Episode: #2.18 Bilder an der Wand

In der "Die himmlische Joan"-Episode #2.18 Bilder an der Wand veranlasst Gott Joan Girardi (Amber Tamblyn) dazu, ein Wochenende lang Zivildienst zu leisten und Joan versucht den Grund dafür herauszufinden. Sie versucht planlos etwas Positives in den Leben derer zu bewirken, die in das Projekt involviert sind.

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Adam und Joan laufen über den Schulhof. Adam ist sehr abwesend. Erst nach einigem Zögern erzählt er von seinem Termin am Wochenende bei einer Design-Schule. Joan ist euphorisch und meint, sie könnten doch beide zusammen zu dieser Design-Schule fahren. Adam reagiert ziemlich emotionslos und meint nur, Joans Mutter würde beiden wohl kaum erlauben, zusammen wegzufahren.

Joan gerät schuldlos mitten in eine Eierschlacht auf Prices Auto. Price beschuldigt Joan zu Unrecht sein Auto beworfen zu haben. Zur Strafe werden ihr Sozialstunden am Wochenende aufgebrummt, so dass sie mit Adam nicht wegfahren kann.

Helen und Adam nähern sich wieder an, als sie ihn wegen einer ihrer eigenen Kunstarbeiten um Rat fragt. Price teilt Helen mit, dass das Budget für den Kunstunterricht gekürzt worden sei. Helen ist verärgert, da sie sich fragt wie sie unter diesen Bedingungen einen guten Kunstunterricht halten soll. Price meint nur, Kunst habe eben nun einmal keine Priorität.

Joan versucht Adam noch einmal zu überreden, dass beide zusammen zu der Schule fahren, doch Adam wiegelt weiter ab.

Im Physikunterricht verkündet Mrs. Lischak die Gewinner des Arcadia-Naturwissenschaftswettbewerbs. Es sind Friedman und Glynis. Luke ist sehr enttäuscht, hatte er sich doch große Chancen auf den Sieg ausgerechnet. Grace versucht ihn zu trösten. Nachdem Joan Adam noch einmal wegen des Termins an der Design-Schule angesprochen hat, nennt Adam zögerlich die Gründe für seine abweisende Haltung. Es falle ihm schwer mit Joan allein zu sein, vor allem könne er nach allem was vorgefallen sei, nicht in einem Raum bzw. einem Bett mit ihr übernachten.

Helen ist nicht wirklich verärgert, dass Joan in die Sache mit Prices Auto verwickelt zu sein scheint. Joan erklärt immer wieder, dass sie nichts gemacht habe. Helen erwidert, dass sie angesichts der Budgetkürzungen auch irgendwie Verständnis habe, wenn Joan Prices Auto tatsächlich mit Eiern beworfen hätte.

Im Buchladen trifft Joan auf Gott, als einen Frauenromane verschlingenden, nah am Wasser gebauten Mann. Joan fragt diesen, ob sie nun etwa ein Buch über ihre Sozialstunden schreiben solle. Gott meint, dass die Dinge bereits im Gange seien und Joan einfach das Opfer akzeptieren solle.

Luke kann seine Enttäuschung nicht verbergen. Für ihn ist es einfach ungerecht, dass seine Arbeit, in der er zu überraschenden Forschungsergebnissen gekommen sei, den Sieg beim Naturwissenschaftswettbewerb nicht wert gewesen sei. Später willigt Luke ein, Joan einen Gefallen zu tun und für sie am Abend in den Buchladen zu gehen.

Bei ihren Sozialstunden muss Joan helfen ein abbruchreifes Haus zu renovieren. Projektleiterin ist überraschenderweise Lily Waters. Auch Gott ist vor Ort und tritt als älterer, etwas ungepflegter Helfer auf. Er sagt Joan, dass sie einfach ihre Arbeit machen und der Gemeinschaft helfen solle. Joan glaubt daraufhin, dass sie einem ihrer Mitstreiter beim Sozialprojekt helfen solle, denn für sie seien alle hier ziemlich bemitleidenswert. Gott erwidert, sie solle nur aufmerksam sein, der Rest würde sich von selbst ergeben.

Helen ist über die Budgetkürzungen verärgert und überlegt ernsthaft, ihre Arbeit als Lehrerin aufzugeben. Sie hat Selbstzweifel und meint, so könne sie niemanden etwas beibringen. Auch Adam sei jetzt schon besser als sie. Will tröstet sie und redet ihr gut zu.

