Episode: #2.20 Frühjahrsputz

In der "Die himmlische Joan"-Episode #2.20 Frühjahrsputz beschließt Joan Girardi (Amber Tamblyn) alles auszumisten und Adam Rove (Christopher Marquette) seine Sachen zurück zu geben. Kevin Girardi (Jason Ritter) überlegt sich hingegen, ob er sich nicht eine Wohnung nehmen und somit sein eigenes Leben führen sollte.

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Morgens beim Frühstück ist Joan schlecht drauf wegen der Trennung von Adam. Kevin fragt Helen indes, ob er Lily zum Abendessen mitbringen könnte. Helen bemüht sich freundlich zu sein und gibt ihr Okay.
Will versucht Joan aufzubauen und meint Adam habe sie gar nicht verdient. Irgendwann werde sie über das alles lachen. Joan aber hört gar nicht zu. Dann klingelt es und Joan geht zur Tür. Zu ihrer Überraschung steht Gott als Warenvertreter vor der Tür. Gott meint, Joan müsse etwas gegen ihren Schmerz tun und zwar "aufräumen". Das habe eine therapeutische Wirkung.

Luke und Grace schlendern durch die Stadt. Luke kann es nicht fassen, dass Joan und Adam Schluss gemacht haben. Sie hätten doch viele Gemeinsamkeiten gehabt und wären beide stolz auf ihre Beziehung gewesen. Dennoch sei es gescheitert. Er fragt Grace, wie das denn dann erst bei ihnen beiden funktionieren solle. Grace weicht der Frage aus und lenkt ab. Sie läuft zu einem Schaufenster, in der eine schöne schwarze Lederjacke ausgestellt ist. Dann dreht sie sich wieder zu Luke, fasst seinen Kopf und meint ihnen beiden werde nicht dasselbe passieren wie Joan und Adam.

In der Schule laufen sich Joan und Adam über den Weg. Die Begegnung verläuft frostig. Adam meint, er würde versuchen den Physikkurs zu wechseln, um es für Joan einfacher zu machen. Doch Joan erwidert kühl, wegen ihr müsse er das nicht machen. Später trifft Joan auf dem Schulflur auf den Beratungslehrer, Dana Tuchman, der ihr seine Hilfe anbietet, falls sie reden wolle.
Anschließend trifft Joan auf Gott als Hausmeister. Er trägt ihr auf, sie solle dort hingehen, wo es richtig schmutzig sei. Denn sie könne nicht etwas vom Schmutz befreien, ohne sich vorher die Hände dreckig gemacht zu haben.

Kevin und Lily sind bei ihr zu Hause und schauen Fernsehen. Ihre Zweisamkeit wird allerdings von Lilys Mitbewohnerin, die eine Zwangserkrankung hat, gestört. Erst sitzt diese in der Ecke und starrt beide an, dann serviert sie beiden Tee und spricht unverständlich mit ihnen, so dass nur Lily ihrer Nuschelei einen Sinn entnehmen kann. Kevin meint daraufhin, dass er gerne mit Lily allein sein würde. Lily scherzt, da ihre Mitbewohnerin, die Wohnung nie verlassen würde, müsste er sich schon eine eigene Wohnung suchen. Kevin wiegelt zunächst ab und hat viele Ausreden dafür, dass er nicht zu Hause ausziehen könne.

Joan macht in ihrem Zimmer Frühjahrsputz. Sie trennt sich auch von alten Fotos von ihr und Adam. Helen kommt herein und meint Joan könne jederzeit mit ihr reden, schließlich sei das ihr erster großer Liebeskummer. Joan aber weist ihre Mutter zurück. Dann fallen Joan all die Geschenke in die Hände, die Adam ihr gemacht hat. Vor allem die Zeichnungen lassen sie melancholisch werden und ihr laufen die Tränen über das Gesicht.

Am nächsten Tag in der Schule übergibt sie Adam eine Box, mit all den Geschenken, die er ihr gemacht hat. Fassungslos und verärgert nimmt Adam die Box ohne Worte an sich.

