Episode: #5.03 Vier Wände und ein Dach

Rick und die anderen werden mit einer Gruppe übler Leute konfrontiert. Währenddessen muss Gareth einen Fehler erkennen, der ihn zu unüberlegtem Handeln zwingt. Gabriel macht außerdem ein Geständnis und erklärt sich Ricks Gruppe.

Diese Serie ansehen:

Foto: Chris Coy & Andrew J. West, The Walking Dead - Copyright: Gene Page/AMC
Chris Coy & Andrew J. West, The Walking Dead
© Gene Page/AMC

Gareth spricht mit Bob. Er erklärt dem frisch amputierten Mann, dass es alles ihre Entscheidung gewesen sei. Entweder sie schließen sich ihnen an oder sie werden gegessen. Gareth lamentiert weiter darüber, wie verschieden die Menschen schmecken. Frauen schmecken besser als Männer und je hübsche die Frau, umso besser ihr Geschmack. Wie zum Beispiel Sascha. Gareth glaubt, dass sie besonders gut schmecken wird. Bob beginnt beim Hören von Saschas Namen zu weinen, was sehr schnell zu einem irren Lachen wird. Gareth und die anderen sind erstaunt, wie lange es gebraucht hat, dass Bob den Verstand verliert. Doch Bob erklärt sein Lachen bald darauf und zeigt ihnen einen Bisswunde in seiner rechten Schulter. Sofort beginnen alle Bobs Bein zu erbrechen, denn sie haben offensichtlich kontaminiertes Fleisch gegessen.

Im Wald um die Kirche suchen Sacsha, Rick und Tyreese nach Bob. Sie erledigen einige Beißer, bevor sie unverrichteter Dinge zurück zur Kirche kehren. Dort stellt Sascha Gabriel zu Rede und verlangt zu wissen, was er vorhat. Er soll ihnen sagen, warum sie von wem aus dem Wald heraus beobachtet sind und wohin ihre drei Kollegen verschwunden sind, denn Daryl und Carol sind ebenfalls nicht auffindbar.

Gabriel kann dem harten Verhör der jungen Frau nicht standhalten und bricht sein Schweigen, was er getan hat. Er erklärt, dass er immer die Türen der Kirche zur Nacht schließt. Eines Abends kamen die Städter zu ihm und verlangten Einlass und ein sicheres Dach über dem Kopf. Doch Gabriel sah die Toten kommen und entschied sich dagegen die Tore zu öffnen und den Menschen zu helfen. Er musste mitansehen, wie die Beißer einen nach den anderen aufaßen. Schlussendlich hat er die Tore doch geöffnet, doch die Beißer waren verschwunden und von seiner Herde nur noch Knochen übrig. Diese habe der Priester auf dem Friedhof begraben. Er schaut Rick von Boden aus an und sagt, er glaube, dass der Herr ihn geschickt habe, um ihn für diese Tat zu strafen.

Plötzlich gibt es vor der Kirche ein Geräusch. Bob liegt auf dem Boden und sie bringen ihn in die Kirche. Rick feuert wahllos Schüsse in den Wald und ruft, dass er wisse, dass sie dort Draußen sind. In der Kirche versammeln sich alle um Bob, der erzählt, was passiert ist. Schlussendlich zeigt er ihnen seine Bissverletzung und Sascha ist niedergeschlagen. Bob erzählt außerdem, dass Gareth behauptet habe, er sah wie Daryl und Carol zusammen davon führen. Damit räumt er die Befürchtungen aus, die beiden könnten auch Opfer der Kannibalen geworden sein. Doch wohin sind sie dann gefahren? Die Frage tritt in den Hintergrund und sie bringen den schwer verletzten und fiebernden Bob ins Hinterzimmer der Kirche, wo eine Couch steht.

Abraham stellt fest, dass sie nun sofort verschwinden sollten, denn die Kannibalen seien eine zu große Gefahr zu Eugene, sodass sie unmittelbar ihren Weg nach Washington einschlagen sollten. Rick hält dagegen, denn er will zunächst Daryl und Carol finden, beziehungsweise abwarten, dass sie zurück kommen. Für einen Moment sieht es so aus, als würden sich die beiden Männer schlagen, doch Glenn tritt dazwischen. Er kann zwölf Stunden heraus handeln, danach würde Abraham nicht nur mit Eugene und Rosita, sowie dem von ihnen reparierten Kirchenbus fliehen, sondern er und Maggie würden auch mit ihnen kommen, wie auch Tara. Abraham stimmt zu.

