Episode: #2.10 Blutsverwandtschaft

Boyd sucht sich neue Kumpane, und Mags trifft folgenschwere Entscheidungen für ihre Familie. Raylan hat einen Vorschlag für Winona, und Boyd und Ava machen einen Schritt aufeinander zu.

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Timothy Olyphant, Justified
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Raylan wird von Art darüber aufgeklärt, dass die Todesursache von Walt McCready ungeklärt ist. Raylan schiebt das Thema zur Seite und macht sich Gedanken darüber, wie er Loretta nach der Schießerei heil durch den bürokratischen Urwald bringt, der sie erwartet. Art gibt sich unbesorgt, was Raylan nervös macht. Der Marshal fragt seinen Vorgesetzten, wie es mit ihnen weitergehen soll. Art meint, dass er nicht mit Raylan über das reden werde, was unausgesprochen im Raum steht. Art ist sich bewusst, dass er Raylan nicht ändern kann. Dieser sei ein lausiger Marshal, aber dennoch ein Mann des Gesetzes. Art denkt allerdings nicht, dass sein Marshal lange genug leben werde, um eines Tages mit ihm über all das lachen zu können, was Raylan verbockt.

Helen und Mags treffen sich in einem Diner. Mags denkt, es gehe ums Geschäft, aber Helen will sie im Grunde darum bitten, den Frieden zu wahren, auch wenn Coovers Verlust sie schmerzt. Helen bittet Mags, keine Vergeltung an Raylan zu üben. Diese gibt der anderen Frau ihr Wort, die Hügel des Landes nicht mit noch mehr Blut tränken zu wollen. Helen bedankt sich und geht. Ein Mann kommt daraufhin auf Mags zu und gibt vor, zu kondolieren. Es stellt sich aber heraus, dass er ihr nur Vorwürfe macht, weil sie Harlan an die Kohlenindustrie verraten hat. Mags gibt dem Mann eine Ohrfeige und bedroht ihn – er solle nachdenken, was er zu ihr sagt.

Ava konfrontiert Boyd am Frühstückstisch damit, dass er offensichtlich ausziehen will, weil er seine Koffer gepackt hat. Er meint, er tue das nur für Ava, weil sie klar gemacht hat, dass sie keine kriminellen Aktivitäten toleriere, so lange er unter ihrem Dach leben will. Ava hat ihre Meinung offensichtlich geändert, denn sie ist sichtlich wütend darüber, dass Boyd ausziehen will. Sie fragt ihn, ob all das, was sie für ihn getan hat, nichts mehr wert ist und obwohl er versucht, ihr verständlich zu machen, warum er geht, stimmt sie das nicht milde. Letztendlich bittet sie Boyd, zu verschwinden.

Winona taucht im Büro auf, um mit Raylan zu sprechen, nachdem sie drei Tage lang versucht hat, ihm aus dem Weg zu gehen. Sie denkt, er sei immer noch sauer auf sie und in gewisser Weise scheint das auch zu stimmen, aber nicht, wegen der Geschichte mit dem Geld, sondern weil sie seine Anrufe ignoriert hat. Winona bittet Raylan um einen Gefallen. Widerwillig erklärt er sich bereit, für sie den Chauffeur zu spielen.

Im Auto gesteht Winona ihrem Ex-Mann, dass sie auf dem Weg zum Anwalt sind. Es geht um Winonas Scheidung. Die beiden fangen an zu streiten, weil Raylan Winona unterstellt, den Verstand zu verlieren, woraufhin sie kontert, dass er nicht weniger verrückt sei. Seit sie weggefahren sind, sieht er immer wieder in die Rückspiegel. Raylan will wissen, wofür Winona das Geld verwendet hätte, das sie gestohlen hat, bittet sie aber, mit ihrer Antwort noch kurz zu warten. Ein Cadillac verfolgt sie, seit sie vom Gerichtsgebäude weggefahren sind und Raylan steigt aus, um der Sache nachzugehen. Er geht zu den beiden Männern, die in dem Wagen sitzen und meint, sie sollten nach links abbiegen, wenn er gleich den anderen Weg nimmt. Andernfalls würde er auf Antworten bestehen müssen.

Raylan bringt Winona zu dem verabredeten Ort und sie überfällt ihn mit dem Wunsch, ein wenig auf Distanz zu ihm gehen zu wollen. Sie gibt sich selbst die Schuld, weil sie sich noch immer darüber aufregt und nicht glaubt, dass sie sich genug verändert hätten, als dass das zwischen ihnen funktionieren könnte. Raylan ist sichtlich wütend und will die Sache ausdiskutieren, allerdings wird er von einem Anruf davon abgehalten. Er wird von einer Sozialarbeiterin gebeten, zu kommen und muss gehen, bevor er sein Gespräch mit Winona zu Ende führen kann.

Wie es sich herausstellt, geht es bei dem Notruf um Loretta. Sie will ausschließlich mit Raylan reden. Das Mädchen soll zu einer Pflegefamilie kommen, will sich aber mit dem Gedanken nicht anfreunden. Raylan vermutet, dass etwas anderes dahinter steckt, dass Loretta ihn hat kommen lassen. Es stellt sich heraus, dass sie einfach nicht mit dem Tod ihres Vaters abgeschlossen hat. Sie versteht nicht, warum die Bennetts ihn umgebracht haben und sie fragt sich, ob sie sich schlecht fühlen muss, weil sie ihren Vater nicht wirklich vermisst und sich besser fühlt, weil Coover nicht mehr am Leben ist. Raylan versucht, sie zu beruhigen. Sie sei kein schlechter Mensch. Schließlich gibt er ihr den Rat, es mit der Pflegefamilie zu versuchen, auch wenn das nicht leicht ist.

