Episode: #2.03 Die Brennende Mühle

In der "House of the Dragon"-Episode #2.03 Die brennende Mühle greift der Zwist zwischen den Schwarzen und den Grünen auf das Volk über. Das veranlasst Rhaenyra dazu, nach einem Weg zu suchen, einen folgenschweren Krieg zu vermeiden.

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Olivia Cooke, House of the Dragon
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In den Flusslanden scherzen ein paar junge Männer des Hauses Bracken miteinander über ihre Erzfeinde die Schwarhains, als eben jene plötzlich auftauchen. Davos Schwarzhain bezichtigt Aeron Bracken den Grenzstein zwischen ihren Ländereien versetzt zu haben, was jener bestreitet. Als Bracken sich abwendet, nennt er die Schwarzhains als Anhänger Rhaenyra Targaryens Kindsmörder, woraufhin Schwarzhain erkennt, dass die Brackens sich den Grünen angeschlossen haben, die in seinen Augen einen Usurpator gekrönt haben. Der Streit endet blutig und unzählige Menschen lassen in der Schlacht der brennenden Mühle im Namen der Targaryens bald darauf ihr Leben.

Auf Drachenstein findet das Begräbnis von Arryk und Erryk Cargyll statt. Rhaenyra nimmt es Arryk nicht übel, zu seinem geschworenen Eid als Ritter der Königsgarde gestanden zu haben, doch Jacaerys Velaryon sieht die Sache verbissener und äußert Abscheu gegen diejenigen, die Arryk geschickt haben. Anschließend richtet Rhaenys Targaryen das Wort an Rhaenyra. Sie ist der Meinung, dass Otto Hohenturm nicht hinter diesem Attentat steckt, zudem glaubt sie, dass bald niemand mehr wissen wird, was der eigentliche Grund des Krieges ist, da man selbst innerhalb der Familie Targaryen nicht sagen könnte, wer den ersten Stein geworfen hat. Rhaenys meint, dass auch Alicent dies ähnlichsieht und das auch jene lieber eine friedvolle Lösung finden würde. Das kann Rhaenyra nicht recht glauben, doch Rhaenys hält Rhaenyra vor Augen, wie schrecklich ein Kampf innerhalb der eigenen Familie wäre, der zudem mit Drachen ausgetragen wird. Auch wenn etwas Wahres an Rhaenysˈ Worten ist, sieht Rhaenyra nicht, wie sie sich mit Alicent austauschen könnte, da nur ein persönliches Gespräch wirklich etwas bringen könnte.

In Königsmund lastet die Bürde seines neuen Amtes schwer auf Kriston Kraut. Während überall in der Stadt Banner mit dem dreiköpfigen Drachen der Targaryens auf dem grünen Grund der Hohenturms aufgehängt werden, schreitet Kriston durch die Festung. Die Freunde des Königs, Eddard Waters, Leon Estermont und Martyn Reyne wurden in der Zwischenzeit in die Königsgarde aufgenommen, doch sie zollen Kriston kaum Respekt. Als Kriston anschließen eine Sitzung des kleinen Rates erreicht, nimmt er dort den Platz der Hand ein. Es wird über den Tod von Arryk debattiert und Kriston unterstreicht, dass er den Einsatz Arryks nicht bereut, während Alicent der Meinung ist, dass zu voreilig gehandelt wurde. Aegon Targaryen drängt darauf, in den Krieg zu ziehen und er befürwortet die Schlacht der brennenden Mühle, doch Alicent sieht diese kaum als Gewinn an, da die Häuser nicht wirklich aufgrund der Targaryens gegeneinander kämpften, sondern viel eher aufgrund einer lang zurückreichenden Familienfehde. Während Tyland Lannsiter, Maester Orwyl und Jasper 'Eisenrute' Wylde laut durcheinanderreden, ergreift Alicent genervt das Wort. Kriston unterbricht sie und unterbreitet seine Pläne, Harrenhal einzunehmen, doch Alicent denkt, dass er in der Unterzahl ist und nicht viel erreichen könnte. Ihre Meinung übergeht Kriston und er fragt stattdessen Aegon nach dessen Ansicht, woraufhin der König vorschlägt, dass Kriston Aemond und Vhagar als Verstärkung mitnehmen sollte. Als Kriston sich gegen den Einsatz Vhagars ausspricht, schlägt Aegon vor, dass er sich mit seinem Drachen Sonnfeuer dem Kampf anschließt, doch niemand im Rat heißt das gut und alle Mitglieder möchten, dass der König in den sicheren Mauern Königsmunds bleibt. Auch Aemond spricht sich dafür aus, woraufhin Aegon betont, dass er niemandem in etwas nachsteht. Bei diesen Worten schauen alle Mitglieder des Rates betreten zur Seite.

