier zwei Wissenschaftler ermordet haben soll. Scully schaut skeptisch und sagt, dass die Kratzspuren nicht durch bloße Hände entstanden sein können.

Mulder rekonstruiert den Fall für Scully: das erste Opfer wurde mit einer offenen Bauchdecke auf der Couch gefunden. Er ist einige Stunden vor dem zweiten Opfer gestorben. Scully schließt daraus, dass der Angreifer noch da gewesen sein muss. Mulder hat jedoch eine andere Theorie: das erste Opfer hat sich auf irgendeine Weise mit dem Virus infiziert und hat daraufhin die Kreatur geboren. Das würde auch die offene Bauchdecke erklären. Scully bringt die wissenschaftlichen Aspekte ein, nämlich, dass die Kreatur innerhalb von zwölf Stunden gewachsen sein muss und hält es für unmöglich, dass es die Tat eines Neugeborenen sei.

Ein schwarzes Auto hält vor dem Haus des toten Wissenschaftlers und das Fenster wird herunter gelassen. Der Krebskandidat und Gibson, mit einem Kopfverband, sitzen auf der Rückbank. Gibson sagt, dass die Kreatur hier war, aber nun nicht mehr da sei. Der Fahrer will reingehen, doch Gibson verdeutlicht noch einmal, dass es nicht hier ist und es keinen Grund gibt, das Haus zu betreten. Der Krebskandidat gibt den Befehl weiterzufahren.

Mulder sagt, dass er die Wesen gesehen hat. Wäre Scully nicht bewusstlos gewesen, hätte auch sie, sie sehen können. Scully macht jedoch deutlich, dass die Wissenschaft nicht ignoriert werden kann. Sie nimmt Mulders Hand und sagt, dass sie weiß, dass er wegen ihr und der Wissenschaft seine Vermutungen immer hinterfragt hat und dadurch zu einer reifen Persönlichkeit geworden ist. Wenn sie sich jetzt ändern würde, wäre das weder richtig noch ehrlich. Mulder bleibt jedoch dabei, dass eine außerirdische Lebensform gerade die Welt besiedelt und Scullys Wissenschaft Unrecht hat. Er dreht sich um und geht.

In einem Atomkraftwerk in der Nähe von Phoenix führen zwei Mitarbeiter gerade einen Systemcheck durch, als einem Mitarbeiter auffällt, dass eine Temperatur abweicht. Er geht herunter, um es zu kontrollieren. Als er vor dem Thermostat steht, hört er ein seltsames Geräusch und untersucht die Rohre auf der anderen Seite. Dabei wird er von der Kreatur angegriffen und getötet.

Mulder und Scully kommen beim Atomkraftwerk an, wo Spender und Fowley bereits anwesend sind und die beiden wieder wegschicken . Mulder und Scully gehen zum Auto zurück und entdecken auf der Rückbank Gibson, der bewusstlos ist. Die beiden bringen ihn in ein Motel und Scully entfernt seinen Kopfverband, um sich seine Verletzung anzusehen. Gibson hat zwei große Narben auf dem Kopf, welche sich entzündet haben. Scully fragt ihn, warum ihm das angetan wurde, woraufhin Gibson erwidert, dass er die Gedanken von anderen Menschen lesen kann. Im weiteren Gespräch erfahren Mulder und Scully, dass Gibson dazu benutzt wurde, die Kreatur aufzuspüren.

Mulder stellt fest, dass Gibson es tatsächlich finden kann. Scully ist jedoch der Meinung, dass er so schnell wie möglich in ein Krankenhaus und beschützt werden muss. Außerdem ist er Mulders Beweis für seine Theorie, wodurch die beiden wieder in der X-Akten Abteilung arbeiten könnten.

Gerade als Mulder Gibson ins Auto bringt, fährt ein Auto in die Einfahrt des Motels. Es ist Agent Fowley, Mulder geht auf sie zu und sie versucht sich zu entschuldigen und erklärt, dass ihr der Fall aufgedrängt wurde. Sie erinnert ihn jedoch daran, dass sie beide zusammen die X-Akten gefunden haben und er ihr vertrauen kann. Er würde schließlich kurz davor stehen einen Beweis für seine Aussagen zu bekommen. Er geht zurück zu Scully, welche bereits im Auto sitzt. Er öffnet die Tür und sagt, dass sie Gibson ins Krankenhaus bringen soll, er würde die Kreatur suchen gehen und geht dann zurück zu Fowley.

