Episode: #1.01 Mein erster Tag

John Dorian, Elliot Reid und Chris Turk sind drei neue Assistenzärzte im Sacred Heart. Nach ihrer größtenteils theoretischen Ausbildung stehen ihnen nun völlig neue Aufgaben bevor. Unsicherheit bestimmt die ersten Tage, mit denen jeder verschieden umgeht. Neben den beruflichen Herausforderungen kommt es aber auch gleich zu sozialen Kontakten, die den Start erleichtern könnten aber nicht müssen.

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John Dorian ist aufgeregt und konnte die letzte Nacht nicht schlafen, denn er beginnt endlich als Assistenzarzt im Sacred Heart. Als er ankommt, muss er allerdings feststellen, dass er trotz jahrelangem Studiums keine Ahnung hat, was er nun machen soll. Glücklicherweise ist sein bester Freund Chris Turk auch im selben Krankenhaus angenommen worden.

Am Vortag hören sich beide die Einführung des Krankenhauses an. Dort erklärt ihnen der Krankenhausanwalt Ted, dass man Fehler unbedingt vermeiden sollte bzw. vor einem Patienten niemals zugeben dürfe. Der Chefarzt Dr. Bob Kelso stellt sich auch noch als Schutzengel vor. An diesem Tag lernen die beiden Elliot Reid kennen. Sie ist auch Assistenzärztin und wie J.D. bei den Internisten, während Turk in der Chirurgie arbeiten wird. Die Verteilung führt dazu, dass J.D. gleich mit ihr ins Gespräch kommt. Der leitende Arzt übergibt den beiden ihre Unterlagen und Pieper und schon geht es los.

J.D. arbeitet mit Schwester Carla Espinosa zusammen, die ihm eine kurze Einweisung gibt. Der zugehörige Doktor heißt Cox, der sofort einen Zugang beim Patienten verlangt. J.D. ist unsicher, weil er dies bisher nur bei Toten gemacht hat, und wird prompt von Dr. Cox abgewirkt. Carla übernimmt die Aufgabe.

Dr. Kelso führt die Visite mit den Assistenzärzten durch, die wie eine Art Fragerunde gestaltet ist. Elliot ist etwas spät dran und muss zur Strafe sofort eine Frage beantworten. Sie ist unsicher, aber J.D., der häufiger an sie denkt, flüstert ihr die richtige Antwort zu. Sie meint zwar, dass sie es auch gewusst hätte, bedankt sich aber trotzdem und bietet an, ihm auch mal einen Gefallen zu tun. J.D. nimmt das Angebot an und fragt nach einem gemeinsamen Essen für den nächsten Abend. Elliot ist einverstanden.

Während J.D. schon erste Zukunftsträume hat, wird er von Dr. Cox jäh aus dem Traum gerissen, weil er von J.D. wegen einer Banalität angepiept wurde. J.D. bezieht sich auf die Ansage von Dr. Kelso, worauf ihm Cox klar macht, dass Kelso alles andere als ein "Guter" sei. Außerdem gibt er J.D. einen Tipp. Wenn er noch länger hier arbeiten will, soll er zusehen, dass er seine Arbeit nicht mehr die Schwestern machen lasse. J.D. fragt sich, wie sein Kumpel Turk an seinem ersten Tag zurecht kommt. Dieser scheint keinerlei Probleme zu haben und geht einfach drauf los. Als Todd, ein weiteren Chirurgieassistent, vorbei kommt, erkennt J.D., dass es auch im Krankenhaus Gruppeneinteilungen wie an einer High School gibt. Die coolen Chirurgen und die nachdenklichen Internisten.

Am zweiten Tag lernt J.D. den Hausmeister des Krankenhauses kennen, der gerade die Tür repariert. Ein Missverständnis führt aber dazu, dass dieser glaubt, J.D. habe mit einem Penny die Tür kaputt gemacht. Bei der morgendlichen Visite denkt J.D. zu sehr an Elliot und passt nicht auf. Als er eine Frage nicht beantworten kann, schaut er Elliot an, die vorgibt es auch nicht zu wissen, dann aber selbst die richtige Antwort gibt.