Rastlos fliegt Seerauch über den Ozean und wird von Mysaria beobachtet. Zu ihr kommt Rhaenyra, die sich wundert, dass Mysaria nicht nach Essos abgereist ist. Die Königin erkennt, dass Mysaria sich eine Belohnung wünscht und Mysaria äußert den Wunsch, an Rhaenyras Hof bleiben zu dürfen, da sie sich an den Grünen rächen möchte. Mysaria erkundigt sich nach Seerauch und äußert den Verdacht, dass der herrenlose Drache einsam ist.

Nach dem Gespräch mit Mysaria trifft Rhaenyra sich mit Rhaena Targaryen. Sie beauftragt ihre Stieftochter und Nichte mit der Aufgabe, fort zu gehen und für ihre Söhne Gottfrid, Aegon und Viserys zu sorgen, da Rhaenyra Angst hat, dass die drei Kinder in Drachenstein nicht sicher sind. Gottfrid soll nach Hohenehr gebracht werden, da Lady Jeyne Arryn sich den Schwarzen angeschlossen hat. Zwar verfügt Gottfrid mit Tyraxes nur über einen sehr jungen Drachen, doch Rhaenyra ist überzeugt, dass der gute Wille ihrer Anhängerin genügen wird. Ihre anderen beiden Söhne sollen nach Pentos gebracht werden, wohin Rhaena die beiden begleiten soll. Rhaena erkennt, dass sie von Drachenstein fortgeschickt wird, da sie selbst keine Drachenreiterin ist und so im Kampf nichts beitragen kann, anders als ihre Schwester Baela. Das streitet Rhaenyra nicht ab, doch sie unterstreicht, das Leben ihrer Kinder in Rhaenas Hände zu legen. Rhaenyra bittet Rhaena, die Jungen wie ihre eigenen Kinder zu behandeln und sie großzuziehen. Erschüttert wendet Rhaena sich ab.

Durch ein Gewitter fliegt Daemon auf dem Rücken von Caraxes und schließlich erreicht er Harrenhal. Dort erfährt er keinen Widerstand und keine Ritter stellen sich ihm in den Weg. Daemon durchschreitet die leeren Hallen der zerstörten Festung und erreicht schließlich einen Saal, in dem er Simon Kraft vorfindet. Jener ist der Kastellan der Festung und unterwirft sich sofort. Als Daemon hinterfragt, ob der Burgherr Larys Kraft dagegen nichts einzuwenden hätte, erwidert Simon, dass er nichts für Larys übrighat, da er vermutet, dass jener für den Tod von Lyonel und Harwin Kraft verantwortlich ist. Wenig später sitzt Daemon mit Simon beim Essen, doch er rührt nichts an, da er vermutet, dass das Essen vergiftet sein könnte, doch Simon versichert, dass dies nicht der Fall ist. Als Simon Daemon als Prinz betitelt, wird jener von Daemon korrigiert, da er seit der Krönung Rhaenyra mit ˈeuer Gnadenˈ anzureden ist, worauf Daemon großen Wert legt. Simon erkundigt sich, was Daemon in Harrenhal zu tun gedenkt, woraufhin Daemon erklärt, sich die mächtige Festung zu Nutze machen zu wollen. Aufgrund des schlechten Zustandes der Burg sieht Simon dies kritisch. Dennoch besteht Daemon darauf, dass Simon seine Lehnsmänner zusammenruft, damit sie sich den Schwarzen anschließen und anschließend mit ihm gegen die Grünen in den Krieg ziehen. Simon ist überrascht, als Daemon erklärt, nach Königsmund marschieren und den Thron erobern zu wollen.

In Königsmund versammeln sich die Soldaten der Grünen und Kriston wird von seinem Knappen darüber informiert, dass sie bereit zum Aufbruch sind. Verstohlen wirft Kriston einige Blicke zu Alicent, die sich mit ihrem Bruder Gwayne Hohenturm unterhält. Jener betrachtet Kriston mit einem geringschätzigen Blick und äußert Missfallen darüber, dass Kriston Otto Hohenturms Posten übernommen hat. Anschließend wird Kriston von den Hohenturms darüber unterrichtet, dass Gwayne ihn auf seinem Feldzug begleiten wird, womit Kriston nicht einverstanden ist. Nachdem Gwayne sich abgewendet hat, bittet Kriston Alicent zum Abschied um ein Zeichen ihrer Zuneigung, woraufhin Alicent ihm ein Taschentuch überreicht. Aus der Ferne wird dies von Gwayne beobachtet. Anschließend brechen die Männer auf und man sieht, wie der verwesenden Leiche von Käse von einer Krähe das Auge ausgepickt wird.

