Episode: #8.14 Verschwinde aus meinem Leben

Susan findet heraus, wer der Vater von Julies ungeborenem Kind ist und Orson gibt vor, Brees Leben wieder in die richtige Bahn lenken zu wollen. Derweil wirft Karen Roy aus dem Haus, der dann bei Gaby Zuflucht findet. Außerdem stehen plötzlich Lynettes Zwillinge vor ihrer Haustür und wollen wieder bei ihr einziehen, während Mike Renée von Bens besorgniserregenden Geschäften mit dem Kredithai Donny erzählt.

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Foto: Eva Longoria, Desperate Housewives - Copyright: 2012 ABC Studios
Eva Longoria, Desperate Housewives
© 2012 ABC Studios

Orson ist bei Bree zu Hause und zeigt sich besorgt um sie. Bree erklärt ihm, dass sie durch eine schwere Zeit gehe und sich ihre Freundinnen von ihr distanziert hätten. Orson möchte den Grund wissen, doch Bree ist skeptisch, ob sie ihn in das Geheimnis einweihen soll. Er macht ihr klar, dass sie ihm trauen könne, woraufhin Bree ihm von all dem erzählt, was während der Dinnerparty und den Monaten danach passiert ist. Als sie damit fertig ist, scheint Orson fassungslos zu sein. Er macht ihr jedoch bewusst, dass er nicht aufgrund dem fassungslos sei, was Bree getan habe, sondern wegen des Verhaltens ihrer Freundinnen. Er könne nicht verstehen, wie sie so abweisend zu ihr sein können, nach all dem, was sie für ihre Freundinnen getan habe. Orson verspricht Bree, die aufgrund seines Verhaltens total verblüfft und dankbar ist, für sie da zu sein.

Lynette möchte gerade joggen gehen, als sie überraschenden Besuch ihrer zwei ältesten Söhne Porter und Preston erhält. Zunächst freut sich Lynette darüber, doch als sie sieht, wie Preston Taschen aus dem Kofferraum holt, ahnt sie Schlimmes. Sie stürmt zurück ins Haus und schließt die Tür ab, während Porter ihr von draußen mitteilt, dass sie Ärger mit ihrem Mieter hatten, deshalb rausgeworfen wurden und nun wieder bei Lynette einziehen möchten. Lynette versucht mit allen Mitteln, sich dagegen zu wehren, doch letztendlich können ihre beiden Söhne ihre Mutter überzeugen, sie doch vorrübergehend bei sich wohnen zu lassen.

Zur gleichen Zeit spricht Susan mit Julie, die sich im Internet das Profil eines weiteren potentiellen Adoptivpaares ansieht. Susan versucht ihre Tochter erneut zu überzeugen, das Baby nicht wegzugeben, Julie allerdings scheint sich endgültig entschieden zu haben. Als Julie den Raum verlassen hat, teilt Susan Mike mit, dass sie versuchen wolle, den Vater von Julies Baby ausfindig zu machen, da sie hofft, dass er Julie noch umstimmen kann. Mike hält das für eine schlechte Idee aber Susan hält an ihr fest.

Gaby befindet sich mit ihren beiden Töchtern auf dem Spielplatz und ist am verzweifeln, da die beiden nicht auf sie hören. Sie ruft Carlos in der Entzugsklinik an und fleht ihn an, früher nach Hause zu kommen, da es ihr einfach zu viel wird. Carlos macht ihr jedoch klar, dass er nicht früher gehen könne. Danach fällt Gaby auf, wie Roy völlig niedergeschlagen mit gepackten Taschen auf einer Bank sitzt. Sie spricht ihn an und er erzählt ihr, dass Karen ihn vollkommen überraschend aus dem Haus geworfen habe und er nicht wisse, wieso. Er fragt Gaby indirekt, ob er für ein paar Tage bei ihr wohnen könnte und wiederwillig stimmt Gaby letztendlich zu. Roy erwähnt, dass er eigentlich Bree gebeten hätte, bei ihr jedoch bereits Orson vorrübergehend wohne. Gaby ist überrascht, als sie das hört und ruft sofort ihre Freundinnen an.

