Episode: #2.12 Tag der Abrechnung

Arlo Givens versucht seinem Sohn ein schlechtes Gewissen einzureden, während er selbst auf Rache sinnt. Raylan bekommt einen Ratschlag von Boyd, während Druck auf Dickie Bennetts Kumpan ausgeübt wird.

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Timothy Olyphant, Justified
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Wie in Trance betritt Raylan sein Elternhaus, das von Einsatzfahrzeugen der Polizei umstellt ist. Drinnen wird gerade ein Leichensack für den Transport gesichert, überall liegt Blut. Es wird klar, dass Helen tot ist, allerdings noch mindestens eine Kugel abgeben konnte, bevor sie starb. Tom Bergen ist bereits dabei, alle Krankenhäuser nach jemandem absuchen zu lassen, der angeschossen wurde. Raylan verlässt das Haus und wird von Tom darauf angesprochen, dass er als Zivilist unterwegs ist. Arlo begleitet die Sanitäter, die seine tote Frau wegbringen und sieht das erste Mal an diesem Tag seine Sohn in die Augen.

Boyd ist gut gelaunt mit seinen Jungs zuhause und kocht, als Ava nachhause kommt und Boyd unter Tränen mitteilt, dass Helen in ihrem Haus erschossen wurde. Boyd ordnet an, dass Devils Männer noch am selben Abend zu ihm kommen sollen.

Raylan ist bei seinem Vater auf Konfrontationskurs, als dieser seine Waffe mit Kugeln bestückt. Arlo gibt seinem Sohn die Schuld an Helens Tod, was dieser nicht bestreitet. Beiden Männern ist klar, dass Dickie Arlos alleiniges Ziel ist. Ava und Boyd klopfen an, um zu kondolieren. Raylan, den die Geschichte sichtlich mitnimmt, ist nicht gerade erfreut, die beiden zu sehen und verlässt das Haus. Draußen bittet er Tom, ein Auge auf Arlo zu werfen. Derweil bespricht sich Boyd mit Arlo, der nicht will, dass Raylan die Wahrheit hinter Helens Tod erfährt. Er hat keinen Zweifel daran, dass sein Sohn Dickie umbringen wird, wenn er auf ihn trifft.

Dickie kümmert sich um Jed, den Helen offenbar am Arm verwundet hat. Die Wunde scheint nicht schlimm zu sein. Dennoch macht Jed sich Sorgen. Er fürchtet, dass der Mord an Helen auf ihn und Dickie zurückfallen könnte.

Raylan will inzwischen über Mags an Dickie herankommen. Diese bittet den Marshal, ihren Sohn in Ruhe zu lassen. Außerdem versucht sie klar zu machen, dass sie ihr Leben nur so führt, wie sie es tut, weil sie ihren Enkelkindern ersparen will, so zu leben, wie sie es musste. Raylan lässt sich nicht beirren und will wissen, wo Dickie ist. Mags gesteht, dass sie es nicht weiß, weil sie nach Coovers Tod mit Dickie gebrochen hat. Vor der Tür wird Raylan von Tom Bergen aufgehalten, der ihm mitteilt, dass Arlo entkommen ist. Tom will wissen, ob Raylan weiß, wo sein Vater ist, doch dieser verneint. Indessen ruft Mags Doyle an und sagt ihm, dass sie in Schwierigkeiten stecken.

Raylan findet seinen Vater in Coovers Hütte. Die beiden unterhalten sich über Helen und es wird deutlich, dass Vater und Sohn sich noch immer recht feindselig gegenüberstehen. Arlo will Dickie finden, um ihn zu töten; Raylan, um ihn zu verhaften. Der Marshal macht von seinem Status Gebrauch und nimmt seinen Vater kurzerhand fest, um ihn an seinen Plänen zu hindern. Vorher schafft er es aber noch, Arlo Informationen zu entlocken, die ihm helfen könnten, Dickie zu finden.

Loretta ist in ihrem neuen Zuhause nicht gerade glücklich. Die anderen Kinder wollen mit ihr spielen und ihre Pflegemutter versichert ihr, dass sie froh ist, sie bei sich zu haben, was Loretta aber nicht aufzuheitern scheint.