Helen bekommt einen hysterischen Anfall, weil sie in Kevins Zimmer eine Zeitung gefunden hat, in der die Wohnungsanzeigen rot eingekringelt sind. Als sie Will auf dem Polizeirevier damit konfrontiert meint dieser nur, Kevin sei schon 21 Jahre alt. Habe Helen denn wirklich geglaubt er bliebe für immer zu Hause wohnen? Helen schreit nur, er solle es vergessen und stürmt davon.

In der Schule geht Joan zum Beratungslehrer um mit diesem zu reden. Sie platzt dabei mitten in ein Gespräch zwischen ihm und einer anderen Schülerin, Chelsea. Diese schaut Joan entsetzt an und weint. Dann rennt sie schließlich davon.
Auf dem Schulflur gibt Grace Luke die Lederjacke, die sie im Schaufenster bewundert hatte. Luke freut sich. Schließlich hat ihm Grace noch nie etwas geschenkt.
Luke trägt seine Lederjacke jetzt immer und versucht sich - der Jacke entsprechend - cool zu verhalten.

Helen trifft sich mit Pater Ken und beschwert sich über die Beziehung zwischen Lily und Kevin und dass sie ihn wohl überredet hat auszuziehen. Sie bittet Pater Ken mit Lily zu reden. Dieser lehnt jedoch vehement ab. Er meint sie solle das alles lieber mit Will besprechen.

Joan wird in das Büro von Mr. Price gerufen. Dort wird sie mit dem Vorwurf konfrontiert, Mr. Tuchman habe sich ihr und Chelsea unangemessen genähert, so würde es zumindest Chelsea behaupten. Joan verteidigt Mr. Tuchman und meint, dass das absoluter Quatsch sei.
Als Joan zu Hause gerade Fernsehen schaut, taucht Gott in einem Werbespot auf. Er rät ihr nicht aufzuhören mit dem Aufräumen. Menschen würden sich an den Schmutz gewöhnen. Alles müsste erst einmal schlimmer werden um besser zu werden. Alles Schmutzige bräuchte nur etwas Aufmerksamkeit, Anstrengung und eine Vision. Denn je mehr man den Schmutz ignorierte, desto mehr werde er.

Lily und Kevin schauen sich Wohnungen an. Irgendwann erwähnt Kevin, dass Lily sich auch in der Wohnung wohl fühlen sollte, denn schließlich werde sie hier auch einige Zeit mit ihm verbringen. Lily ist verärgert, da sie aufgrund dieser Bemerkung glaubt, dass es für Kevin bei der Wohnungssuche eigentlich nur um Sex gehen würde. Kevin sei respektlos so etwas zu denken. Ob ihm denn nie in den Sinn gekommen sei, dass sie als Ex-Nonne noch nie mit dem Thema Sex konfrontiert worden sei. Sie weint und stürmt davon.

Joan besucht Mr. Tuchman zu Hause und will mit ihm besprechen, wie sie beide seinen guten Leumund wieder herstellen könnten. Joan meint, sie müssten Leute auftreiben, die ihm als Person gute Referenzen geben. Joan glaubt, seine Freundin oder Ex-Freundin wäre hierfür gut. Dann platzt es aus Tuchman heraus, dass er mit Ms. Lischak, der Physiklehrerin, zusammen war. Diese werde mit Sicherheit nichts Gutes über ihn zu berichten haben. Schließlich habe sie ihn verlassen, weil sie ihn für zu kindisch und unreif gehalten habe. Dann schwelgt er in Selbstmitleid und meint, er wisse wie Joan über ihn denke. In ihren Augen sei er ein Verlierer, der immer noch zu Hause wohne und einfach nicht in der Erwachsenenwelt zurecht käme und Joan habe recht mit dieser Einschätzung. Joan versucht ihm gut zuzureden und meint er könne doch noch nicht mit seinem Leben abgeschlossen haben. Er sei doch erst 30 Jahre alt. Tuchman korrigiert sie und meint 29 Jahre. Plötzlich hört man die Stimme seiner Mutter und Tuchman bittet Joan durch den Hintereingang zu gehen.

