Episode: #5.13 Jenkins

Marshall versteht sich mit Jenkins auf der Arbeit sehr gut und unternimmt auch etwas, verschweigt Lily aber zunächst, dass es sich bei Jenkins um eine Frau handelt. Robin erfährt unterdessen, dass viele Studenten ihre Morning Show sehen.

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Ted erzählt seinen Kindern im Jahr 2030, wo man als 30-jähriger in New York besser nicht sein sollte - zu Silvester am Times Square, um Weihnachten herum am Rockefeller Center und vor allem auf gar keinen Fall in einer College-Bar. Dort sind Ted und Marshall jedoch gerade, da Marshall seinen zu Zeiten, als er noch Jura studiert hat, aufgestellten Rekord im Skee-Ball halten will. In der Bar wird er nur "Big Fudge" genannt. Marshall erzählt Ted, dass er auch Jenkins eingeladen hat - seinen neuen Kollegen, von dem er schon seit Wochen die tollsten Geschichten erzählt, zum Beispiel dass Jenkins für eine Wette ein ganzes Glas kandierte Kirschen gegessen hat, den Chef hinter seinem Rücken veralbert hat oder in einer Bar strippte. Alle lieben die Jenkins-Geschichten. Barney kommt herein und eröffnet seinen Freunden, dass er mit Jenkins schlafen will. Gerade als Ted verwirrt nachfragen will, was es genau mit Barneys Vorhaben auf sich hat, kommt eine gut aussehende Frau in die Bar - es ist Jenkins.

Ted ist verwirrt - er hat Jenkins bisher immer für einen Mann gehalten. Marshall streitet eine Irreführung seinerseits zuerst ab, gibt dann aber zu, dass alles vor ein paar Wochen angefangen hat. Er erzählt, wie er Jenkins als neue Kollegin kennen gelernt hat und gleich Gemeinsamkeiten mit ihr feststellen konnte. Ted unterbricht ihn und droht ihm Schläge an, falls er für jemand anderen als seine Frau Gefühle hätte. Marshall streitet das ab und sagt, er sähe Jenkins eher als großen Bruder mit Brüsten. Er sagt, er habe Lily von Jenkins erzählt, sie habe angenommen, sie sei ein Mann, und er habe sie einfach nie berichtigt, was zum Selbstläufer wurde. Als Ted anzweifelt, dass Lily sehr eifersüchtig gewesen wäre, erinnert Marshall ihn an die Geschichten, die er über Jenkins erzählt hat, die nun alle ganz anders wirken - deshalb darf Lily nie Jenkins' wahres Geschlecht herausfinden. Das überzeugt Ted. Robin kommt herein. Ein Student starrt auffällig zu ihr herüber und Robin glaubt, nun endlich einmal aufgrund ihrer Show erkannt zu werden. Ted belächelt das nur und meint spöttisch, unter den Studenten wäre er berühmter als sie, der Junge würde nur wegen Professor Mosby so schauen. Als er ihr das beweisen will, stellt sich heraus, dass Scotty, der Student, wirklich wegen Robin gestarrt hat, deren Morning-Show er jeden Morgen sieht. Ted und Robin sind zu gleichen Teilen erstaunt.

Am nächsten Morgen erhält Marshall, der mit Jenkins im Konferenzraum sitzt, einen überraschenden Anruf von Lily, in dem sie ankündigt, gleich bei ihm im Büro zu sein. Er gesteht Jenkins, dass Lily glaubt, sie wäre ein Mann. Sie denkt sich auf die Schnelle einen Plan aus, mit dem sie ihre wahre Identität verstecken kann und sich als jemand anderes ausgibt. Marshall kann sich aber, als Lily angekommen ist, nicht daran halten und gesteht seiner Frau, dass sie Jenkins vor sich hat. Daraufhin macht sich Jenkins aus Angst vor großen Eifersuchtsszenen aus dem Staub - doch Lily nimmt das Ganze gelassen auf und meint nur mit einem Lachen, sie dachte, Jenkins wäre ein Mann. Auf Marshalls erstaunte Frage, ob sie nicht eifersüchtig wäre, meint sie nur, sie müsste keine Angst haben, dass Marshall etwas mit einer anderen Frau anfängt.

Marshall erzählt Ted und Robin, dass Lily so gar nicht eifersüchtig war, was auch diese nicht überrascht. Sie sind der Meinung, dass das an der Beziehungsdynamik der beiden liegt. In jeder Beziehung gibt es den Greifer, der jemanden, der unerreichbar ist, haben will, und den Siedler, der sich mit jemandem zufrieden gibt, der unter dem eigenen Niveau liegt. Es sei klar, dass Lily der Siedler und Marshall der Greifer sei - deshalb sei Lily nicht eifersüchtig, weil der Greifer sowieso nirgends hin könne.

