Episode: #2.15 Liebe ist eine Geisteskrankheit

In der "Die himmlische Joan"-Episode #2.15 Liebe ist eine Geisteskrankheit bekommt Joan Girardi (Amber Tamblyn) von Gott eine extra Aufgabe, die mit romantischer Poesie zu tun hat. Adam Rove (Christopher Marquette) hingegen bekommt bei seinem Nebenjob Verstärkung von Stevie Marx (Haylie Duff). Während Lucy Preston (Annie Potts) befördert wird, nimmt sich Helen Girardi (Mary Steenburgen) eine Auszeit von ihren Studien. Kevin Girardi (Jason Ritter) hingegen entscheidet sich wieder auszugehen.

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Joan sitzt im Deutsch-Unterricht und ist in einen Tagtraum versunken. Sie stellt sich vor, wie sie und Adam später zusammenleben, wobei er ein erfolgreicher Künstler ist und sie selbst zuerst Börsenmaklerin und dann Musikproduzentin. Durch das Stundenklingeln wird sie aus ihrer Träumerei gerissen. Die Lehrerin bittet Joan nach dem Unterricht zu sich. Wie sich herausstellt, ist es Gott, der ihr aufträgt einen Extra-Kurs in poetischer Poesie zu absolvieren.

Will wird mitten in der Nacht von Lucy an einen völlig unspektakulären Tatort gerufen. Der Fall bietet keinerlei Schwierigkeiten und schnell ist ihm klar, dass Lucy ihn offenbar schikanieren möchte, weil er sie abgewiesen hat.

Adam hat die hübsche Stevie Marks als seine Assistentin eingestellt. Joan ist hiervon überhaupt nicht begeistert und fragt sich, warum er denn nicht an sie für diese Aufgabe gedacht habe. Aber Adam spielt die Sache herunter und sagt, dass Joan doch noch weniger Zeit hätte als er.

Kevin und Lily treffen sich zufällig in einem Cafe und unterhalten sich angeregt. Kevin scheint Gefallen an Lily zu finden und lädt sie zu einem Date am Abend ein.

Beim Essen in der Schul-Cafeteria setzt sich Stevie an den Tisch von Friedman, Luke, Grace, Joan und Adam. Adam stellt sie den anderen vor. Friedman macht sich bei dieser Gelegenheit lächerlich. Er trinkt einen Schluck Milch und vergisst dann sich seinen Milchbart abzuwischen. Alle Anwesenden grinsen, doch Stevie scheint Friedman zu mögen. Joan ist eifersüchtig auf Stevie und verlässt schließlich eingeschnappt den Tisch, um zu ihrer Deutsch-Nachhilfestunde zu gehen. Adam ruft ihr verdutzt hinterher, ob sie sich wieder mit Roger treffe und erhält keine Antwort.

Indes macht Lucy Will das Leben immer noch schwer. Als Lucy dann Besuch von zwei unbekannten Herren bekommt, wird Will stutzig.

Das Date zwischen Kevin und Lily verläuft zunächst sehr ungezwungen und amüsant. Doch dann macht Kevin ein paar unpassende Bemerkungen und spielt auf seine Ex-Freundin an. Als Kevin dann auch noch meint, die Initiative für das Date sei doch von Lily ausgegangen, springt diese wütend auf. Sie wirft Kevin vor, sich für den tollsten Menschen auf der Welt zu halten. Sie wäre damals Nonne geworden, weil sie sich für den schlimmsten Menschen gehalten habe. In beiden Fälle würde man sich aber einen Platz im Universum zuweisen, den man nicht verdiene. Nachdem sie Kevin heruntergeputzt hat, stürmt Lily davon.

Bei der Deutsch-Nachhilfestunde mit Roger ist Joan sehr gelangweilt und liest lustlos ein Liebesgedicht von Lord Byron. Daraufhin liest ihr Roger das Gedicht noch einmal mit gefühlvollerer Betonung vor und die Situation zwischen beiden wird inniger. Joan wird unruhig. Roger erkundigt sich, ob mit ihr und Adam alles in Ordnung sei, was Joan bejaht. Roger erzählt dann von sich und seiner ersten High School-Liebe und wie verzweifelt er war, als es vorbei war. Zu seinem Glück habe er dann aber bald jemand neuen gefunden und seine erste Freundin schnell vergessen. Joan findet die Geschichte traurig. Roger meint nur, dass das eben die High School sei. Beide blicken sich vielsagend an. Dann wird Joan hektisch, springt auf und komplimentiert Roger aus dem Buchladen.

Am nächsten Tag träumt Joan wieder im Unterricht vor sich hin: Adam und sie sind auf einer Kunstausstellung von ihm. Beide scheinen verheiratet zu sein. In Joans Fantasie ist Stevie die Bedienung, die mit dem Tablett zu Boden fällt.

Grace bewirft Joan mit Papierschnipseln, um sie aus ihrem Tagtraum zu reißen. Sie deutet vor die Tür, wo Adam und Stevie miteinander reden. Joan wird panisch und verlässt sofort unter einer fadenscheinigen Ausrede den Unterricht. Auf dem Schulflur sucht sie aber vergeblich nach Adam und Stevie. Stattdessen trifft sie auf Gott in Gestalt eines Schülerkontrolleurs, dem sie ihre Bedenken wegen Adam und Stevie berichtet. Gott fragt, ob Joan sich von Stevie bedroht fühle. Joan verneint dies ärgerlich und macht Gott und seinen neuen Auftrag dafür verantwortlich, dass sie und Adam keine Zeit mehr füreinander hätten. Verzweifelt fragt sie, ob sie Adam nun verlieren würde. Gott erklärt, dass man einen anderen Menschen nicht verlieren könne, weil niemand den anderen besitze. Vielmehr entscheide man sich jeden Tag aufs Neue für oder gegen einen Menschen.