Bei der Behandlung einer Patientin schaut Turk J.D. über die Schulter. J.D. traut es sich wieder nicht, also nimmt Turk ihm die Spritze aus der Hand und sticht einfach zu. Ganz geklappt hat das zwar auch nicht, aber man brauche schließlich Praxiserfahrung. Als J.D. über die gemeinsame Wohnung reden will, meint Turk, dass es besser wäre mal nicht zusammen zu wohnen. J.D. ist zwar anderer Meinung, sagt aber, dass er es genauso sehe.

Als J.D., wie alle Assistenzärzte, zu einem Notfall gerufen wird, versucht er nicht so schnell wie möglich zum Patienten zu kommen und ein Leben zu retten, sondern versteckt sich in einer Abstellkammer. Dort findet er auch Elliot vor. J.D. beschwert sich bei ihr und sagt schließlich sauer das Date mit ihr ab. Seine Pause will er nun eigentlich im Ruheraum verbringen, doch der ist abgeschlossen, weil es sich Turk und Schwester Espinosa dort gerade gemütlich machen.

J.D. unterhält sich mit Dr. Cox, weil er vor dem Nachtdienst hat. Dieser redet ihm gut zu. Er könne im schlimmsten Falle nur jemanden umbringen und wenn er weiterhin alles die Schwestern mache lasse und sich im Schrank versteckt, wird er die Nacht schon durchstehen.

Elliot beschwert sich bei Carla, dass sie von allen nur Schätzchen oder ähnliches genannt wird. Carla zeigt Verständnis, weil sie das kenne. Elliot fährt sie aber nur an, weil Carla schließlich mit Tanga rumlaufe und es im Ruheraum treibe. Da hält ihr Carla eine Standpauke.

Die Nachtdienst von J.D. beginnt und er hat richtig viel zu tun. Als ihm Schwester Laverne dann mitteilt, dass einer seiner Patienten gestorben ist, ist J.D. tief gerührt und stellt fest, wie schwer dieser Job ist. Trotzdem muss es weiter gehen. Als Turk zu ihm kommt und ihm gesteht, dass er eigentlich genauso viel Angst hat wie J.D. selbst und er auch mit ihm zusammen wohnen will, bekommt J.D. das erste Mal etwas Aufwind. Da begegnet er dem Hausmeister, der ihm einen Penny hinhält und sagt, dass er J.D. im Auge behalte. Dr. Kelso teilt ihm unterdessen mit, dass seine Patientin nicht für eine Transplantation in Frage käme, weil ihre Versicherung nicht ausreiche. Außerdem solle er bei der Familie seines verstorbenen Patienten nach einer Autopsie fragen, was ihm schwer fällt. Er bittet Dr. Kelso, das diesmal ausfallen lassen zu können. Dieser hält ihm daraufhin eine heftige Standpauke.

J.D. fragt sich, wer eigentlich der Gute in seiner Geschichte sei, wenn es Kelso nicht ist. Als er zu einem Notfall gerufen wird, soll er mal wieder einen Zugang legen. Er traut sich wieder nicht, aber Dr. Cox spricht ihm gut zu, sodass er es schließlich doch macht. Es gelingt ihm und J.D. ist äußert glücklich. Jetzt muss er nur noch nach der Autopsie fragen. Er trifft Elliot, die im Hintergrund die Standpauke von Dr. Kelso mitbekommen hatte. Sie sagt ihm, dass sie schon die Erlaubnis zur Autopsie bei der Familie eingeholt habe, und entschuldigt sich. Elliot drückt ihm einen Kuss auf die Wange und seine lange Schicht nimmt doch noch ein gutes Ende.

Emil Groth – myFanbase


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