Am nächsten Tag unterrichtet Ted gerade seine Architekturklasse, als Robin aus einem fadscheinigen Grund hereinkommt und auffällig damit angibt, dass sie die Moderatorin von "Come on get up, New York" ist. Es stellt sich heraus, dass die ganze Klasse regelmässig ihre Sendung sieht. Robin ist begeistert und kann von Ted nur mühsam zum gehen bewegt werden. Als sie weg ist, fragt Ted ungläubig, warum all seine Studenten Robins Show sehen. Sie geben zu, noch in der Bar zu sein, wenn diese gesendet wird, und dass sie Teil eines Trinkspiels ist, bei dem jedes Mal getrunken wird, wenn Robin "but, um" ("aber, um") in einem Interview sagt.

Als Ted Barney von diesem Spiel erzählt, wollen sie selbst ausprobieren, ob Robin wirklich so oft "but, um" sagt, und spielen das Spiel. Am Ende sind beide völlig betrunken.

Währenddessen versucht Marshall herauszufinden, ob Lily an die Greifer/Siedler-Theorie glaubt. Sie meint, in einigen Beziehungen gäbe es dieses Verhältnis, aber nicht in ihrer - das würde sie so großartig machen. Marshall kann sich mit dieser Antwort jedoch nicht zufrieden geben und will nun unbedingt von Lily hören, wer, wenn sie sich entscheiden müsste, in ihrer Beziehung der Greifer und wer der Siedler sei. Schlußendlich sagt Lily, sie halte sich für den Siedler.

Aufgebracht erzählt Marshall in der Bar Ted und Barney davon. Er glaubt, Lily irre sich, und will sie nun um jeden Preis eifersüchtig machen. Barney schlägt vor, er solle mit Jenkins schlafen, aber erst nachdem er es getan habe, und läuft davon. Ted erinnert Marshall daran, wie er beim Skee-Ball abgesahnt und damit Jenkins schwer beeindruckt hat. Er glaubt, Jenkins steht auf Marshall. Marshall ist der Meinung, damit Lily eifersüchtig machen zu können. Als er gerade geht, kommt Robin herein. Ted und sie unterhalten sich, beide glauben, bei den Studenten der Angesehenere zu sein. Schlußendlich weiht Ted Robin in das Trinkspiel der Studenten ein. Diese streitet ab, übermässig oft "but, um" zu sagen.

Marshall ist zurück im Büro und lädt Jenkins erneut in die Studentenbar ein, ihm beim Skee-Ball Spielen zuzusehen. Daraufhin küsst Jenkins ihn leidenschaftlich. Marshall flippt völlig aus und rennt schreiend davon. Er geht direkt zu Lily und gesteht ihr den Kuss. Diese glaubt ihm jedoch nicht und meint nur mit mitleidiger Miene, er versuche sie aufgrund der Greifer/Siedler-Theorie mit einer erfundenen Geschichte eifersüchtig zu machen. All seine Beteuerungen, es wäre tatsächlich passiert, können sie nicht überzeugen, geschweigedenn eifersüchtig machen.

Nach einer Unterrichtsstunden wird Ted von seinen Studenten eingeladen, mit ihnen das Robin-Trinkspiel zu spielen. Er sagt zu. Während das Spiel in der Bar munter läuft, wird Robin bei ihrem Interview bewusst, dass sie wirklich sehr häufig "but, um" sagt. Daraufhin stellt sie den Studenten eine Falle, indem sie nur noch "but, um" sagt. Ted erkennt dies, doch die Regeln besagen, dass bei jedem "but, um" getrunken werden muss - deshalb leeren alle Studenten mit grimmiger Miene ihre Gläser.

Jenkins entschuldigt sich bei Marshall für den Kuss. Sie entschuldigt sich damit, dass sie betrunken gewesen wäre - ausgelöst durch eine Runde "but, um" vor der Arbeit. Sie bittet ihn, niemandem davon zu erzählen, doch er gesteht ihr, dass Lily es schon wüsste. Daraufhin besteht Jenkins darauf, sich bei Marshalls Frau zu entschuldigen. Er erkennt darin seine Chance, sie eifersüchtig zu machen, und befiehlt Jenkins geradezu, Lily zu sagen, dass der Kuss stattgefunden hätte.

Jenkins gesteht Lily in der Bar alles, was diese mit ruhiger Miene aufnimmt - nur um nach Jenkins Bitte, ihr zu vergeben, auf ihre Widersacherin loszugehen. Kämpfend wälzen sich die beiden am Boden.

In Teds Architektur-Klasse haben nach dem exzessiven Trinkspiel alle, inklusive Professor Mosby, einen schweren Kater und hängen in ihren Stühlen. Plötzlich kommt Robin herein und dankt allen per Megaphon dafür, ihre Sendung geschaut zu haben. Mit einem kräftigen "but, um" verabschiedet sie sich von den angeschlagenen Studenten.

Vera Stächelin - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Eva T. vergibt 5/9 Punkten und schreibt:
    Von einer Folge, bei der niemand Geringeres als Allround-Talent Neil Patrick Harris Regie führt, erwartet man einiges. Den größten Einfluss hat das zunächst darauf, dass Barney in dieser Episode...mehr

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