Joan versucht den Sinn ihrer Bestrafung herauszufinden. Im Gespräch mit Lily meint sie, dass die Sozialstunden vielleicht dem Zweck dienten, dass sie sich über die Ungerechtigkeiten erheben solle. Vielleicht sei gerade das Gottes Wille. Auf das Thema Gott reagiert Lily gereizt. Sie sagt, dass sie sauer auf Gott sei und nicht über ihn sprechen wolle.

Im Buchladen gerät Luke in Streit mit einem Kunden, der sich beschwert, dass die Bücher falsch geordnet seien. Der Mann sagt immer wieder, dass es nur auf den Inhalt ankommen würde.

Joan trifft am Abend zufällig auf Adam, der ja eigentlich bei seinem Termin an der Design-Schule sein wollte. Joan ist verärgert, da sie vermutet, dass Adam sie angelogen habe. Für Joan sieht es ganz so aus, als habe er niemals vorgehabt mit ihr irgendwo hinzufahren. Adam aber meint, Joan mache ein Drama aus nichts, er habe einfach nur seine Pläne geändert.

Bei einem weiteren Gespräch zwischen Joan und Lily kommt heraus, dass Lily enttäuscht ist von Gott. Gott sei perfekt, aber niemand könne dauerhaft mit Perfektion leben. Sie habe zehn Jahre im Kloster verbracht, weil sie etwas Wahrhaftes gesucht habe. Leider habe sie nichts bekommen von Gott. Mittlerweile wisse sie überhaupt nicht mehr, wo Gott überhaut sei.

Luke bemerkt, dass es sich bei dem unzufriedenen Kunden um Dietrich Steinholz, einen Vertreter der String-Theorie handelt. Luke beschwert sich bei diesem über die vermeintliche Ungerechtigkeit, dass seine Forschungsergebnisse einfach nicht gewürdigt würden.

Adam besucht Joan bei ihrer Sozialarbeit. Er entschuldigt sich bei ihr. Dann muss sie wieder zurück an die Arbeit. Adam fällt dann ein Wandbild auf und er bleibt einen Moment lang vor diesem stehen. Plötzlich steht Bonnie, ein Mädchen, das Joan bei ihren Sozialstunden kennen gelernt hat, hinter ihm. Sie sagt Adam, dass sie das Bild gemalt habe und Adam ist sehr angetan.

Joan wird von Lily nach Hause gefahren. Auf der Fahrt kommt es zu einem Zusammenstoß zwischen Lilys Auto und Kevins Wagen. Lily und Kevin geben sich gegenseitig die Schuld an dem Unfall. Irgendwann meint Lily, Kevin solle sich beruhigen, denn er sei ja schließlich schon ein Krüppel. Kevin reagiert hierauf nicht besonders aufgebracht und fragt nach ihrer Telefonnummer. Lily versteht das völlig falsch und fragt, ob er denn glaube, dass der Unfall ein Annäherungsversuch von ihr gewesen sei. Kevin klärt sie auf, dass er die Telefonnummer nur für den Fall wolle, dass die Versicherung eingeschaltet werden müsse. Lily fragt verdutzt, ob Kevin ihre Telefonnummer denn wirklich schon verloren hätte, ihre Verabredung sei doch noch gar nicht so lange her. Die Stimmung schlägt um und beide flirten miteinander.

Nach dem Gespräch mit Steinholz hat Luke seinen früheren Enthusiasmus wieder gefunden. Er erklärt Grace, dass Steinholz ihm klar gemacht habe, dass es bei der Wissenschaft nicht um das eigene Ego, sondern einzig und allein um die Forschung an sich und das Kämpfen ginge.

Adam kann Helen überzeugen, Bonnie in ihren Kunstunterricht aufzunehmen. Joan beschwert sich bei Gott, dass sie bei Ihrer Sozialarbeit vergeblich versucht habe allen möglichen Leuten zu helfen. Allerdings habe sie überhaupt keinen Effekt erzielen können. Gott meint, wichtig sie nur, dass Joan gehandelt habe, nicht wichtig sei hingegen, dass sie die Erfolge ihrer Arbeit sofort sehe. Ihre Arbeit sei bereits in der Welt, Joan müsse nur Glauben haben, dass diese auch etwas bewirkt. Kevin und Lily treffen sich in einem Kaffee und man sieht wie beide reden und sich schließlich auch küssen.

Anne L. - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Anne L. vergibt 7/9 Punkten und schreibt:
    Von Ungerechtigkeit über Eitelkeiten bis hin zur uneigennützigen Tat als Fundament eines guten Zusammenlebens - dies sind die Stationen der Zwischenmenschlichkeit, die in dieser Episode gestreift...mehr

Diskussion zu dieser Episode

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