Episode: #2.06 Zoey's Extraordinary Reckoning

In der "Zoey's Extraordinary Playlist"-Episode #2.06 Zoey's Extraordinary Reckoning hat Simon (John Clarence Stewart) mit seiner Zukunft bei SPRQ Point zu kämpfen, nachdem er rassistische Vorurteile in der Firma angeprangert hat. Mo (Alex Newell) und Max (Skylar Astin) bereiten einen Pitch für einen möglichen neuen Investor ihres Unternehmens vor.

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Simon steht unter Schock, als er die Pressekonferenz beendet hat und geht schnurstracks Richtung Aufzug, wo Zoey schnell mit ihm die Kabine betritt, denn sie kann nicht fassen, dass er sie gewarnt hat. Simon erinnert sie, dass er sie angerufen hat, aber sie hat nicht zugehört und zudem nicht eins und eins zusammenzählen können. Zoey muss das betroffen eingestehen und versteht, dass Simon nun erstmal verarbeiten muss, dass er möglicherweise seinen Arbeitsplatz gefährdet hat. Am Abend erzählt Zoey Mo und Max, was vorgefallen ist, die beide von Simons Mut angetan sind. Sie wiederum fühlt sich schuldig, dass sie wegen ihres Drogenkonsums nichts mehr verstanden hat. Max ist entsetzt, als er das hört und Zoey gesteht zudem noch, dass auch Danny als ihr Boss dabei war und dass er nun denkt, sie seien beste Freunde. Mo scherzt, dass sie ihn ja als Geldgeber für ihr Restaurant ins Boot holen könnte, was Max aber abwegig findet. Während sie noch die Vor- und Nachteile abwägen, nutzt Zoey ihren guten Draht zu Danny und macht ein Treffen für die beiden mit ihm aus.

Zoey hat es zu denken gegeben, dass sie offenbar nicht richtig zuhört und auch wen sie nicht die gesamte Firma verändern kann, will sie gerechtere Verhältnisse für ihre Etage, weswegen sie ein Meeting einberufen hat, bei dem sich alle Angestellten aussprechen sollen. Schnell zeigt sich aber, dass die Weißen Rechtfertigungen suchen, warum sie definitiv keine Rassisten sind, während die tatsächlichen People of Color nichts sagen und zunehmend gefrusteter werden, als sie die anderen sprechen hören. Deswegen beginnen sie unter der Federführung von Simon zu singen ("Black Man in a White World"), wie benachteiligt man sich als People of Color in einer weißen Welt fühlt. Zoey bemerkt, dass das Treffen in die falsche Richtung geht und spricht Simon direkt an, dass er etwas sagt, doch er verzichtet darauf und geht. Nach dieser Zurückweisung bricht Zoey das Treffen ab.

Zoey fängt Simon ab, als er das Büro für ein Treffen mit Tatiana verlassen will und bemerkt, wie besorgt er ist, dass Danny sich noch nicht persönlich bei ihm gemeldet hat, was nur bedeuten kann, dass hinter den Kulissen gegen ihn gearbeitet wird. Da er erstmal weg ist, will Zoey ihm eine entschuldigende Nachricht hinterlassen, doch egal, wie viele Versuche sie startet, ihr gelingt es nicht in Worte zu fassen, was sie gerade für eine Scham empfindet. Max und Mo haben ihren Termin mit Danny, der sich vorab schon mit ihrem Geschäftsmodell vertraut gemacht hat. Max zeigt ihm die App zum Bestellen, die aber einen Codefehler aufweist, von dem er behauptet, dass er ihn schon längst behoben, aber die neue Version noch nicht geladen habe. Danny ist das aber auch egal, denn er ist bereit, Geld zu geben und will nun wissen, wie viel er im Millionenbereich auspacken muss. Max und Mo sind irritiert, dass er ihnen so viel geben würde, bleiben aber bei ihren benötigten 150 000 USD. Danny schlägt sofort ein, auch wenn er an ihren Erfolg nicht unbedingt glaubt. Aber er ist froh, dass die beiden ihrem Traum nachjagen. Nachdem er zu einem dringenden Treffen des Aufsichtsrats gerufen wird, zweifelt Max, ob sie das Geld wirklich annehmen sollen, zumal den Programmierfehler nicht alleine beheben kann. Mo ist aber absolut dafür, dass sie den Deal eingehen und erinnert Max zudem, dass das Gebäude voll von Programmierern ist.

