Only Margo - Reviews
Staffel 1

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In unseren Kritiken schildern unsere Autoren und Autorinnen ihren ersten Eindruck von einer Episode in Form einer kurzen Review. Nutzt die Gelegenheit, eure Meinung zu diesen Folgen kundzutun und mit uns über die Serie "Only Margo" zu diskutieren.

#1.01 Der hungrige Geist

Foto: Michelle Pfeiffer & Elle Fanning, Only Margo - Copyright: Apple TV
Michelle Pfeiffer & Elle Fanning, Only Margo
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Mit "Only Margo" (OT: "Margo's Got Money Troubles") hat Apple TV eine Adaption nach Rufi Thorpes gleichnamigem Roman in Auftrag gegeben, die von David E. Kelley umgesetzt wird, der ja schon lange kein Unbekannter mehr in der TV-Welt ist. Wenig überraschend ist, dass ich das Buch zuvor nicht gelesen habe, so kann und konnte ich auch ziemlich unbefangen an die erste Episode herangehen. Ich muss sagen, dass ich beim Schauen nicht unbedingt das Gefühl hatte, man habe das Rad neu erfunden. Im Zentrum steht die Studentin Margo Millet (Elle Fanning), die am Fullerton Collage studiert und sich von ihrem Professor Mark Gable (Michael Angarano) schwer beeindrucken lässt. Er lobt ihren Stil und will sich mit ihr auf einen Kaffee treffen. Trotz aller Warnungen ihrer Freundin Becca (Sasha Diamond), bleibt es nicht bei dem Kaffee und sie landet mit ihm im Bett – obwohl Margo weiß, dass Mark verheiratet und Vater zweier Kinder ist. Da sie wiederholt miteinander schlafen, ist es weniger überraschend, dass sie schwanger wird. Wie gesagt, damit hat man das Rad alles andere als neu erfunden, aber dennoch habe ich die erste Episode gespannt verfolgt. Margo will das Kind behalten, obwohl es außer Frage steht, dass sie finanziell ziemlich mittellos dasteht. Verwundert hat mich eher ihr erstes Gespräch mit ihrer Mutter Shyanne (Michelle Pfeiffer), in dem sie betont, dass sie das Kind unbedingt haben will und noch nie so etwas so sehr wollte. Ich denke, damit stellt Margo eine absolute Ausnahme dar, als Studentin schwanger zu werden. Wenn man sich aber die ersten Szenen ansieht, dann war ihr Weg praktisch schon vorgezeichnet, dass sie einmal ein bestimmtes Fach studieren würde und vielleicht wollte sie das nie, sondern ist möglicherweise nur den Weg ihrer Mutter gegangen, der jener verwehrt geblieben ist. So richtig kann ich Michelle Pfeiffer in dieser Rolle nicht ernst nehmen, was sicherlich auch so beabsichtigt ist. Shyanne wirkt wie eine erwachsene Frau, die aber ihre Jugend in vollen Zügen nachholt und es mehr als traurig findet, dass ihre Tochter ihren eigenen Lebensweg nachmacht. Angesprochen wurde auch Margos Vater (Nick Offerman), der in diesem Sinne noch nicht wirklich in ihr Leben getretene ist, wir konnten aber schon einige Blicke auf ihn erhaschen, da er Wrestling-Star ist. Mal sehen, wann wir ihn voll und ganz in Erscheinung erleben werden und vor allem, wie die gute Shyanne auf ihn reagieren wird. Immerhin wirkt es durch ihre Erzählungen so, als habe er sie für seine Karriere sitzen lassen. Man hat in dieser ersten Episode genügend Konfliktpotenzial gestreut und ich bin gespannt, wie man damit umgehen wird.