Der Rat der Schwarzen sitzt beisammen und von allen Seiten rät man Rhaenyra, in den Krieg zu ziehen, vorzugsweise mit Drachen. Man fragt sich, was Daemon zu ihrem Feldzug beitragt, doch bisher hat niemand etwas von ihm gehört, weshalb Rhaenyra mit weiteren Entscheidungen abwarten möchte. Es wird ihr vorgeschlagen, sich selbst in Sicherheit zu bringen und dem Rat alle weiteren Entscheidungen zu überlassen, doch Rhaenyra unterbindet dies schnell und stellt klar, dass jede Entscheidung, die ohne ihre Einwilligung getroffen wird, als Verrat anzusehen ist. Zudem unterstreicht Rhaenyra, was für fatale Folgen es haben könnte, sollten sie Drachen einsetzen. Nachdem Rhaenyra gegangen ist, hält Rhaenys den anderen Ratsmitgliedern vor Augen, dass Rhaenyra von Jaehaerys Targaryen abstammt, der als Schlichter bekannt war und Westeros länger regierte als jeder andere König. Anschließend wendet Rhaenys sich an Corlys, mit dem sie sich über Rhaenas baldige Abreise unterhält. Die beiden kommen auf Gottfrid zu sprechen, mit dem Corlys als sein Erbe nicht viel anfangen kann. Rhaenys schlägt vor, stattdessen Rhaena zur Erbin zu ernennen, doch davon hält Corlys nichts und er will Gottfrid Zeit lassen, um älter zu werden und etwas über Schiffe und die Seefahrt zu lernen. Da sie kurz vor einem Krieg stehen, ist Rhaenys der Meinung, dass ihnen nicht mehr allzu viel Zeit bleibt.

Traurig wirft Rhaena einen letzten Blick auf Drachenstein, dann kommt Rhaenyra zu ihr und überstellt ihr neben Gottfrids Drachen Tyraxes auch Aegons Drachen Sturmwolke. Zudem soll Rhaena vier Dracheneier mitnehmen, denn für den Fall, dass Drachenstein vernichtet wird, gäbe es so Hoffnung auf einen Neubeginn. Rhaenyra küsst ihre drei Söhne kurz zum Abschied, für Rhaena hat sie nur ein paar kurze Abschiedsworte übrig und Jacaerys nimmt Gottfrid in den Arm. Distanziert verabschiedet sich Rhaena von ihrer Zwillingsschwester Baela, doch dann nehmen die beiden sich noch einmal in den Arm, bevor Rhaena Drachenstein mit Rhaenyras jüngsten Söhnen verlässt.

Alicent hat ein wenig Zeit mit ihrer Enkelin Jaehaera Targaryen verbracht, als Helaena Targaryen zu ihr kommt. Jene merkt an, dass sie um Jaehaerys Targaryen trauert, doch sie ist auch der Meinung, dass sie es vielleicht nicht tun sollte, da viele Kinder in diesem Alter sterben, zudem kann sie dem Gefühl der Trauer nichts abgewinnen. Daraufhin merkt Alicent an, dass dieses Gefühl zum Mutterdasein dazu gehört. Unvermittelt versichert Helaena ihrer Mutter, ihre wegen der Todesnacht von Jaehaerys zu vergeben. Zur gleichen Zeit lässt Aegon sich eine Rüstung aus valyrischem Stahl anlegen, wie Aegon der Eroberer sie trug. Eddard Waters, Leon Estermont und Martyn Reyne beglückwünschen Aegon dazu und wenden sich ab, als Larys hinzukommt. Jener will den König davon überzeugen, nicht in die Schlacht zu ziehen und nutzt dazu geschickt ein Gerücht, von dem er Aegon erzählt, laut dem Alicent und Aemond sich danach sehnen, dass Aegon die Stadt verlässt, damit sie in ihrem Sinne regieren können. Aegon dankt Larys für seine Dienste und will ihn als Meister der Flüsterer in seinen Rat aufnehmen. Anschließend verkündet er vor seinen Männern, dass er nicht in den Krieg ziehen wird, was jene genau so sehr unterstützen, wie sie vorher Aegons Blutdurst zusprachen. Als die drei anschließend einen Ausflug ins Bordell vorschlagen, werden sie ganz kleinlaut, als Aegon anmerkt, dass sie sich als Mitglieder der Königsgarde zur Enthaltsamkeit verpflichtet haben.

