Episode: #2.19 Der Prozess

In der "Die himmlische Joan"-Episode #2.19 Der Prozess steht das einjährige Jubiläum von Joan Girardis (Amber Tamblyn) und Adam Roves (Christopher Marquette) Beziehung bevor. Zu diesem Anlass hat Joan etwas ganz besonderes vor. Will Girardi (Joe Mantegna) arbeitet derweil dem Mordfall eines kleines Mädchens und Helen Girardi (Mary Steenburgen) hat Probleme mit Lilly Watters (Constance Zimmer).

Diese Serie ansehen:

Will arbeitet an einem Fall, in dem ein kleines Mädchen auf dem Schulweg entführt und dann getötet wurde.

Joan ist ganz aufgedreht, weil ihr einjähriges Jubiläum mit Adam bevorsteht. Eifrig plant sie, wie das Jubiläum gefeiert werden könnte. Adam hingegen scheint abwesend und kann Joans Begeisterung nicht wirklich teilen. Dann wird Joan von Gott beauftragt, an einem Prozessspiel in der Schule teilzunehmen.

Lily und Helen treffen sich im Coffee Shop. Mehr oder weniger beiläufig erwähnt Lily, dass sie mit Kevin ausgeht. Helen bemüht sich um Ruhe und Fassung, doch sie scheint damit nicht einverstanden zu sein.

Grace nimmt auch an dem Prozessspiel teil. Sie beklagt sich lautstark über die Ungerechtigkeiten im amerikanischen Rechtssystem, was der Lehrer prompt zum Anlass nimmt, ihr die Rolle der Verteidigung zu übertragen. Joan wird die Rolle der Anklägerin zugeteilt. Adam übernimmt die Rolle des Angeklagten im Prozessspiel und Grace und Joan fangen an, die Sache kämpferisch anzugehen.

In Wills Fall tun sich Neuigkeiten auf. Ein Mann erscheint auf dem Polizeirevier und legt ein Geständnis ab, dass er das kleine Mädchen getötet habe. Die Vernehmung des mutmaßlichen Mörders des kleinen Mädchens verläuft erfolgreich. Der Täter zeigt sich geständig und berichtet über viele Details.

Joan läuft mit Adam über den Schulhof. Sie plant weiterhin den perfekten Abend für die Feier ihres Jubiläums. Aber Adam hört ihr nicht wirklich zu. Schließlich verabschiedet er sich hastig und meint er müsse zur Arbeit. Später versucht Joan Luke im Rahmen des Prozessspiels für sich einzuspannen, doch der hat schon versprochen Grace zu helfen.

Adam ist zu Hause bei Bonnie, dem Mädchen, das er bei Joans Sozialprojekt kennen gelernt hat. Offensichtlich haben beide gerade mit einander geschlafen. Bonnie bittet Adam zu bleiben und zu reden, doch Adam erwidert nur emotionslos, sie wisse doch von Joan. Dann geht er. Vor der Tür weint Adam beinahe und schlägt seinen Kopf gegen die Wand.

Joan kommt immer mehr in Fahrt was das Prozessspiel angeht und spricht Adam auf den Schulflur mit seinem Rollennamen "Jack" an. Sie erörtert mit ihm den Fall, als sie plötzlich von einem Skateboard-Fahrer angerempelt wird und ihr eine kleine Schachtel aus ihrer Tasche herunterfällt. Adam ist außergewöhnlich aufbrausend und beschimpft den Skateboard-Fahrer. Joan fragt ihn, ob alles o.k. sei. Dann hebt er die Schachtel vom Boden auf und schaut hinein. Zu seiner Überraschung ist es ein Airbrusher, den ihm Joan zum Jubiläum schenken will. Adam starrt das Geschenk an und wirkt verstört.

Auf dem Polizeirevier eröffnet Will der Mutter des getöteten Mädchens, dass der Täter gefasst sei. Diese bricht in Tränen aus und bedankt sich, dass sie nun endlich Frieden finden könne.

Im Buchladen begegnet Joan Gott in Gestalt der alten Dame. Gott redet ihr ins Gewissen, dass es nicht immer nur richtig und falsch gebe. Joan ist verwirrt und stellt sich die Frage, was Gott ihr jetzt eigentlich sagen wolle. Doch dieser verabschiedet sich ohne ihr zu antworten.

Helen geht in die Kirche zum beichten. Im Beichtstuhl trifft sie überraschend auf Vater Ken. Zunächst berichtet sie nur Belangloses. Dann aber erzählt sie, dass sie wütend auf Lily sei, weil diese mit Kevin ausgehe. Sie wolle einfach nicht, dass beide zusammen seien, weil sie Lily nicht verlieren möchte. Lily sei zu einer guten und ehrlichen Freundin geworden, die sie nicht missen möchte. Sie gebe der Beziehung zwischen ihr und Kevin keine Chance und befürchte deshalb, Lily bald zu verlieren, wenn sich beide trennten.

Adam und Grace bereiten sich derweil auf die erste Verhandlung im Prozessspiel vor. Adam ist nicht gut drauf und irgendwann platzt es aus ihm heraus, dass er Joan betrogen hat. Er will Graces Meinung hören und meint, dass er nur einige Male mit jemand anderem geschlafen habe, mehr sei da nicht. Er appelliert an Graces liberale Einstellung und hofft auf ihr Verständnis. Grace zeigt sich jedoch nicht verständnisvoll. Sie weist ihn darauf hin, dass es egal sei, was sie denke, entscheidend wäre, wie Joan darauf reagiere. Am Abend besucht Adam Joan im Buchladen und ist ungewohnt stürmisch. Er umarmt und küsst sie innig. Er sagt ihr, er habe sein Sonderprojekt abgeschlossen, um mehr Zeit mit ihr verbringen zu können.

