Episode: #2.09 Sieben Minuten im Paradies

Frank Castle trifft auf einen unerwarteten Verbündeten, der ihm ein Angebot macht, dass er nicht ablehnen kann. Die Differenzen zwischen Foggy und Matt vertiefen sich, so dass beide ihre Zusammenarbeit in Frage stellen.

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Jon Bernthal, Marvel's Daredevil
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Wilson Fisk wird ins Gefängnis gebracht, wo man ihm sämtliche persönlichen Gegenstände abnimmt und in weiße Gefängniskleidung steckt. Immer wieder bespricht sich Fisk in den folgenden Wochen mit seinem Anwalt Mr. Donovan. Dieser rät ihm, sich im Gefängnis bedeckt zu halten und sich nicht in irgendwelchen Ärger verwickeln zu lassen, da er sonst Gefahr läuft, dass der Staat ihm eine mögliche Berufung oder vorzeitige Haftentlassung verweigert.

Eines Tages wird Fisk von dem Drogenbaron Dutton angesprochen, der ihm klar macht, dass er der Boss in diesem Gefängnis ist. Fisk versucht sich zunächst bedeckt zu halten, wir dann jedoch von einem weiteren Mann angesprochen, der sich ihm als Verbündeter anbietet, wenn er ihn und seine Leibwächter bezahlt, was Fisk schließlich auch tut. Fisk lässt daraufhin Informationen über Dutton sammeln und findet dann schließlich in einer Zeitung einen Bericht über den Punisher, den er daraufhin eine Nachricht zukommen lässt.


Matt kommt wieder zu sich und muss feststellen, dass Elektra die Leiche des jungen Ninjas mit Hilfe einiger unbekannter Menschen hat wegbringen lassen. Er versucht noch einmal ihr klar zu machen, dass morden falsch ist, muss aber auch erkennen, dass Elektra sich nicht ändern wird. Sie wird durch Adrenalin angetrieben immer wieder zu töten, wenn sie es für notwendig hält. Daher will er den Kampf gegen die Hand von nun an alleine weiterführen und verabschiedet sich daher von Elektra.

Fisk erzählt Castle von Dutton und seiner potentiellen Beteiligung am Massaker im Park, bei dem Franks Familie ums Leben gekommen ist und gibt zu, dass er Hilfe gebrauchen könnte, um das Leben im Gefängnis etwas erträglicher für sich selbst zu machen. Frank lehnt jegliche Beteiligung zunächst ab, erkennt jedoch dann auch, dass dies vielleicht seine einzige Chance ist, einen Abschluss für die ganze Sache zu finden. Er willigt in den Deal mit Fisk ein und erfährt, dass Fisk einen der Wächter auf seiner Seite hat, der ihn zu Dutton bringen kann, wo er schließlich sieben Minuten Zeit hat, seine Antworten zu bekommen, ehe die neue Schicht der Wärter übernimmt, die allesamt von Dutton kontrolliert werden.

Matt erhält Besuch von Foggy, der vorschlägt, dass sie die Kanzlei für ein paar Wochen dicht machen, um sich klar zu werden, wie es mit ihrer Arbeit weiter gehen soll. Matt hält dies für eine gute Idee und schlägt vor, auch gleich etwas Distanz zwischen sich zu bringen, da er erkannt hat, dass Foggy seine Arbeit als Daredevil einfach nicht akzeptieren kann. Die beiden beginnen darüber zu diskutieren, so dass Matt am Ende vorschlägt, dass sie Nelson & Murdock komplett dicht machen und Foggy sich nach etwas anderem umsehen soll. Auch die Freundschaft zwischen ihnen scheint am Ende.

Als Karen ins Büro kommt, packt Foggy gerade seine Sachen. Sie will weiterhin daran arbeiten, die Verschwörung hinter dem Fall um Castle zu entschlüsseln, doch Foggy macht ihr klar, dass es Nelson & Murdock nicht mehr gibt und sie sich außerhalb dieses Büros um ihr Leben kümmern sollten.

Matt kann unterdessen als Daredevil den Buchhalter Stan Gibson ausfindig machen und verlangt von ihm Antworten über die Geheimorganisation, für die er arbeitet. Stan will nicht reden, da sonst die Hand seinen Sohn, den sie gefangen halten, töten würden. Sie halten dessen Sohn an einem Ort fest, den sie die Farm nennen, woraufhin Matt ihn nötigt, ihn dorthin zu bringen.