Auf dem Weg zum Kraftwerk erzählt Fowley alles was sie über den Fall weiß. Sie berichtet, dass sie und Spender die Leiche des Opfers nicht gesehen haben, da sie bereits abgeholt wurde. Im Atomkraftwerk gab es im Reaktor Vier einen Temperaturabsturz, worauf Mulder schließt, dass die Kreatur vielleicht Wärme sucht.

Scully ist mit Gibson im Krankenhaus angekommen, wo dieser Angst hat, da nun noch mehr Tests an ihm durchgeführt werden.

Mulder und Fowley sind im Reaktor Vier angekommen und sie zeigt ihm die Stelle, an dem die Leiche gefunden wurde. Mulder stößt auf eine große Schleimpfütze und verfolgt die Spur. Schließlich findet er eine seltsame schleimige Haut. Gerade als er es näher betrachten will, klingelt sein Handy. Scully berichtet ihm, dass in dem Blut von Gibson der Virus nachgewiesen wurde.

Scully geht zurück zu Gibson, doch sie muss feststellen, dass er nicht mehr in seinem Bett ist. Auch niemand vom Krankenhauspersonal hat ihn gesehen. Er wurde wieder entführt.

Mulder und Fowley sind immer noch im Kraftwerk auf der Suche nach der Kreatur, als sie plötzlich Schritte hören. Sie sehen einen Mann in Begleitung von Gibson und betreten einen Raum, indem Gibson die Anwesenheit der Kreatur spürt. Als sie langsam durch den Raum gehen, hämmert Mulder an das Türfenster. Doch die Tür ist von innen verriegelt und Fowley sucht einen anderen Weg, um in den Raum zu gelangen.

Die Kreatur, die einem Alien sehr ähnelt, erscheint plötzlich vor Gibson und dem Mann. Es greift an und tötet Gibsons Begleitung. Vor Gibson macht es jedoch Halt und plötzlich ertönt die Alarmsirene. Mulder dreht sich um und sieht Fowley vor sich stehen, mit der Waffe auf ihn gerichtet. Als er sich wieder der Tür zuwendet und durch das Fenster schaut, sind Gibson und die Kreatur verschwunden.

Kurz darauf sitzen Mulder und Scully erneut vor den FBI Direktoren. Die beiden sind nicht mehr für die X-Akten zuständig und nun Direktor Kersh unterstellt.

Spender hat Besuch vom Krebskandidat, welcher ihm für seine hervorragende Leistung gratuliert. Spender ist jedoch skeptisch und sagt, dass Mulder, solange er lebt, immer einen Weg finden wird, zu den X-Akten zurückzukommen.

Mulder arbeitet weiter daran, die Überreste der X-Akten wiederherzustellen, als Scully den Raum betritt und Mulder auf den Bericht von Fowley hinweist. Er sagt, dass der Bericht nur ein Mittel zum Zweck war, um die X-Akten zu schützen. Scully teilt Mulder ihre Skepsis bezüglich Agent Fowley mit, doch er bleibt bei seiner Meinung und nimmt sie in Schutz. Scully sagt, dass sie bereit ist zu glauben, aber nicht an eine Lüge. Mulder dreht sich zu Scully und fragt sie, ob sie etwa will, dass er sich zwischen Fowley und ihr entscheidet. Scully erwidert darauf, dass sie ihn nur bittet ihrem Urteilsvermögen zu vertrauen. Sie reicht ihm eine Akte, indem sich das DNS Material von dem gefundenen Nagel befindet. Es ist genau die gleiche DNS, die das Virus hat und die, die im Blut von Gibson gefunden wurde. Scully erklärt, dass jeder Mensch, die DNS in sich trägt, doch nur bei Gibson ist sie aktiviert. Mulder stellt fest, dass Gibson zum Teil außerirdisch sein muss. Doch Scully korrigiert ihn: es würde bedeuten, dass alle Menschen es sind.

Gibson ist immer noch in dem Raum im Kraftwerk, wo sich die Kreatur im Wasserbecken in der Mitte des Raumes befindet sich. Dort wächst es erneut und ähnelt nun komplett einem Außerirdischen.

Stefanie Grimpe - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Alexander L. vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    Nach dem spektakulären Ende der 5. Staffel mit #5.20 Das Ende und dem "Akte X" - Kinofilm Fight The Future führt "Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI" mit #6.01 Der Anfang die Geschehnisse um...mehr

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