Episode: #6.06 Mutterliebe

Addison Rolle als Mutter wird auf die Probe gestellt, als Henrys biologische Mutter plötzlich auftaucht und darum bittet, mehr in das Leben ihres Sohnes involviert sein zu dürfen. In der Zwischenzeit trifft sich Addison mit ihrer Mentorin, die ein sehr schmerzhaftes Geheimnis mit ihr teilt.

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Foto: Copyright: 2012 American Broadcasting Companies, Inc. All rights reserved.
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Acht Monate früher

Man sieht Addison mit Henry bei dessen Geburt. Dann sind Addison, die Sozialarbeiterin Mildred und Henrys leibliche Mutter bei dem letzten Gespräch im Krankenzimmer. Addison will, dass Judi, Henrys leibliche Mutter, auch eine Rolle in Henrys Leben spielt und Mildred sagt, dass es ein Adoptionsmodel geben würde, in welchem die leibliche Mutter ihr Kind jederzeit besuchen kann. Addison fragt Judi, ob sie dies möchte und Judi stimmt zögerlich zu.

Heute

Addison steht mit Henry im Kinderzimmer, als Jake dazukommt. Addison ist nervös, da heute zum ersten Mal Judi zu Besuch kommt. Addison fühlt sich nicht wohl und möchte am liebsten Henry nehmen und wegrennen, aber sie hat einer offenen Adoption zugestimmt. Judi hat sich acht Monate lang nicht gemeldet und natürlich fragt sich Addison weswegen jetzt gerade. Als Judi Henry sieht, wird sie sofort sehr emotional. Addison erklärt ihr ein paar Dinge und Judi will ihren Sohn natürlich halten. Addison fühlt sich nicht sonderlich wohl, stimmt dem Wunsch jedoch zu. Judi erklärt Addison, dass es für sie in den letzten Monaten zu schmerzvoll war, Henry zu sehen und auch die Fotos, die ihr Addison geschickt hat, konnte sie sich nicht anschauen. Nun, da sie Henry sieht, ist jedoch das Gefühl, etwas vergessen zu haben, das Judi seit Henrys Geburt hat, weg und sie möchte ihren Sohn öfter sehen, am liebsten gleich am nächsten Tag wieder. Addison stimmt etwas zögerlich zu.

In der Praxis wird heftig über die Tatsache, dass Judi plötzlich wieder in Henrys Leben auftaucht, diskutiert. Addison hält sich zurück und schlägt plötzlich die Hände vors Gesicht. Dann erklärt sie, dass sie doch nur Henrys Mutter sein will.

James hat eine Patientin, Vivian. Sie ist eine sehr gute und bekannte Ärztin. Als James sie untersuchen will, erklärt sie sofort, dass sie wisse, was sie hat, nämlich Magenkrebs. Während den Untersuchungen fragt sie James über seine Ausbildung aus, als er dann ihren Magen berührt, schreit sie auf. Ein Zeichen, dass der Krebs schon weit fortgeschritten ist. James fragt sie, ob er jemanden anrufen kann, doch Vivian lehnt ab, sie will niemandem eine Bürde sein.

Addison ist im Krankenhaus und erfährt, dass Vivian Carlsmith Patientin im St. Ambrose ist. Sofort eilt sie in ihr Krankenzimmer, den Vivian war Addisons Lehrerin und ist ihr eine gute Freundin. Als Vivian Addison mitteilt, dass sie an Magenkrebs erkrankt ist, ist dies für Addison ein Schock. James teilt Addison schließlich mit, dass er findet, Vivian sollte in ihrer momentanen Situation jemanden nachstehendes bei sich haben. Doch Addison sagt, dass Vivian keine lebenden Familienangehörigen mehr hat. Das Gespräch wird durch einen Notfall unterbrochen. Ein Mädchen hat versucht zu laufen, ist jedoch umgefallen. Die Mutter sieht Addison und sagt ihr sofort, dass sie Schuld hat an dem Unfall des Mädchens. Addison kapiert die Anschuldigung zuerst nicht, bis sich die Mutter vorstellt. Es handelt sich um Shawn Patrucci, deren Tochter Gwen behindert ist. Shawn beschuldigt nun Addison, dass sie ihr vor acht Jahren nicht zu einer Abtreibung geraten hat, denn seit Gwen auf der Welt ist, geht sie durch die Hölle. Das Mädchen verbringt die meiste Zeit seines Lebens damit, Laufen zu lernen, kann aber kaum ein paar Schritte gehen.

