Emma Coolidge

Emma Coolidge ist eine taube Frau, die im Verwaltungsbüro des Krankenhauses arbeitet, wo auch Peter Petrelli angestellt ist. Aufgrund ihrer Taubheit meidet sie den Kontakt zu ihren Mitmenschen und lebt sehr zurückgezogen. Sie mag es nicht, bemitleidet zu werden. Ihre Mutter, die ebenfalls im Krankenhaus als Ärztin arbeitet, versucht Emma vergebens dazu zu ermutigen, wieder mehr soziale Kontakte zu knüpfen. Sie will, dass ihre Tochter ihre einst begonnene Arztkarriere wieder aufnimmt. Emma jedoch kann den tragischen Unfall ihres Bruders Chrisopher nicht vergessen, an dem sie sich die Schuld gibt.

Eines Tages beginnt Emma eigenartige Lichter zu sehen, die sie zum Beispiel wahrnimmt, als eine Tasse zu Boden fällt. Sie lässt ihre Augen untersuchen und ihre Ärztin vermutet, dass es sich um einen Fall von Synästhesie handelt, das heißt, dass Emma Töne als Farben wahrnehmen kann. Als sie am gleichen Abend im Park einen Cellospieler sieht, nimmt sie erneut Farben wahr, die vom Instrument ausgestrahlt werden. Sie setzt sich schließlich selbst ans Cello und beginnt so schön zu spielen, dass sämtliche Passanten sich um sie scharen.

Einige Zeit später rettet Peter Emma vor einem Bus. Dabei nimmt er unbewusst ihre Fähigkeit an. Er teilt ihr mit, dass er nun auch ihre Gabe hat und die Farben sieht, sodass Emma beginnt, ihm zu vertrauen. Von Peter erfährt sie, dass es noch weitere Menschen mit derartigen besonderen Fähigkeiten gibt. Als sie am Abend nach Hause kehrt, steht überraschenderweise ein Cello in ihrer Wohnung. Sie beginnt zu spielen, als das Cello durch ihr Spiel plötzlich eine Art Energie ausstrahlt, die einen großen Riss in die Hauswand zieht.

Durch Peter lernt Emma Hiro kennen, der zu dieser Zeit wegen eines Tumors im Krankenhaus liegt. Er bringt Emma dazu, ihre Fähigkeiten zu akzeptieren und als etwas Positives zu sehen. Emma gewinnt wieder Lebensmut. Einige Tage später, als im Krankenhaus viele Verletzte eines Zugunglücks eingeliefert werden, kann Emma einem kleinen Mädchen das Leben retten und entscheidet sich schließlich dazu, wieder Medizin zu studieren. Die Universität lehnt sie jedoch ab. Zu diesem Zeitpunkt taucht Samuel Sullivan an ihrer Tür auf: Er hatte ihr das Cello geschickt. Er bittet sie darum, für ihn einen Mann namens Ian zu finden. Er erklärt ihr, dass ihre Fähigkeit, das Cello zu spielen, Menschen anlocken kann. Nach einigem Zögern hilft Emma Samuel und spürt so Ian für ihn auf. Samuel legt ihr nahe, seinen Karneval zu besuchen.

Mit der Zeit werden Emma und Peter Freunde. Peter stellt Emma seiner Mutter Angela vor, die jedoch sehr abweisend reagiert. Der Grund dafür ist, dass Angela in einem ihrer Träume gesehen hatte, dass Emma in der Zukunft viel Zerstörung anrichten wird. Peter übernimmt daraufhin die Fähigkeit Angelas, um diese visionären Träume selbst zu sehen. Er träumt, wie Emma auf Samuels Jahrmarkt panisch Cello spielt, was anscheinend der Auslöser für die von Angela vorhergesagte Zerstörung sein wird. Daraufhin geht Peter zu Emma und zerstört ihr Cello. Emma ist entsetzt und schickt ihn wütend weg.

Trotz Peters Warnung, dass Samuel böse sei, entscheidet sich Emma dazu, zum Karneval zu gehen. Sie erreicht ihn direkt nach einer blutigen Schießerei, die Samuel insgeheim inszeniert hat, um seine Führerrolle aufrechtzuerhalten. Emma hilft sofort, die Verletzten zu verarzten.

Der Karneval zieht kurz darauf in den Central Park nach New York um, wo Samuel durch ein Massaker der Welt seine Macht demonstrieren will. Er zwingt Emma mit Doyles Hilfe dazu, Cello zu spielen, um so Leute anzulocken. Schließlich kann Sylar Emma jedoch aus Doyles Händen befreien und Peter schließt sie später glücklich in die Arme.

Maria Gruber - myFanbase