Der Besuch bei einer Prostituierten, die zuvor von Dickie aufgesucht wurde, bringt Raylan schlussendlich die Information, nach der er gesucht hat. Um an Dickie heranzukommen, solle der Marshal einfach Jed finden.

Bevor jedoch Raylan das schwarze Schaf des Bennett-Clans finden kann, bekommt dieser Besuch von seiner Mutter und seinem Bruder. Ihnen gegenüber gesteht Dickie, dass er Harlan nicht aufgeben und zusehen wird, wie ein Crowder die Kontrolle übernimmt. Mags ist alles andere als erfreut und klärt Dickie darüber auf, dass Raylan schon nach ihm sucht. Wenn man Dickie selbst fragt, ist dieses Problem leicht zu beheben, indem man Jed umbringt und ihm alles in die Schuhe schiebt. Mags macht eindeutig klar, dass sie ihren Sohn büßen lassen wird, wenn er ihre Pläne ruiniert.

Doyle sucht das Gespräch mit Jed, wird aber von Raylan unterbrochen, der Dickies Pläne bereits durchschaut hat. Doyle macht einen Rückzieher, während Raylan und Jed sich unterhalten. Im Grunde hat Jed gar keine andere Wahl, als zu gestehen, dass Dickie Helen erschossen hat. Allerdings kann er dem Marshal nicht sagen, wo sein Boss sich versteckt hält. Raylan will schon gehen, als Jed versucht, zu rechtfertigen, was geschehen ist. Immerhin sei Dickies Ziel niemals Helen gewesen, sondern Arlo und zwar für das, was er zusammen mit Boyd gemacht hat. Raylan, der von all dem nichts gewusst hat, ist sichtlich überrascht.

Mit Wut im Bauch stattet er Boyd einen Besuch ab, wird aber von seinem Jugendfreund davon überzeugt, dass es einfach sein dürfte, Mags dazu zu bringen, ihren Sohn aufzugeben, wenn der Marshal sein Ass im Ärmel ausspielt. Die Verträge, die Mags so gerne unter Dach und Fach sehen möchte, sind noch nicht unterschrieben und ein gutes Druckmittel, um an Dickie heranzukommen. Raylan macht sich also auf zu Arlo und bittet ihn, den Deal zu verwenden, um Mags zu erpressen. Als Arlo nicht sofort zustimmt, kommt es zu Handgreiflichkeiten zwischen ihm und Raylan. Dieser kann seinem Vater nicht verzeihen, ihn ihm Unwissen darüber gelassen zu haben, warum Helen wirklich gestorben ist und ihn stattdessen glauben machen wollte, selbst Mitschuld am Mord an seiner Tante zu tragen. Trotz des Disputs zeigt die Unterredung den gewünschten Effekt. Arlo wird freigelassen und sucht Mags aus, um sie mit seinem Vertrag unter Druck zu setzen.

Boyds Plan geht auf und Raylan wird von Doyle zu Dickie gebracht. Als Raylan Doyle niederschlägt, bekommt Doyle es mit der Angst zu tun. Er heult und bettelt um sein Leben, als es so aussieht, als wolle Raylan ihn im Wald hinrichten. Raylan zeigt das erste Mal, wie stark ihn die Sache mit Helen mitnimmt, schießt aber letztendlich nicht auf Dickie, sondern schlägt ihn nur mit einem einzigen, kräftigen Schlag bewusstlos.

Helens Beerdigung steht an und Winona kommt, um ihrem Ex-Mann zur Seite zu stehen. Ebenfalls Teil der Trauergemeinde sind Ava und Boyd, die jedoch zuerst mit Arlo sprechen. Ava meint, Helen habe gewusst, auf welches Leben sie sich eingelassen hat und dass sie es nie bereut habe. Dabei wirft sie Boyd einen vielsagenden Blick zu.

Während der Beerdigung unterzeichnet Mags die Verträge mit Black Pike. Außerdem kommt eine Frau zu Mags in den Laden, die später Jed im Gefängnis besucht. Wie Tom Bergen Raylan mitteilt, hat Jed nach dem Besuch der Frau seine Aussage revidiert. Er übernimmt also die volle Schuld für den Mord an Helen.

Eva Kügerl – myFanbase


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