#1.02 Du kriegst das hin

Foto: Elle Fanning, Only Margo - Copyright: Apple TV
Elle Fanning, Only Margo
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Die zweite Episode hat einen enormen Sprung gemacht, um die Handlung voranzutreiben. Während Margo in der ersten Episode schwanger und Mutter geworden ist, war es aber erst einmal der Einstieg. Jetzt geht man aber richtig in die Vollen. Mir gefällt die Darstellung von Elle Fanning verdammt gut, weil man ihr die emotionale und teils überforderte, aber auch lustige wie rücksichtsvolle Margo in all ihren Facetten abnimmt. Bei ihr kam ja jetzt so ziemlich alles zusammen, was nur zusammenkommen kann. Kein Geld, Mark findet seinen kleinen Bodhi zwar süß, macht aber keine Anstalten sich einzubringen, lässt sich aber erpressen, was wiederum seine Mutter (Marcia Gay Harden) auf den Plan ruft und die scheint ja nicht gerade die sympathischste zu sein. Ich bin schon wahnsinnig auf das Zusammentreffen mit Margo gespannt. Irgendwie hoffe ich ja, dass sie von ihrem Vater Jinx begleitet wird. Ich hätte nicht gedacht, dass wir ihn so schnell zu sehen bekommen. Wenn man aber mal bedenkt, was er durchgemacht hat, wird uns sicherlich nicht nur eine Familienzusammenführung erwarten, sondern wahrscheinlich auch noch gleich eine Familientherapie, über die Shayenne wohl nicht so begeistert sein wird. Ich denke auch, das gefährdet ihre Heiratspläne. Mag sein, dass sie sich einredet, sie empfindet nichts (mehr) für Jinx. Ich glaube daran noch nicht so wirklich. Dieses Mal tat sie mir aber echt leid. Shayenne merkt, dass ihre Tochter unterstützt werden muss, aber das überfordert sie komplett und das hasst sie wohl auch noch selbst an sich. Ein bisschen erinnert mich diese Mutter-Tochter-Beziehung an die "Gilmore Girls", aber auch "Desperate Housewives". Da waren die Rollen auch irgendwie vertauscht. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie Margo Geld verdienen wird, das wird sie in jedem Fall brauchen und ihre Eltern wirken eben nicht so, als seien sie große Hilfen...

#1.03 Jinxed

Foto: Michelle Pfeiffer, Only Margo - Copyright: Apple TV
Michelle Pfeiffer, Only Margo
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Was für eine beeindruckende Episode! Die hat mir richtig gut gefallen. Ich hätte allerdings gedacht, man schiebt irgendwie noch eine Fillerfolge dazwischen, bevor Jinx auf der Matte steht, aber die Serie legt ordentliches Tempo vor. Ich hatte Nick Offerman bisher nicht so auf dem Schirm. In dieser Rolle gefällt er mir bisher verdammt gut. Liegt vielleicht daran, weil er bisher als harter Kerl gezeichnet wurde und dann steht ein gebrochener, emotionaler und weicher Mann vor einem und man kann Margo total verstehen, weswegen sie ihren Vater so schnell ins Herz geschlossen hat und warum sie und Susie (Thaddea Graham) ihm eine Wohnmöglichkeit geboten haben. Überhaupt ist Susie eine tolle Freundin und ganz anders als ihre Telefon-Freundin. Die hat es bestimmt gut gemeint mit ihrem Vorschlag, aber in meinen Augen ist Margo auf einem Weg und sie liebt Bodhi mit so viel Herz und Hingabe, da ist so ein Vorschlag eher ein Schlag in die Magengrube – und das hat ihre Reaktion deutlich gezeigt. Eine deutliche Reaktion hatte auch Shayenne. Ja, nach der letzten Episode habe ich noch immer behauptet, dass ich sie nicht wirklich ernst nehmen kann. Mit Jinx' Auftauchen hat sich auch die Dynamik verändert. Man kann deutlich merken, wie verletzt Shayenne ist und dass sie eine gewisse Eifersucht in sich trägt. Auch wenn sie diese Muttergefühle nicht so zeigen kann, ist doch spürbar, wie sehr sie Margo liebt – was letztlich auch ihre Entschuldigung gezeigt hat. Ich bin mir allerdings sicher, dass wir dennoch eine Familientherapie der besonderen Art zu sehen bekommen werden. Genügend Themen würde es definitiv geben. Zum Einen die Eltern selbst, dann Marks Mutter, die aussieht wie ein Stinktier und sich wahrscheinlich auch so benimmt, wenn es in ihren Augen sein müsste und dann auch noch Margos Verdienstmöglichkeit, was bestimmt einiges abwirft – wenn es irgendwann nicht doch nach hinten losgeht. In jedem Fall habe ich jetzt richtig Blut geleckt und freue mich auf die noch ausstehenden Episoden!

