Bewertung

Review: #7.10 Heilung

Diese Folge beinhaltete einige verschiedene Fälle, doch der eigentliche Fokus lag auf der Heilung von Cristina, bei der Derek eine große Stütze für sie war.

Heilung von Fisteln

Ich fange mal mit dem Fall an, der mich nicht so sehr interessierte. Bei diesem ging es um Fisteln, die nach einer Operation auftreten. So richtig wurde mir nicht klar, was diese Handlung wirklich zum Ausdruck bringen sollte. Vielleicht war es Bailey, die sich freute, das Geheimnis zu lüften, wie man Fisteln verhindern kann. Oder es war doch vielmehr die Tatsache, dass sie und Eli sich näher kommen. Ganz gleich was es nun war, ich finde diese (hoffentlich) aufkeimende Beziehung der beiden jetzt schon süß. Baileys Gesichtsausdruck, als Eli sie zu einem Date bittet, war das Beste an diesem Handlungsstrang. Es sah nicht nur so aus, als ob seine Bitte sie überraschen würde, sondern auch hatte es den Anschein, Bailey fühlt sich ertappt, und hat Gefühle für den attraktiven Pfleger, der dann und wann auch mal einen arroganten Touch besitzt, was aber nicht störend herüberkommt. Warten wir einfach mal ab, wie sich die Sache zwischen Bailey und Eli entwickeln wird.

Warten heißt es wohl auch bei Mark und Lexie. Beide haben noch immer Gefühle für den jeweils anderen, sind aber nicht richtig in der Lage, sich das einzugestehen und finden immer wieder einen Vorwand, weswegen sie sich sehen müssen. So ist Mark natürlich sofort zur Stelle, als Lexie ihn wegen Eli um Hilfe bittet. Er schafft es immer wieder, mir mit seiner Art ein Schmunzeln zu entlocken, so auch diesmal. Als Mark feststellt, dass er mit Eli reden soll, so bringt er Lexie dazu, mit ihm zwei Drinks bei Joe zu nehmen. Doch damit nicht genug. Statt mit dem Pfleger ein ernstes Wort zu reden, wie Lexie es sich erhofft, bietet Mark ihm Karten für ein Spiel an und tönt, Lexie würde mit ihm einen trinken gehen, wenn Mark mit Eli redet und der Plan gelingt. Und wer hätte gedacht, dass er dann tatsächlich seinen ganzen Mut zusammennimmt und Lexie küsst? Ich zumindest nicht. Nun bleibt eigentlich nur noch das Beste für die beiden zu hoffen. Doch da ist noch eine Sache: Mark hat mit Callie geschlafen und es ist fraglich, wie Lexie diese Nachricht wohl aufnehmen wird.

Verletztes Ego

Dabei könnten sich Callie und Mark die Hand reichen, die nach einem Gespräch in der Dusche beide ein verletztes Ego zu haben scheinen. Callie macht der Sex mit Mark traurig und Mark muss dabei an Lexie denken. Mich hat die Szene sehr zum Grinsen gebracht, da der Gesichtsausdruck von Mark einfach amüsant war, als Callie ihm das offenbarte.

Callie will unbedingt beweisen, wie gut sie ist. Genau das macht sie an ihrem Patienten fest, den sie manipuliert, damit er sich für Callies operativen Eingriff entscheidet. Gar nicht mal so dumm, wie sie es angestellt hat. Amüsant war dabei auch, wie überzeugt sie war, auch Alex zu einem solchen Genie wie sich selbst zu machen und dann geht er doch wieder zu Stark, was Callie ziemlich geschockt haben dürfte.

Mich persönlich hat es geschockt, als sie Arizona die Tür vor der Nase zu geschlagen hat. Verständnis hatte ich dennoch dafür. Immerhin war es Arizona, die sich getrennt hat, weil ihr die Meckereien nicht gepasst haben. Ich denke auch, dass zwischen den beiden noch nicht alles verloren sein dürfte. Doch Callie ist noch immer verletzt, was wohl jeder an ihrer Stelle wäre und einfach noch ein bisschen Zeit zum Nachdenken braucht, die Arizona ihr hoffentlich geben wird.

Teddy die Samariterin

Ärzte legen einen Eid ab, aber deswegen gleich einen Patienten heiraten wollen, damit er versorgt werden kann? Das ist dann doch nicht so üblich. Henry, der einen lebensgefährlichen Tumor hat, ist nicht krankenversichert und wird von seiner Freundin sitzen gelassen. Das spricht schon mal nicht für die große Liebe der beiden. Und nun muss er sehen, wo er bleibt, da nützt es auch nichts, dass Webber sich ins Zeug legt.

Gut fand ich, wie Teddy ihrem Chef letztlich ihre Meinung sagte, auch wenn man so mit seinem Vorgesetzten nicht sprechen sollte. Dabei sagt sie, dass sie unbedingt jemandem helfen möchte und man merkt schnell, dass ihr die Sache mit Cristina schrecklich Leid tut und Teddy sich zum Teil dafür verantwortlich fühlt und aus diesem Grund Henry als eine Art Ersatz nimmt. Man darf auch hier gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln und ob Henry den Vorschlag von Teddy annehmen wird.

Angeln als Heilung

Dass Cristina sich mal so verändern wird, dass sie mit Derek angeln gehen wird, hätte wohl niemand erwartet. Doch nach den Tragödien in der vergangenen Staffel ist das auch nicht weiter verwunderlich. Immerhin war es Cristina, die Derek das Leben rettete und nun nicht mehr sie selbst ist. Richtig überzeugt war ich anfangs nicht, als sie mit Derek angeln war. Doch Derek hatte in der Vergangenheit selbst eine schwierige Phase durchgemacht. Demnach hat es ganz gut gepasst und man konnte einen kleinen Durchbruch bei Cristina bemerken, der vielleicht dazu führt, damit sie wieder als Ärztin arbeitet, auch wenn mir die Bardame an ihr ziemlich gut gefiel.

Einen Durchbruch hatte auch Owen. Dieser macht sich wie Teddy ebenfalls Vorwürfe, da er seiner Frau nicht helfen kann und lässt das an Meredith aus. Seine Handlung konnte ich aber nachvollziehen. Meredith führte sich auf, als wenn niemand Cristinas wahres Ich kennt. Doch vielmehr scheint es sie selbst zu sein, die ihre Freundin nicht kennt. Owen hat die Sache sehr deutlich auf den Punkt gebracht, und ihr endlich sagte, wie er sie wirklich sieht.

Fazit

Es war zwar eine solide, aber aussagekräftige Folge. Diese gibt genügend Spielraum und Hoffnungen auf den weiteren Verlauf der Staffel. Ganz besonders stehen da Cristina, wie auch Callie und Arizona im Vordergrund.

Daniela S. - myFanbase

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