Gaby, Susan und Lynette stehen vor Brees Haus, als Orson nach draußen kommt und sie empfängt. Er erzählt ihnen von dem Vorfall, als Bree von einem Fremden attackiert wurde, er zufällig vorbeikam und ihr geholfen hat. Die drei Damen zeigen sich wegen Bree besorgt und möchten mit ihr sprechen, Orson jedoch erwidert, dass Bree sie zur Zeit nicht sehen möchte. Die Drei verstehen das, möchten aber, dass Orson Bree alles Gute von ihnen ausrichtet und, dass sie sie noch immer lieben würden. Orson verspricht, das weiterzugeben und kehrt wieder zurück ins Haus. Dort fragt Bree, was Orson draußen gemacht habe und Orson verschweigt, dass er gerade mit ihren Freundinnen gesprochen hat.

Am späten Abend befindet sich Mike auf Bens Baustelle und telefoniert mit einem unzufriedenen Mann, dem Ben offenbar Geld schuldig ist. Mike schwört, dass Ben sicher lediglich vergessen habe, den Scheck abzugeben und er ihn schnellstmöglich suchen würde. Er legt auf, als ihm plötzlich auffällt, dass sich jemand auf der Baustelle befindet. Als Mike ihn zur Rede stellen möchte, rennt der Mann weg und plötzlich kommt es zur einer Explosion auf der Baustelle. Mike rennt dem Mann hinterher und schafft es, ihn zu stellen. Jetzt erst erkennt er, dass es sich bei dem Mann um Ben handelt. Wenig später sitzt Mike mit Ben in dessen Büro und letzterer erklärt ihm, dass er momentan in ernsten finanziellen Problemen stecke und durch die Explosion wenigstens ein wenig Geld durch die Versicherung erhalten wolle. Ben scheint auch die Trennung von Renée nicht ganz so gut wegstecken zu können. Mike möchte ihm helfen, doch plötzlich greift sich Ben an die Brust und klagt über große Schmerzen. Mike fährt ihn sofort ins Krankenhaus.

Der nächste Morgen. Susan ist bei Lynette und erzählt ihr von Julies Schwangerschaft und davon, dass sie das Baby weggeben möchte. Lynette zeigt Mitgefühl für Susan und bietet an, einmal mit Julie zu sprechen. Susan lehnt das Angebot jedoch dankend ab, denn Julie habe explizit erwähnt, dass sie nicht wolle, dass irgendjemand sonst noch von der Schwangerschaft erfährt. Heimlich belauschen Porter und Preston das Gespräch und schauen sich geschockt gegenseitig an.

Roy sitzt bei Gaby am Frühstückstisch. Mehr oder weniger subtil versucht Gaby, Roy wieder aus dem Haus zu bekommen. Gleichzeitig kommen Juanita und Celia dazu, die sich wieder einmal alles andere als gut gegenüber ihrer Mutter verhalten und sich nicht für die Schule fertig machen wollen. Plötzlich ergreift Roy das Wort und schafft es durch seine klaren Worte, die Mädchen dazu zu bringen, das zu tun, was Gaby möchte. Gaby erkennt plötzlich, dass sich Roy als durchaus nützlich erweisen könnte, solange Carlos noch für zwei Wochen in der Entzugsklinik sein wird und gewährt ihm weiter Unterschlupf in ihrem Haus.

Währenddessen belauscht Susan zufällig ein Telefonat von Julie und bekommt mit, dass sich Julie im „Coffee Cup“ mit dem Vater ihres ungeborenen Kindes treffen will. Susan folgt Julie unbemerkt dorthin und erfährt letztendlich, um wen es sich bei dem Vater handelt: um Porter Scavo. Sie ist sprachlos. Wenig später sind sie, Julie und Porter bei ihr zu Hause. Julie erzählt ihrer Mutter, dass sie lediglich einen One-Night-Stand mit Porter hatte, dabei jedoch das Kondom gerissen sei. Sie macht Porter klar, dass sie das Baby weggeben werde, doch Porter möchte das nicht und sagt, dass er das Baby großziehen wolle. Susan schlägt sich plötzlich auf Porters Seite und sagt, dass auch der Vater ein Mitspracherecht habe. Julie kann es nicht fassen, dass sich Susan nun auf Porters Seite geschlagen hat, nur damit sie das Baby nicht zur Adoption freigibt. Klipp und klar macht sie den beiden noch einmal deutlich, dass sie das Baby trotzdem weggeben werde. Als Julie aus dem Raum ist, verspricht Susan Porter, ihm zu helfen. Porter bittet sie zunächst einmal darum, es seiner Mutter zu erzählen.