Nach dem Treffen des Aufsichtsrats sucht Danny Zoey auf, denn man ist dort zum Ergebnis gekommen, dass Simon der Öffentlichkeit mitteilen muss, dass er als einziger Angestellter von SPRQPoint diese Sichtweise auf die Firma hat. Zu Zoeys Entsetzen zeigt sich, dass sie Simon dies weitergeben soll. Max schaut bei seinen ehemaligen Kollegen vorbei und ist erstaunt, dass kaum noch wer von den alten Gesichtern auf der vierten Etage arbeitet. Leif ist auch peinlich berührt, dass er damals für seinen Jobverlust verantwortlich war, doch Max will das vergessen, zumal es ihm unangenehm ist, nun ausgerechnet ihn und Tobin um Hilfe zu bitten. Doch sie zeigen sich interessiert und kaum haben sie die App vor Gesicht, sind sie auch sehr angetan vom Aufbau. Sie haben auch sogleich Ideen und Max ist begeistert, dass sie daran zusammenarbeiten können.

Zoey schaut bei Mo im Restaurant vorbei, um sich von ihm Rat einzuholen, wie sie Simon Dannys Nachricht überbringen kann und dabei gleichzeitig dennoch unterstützend für ihn wirkt. Mo bemerkt schnell, dass er gefragt wird, weil er dieselbe Hautfarbe wie Simon hat. Zoey will das noch leugnen, aber Mo beginnt zu singen ("No More Drama"), der davon genug hat, dass sie immer ihren Ballast bei ihm ablässt. Zoey ist davon getroffen und muss tief Luft holen, um dann Mo zu bitten, dass er ihr ehrlich sagen muss, was er fühlt. Das macht er auch, woraufhin Zoey kleinlaut antwortet, dass sie alleine eine Lösung suchen wird und schnell verschwindet. Tobin fängt Simon im Büro ab und äußert seine Begeisterung für seinen Mut, da er die Situation bei SPRQPoint ähnlich empfindet. Simon kann das kaum glauben, weil er sich bei dem Treffen vom Morgen eher sarkastisch verhalten hat. Tobin gesteht, dass er zu seinem Standpunkt nicht offen stehen kann, dass er aber ein stiller Unterstützer sei.

Zoey sucht das Gespräch mit Simon und bringt die Worte von Danny einfach raus, um gleich darauf zu versichern, dass er dennoch nicht alleine sei, weil sie ihn mit allem unterstütze und die Anweisung für falsch halte. Simon erwidert, dass sie die Anweisung dann gar nicht an ihn herangetragen hätte und dass er sich sehr wohl alleine fühle. Zoey verweist darauf, dass sie eine Frau in einer Rech-Firma ist, was auch nicht einfach ist. Simon gesteht diesen Teil ein, betont aber, dass sie zum einen Joan als Mentorin hatte und dass es zum anderen nicht mit der Stellung eines schwarzen Mannes vergleichbar ist. Zoey fühlt sich zunehmend überfordert, weil sie ihren Freund und Kollegen Simon nicht über seine Hautfarbe definiert, sondern nur ihn sieht, doch damit sagt sie genau das Falsche, denn seine Hautfarbe macht ihn entschieden aus, weswegen sie sie wahrnehmen muss, um ihn wirklich zu verstehen. Deswegen kann Simon Zoey nicht als seine Verbündete sehen und er wird keinesfalls öffentlich seine Worte zurücknehmen, weil er sich sonst selbst verraten würde.

Zoey sucht nach diesem ernüchternden Gespräch sogleich Danny auf und informiert ihn, dass Simon seine Worte nicht widerrufen wird und dass sie diese Position stützt, weil sie offenbar wirklich ein Problem innerhalb der Firma haben, für das sie blind waren. Danny will sich aber nicht vorwerfen lassen, dass er ein rassistisches Klima fördert, doch Zoey mahnt, dass sie etwas ändern müssen. Als er erwidert, dass man eine Firma nicht von jetzt auf gleich neu aufstellen kann, bittet sie ihn darum, dass er überdenkt, was getan werden kann. Max hat mit seinen ehemaligen Kollegen noch keine Lösung gefunden, als Zoey auftaucht, die angesichts seines Anblicks bei SPRQPoint ganz nostalgisch wird. Plötzlich hat Tobin die rettende Idee, was ein Kollege direkt kommentiert, dass er wohl der Slumdog sei. Tobin lacht darüber und geht vermeintlich auf den Witz ein, doch die Worte haben ihn getroffen, so dass er für Zoeys Wahrnehmung sing ("The Tracks Of My Tears"), wodurch deutlich wird, dass er nach außen häufig eine Fassade zur Schau stellt. Nachdem er geendet hat, bittet Zoey ihn umgehend um ein Vier-Augen-Gespräch. Max ist derweil sehr dankbar für die Hilfe, die er erhalten hat.