Cooper und Charlotte diskutieren Namen für ihre drei ungeborenen Kinder. Dabei kommt auch das Thema Judi und Addison wieder auf. Mason kommt dazu und hört, dass Cooper adoptiert worden ist und sich nicht wirklich für seine leibliche Mutter interessiert. Mason kann dies nicht recht verstehen, er findet, dass Cooper doch Interesse an seiner leiblichen Mutter haben sollte.

Addison bringt Henry zu Vivian und erzählt ihr von der Adoption und auch davon, dass Judi nun wieder Kontakt zu ihnen sucht. Vivian kann die Situation nicht verstehen und fängt plötzlich an zu weinen. Dann erzählt sie Addison, dass sie mit fünfzehn schwanger wurde und ihr Baby zur Adoption freigeben musste. In der Praxis wird Addison ein Schreiben übergeben. Shawn verklagt sie wegen unrechtmäßiger Geburt ihres Kindes. Addison erklärt die Lage ihren Praxispartnern und alle sind sich einig, dass es ein Wunder ist, dass Gwen überhaupt anfängt zu laufen. Doch Shawn sieht dies nicht so, für sie ist ihr Kind seit acht Jahren eine Belastung und sie will nun von Addison finanziell dafür entschädigt werden.

Addison und Jake sind mit Henry auf dem Spielplatz, als plötzlich Judi mit ihrer Mutter auftaucht. Addison ist etwas erstaunt und auch verunsichert. Man merkt auch, dass Judi ein schlechtes Gewissen hat, dass sie Addison nicht vorgewarnt hat, dass ihre Mutter mitkommt, doch Addison sagt sofort, dass es in Ordnung sei. Auch als Judis Mutter Henry halten will, sagt Addison nichts und überreicht ihr Henry. Es wird klar, dass Judi ihrer Mutter nie gesagt hat, dass sie schwanger war und sie länger nicht mehr miteinander gesprochen haben. Jetzt haben sie sich ausgesprochen und ihre Mutter hat ihr den Mut gegeben, Addison anzurufen. Im Krankenhaus spielt James mit Vivian Karten und redet mit ihr über ihre Krankheit. Aber Vivian will nicht wirklich über die Diagnose sprechen.

Es ist mitten in der Nacht und Addison steht auf um nach Henry zu sehen. Jake hält sie auf, da sie nur aufstehen will, um Henry anzuschauen. Dann fragt er sie, was wirklich los sei. Addison sagt, dass sie alles belasten würde, das mit Henry und Judi, das sie schon länger keinen Kontakt mit Vivian mehr hatte und diese nun sterben wird und dann ist da noch diese Klage gegen sie. Jake versucht ihr Mut zu machen, in dem er ihr sagt, dass sie nichts falsch gemacht hat. Weder bei Henry noch bei Vivian oder bei Gwen.

James sucht bei Amelia Rat wegen Vivians Magenkrebs, doch Amelia macht ihm klar, dass solche Behandlungen bei einer 75jähirgen Frau nicht mehr möglich sind. Dann sucht James Addison auf und sagt ihr, dass Vivian wohl nicht mehr lange zu leben hat. Das Gespräch wird durch Judi unterbrochen. Addison schließt die Türe und sagt Judi ziemlich harsch, dass sie nicht einfach andauernd im Leben von Henry auftauchen und sich darin einmischen kann. Judi antwortet darauf, dass sie nur vorbeigekommen ist, um zu sagen, dass sie Henry nicht mehr sehen kann, da es sie zu sehr schmerzt. Sie wollte Addison danken, weil sie Henry so eine gute Mutter ist.