Renée öffnet Mike die Tür und er erzählt ihr, dass Ben im Krankenhaus liegt. Er habe Herzprobleme, vermutlich, weil er in letzter Zeit sehr gestresst sei. Weiter erzählt sie ihm von dem Kredithai Donny, dem Ben eine Menge Geld schuldig sei und dadurch wirklich in Schwierigkeiten stecke. Renée zeigt sich sichtlich besorgt und macht sich auf den Weg ins Krankenhaus. Dort angekommen möchte sie Ben einen Scheck ausstellen, damit er Donny das Geld geben kann. Ben will ihr Geld jedoch nicht annehmen und sagt, dass er viel eher sie wieder zurück haben möchte. Er fleht sie an, ihm zu verzeihen und ihm noch eine Chance zu geben, da er sie wirklich liebe und nach wie vor heiraten möchte. Renée lächelt ihn an und macht ihm klar, dass seine Karten nicht schlecht stünden.

Orson erzählt Bree, dass seine Tante vor einigen Wochen gestorben sei und sie ihm ein Standhaus in Maine vererbt habe. Er fragt sie, ob sie Lust habe, mit ihm für ein paar Wochen dorthin zu fahren und sich gar vorstellen könne, für immer mit ihm dorthin zu ziehen. Bree ist sichtlich überrumpelt und sagt, dass sie die Wisteria Lane nicht einfach verlassen könne, da hier schließlich ihre Freundinnen seien. Orson macht ihr jedoch klar, dass ihre Freundinnen gar keine richtigen Freundinnen mehr seien und sie sich gar nicht mehr für Bree interessieren würden, schließlich seien sie kein einziges Mal mehr hier gewesen, seit Orson bei ihr ist. Bree stimmt Orson zu und lässt sich letztendlich überreden, für ein paar Wochen mit ihm nach Maine zu fahren.

Indessen redet Roy mit Gaby, der vor hat, Karen anzuflehen, wieder bei ihr einziehen zu dürfen. Gaby möchte Roy jedoch nicht gehen lassen und redet ihm die Idee wieder aus. Roy geht nach oben, als plötzlich Karen klingelt. Gaby geht mit Karen nach draußen, damit Roy nichts von ihrem Besuch mitbekommt. Karen möchte sich bei Roy entschuldigen und ihn bitten, wieder zu ihr zurückzukommen, doch Gaby lügt und behauptet, Roy sei noch zu wütend auf sie und dass sie noch ein wenig warten solle. Enttäuscht zieht Karen wieder von dannen.

Derweil erfährt Orson von Bree, dass sie vor hat, ihren Freundinnen entgegenzukommen und sich wieder mit ihnen zu versöhnen. Orson scheint diese Nachricht völlig zu schocken und versucht Bree davon abzuhalten, indem er erneut lügt. Er erzählt Bree von seinem Gespräch mit Lynette, Susan und Gaby, behauptet jedoch, sie hätten nur schlechte Dinge über Bree gesagt und könnten nicht verstehen, weshalb sich Orson Bree überhaupt annimmt. Bree glaubt Orson und ist völlig geschockt, als sie davon hört. Orson macht ihr klar, dass die Drei Bree nicht verdient hätten und Bree bedankt sich für Orson und sagt, dass er sie schon immer nur versucht habe, sie zu beschützen.