Später bespricht Joan ihren Gerichtsfall mit ihrem Vater und dieser ist beeindruckt von ihrer klaren Argumentation und gründlichen Aufbereitung. Unmittelbar vor Prozessbeginn spricht Gott noch einmal mit Joan und weist sie darauf hin, dass es hier um Gerechtigkeit ginge. Joan versteht das zunächst so, als ob er von ihr verlange Grace zu schonen und sich bei ihrer Argumentation zurückzuhalten. Joan vergewissert sich nochmals, ob Jack, der Angeklagte, denn wirklich schuldig sei. Hierauf erhält sie jedoch keine Antwort von Gott.

Während des Prozesses verhört Joan Glynis, die die Frau des Opfers spielt. Auch Grace gibt anschließend ihr Bestes, doch Joan hat ihre Sache gut gemacht und es geschafft die Verteidigung zu schwächen. In der Pause des Prozessspiels unterhalten sich Grace, Adam und Joan auf dem Gang. Unvermittelt taucht Bonnie plötzlich auf und will mit Adam reden. Fordernd meint sie, sie habe doch wenigstens das verdient. Joan merkt, dass etwas nicht stimmt und ahnt Böses. Sie will Adam noch zur Rede stellen, wird dann aber unterbrochen, als alle wieder in den "Gerichtssaal" gerufen werden.

In der zweiten Hälfte des Prozesses wird Adam von Joan verhört. In die Befragung von Jack mischen sich immer mehr doppeldeutige Anspielungen und es scheint nicht mehr nur um den fiktiven Gerichtsfall zu gehen. Joan stellt Adam die Frage, ob man sich etwas nehmen dürfe, nur weil man etwas wolle, ohne Rücksicht darauf, wen man damit verletze. Joan laufen Tränen über das Gesicht.

Will hat indes herausgefunden, dass der mutmaßliche Täter nicht der wahre Täter ist. Der Mann, der sich selbst als Täter stellte, wollte nur der Mutter des Mädchens helfen. Er habe der grausamen Tat ein Gesicht geben wollen. Er wüsste wie es sei ein Kind zu verlieren, denn er habe sein Tochter im Alter von drei Jahren verloren. Er sei einfach nicht damit fertig geworden, keine Antworten zu bekommen.

Joan konnte den Fall für sich gewinnen. Nach Beendigung des Gerichtsspiel bleiben Joan und Adam im Klassenzimmer allein zurück. Adam liegt mit seinem Kopf auf dem Tisch und Joan will Antworten von ihm. Sie sagt ihm, dass sie ihm immer vertraut habe. Adam blickt auf und weint. Leise flüstert er, dass es ihm so Leid tue. Er dachte, es ginge doch nur um Sex. Joan ist entsetzt. Adam versucht zu erklären, dass es einfach so passiert wäre. Er liebe sie so sehr. Niemand könne jemals ihren Platz einnehmen und er wünscht sich, dass er alles ungeschehen machen könnte. Joan unterbricht ihn und meint er solle aufhören zu versuchen sie zu überzeugen, dass das was er getan habe, richtig sei. Er habe ihr Herz gehabt und dass habe er verspielt, als er mit Bonnie geschlafen habe. Wütend und enttäuscht stürmt Joan mit den Worten es sei vorbei aus dem Zimmer. Adam bleibt schluchzend zurück.

Auf der Heimfahrt im Bus trifft Joan wiederum auf die alte Dame/Gott und mach ihr Vorwürfe, dass sie alles gewusst und ihr nichts gesagt habe. Sie will wissen was sie getan habe, um das zu verdienen. Gott meint, Joan habe nichts getan. Dies sei keine Bestrafung. Es sei nur Teil der Liebe. Sie habe erlebt, wie eng zwei Menschen miteinander verbunden sein können. Diese Verbundenheit sei so real gewesen wie ihr Schmerz jetzt. Und der Schmerz zeige nur wie schön und real die Beziehung mit Adam gewesen sei. Dann erläutert Gott, die Bedeutung der Unschuld: Es sei mehr als die Abwesenheit von Schuld. Es sei das Vertrauen, dass auch etwas Gutes existiere im Angesicht von Ungerechtigkeit und Schmerz. Auch Joan fühle dies doch und genau dies sei der Punkt, an dem sie Gott finde. Die alte Dame tröstet Joan und meint, Gott sei immer für sie da. Dann nimmt sie Joan in den Arm und diese weint sich an ihrer Schulter aus.

Anne L. - myFanbase


Vorherige EpisodeÜbersichtNächste Episode

Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Anne L. vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
    Den äußeren Rahmen dieser Folge bildet ein Gerichtsspiel im Rahmen eines Schulprojekts, an dem Joan, Grace und Adam teilnehmen. Joan fungiert als Anklägerin, Grace als Verteidigerin und Adam als...mehr

Diskussion zu dieser Episode

Du kannst hier mit anderen Fans von "Die himmlische Joan" über die Folge #2.19 Der Prozess diskutieren.