Im Gespräch gibt Tobin vor, dass alles ganz super für ihn liefe. Als Zoeys bohrende Nachfragen stellt, um darauf zu kommen, dass er doch nicht so glücklich ist, weicht er beharrlich aus und verspottet sie als Psychotherapeutin. Er will gehen, entscheidet sich aber doch noch anders und gesteht Zoey, dass er durch seine eigene Art dafür sorgt, dass er sich bei den anderen zugehörig fühlt und dennoch wird er wegen seines indischen Erbes immer anders behandelt werden. Zoey bittet ihn, dass er das zur Sprache bringen muss, damit mehr Mitarbeiter ihre Stimme erheben, doch er bezweifelt, dass sich wirklich etwas ändern kann und er will nicht das gefährden, was er sich aufgebaut hat.

Simon vertraut sich Mo wegen seines Dilemmas an. Wenn er nun bei SPRQPoint kündigt, muss er woanders wieder ganz unten anfangen und für seine Stimme kämpfen, weswegen er doch den Gedanken noch nicht völlig abgelegt hat, Dannys Forderungen zu erfüllen. Mo bekräftigt ihn aber, dass er ein guter Mann ist, der seinen Weg gehen muss. Zoey kommt auf dem Weg in ihre Wohnung vorbei und entschuldigt sich noch einmal, dass sie so blind für ihre Gefühle war. Simon nutzt den Moment, um sie zu informieren, dass er kündigen wird. Als sie das sofort akzeptiert, ist Simon fast schon enttäuscht, dass sie sich nicht mehr Mühe gibt, ihn umzustimmen. Zoey will aber nicht länger blind für die Bedürfnisse anderer sein, weswegen sie hofft, dass Simon seinen Weg gehen kann und sie will ihn durchgängig dabei unterstützen. Am nächsten Morgen schaut sie dennoch traurig auf Simons leeres Büro. Plötzlich wird sie durch Mackenzie auf einen Artikel aufmerksam gemacht, der sie in helle Freude versetzt, denn Tobin hat öffentlich über seine Erfahrungen berichtet und das ist viral gegangen, so dass sich nun auf der ganzen Welt Mitarbeiter von SPRQPoint dem Hashtag anschließen. Sie umarmt ihn stürmisch, woraufhin er eingesteht, dass er unerwartet auch viele Nachrichten von Frauen bekommt, die nun sehr interessiert an ihm sind. Zoey wird klar, dass sie das sofort Simon und Danny zeigen müssen.

Zoey stürmt mit Tobin im Schlepptau zu den beiden Männern, doch zu ihrer Überraschung haben sie selbst schon über den Medienrummel gesprochen. Danny hat mit den ganzen Reaktionen nun etwas in der Hinterhand, womit er zum Aufsichtsrat gehen will. Dafür lässt er auch Simon Redezeit, der die Erlebnisse von anderen Mitarbeitern offenlegt. Deswegen verlangt er konkrete Änderungen bei SPRQPoint, vor allem direkt schon beim Aufsichtsrat, der Entscheidungen für alle fällt. Leif ist im Umgang mit Tobin völlig verunsichert, weil er befürchtet für Beispiele verantwortlich zu sein, die sein bester Freund vorgebracht hat. Daher entschuldigt er sich geradeheraus für alles, was er womöglich falsch gemacht hat, aber Tobin will einfach nur, dass sie wieder sind, wie sie immer waren. Leif braucht noch einen Moment, um dann wieder zu ihrem alten Umgang miteinander wechseln zu können.

Mo hat eine kleine Party im Restaurant veranstaltet, um Simons mutige Tat zu feiern. Dieser beredet mit Tatiana und Zoey eine Pressemeldung, in der der Aufsichtsrat ankündigt, was verändert wird. Als Mo nur lobende Worte findet, relativiert Simon seine Tat schon wieder, denn bereits am nächsten Tag könnte schon wieder alles anders sein, doch Mo mahnt ihn, den Gewinn für den Tag anzunehmen. Die ganzen Gäste beginnen daraufhin zu singen ("Tightrope"), dass sie zusammenhalten müssen und sich von nichts runterziehen lassen dürfen. Zoey will von Simon nach einem Toast wissen, was er gerade fühlt und er spricht von Erleichterung.

Lena Donth myFanbase


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