Mags Bennett befindet sich mit ihren Söhnen in der Scheune und trauert um Coover. Sie eröffnet Dickie, dass sie mit ihm nicht mehr zu tun haben will und sie klärt ihn außerdem darüber auf, dass Raylan Givens in Ruhe zu lassen ist. Dass Coover gestorben ist, sei vornehmlich Dickies Schuld. Es sei jetzt an Doyle, dem Namen der Familie Ehre zu machen. Sie lässt ihre beiden Söhne alleine und Dickie ist alles andere als erfreut über die Situation. Es wird klar, dass die Brüder kein allzu gutes Verhältnis zueinander haben. Doyle will Dickie das Marihuana-Geschäft überlassen, macht ihm aber klar, dass er sich vom Rest fernzuhalten habe. Außerdem erzählt er Dickie von Boyds Abmachung mit Mags.

Beim Treffen zwischen Winona und Gary fangen deren Anwälte an, über Versicherungsgelder zu verhandeln. Winona fährt dazwischen, ob das wirklich Garys Ernst sei. Dieser bricht in Tränen aus und meint, Winona habe ihm keine andere Wahl gelassen. Winona kontert, dass er diese sehr wohl gehabt, aber die falsche Entscheidung getroffen habe.

Boyd besucht Johnny, der im Rollstuhl sitzt, und erzählt ihm, dass er endlich verstanden habe, warum sein Vater das getan habe, was er getan hat. Er will in die Fußstapfen Bos treten und Harlan wieder unter die Kontrolle der Crowder-Familie bringen. Johnny ist verbittert und will von dem, was Boyd zu sagen hat, nichts wissen. Er fragt seinen Cousin, warum er glaube, Hilfe erwarten zu können. Boyd meint, dass Johnny ein Crowder sei und es schlichtweg im Blut habe.

Während Ava nachhause kommt und erkennt, dass Boyd tatsächlich ausgezogen ist, bestellt Dickie Jed zu sich. Er gibt vor, in der Bennett-Familie aufzusteigen und will dem Mann, der Probleme hat, seine eigene Familie über die Runden zu bringen, einen Job anbieten. Dickie fragt, ob Jed sich den Crowders noch in irgendeiner Weise verpflichtet fühlt und lässt keinen Zweifel daran, dass es bei dem Job um Arbeiten geht, bei denen man sich die Hände schmutzig machen muss.

Boyd und Johnny zerschlagen eine Poker-Runde, um an Devil zu kommen. Boyd hat keine Probleme damit, deutlich zu machen, wer er ist und wie gefährlich es werden kann, wenn man sich mit ihm anlegt.

Auf Raylans Bitte hin trifft sich Winona mit ihm im Büro. Ihm ist klar geworden, dass er Winona nicht geholfen hat, weil er doch seines Vaters Sohn und kriminell ist, sondern weil er Winona liebt. Diese meint, sie liebe Raylan auch, versteht aber nicht, worauf ihr Ex-Mann hinaus will. Raylan will wieder nach Glencoe. Dort könnten sie sich das Leben aufbauen, dass Winona sich immer gewünscht hat. Er ist überrascht, als Winona nicht sofort zustimmt. Sie meint, in ihrem Leben passiere derzeit zu viel, aber sie lehne Raylans Vorschlag nicht prinzipiell ab.

Johnny, Devil und Boyd unterhalten sich, als Dickie zu ihnen stößt und Boyd eröffnet, dass der Deal mit den Bennetts geplatzt ist. Boyd solle sich zurückhalten und mit Dickie kooperieren, oder anderenfalls zusehen, dass er Land gewinnt. Nach Dickies provokativem Auftritt ist Devil mehr als bereit, die Crowders zu unterstützen. Boyd ordnet an, nichts gegen Dickie zu unternehmen. Allerdings hätten sie, so meint er, gerade ihren Boten gefunden.

Raylan sitzt mit Winona im Auto, um sie nachhause zu bringen, als ein Wagen sie mit Absicht rammt. Die beiden bleiben unverletzt, doch die Männer des anderen Fahrzeugs eröffnen sofort das Feuer. Raylan und Winona flüchten in ein Bürogebäude, Raylan bittet um Verstärkung. Allerdings wartet er nicht, bis diese eintrifft, sondern macht sich selbst daran, die beiden Angreifer auszuschalten. Dabei wird es mehr als einmal knapp, sowohl für ihn als auch für Winona. Nachdem der Marshal beide Männer erschossen hat, setzt er sich zu Winona, die plötzlich ohne zu zögern ihre Zustimmung zu Raylans Vorschlag gibt, nach Glencoe zu ziehen.

Es ist dunkel und Boyd steht mit seinem Auto vor Avas Haus. Er bemerkt sich, dass die Frau seines verstorbenen Bruders direkt hinter ihm steht. Sie wirkt nicht überrascht, ihn zu sehen und er meint, er habe sie wenigstens noch ein einziges Mal sehen müssen, wenn auch nur aus der Ferne. Ava geht daraufhin auf Boyd zu und die beiden küssen sich.

Eva Kügerl – myFanbase


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