Helen berichtet Lily von ihrem Verdacht, dass Will eine Affäre mit Lucy habe. Lily meint daraufhin, dass Lucy böse sei. Helen weigert sich das Wort "böse" zu benutzen und lenkt ein, dass Lucy eigentlich ganz nett und charmant sei. Lily gibt zu bedenken, dass das Böse immer im schönen Gewand daher käme und uns an uns zweifeln lasse. Das Böse funktioniere auch dann am besten, wenn man nicht daran glauben würde.

Joan und Roger kommen sich bei einer weiteren Nachhilfestunde im Buchladen näher. Beide küssen sich sogar. Joan lenkt dann jedoch ein und hält sich die Hand vor den Mund. Aufgeregt setzt sie Roger umgehend vor die Tür und sagt ihm, der Kuss sei nie passiert. Dann geht sie nach Hause und kommt dort durchnässt und völlig verwirrt an.

Als Will am Abend nach Hause kommt, konfrontiert ihn Helen mit ihrem Verdacht, dass er sie betrüge. Will verneint dies energisch. Beide sprechen sich aus.

Im Cafe treffen Kevin und Lily wieder aufeinander. Kevin versucht sich für das misslungene Date zu entschuldigen. Dabei kommt heraus, dass Lily ihn für einen eingebildeten Schönling hält, der es gewohnt sei, aufgrund seines Äußeren alles zu bekommen, was er wolle. Kevin ist überrascht, dass Lily ihn trotz seiner Behinderung so sieht und ihn behandelt, als sei er "normal". Er fragt sie, was sie von seiner Behinderung hält und sie meint, jeder Mann sei auf irgendeine Weise gebrochen, nur bei ihm wäre es eben offensichtlich. Beide sind versöhnt.

Im Physikunterricht fantasiert Joan wieder: Adams Kunstausstellung - diesmal sind aber Stevie und Adam verheiratet und Joan ist die Bedienung. Von Adam wird sie erst nach einigem Zögern erkannt und er fragt, ob beide sich kennen würden. Dann fällt ihm ein, dass beide auf der High School befreundet gewesen wären, dann aber Schluss gemacht hätten, weil Joan Roger geküsst habe. Dann drehen sich alle Beteiligten um und schauen auf Roger, der als Putzkraft arbeitet. Vorwurfsvoll fragt Adam Joan, warum sie Roger geküsst habe.

Laut ruft Joan immer wieder, sie wisse es nicht. Dann wacht sie auf und bemerkt, dass sie von allen im Physikkurs angestarrt wird.

Helen holt Will auf der Arbeit zum Mittagessen ab. Es kommt zur Konfrontation zwischen Lucy und Helen, die letztere ganz klar für sich ausmacht. Dann ruft Lucy Will in ihr Büro und eröffnet ihm, dass sie ihren Job in Arcadia kündigen und nach Washington gehen werde. Will nimmt das mit Zufriedenheit zur Kenntnis und sagt ihr noch einmal die Meinung.

Im Buchladen trifft Joan auf Gott als kleines blondes Mädchen. Dieses erklärt ihr, dass die Illusion sterben müsse, um Platz zu machen für etwas Tieferes. Joan versteht das so, als ob Gott meinte, sie und Adam seien eine Illusion. Gott antwortet Romanzen dienten dem Zweck einen meditativen Zustand zu schaffen, der die Logik verdränge und bewirke, dass Menschen zueinander finden. Andernfalls würde man es wohl nie riskieren. Die Liebe sei ein großes Licht im Universum und wo Licht sei, sei auch großer Schatten. Daraufhin besucht Joan Adam in seiner Werkstatt. Dort findet sie Stevie vor, die sich auch gleich verabschiedet. Adam erklärt, dass Stevie mit ihm wegen Friedman reden wollte. Sie sei in ihn verliebt und wolle, dass er mit ihm rede. Joan entdeckt eine Skulptur von Adam, die mit vielen Fotos von beiden, bestückt ist. Joan ist gerührt und beginnt zu weinen. Adam fragt besorgt, ob etwas nicht in Ordnung sei. Joan beichtet von dem Kuss mit Roger und Adam ist nicht begeistert.

Joan meint sie könne verstehen, wenn er jetzt Schluss machen wolle. Doch sie bittet ihn es nicht zu tun. Dann stellt sie ihn wegen Stevie zur Rede. Er solle doch nicht so tun als sei das alles unschuldig gewesen. Adam schreit, dass es nicht völlig harmlos gewesen sei. Er habe sie eifersüchtig machen wollen, weil er sie testen wollte. Warum wisse er auch nicht, aber irgendwie scheine die Liebe wie eine Geisteskrankheit zu sein. Joan weint. Dann wiederholt sie den Satz, den Gott zu ihr gesagt hat. Alle Logik werde verdrängt, anderenfalls würde man es nie riskieren. Sie wendet sich von Adam ab. Adam geht aber zu ihr, wischt ihr die Tränen aus dem Gesicht und beide küssen sich innig.

Anne L. - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Anne L. vergibt 6/9 Punkten und schreibt:
    Die Liebe in der Fantasie auf der einen und die Liebe in der Realität auf der anderen Seite. Eifersucht, gegenseitiges Testen, Verführungen nachgeben und erkennen was wichtig ist, um wieder zu dem...mehr

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