Bob verrät seinen Freunden, dass Gareth sich mit seinen Leuten in einer Grundschule versteckt und mit Hilfe von Gabriel machen sie einen Plan, sich dorthin zu schleichen und Bob zu rächen. Während sind Rick, Glenn, Abraham, Sascha, Maggie, Michonne und Rosita machen sich auf den Weg zur Grundschule, während die anderen zurück bleiben und sich im Hinterzimmer der Kirche verstecken. Aber damit hat Gareth schon gerechnet und wartete im Schutz der Bäume, dass sie sich entfernen. Daraufhin betreten er und seine Schergen die Kirche.

Gareth erklärt mit lauter Stimme, dass er sie alle beim Namen kennt und spricht jeden direkt an, sich zu ergeben, dann würde er dafür sorgen, dass alles schnell ginge. Außerdem verspricht er, dass der Priester mit dem Kind fortziehen darf. Gareth' Gruppe steht vor zwei Türen und sie sind sich nicht sicher, hinter welcher sich die Gruppe versteckt. Sie wollen gerade beide aufbrechen, als Judith anfängt zu weinen und so das Versteck preisgibt. Gareth lächelt und alle scharen sich um die Tür, plötzlich zwei Schüsse und die beiden Männer direkt an der Tür gehen zu Boden. Rick und seine kleine Gruppe sind zurück.

Rick schießt Gareth die Finger weg, sodass die letzten drei Männer sich ergeben. Gareth kniet blutend vor Rick und versucht sich herauszureden. Er würde mit seinen Leuten fortgehen und ihre Gruppe nie wieder behelligen. Doch Rick erkennt, dass sie trotzdem weiter morden werden und will und erinnert Gareth, dass er diesem bereits ein Versprechen gegeben hat. Er erinnert sich und weiß, dass es vorbei ist. In einem letzten Versuch versucht er sich zu rechtfertigen und sagt, dass Rick ja keine Ahnung habe, was es bedeutet, hungrig zu sein. Doch Rick hört gar nicht mehr zu. Er, Abraham und Michonne greifen gleichzeitig an und erstechen die restlichen Überlebenden von Terminus. Einige andere schauen geschockt zu, wie sie die drei zerstückeln, doch Rick schaut mit blutverschmiertem Gesicht in die Runde und sagt, dass sie es mit ihnen gleichsam gehalten hätten. Alle außer Gabriel verstehen.

Der Priester schaut sich entsetzt um und versucht alle daran zu erinnern, dass sie sich in einem Haus Gottes befinden, doch Maggie schaut ihn nur an und antwortet, dass es dies nicht sei, sondern nur vier Wände und ein Dach.

Am nächsten Morgen sammeln sich alle um Bob, der starkes Fieber hat und dessen Tod nicht mehr in ferner Zukunft liegt. Er verabschiedet sich von seinen Freunden, nur Rick und Judith bleiben zurück. Sie unterhalten sich, während Bob Judith anschaut und das kleine Mädchen bewundert. Er versucht Rick dazu anzuregen, bei all dem, was passiert, nicht seine Menschlichkeit zu verlieren.

Später beobachtet Sascha, wie Bob schläft. Er erwacht und wünscht sich, ihr Lächeln noch einmal zu sehen, was sie dem sterbenden Mann erfüllt. Im nächsten Moment hört Bob auf zu atmen und entschläft sanft. Tyreese kommt hinzu und nimmt Sascha das Messer ab. Sie läuft weinend aus dem Raum, während Tyreese tief einatmet und Bob das Messer in den Schädel sticht, damit er nicht erwachen kann.

Die zwölf Stunden, die Abraham Rick zugesichert hat zu warten, sind vorbei. Sie verabschieden sich voneinander und nehmen auch den Bus mit. Abraham gibt Rick eine Karte, auf der er die Strecke eingezeichnet hat, auf der er nach Washington reisen wird. Als der Bus fort ist, faltet Rick die Karte auf. Abraham hat etwas darauf geschrieben. Er entschuldigt sich für sein Verhalten und hofft, Rick bald wieder zu sehen, denn er sei ein Mann, den die neue Welt wahrlich gebrauchen könne.

Am Nachmittag des selben Tages hilft Rick Tyreese ein Grab für Bob auszuheben. Die beiden unterhalten sich dabei kurz. Am Abend hält Michonne Wache und beschaut sich ihr Katana, das sie von einem von Gareth Leuten zurück genommen hat. Es ist deutlich, dass die junge Frau ihr Schwert sehr vermisst hat. Plötzlich ein Geräusch im Busch. Michonne geht darauf zu und Daryl kommt hervor. Sie fragt ihn, wo Carol sei, woraufhin Daryl sich umdreht und in den Wald ruft. Er fordert eine nicht zu sehende Person auf, hervor zu kommen.

Jamie Lisa Hebisch - myFanbase


Vorherige EpisodeÜbersichtNächste Episode

Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

Diskussion zu dieser Episode

Du kannst hier oder in unserem Forum mit anderen Fans von "The Walking Dead" über die Folge #5.03 Vier Wände und ein Dach diskutieren.