Susan hat Lynette zu sich eingeladen und erzählt ihr letzten Endes, dass Porter der Vater von Julies Kind ist. Daraufhin stürmt Lynette hysterisch aus dem Haus und Susan versucht alles, um sie zu beruhigen. Lynette ist jedoch fassungslos, da Porter nicht bereit sei, Vater zu werden. Sie beruhigt sich jedoch, schließlich werde Julie das Baby sowieso weggeben. Susan sagt ihr jedoch, dass Porter das Baby selbst großziehen möchte und sie und Lynette ihm dabei helfen sollten. Lynette ist nun nur noch geschockter und macht Susan klar, dass sie bereits fünf Kinder großgezogen habe und das Ganze nicht noch einmal durchmachen möchte. Außerdem sei es für alle besser, wenn das Baby Eltern bekomme, die auch wirklich in der Lage seien, es zu lieben und großzuziehen. Wenig später konfrontiert Lynette Porter mit ihrem Wissen und versucht ihm deutlich zu machen, dass er als Vater ungeeignet sei. Porter erwidert allerdings, dass er bereit sei, sein Leben komplett umzukrempeln. Lynette will ihm bewusst machen, dass ein Baby sein Leben für immer verändern werde, doch Porter scheint unbeeindruckt. Er sagt seiner Mutter, dass er das Baby jetzt schon liebe, obwohl es noch gar nicht geboren sei. Währenddessen kommt Julie zu Susan und erzählt ihr, dass Porter bereits einen Anwalt eingeschaltet habe. Susan möchte in Ruhe mit ihrer Tochter reden und ihr klarmachen, dass sie, sobald das Baby auf der Welt sei, es bereut hätte, hätte sie das Baby weggeben. Julie jedoch ist wütend, denn es sei ganz allein ihre Entscheidung gewesen und Susan habe sie für sie gefällt. Sie werde es ihrer Mutter niemals verzeihen.

Gaby findet Roy niedergeschlagen am Tisch sitzend vor. Er sagt ihr, wie sehr er geglaubt habe, Karen sie diejenige gewesen, mit der er den Rest seinen Lebens hätte verbringen können. Zur gleichen Zeit im Krankenhaus: Karen erhält von ihrem Arzt die Nachricht, dass ihr Krebs zurück sei und bereits gestreut habe. Er macht ihr klar, dass ihre Prognose zwar ungünstig, aber es nicht unwahrscheinlich sei, dass sie die sehr aggressive Therapie gut überstehen werde. Er spricht sie auf Roy an und Karen erzählt ihm, dass sie und Roy kein Paar mehr seien. Der Arzt spricht sein Bedauern aus, doch Karen sagt, dass dies gut sei, denn Roys erste Frau sei ebenfalls nach einer langen Krebserkrankung gestorben und sie wolle nicht, dass Roy das Ganze noch einmal durchmacht. Daraufhin fängt sie an zu weinen.

Der Kredithai Donny befindet sich bei Renée, die ihm einen Scheck ausstellt, um so Bens Schulden begleichen zu können. Donny schaut sich in ihrem Haus um und scheint Gefallen daran zu finden. Er fragt nach Renées Ex-Mann, der schließlich ein berühmter Sportler sei und sie durch die Scheidung sicherlich eine Menge Geld abgestaubt habe. Renée sind Donnys Fragen mehr als suspekt, überreicht ihm den Scheck und möchte, dass er verschwindet. Donny geht, macht jedoch unverkannt klar, dass sie ihn nicht das letzte Mal zu Gesicht bekommen habe.

Währenddessen packt Bree ihre Koffer, um mit Orson für einige Wochen nach Maine zu fahren. Sie spricht Orson darauf an, dass er so ganz anders sei, als das letzte Mal, als er sie besucht habe. Orson erwidert, dass er mittlerweile ein ganz anderer Mensch sei und alles damit anfing, als er ein behindertengerechtes Auto bekommen habe.

Anhand einiger Rückblenden sieht der Zuschauer, wie Orson Bree mit seinem Wagen regelmäßig beobachtet, ja fast schon gestalkt hat. Auch am Abend der Dinnerparty wollte er Bree beobachten und wurde dabei Zeuge, wie sie und ihre Freundinnen eine Leiche in einen Kofferraum verfrachtet haben. Er ist ihnen gefolgt und hat dabei ebenfalls beobachtet, wie die vier Damen und Carlos die Leiche in einem Waldstück begraben haben. Letztendlich sieht man auch, dass es Orson war, der den ominösen Brief verfasste und vier Wochen nach der Tat Bree hat zukommen lassen.

Bree freut sich für Orson und macht ihm klar, dass sie sich auf die Reise freue. Orson erwidert, dass sie auch gespannt darauf sein könne, was sie erwarten werde.

Manuel H. - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Manuel H. vergibt 7/9 Punkten und schreibt:
    Dank den angefangenen Handlungen in #8.13 Das soll also Liebe sein? ist man mit recht großer Interesse an diese Folge herangegangen, schließlich versprachen die Geschichten um Julies unverhoffte...mehr

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