Addison und Shawn befinden sich bei einer Schlichtungsverhandlung. Am Anfang ist alles sehr sachlich, doch dann beschuldigt Shawn Addison erneut und sagt ihr, dass ihr Ehemann sie verlassen habe, bevor Gwen zwei Jahre alt war und sie die ganze Zeit seit Gwens Geburt damit verbringt, sich Sorgen um das Mädchen zu machen. Addison antwortet, dass sich Sorgen machen zum Muttersein dazugehört, und dass keine Mutter sagen kann, dass es ihr lieber wäre, ihr Kind wäre nicht geboren worden. Kurz darauf besucht Addison erneut Vivian im Krankenhaus und macht ihr klar, dass es Zeit sei, ihre Sachen in Ordnung zu bringen. Vivian fragt Addison nach Judi und diese erzählt ihr von dem Vorfall in der Praxis und auch von Judis Mutter. Vivian berichtet daraufhin von ihrer Mutter, und dass Mütter immer alles tun, um ihre Kinder zu beschützen, auch wenn es manchmal das Falsche ist. Ihre Mutter beispielsweise hat verhindert, dass Vivian ihr Kind nach der Geburt und vor der Adoption im Arm halten durfte und sie wollte unbedingt ihr Kind halten und dessen Mutter sein.

Gwen übt das Gehen und Shawn sieht ihr dabei zu. Addison kommt dazu und will mit Shawn reden. Schließlich gesteht Shawn, dass sie Addison nur verklagen will, weil sie das Geld unbedingt braucht und nicht weil sie Gwen nicht haben wollte. Sie sagt schließlich auch, dass sie natürlich keine Abtreibung gewollt hätte.

Cooper massiert Charlotte die Beine, als Mason dazukommt und wieder anfängt von Coopers leiblichen Eltern zu sprechen. Er kann nicht verstehen, dass Cooper diese nicht kennenlernen will. Cooper macht ihm jedoch schließlich klar, dass für ihn die Menschen, die ihn aufgezogen haben seine Eltern sind und nicht die, welche ihn geboren haben. Er sagt zu Mason, dass Liebe und nicht Blut eine Familie ausmacht.

Vivian bittet Addison darum, einen Brief für sie zu schreiben. Es handelt sich dabei um den Brief an ihre leibliche Tochter. Als Addison diesen Brief schreibt, erinnert sie sich an den Moment als Henry geboren wurde und Judi sie als Adoptivmutter ausgewählt hat. Auch sieht man die Abschiedsszene von Judi und Henry und wie schwer dies Judi gefallen ist. Als Addison den Brief zu Ende geschrieben hat, bittet Vivian sie, ihre leibliche Tochter zu suchen und ihr diesen Brief zu überreichen. Daraufhin sucht Addison das Diner, in welchem Judi arbeitet, auf. Sie sagt ihr, dass sie gerne möchte, dass sie weiterhin am Leben von Henry teilnimmt, denn sie alle drei sind verbunden und sie beide sind Henrys Mütter. Sie schenkt Judi eine Halskette mit einem Anhänger des Buchstaben H’s.

Bei der Schlichtungsverhandlung mit Shawn sagt Addison schließlich, dass Shawn einen Betrag nennen soll und Addison wird schauen, dass sie das Geld bekommt. Doch Shawn sagt schließlich, dass sie das Geld nicht annehmen kann, da Addison Recht hatte und nichts falsch gemacht hat. In der Zwischenzeit ist Vivian verstorben. James und Addison sitzen im leeren Krankenhauszimmer und James erzählt Addison, dass seine Großmutter an Krebs gestorben sei und er viel zu wenig Zeit mit ihr verbracht hat, da er sich mehr dem Medizinstudium gewidmet hat.

Addison sucht Vivians Tochter auf und übergibt ihr den Brief ihrer leiblichen Mutter. Als sie nach Hause kommt, wartet dort Jake mit Henry auf sie. Addison sieht Jake an und sagt ihm, dass sie ihn liebt, dass er der letzte Mann sei, zu dem sie dies sagen wolle und sie heiraten sollten.

Maria Schoch - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Alex Olejnik vergibt 6/9 Punkten und schreibt:
    Der erste Gedanke, den ich während dieser Episode hatte, war der, dass ich danach unbedingt erstmal meine Mutter anrufen muss. Der erste Gedanke, den ich nach dieser Episode hatte, war mit großer...mehr

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