#1.04 Kumpel

Foto: Nicole Kidman, Only Margo - Copyright: Apple TV
Nicole Kidman, Only Margo
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Mal ehrlich, diese Serie wird mit jeder Episode besser. Wobei mich der OnlyFans-Teil nicht sehr brennend interessiert. Es liegt wahrscheinlich auch ganz einfach daran, weil ich glaube, dass der Schuss irgendwann nach hinten losgehen wird. Ich kann verstehen, dass Margo Geld verdienen muss und das möglichst schnell. Aber ähnlich wie Jinx denke auch ist, dass Margo nicht so ist. Das wiederum hat aber auch wieder für einen Treffer bei Shyanne gesorgt. In dieser Episode hat man ihre Verletzlichkeit umso deutlicher gespürt. Ihre Gefühle für Jinx sind definitiv noch da, sie hat sie nur gut versteckt. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb sie so oberflächlich erscheint, aber wohl nicht ist. Ob das Auftauchen von Jinx dafür sorgt, dass ihre Eheschließung in Gefahr ist? Es wird sich definitiv zeigen. Jinx erweist sich in meinen Augen jedenfalls als ehrenhafter Vater, auch wenn sein schlechtes Gewissen und seine Wiedergutmachung da reinspielen. Interessant fand ich auch das Erscheinen von Nicole Kidman als Lace. Ich bin ja nicht der größte Fan von ihr... diese Rolle sagt mir aber zu und ich könnte schwören, dahinter verbirgt sich noch einiges mehr. Die, um die ich mir Sorgen mache, ist Margo. Ihre neuen 'Freunde' stoßen mir leider schon bitter auf und ich habe kein allzu gutes Gefühl.

#1.05 Flamingos

Foto: Michelle Pfeiffer & Elle Fanning, Only Margo - Copyright: Apple TV
Michelle Pfeiffer & Elle Fanning, Only Margo
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Für diese Episode hat sich das Setting der Serie nach Las Vegas verlegt – der Ort, an dem man am schnellsten Ehen schließen kann und obwohl das eigentlich eine Tatsache ist, hatte ich bis zuletzt gehofft, dass Shaynne Kenny nicht heiraten wird. Ich denke zwar schon, dass sie ihn (auf ihre Art) liebt. Gleichzeitig denke ich aber auch, dass sie noch jede Menge Gefühle für Jinx hat und diese nicht einseitig sind. Allerdings kam es doch zur Eheschließung, womit ich ehrlicherweise nicht gerechnet habe. Ich dachte, Shyanne sagt die Hochzeit doch noch ab oder Jinx platzt mitten in die Trauung. Zugegeben wäre das etwas zu sehr soaplastig gewesen und hätte wohl auch etwas vom Charme der Serie genommen. Allerdings fand ich auch die Wendungen in dieser Episode spannend, da sie nicht nur die Mutter-Tochter-Beziehung, sondern auch die noch so junge Ehe mit Kenny betrafen. Bei diesem hat man auch endlich mal etwas mehr Profil bekommen. Bis jetzt habe ich ihm nicht allzu viel Beachtung geschenkt, galt er für mich doch als Nebenfigur. Doch sein Gespräch mit Margo hat eine ganz neue Facette an Kenny gezeigt und für mich hat es auch noch einmal unterstrichen, dass Kenny zwar ein väterlicher Freund für Margo sein, Jinx als Vater jedoch nicht ersetzen will. Nach den neuesten Entwicklungen wäre das ohnehin schwieriger, weil Margo und Jinx auf verschiedenen Art enttäuscht sind und beides mit Shyanne zu tun hat. Wobei ich sagen muss, auch wenn ich in den ersten Episoden verlauten ließ, dass ich Michelle Pfeiffer in dieser Rolle nicht ernst nehmen kann, dass Michelle ein wunderbares Schauspiel abgeliefert und Shyanne in meinen Augen tatsächlich das erste Mal als Mutter hat agieren lassen. Als Mutter, die sich für ihre Tochter Besseres wünscht, als sie selbst hatte und sie Margo selbst hätte geben können. Somit kann ich Shyannes Reaktion auf das Geständnis mit OnlyFans durchaus nachvollziehen. Immerhin hat sie sich bereits selbst als schlechte Mutter bezeichnet, sodass das Geständnis anscheinend wie ein Stempel der Bestätigung für sie gewesen ist. Auf jeden Fall dürften die neuesten Ereignisse die gesamten Charakterkonstellationen noch interessanter machen und darauf bin ich wahnsinnig gespannt.

#1.06 Abrechnung

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Nick Offerman, Only Margo
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Review folgt...

#1.07 Lariat Takedown

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Nicole Kidman, Only Margo
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Review folgt...

#1.08 Geladen und bereit

Review folgt...

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Daniela S. - myFanbase

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