Joan redet in Schule mit Ms. Lischak und versucht sie dazu zu bewegen, für Mr. Tuchman ein gutes Wort einzulegen. Ms. Lischak zeigt sich aber reserviert und meint, er habe die Möglichkeit gehabt erwachsen zu werden und habe sie nicht wahr genommen.
Später trifft Joan auf dem Schulflur auf Adam. Dieser gibt ihr eine Box, mit Geschenken, die sie ihm gemacht hat. Traurig und entsetzt nimmt Joan die Box.
Luke verhält sich immer lächerlicher mit seiner Lederjacke und Grace ist genervt.

Will und Helen sind gemeinsam bei Pater Ken um über das Thema Kevin und seinen Auszug zu sprechen. Helen erzählt ihre Sicht der Dinge und Pater Ken hört erst geduldig zu und sagt ihr dann auf den Kopf zu, dass es Verlustängste sind, die Helen plagen. Helen fällt es endlich wie Schuppen von den Augen, dass es zwar ihr größter Wunsch sei, dass ihre Kinder irgendwann einmal auf eigenen Beinen stehen und unabhängig seien, besonders Kevin, doch gleichzeitig habe sie auch große Angst ihre Kinder gehen zu lassen.

In der Schule spricht Joan mit Mr. Tuchman. Dieser hat gekündigt und ist dabei seine Sachen zusammenzupacken. Er sieht in der Geschichte mit Chelsea etwas Gutes. Das habe ihm die Augen über sich und sein Leben geöffnet. Er wolle jetzt zu Hause ausziehen und die Welt erkunden. In diesem Moment kommt Ms. Lischak ins Zimmer, die das Gespräch zwischen Joan und Tuchman angehört hat. Sie bittet Joan, das Zimmer zu verlassen, und fällt danach stürmisch in die Arme von Mr. Tuchman.

Kevin erzählt Helen, dass nun alles so kompliziert sei mit den Frauen. Die Zeit der Highschool, wo er nur seinen Charme einsetzen musste, sei endgültig vorbei. Er fragt Helen, was Frauen wollen und diese antwortet mit einer langen Liste, was Kevin die Sache nicht gerade einfacher macht.
Grace kommt im "Spießer-Outfit" in Lukes Zimmer. Dieser traut seinen Augen nicht und fällt fast vom Stuhl. Grace deutet an, dass sie Angst gehabt hätte Luke zu verlieren, nachdem was mit Adam und Joan passiert wäre. Luke ist glücklich über Graces Gefühle.

Im Buchladen trifft Joan auf Gott, der sie darauf hinweist, dass sie noch nicht fertig ist mit ihrer Aufräumaktion. Joan meint nur, ihr Zimmer sei doch jetzt so sauber, man könne dort eine Operation durchführen. Gott sagt, dass Joan doch wisse, dass es nicht um die Unordnung in ihrem Zimmer gegangen sei. Sie wisse genau, wo sie aufräumen müsste und sollte dies auch tun.

Joan geht daraufhin zu Adam in die Werkstatt und bringt ihm die Box mit ihren Geschenken zurück und bittet Adam ihr seine Geschenke wieder zu geben. Sie sagt, sie habe gedacht sie könnte ihn so aus ihrem Leben vertreiben. Doch der wahre Schmutz, den es aufzuräumen galt, seien nicht die Geschenke gewesen, sondern der Schmerz über das Ende ihrer Beziehung. Und der wäre für sie irgendwann so groß geworden, dass sie nicht mehr zu schätzen gewusst habe, was sie beide miteinander gehabt hätten. Aber das, was sie hatten, wolle sie nicht vergessen. Mit der Kiste in den Händen verlässt Joan die Werkstatt. Draußen bleibt sie stehen und weint.

Anne L. - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Anne L. vergibt 9/9 Punkten und schreibt:
    Das war es nun! Joan und Adam gehen ab jetzt getrennte Wege. Für mich sehr schade, ich hätte es lieber gesehen, dass ihre Beziehung vertieft wird und wächst, denn genug Potential für interessante...mehr

Diskussion zu dieser Episode

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