Am Abend herrscht reges Treiben in den Straßen Königsmunds und Ulf kehrt in einer Schenke ein, wo er den anderen Männern an seinem Tisch erklärt, dass er der uneheliche Sohn von Baelon Targaryen und somit der Halbbruder von Viserys und Daemon ist. Er steht zu den Schwarzen, doch als Aegon mit seinen Wachen gleich darauf die Schenke betritt, bezeichnet Ulf Aegon als seinen König. Aegon spendiert in der Schenke Getränke für alle und einige Zeit später zieht er mit seinen Männern weiter in ein Bordell. Dort ist der betrunkene Aegon auf der Suche nach jemandem und findet schließlich den nackten Aemond in den Armen der Prostituierten Sylvi liegen. Aegon spottet über seinen Bruder, der stets die gleiche Frau aufsucht, die ihn entjungfert hat, doch Aemond lässt sich nicht auf einen Streit ein und schreitet nackt davon.

Entgegen der Anweisung von Kriston will Gwayne sich mit einigen Männer auf den Weg zu einer Taverne machen und er erkennt die Autorität von Kriston nicht an. Plötzlich erkennt Kriston eine drohende Gefahr, da Baela sich auf ihrem Drachen Mondtänzerin nähert. Die Männer, die auf einer Weide stehen, galoppieren auf ihren Pferden schnell in den schützenden Wald, wo Baela, die den Auftrag hatte, die Stadt im Auge zu behalten, sich jedoch nicht einzumischen, ihnen nicht weiter folgt. Doch Baela hat erkannt, dass Kriston den Trupp anführte und sie erstattet auf Drachenstein umgehend Bericht. Erneut rät man Rhaenyra einzuschreiten, doch mit einem Blick auf Rhaenys fordert sie etwas Bedenkzeit. Derweil erteilt Kriston eindeutige Befehle und untersagt Gwayne weitere Alleingänge.

In Harrenhal schaut Daemon zur Decke seines Zimmers, von der das Wasser tropft. Plötzlich will jemand in sein Gemach eindringen und nachdem das Rütteln an der Tür nachgelassen hat, geht Daemon auf den Flur. Er hört eine Melodie, der er durch die leeren Gänge Harrenhals folgt, bis er schließlich in einen Raum, kommt, wo er die junge Rhaenyra sieht. Sie beklagt sich darüber, immer hinter Daemon aufräumen zu müssen, während sie den abgetrennten Kopf von Jaehaerys an dessen Hals annäht. Erschüttert lässt Daemon sein Schwert fallen und kommt vor einem Wehrholzbaum wieder zu sich. Bei ihm ist Alys Strom, die Daemon prophezeit, dass er in Harrenhal sterben wird.

Traurig betrachtet Rhaenyra das Spielzeug ihrer Söhne, dann öffnet sie einen Brief von Alicent. Anschließend verlangt Rhaenyra von Mysaria, ihr eine Gelegenheit zu verschaffen, allein mit Alicent zu reden. Das ist ein schwieriges Unterfangen, doch Mysaria kennt eine Möglichkeit, da es einen Ort gibt, den Alicent allein aufsucht.

In Begleitung von Steffon Darklyn gelangt Rhaenyra als Septa verkleidet nach Königsmund. Die beiden machen sich auf den Weg zur Septe, wo auch Alicent gerade eintrifft. Nachdem Alicent sich vor den Kerzen zum Beten niedergekniet hat, nimmt Rhaenyra unauffällig neben ihr Platz und zückt ein Messer. Als Alicent auf Rhaenyra aufmerksam wird, könnte sie nicht überraschter sein und Rhaenyra verdeutlich, nur mit ihr reden zu wollen, doch sie droht auch, sie zu töten, sollte Alicent um Hilfe rufen. Dann erklärt Rhaenyra, einen Krieg vermeiden zu wollen und sie ist sich sicher, dass es Alicent genauso geht. Die beiden kommen auf Viserys zu sprechen und Alicent versichert, dass jener mit seinen letzten Worten verlauten ließ, dann Aegon auf dem Thron sitzen soll. Anhand der Beschreibung Alicents erkennt Rhaenyra, dass Viserys nicht von seinem Sohn, sondern von Aegon dem Eroberer sprach, weshalb er Rhaenyra bis zum Ende als Thronerbin ansah. Rhaenyra versucht, dies Alicent zu verdeutlichen, doch die geschockte Alicent meint, dass nun alles egal sei, weil sich ein Krieg ohnehin nicht mehr vermeiden lasse. Dann wendet sie sich zum Gehen und Rhaenyra blickt entschlossen in die Kerzen.

Marie Müller - myFanbase


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