Karen zeigt unterdessen dem Verleger des New York Bulletin Mitchell Ellis, was sie bisher über den Punisher und die dahinter liegende Verschwörung alles herausgefunden hat und will, dass er sich um die weiteren Ermittlungen in dem Fall kümmert, doch Ellis kann sie überzeugen, jetzt nicht aufzugeben, da sie anscheinend auf etwas Großes gestoßen ist. Gemeinsam wollen sie nun dem Gerichtsmediziner Tepper einen Besuch abstatten, um herauszufinden, was Tepper genau unterschlagen und gefälscht hat. Als sie ihn in einem billigen Hotelzimmer finden, gesteht der, dass er tatsächlich eine Leiche hat verschwinden lassen. Es ist nicht bekannt, wer dies war, allerdings hatte dieser John Doe eine Polizeimarke im Schuh, so dass angenommen werden kann, dass es sich bei ihm um einen verdeckten Ermittler gehandelt hat.

Castle wird derweil in den Zellenblock mit Dutton geschleust. Nachdem er einen seiner Männer ausgeschaltet hat, verlangt er Antworten. Dutton gesteht, dass er damals zwischen den drei Gruppen, dem Kartell, den Iren und den Bikern vermittelt hat, sie aber schnell erkannt hatten, dass der Deal ein Schwindel war, da die Polizei eine der Gruppen infiltriert hatten, um an den Organisator des Deals zu kommen. Dieser nennt sich Blacksmith, ließ sich aber am Ort des Geschehens nicht blicken, Dutton deutet außerdem an, dass es sich bei dem Treffen um eine Falle der Polizei gehandelt haben könnte. Nach ein paar weiteren Worten ersticht Castle Dutton mit der Klinge, die er von Fisk erhalten hat. Als Frank den Zellenblock wieder verlassen will, öffnet einer der Wärter schließlich die Zellentüren der anderen Gefangenen und lässt ihn zurück. Dann erscheint Fisk und bedankt sich bei ihm dafür, Dutton ausgeschaltet zu haben. Frank hat keine andere Wahl, als sich den Weg frei zu kämpfen, was ihm schließlich auch gelingt. Dann wird er von anderen Wachen überwältigt.

Karen erhält derweil von Ellis ein Büro beim New York Bulletin, wo sie weitere Recherchen anstellen soll. Es ist Ben Urichs altes Büro, in dem er einst auch Nachforschungen über Karen selbst angestellt hat, die jedoch niemanden mehr interessieren, wie Ellis ihr versichert.

Castle wird derweil in einen abgeschlossenen Raum gebracht, wo Fisk ihn aufsucht. Er gibt zu, dass er ihn in dem Zellenblock töten lassen wollte, bis er gesehen hat, zu was Frank fähig ist. Danach hat er beschlossen, ihn am Leben zu lassen, um sein Talent nicht zu vergeuden, wie er sagt. Wütend schlägt Castle daraufhin auf Fisk ein, der sich jedoch gut zur Wehr setzen kann. Schließlich lässt Fisk von Castle ab und teilt ihm mit, dass er ihn freilassen wird, jetzt da er das Gefängnis unter seine Kontrolle gebracht hat. Castle erkennt, dass Fisk will, dass er weiterhin den Abschaum in New Yorks Straßen dezimiert, so dass Fisk es leichter hat, die Stadt an sich zu reißen, wenn er frei kommt. Er wundert sich jedoch, warum er nicht selbst einfach den Knast verlässt. Fisk entgegnet jedoch, dass er noch warten will, bis er zuschlägt, da er selbst keinen Krieg mehr führen will. Dann lässt er Castle frei, der ihm jedoch klar macht, dass wenn sie sich das nächste Mal sehen werden, einer von ihnen stirbt.

Matt findet derweil heraus, dass Die Hand im Keller des Gebäudes, zu dem Stan ihn geführt hat, Menschen festgehalten werden, denen man Blut abzapfen lässt. Diese sind in Käfigen eingesperrt, unter anderem auch Stans Sohn Daniel. Matt ist gerade dabei, sie freizulassen, als ein weiterer Ninja auftaucht und ihn angreift.

Fisk sitzt unterdessen an Duttons Bett und erklärt ihm, dass er bald sterben wird, da die Verletzungen, die Castle ihm zugeführt hat, zu einen qualvollen Tod führen werden. Fisk will jedoch an seiner Seite bleiben, bis er tot ist und gibt zu, dass er Recht hatte – im Gefängnis gibt es nur einen Chef, nur einen Kingpin.

Matt kämpft weiterhin gegen den Ninja, der ihn jedoch kurzfristig außer Gefecht setzen kann. Dann kümmert sich der Mann um eine Art Sarkophag, zu dem einige der Schläuche geführt haben. Er kappt diese und bringt den Sarkophag in einen Aufzug. Matt erkennt, dass es sich bei seinem Angreifer um Nobu handelt und entgegnet, dass er eigentlich tot sein müsste, doch Nobu sagt nur, dass es keinen Tod gibt und bringt dann den Sarkophag weg.

Melanie Wolff - myFanbase


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