Zoey Pierson

Zoey Pierson ist leidenschaftliche Demonstrantin, die stets in Protestaktionen involviert ist, wenn es um Dinge geht, die ihr wichtig sind. In der Vergangenheit hat sie sich an einen 100 Jahre alten Baum gekettet, bei einer Anti-Kriegs-Demonstration ein Polizeipferd gestohlen, einen Wagen nach einem "Guns N' Roses"-Konzert in Brand gesetzt und weiße Kaninchen von einem Kosmetikunternehmen gestohlen.

Zoey ist eine Bekanntschaft von Ted, mit der ihn eine Art Hassliebe verbindet. Als die beiden sich kennenlernen, demonstriert Zoey gerade gegen die Zerstörung des altehrwürdigen New Yorker Hotels The Arcadian. Was Zoey zunächst nicht weiß und Ted ihr bewusst verschweigt: Er ist mit der architektonischen Planung eines Gebäudes, das an der Stelle des Hotels entstehen soll, für die Goliath National Bank beauftragt.

Zoey und Ted verstehen sich auf Anhieb sehr gut, teilen den gleichen Humor und haben ähnliche Lebensvorstellungen. Doch eine Aktion von Barney verrät Ted als Architekten des neuen Gebäudes. Zoey fühlt sich verraten und ist wütend. Daraufhin entwickelt Ted einen Kompromiss, den Zoey auch akzeptiert. Doch als Ted anhand ihres Eheringes sieht, dass sie verheiratet ist, lässt er von seinem Kompromissvorschlag ab und kehrt wieder zu seiner ursprünglichen Planung zurück. In ihrem Zorn führt Zoey ihre Demonstrationsgruppe zu Teds Wohnung und sie bewerfen seine Fenster mit Eiern. Sie taucht sogar in Teds Vorlesung auf, informiert die Studenten über Teds Pläne, das Hotel abzureißen und sorgt dafür, dass die Studenten aus Protest Teds Vorlesungen schwänzen.

Bei einer Galafeiers des Museum of National History, die von George van Smoot, besser bekannt als "The Captain", ausgerichtet wird, begegnen sich Zoey und Ted wieder. Es stellt sich heraus, dass Zoey die junge Ehefrau des sehr viel älteren Captains ist. Auf der Veranstaltung geraten Zoey und Ted in einen Streit, woraufhin Zoey vortäuscht, zu weinen. Aus Mitleid fängt Ted deswegen an, über die Goliath National Bank zu schimpfen. Zoey, die immer Diktiergeräte mit sich führt und Teds Tirade als Tonaufnahme aufgezeichnet hat, droht ihm, damit zur Presse zu gehen. Ted fühlt sich hintergangen und beschwert sich beim Captain, mit dem er sich gut versteht. Der Captain bietet Ted an, das Aufnahmeband zu löschen und äußert sich leicht abfällig über Zoeys Aktivitäten, was dazu führt, dass Ted sich für Zoey einsetzt und sie verteidigt. Zoey, die das Gespräch mitbekommt, ist beeindruckt von Teds Einsatz für sie, löscht das Band freiwillig und erklärt ihm bei einem gemeinsamen Tanz, ihn von nun an nur noch mit fairen Methoden bekämpfen zu wollen.

Kurz vor Thanksgiving taucht sie im MacLaren's-Pub auf und lernt dort Teds Freunde kennen, die mit ihr feiern. Sie versteht sich mit der Gruppe sogar so gut, dass sie sie für die Thanksgiving-Feier zu sich nach Hause einlädt. Doch Ted ist davon nicht begeistert und die Spannungen zwischen Zoey und ihm führen schließlich dazu, dass Zoey die komplette Gruppe aus der Wohnung wirft. Es stellt sich heraus, dass Zoey traurig darüber ist, dass ihre junge Stieftochter nichts mit ihr zu tun haben möchte und in letzter Sekunde die gemeinsame Thanksgiving-Feier abgesagt hat. Ted, der das erst später realisiert, entschuldigt sich bei Zoey und die beiden werden schließlich zu echten Freunden.

Zoey verbringt immer mehr Zeit mit Ted. Der Captain ist sehr eifersüchtig, wenn sie ohne ihn unterwegs ist, sodass sie ihm nicht erzählt, dass sie ihre Zeit mit Ted verbringt, sondern mit Freunden. Zoey möchte, dass der Captain und Ted wahre Freunde werden, weshalb sie sogar einmal Übelkeit simuliert, um den beiden Zeit zu zweit zu gönnen.

Zoey und Ted sind besorgt darüber, dass die viele Zeit, die sie zusammen verbracht haben, zu Gefühlen zwischen ihnen führen könnte und schwören sich, rechtzeitig aufs Bremspedal zu drücken, bevor es so weit kommen sollte. Beide behaupten, dass sie keine Gefühle füreinander haben, die über platonische Freundschaft hinausgehen.

Wie Ted sich im Jahr 2030 erinnert, kommt Zoey immer wieder in die Nachrichten, da sie nie aufgehört hat, für Dinge, an die sie glaubt, einzustehen.

Eva T. - myFanbase