Episode: #2.05 Hilfe

Sam muss aufgrund von Fahrerflucht 100 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten. Dabei lernt sie das Mädchen Natalie kennen, dem sie helfen will, wieder ein ordentliches Leben zu führen und vermittelt ihr ein Job. Während Sam wieder einmal versucht, die Welt zu retten und dabei Andrea und Dena mit hineinzieht, gibt Howard Todd Ratschläge, wie er Samantha zurückerobern kann.

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Sam, Andrea und Dena sind nachts mit dem Auto unterwegs. Während Samantha, die die Einzige ist, die noch nüchtern ist, versucht, sich auf den Verkehr zu konzentrieren, grooven Dena und Andrea zu der Musik ab, die im Radio läuft. Als Sam ein Polizeiauto hinter sich bemerkt, stellt sie unter Protest der anderen das Radio aus. Sie bittet ihre Freundinnen, nicht so laut zu sein. Sam dreht sich immer der Magen um, wenn sie einen Polizisten sieht, doch Andrea beruhigt sie. Nach Andreas Einschätzung kennt jeder dieses Gefühl und automatisch glaubt man, man hätte etwas verbrochen, worauf Sam ihr antwortet, dass Andrea sich wenigstens sicher ist, nichts verbrochen zu haben, im Gegensatz zu Sam. Sie erinnert sich nicht einmal daran, ob sie etwas angestellt hat, ist aber überzeugt davon. Dena bittet Samantha, sich zu entspannen. Doch als sie neben dem Polizeiauto an einer roten Ampel halten muss und sie sich traut, einen Blick zum Officer zu wagen, schreit sie, dass er etwas weiß und flüchtet.

Sam unterhält sich aufgeregt mit Todd über den gestrigen Vorfall. Sie hat Angst, dass sie ins Gefängnis muss. Todd hält es nicht für schlimm, was Sam gemacht hat, schließlich hat sie bereits nach einem Block angehalten. Sam stellt Theorien auf, dass es von ihr eine Akte oder einen Decknamen geben könnte. Todd schlägt ihr vor, zu ihrem Neurologen zu gehen und ihn um eine schriftliche Mitteilung zu bitten, doch Sam hat sich damit abgefunden, dass sie ins Gefängnis muss. Sie malt sich bereits aus, dass sie abmagern und schließlich verhungern wird. Sie erzählt Todd von einem Film mit Steve McQueen, in dem er eine Spinne essen musste, doch er korrigiert sie, dass es ein Tausendfüßler war. Nach langem Hin und Her erfährt Todd, dass Andrea längst das Rechtliche für Sam klärt, und flippt deswegen aus, da er Andrea für unfähig hält. Sam wird immer lauter und schreit ihn an, worauf er sie zur Rede stellt. Sie ist angespannt und genervt davon, dass er ihr sagt, was sie zu tun hat, anstatt mit ihr darüber zu sprechen, weshalb es in der Wohnung so stinkt.

Sam packt ihren gepackten Koffer wieder aus und streitet sich mit Todd, dass sie heute nicht wegfliegen wird. Todd ist sauer, weil sie diejenige war, die früh morgens aufstehen und nach Paris fliegen wollte. Sie ist wegen der Verbindung zornig, weil sie in Houston einen Zwischenstopp hätten machen müssen, doch sie wollte nur Paris sehen und nicht Houston zusätzlich.

Sam geht Todd in die Küche nach und entschuldigt sich wegen Paris, doch er hat kein Problem mehr damit, da es mehr ihr Wunsch war als seiner, nach Paris zu fliegen. Nachdem er ihr mitgeteilt hat, dass der Müllzerkleinerer kaputt ist, meint er, dass er versucht, die Beziehung zu vergessen, während sie noch in der Erinnerungsphase steckt. Sam wirkt gekränkt und meint nur kurz, dass sie Artischockenblätter in den Zerkleinerer getan hätte.

Ungeduldig und ängstlich wartet Sam auf Andrea im Café. Andrea tut sehr geheimnisvoll und meint, sie hätte alles getan, um eine mildere Strafe für Sam zu bekommen. Sam möchte endlich ihren Urteilsspruch hören und befürchtet, dass sie doch Tausendfüßler im Gefängnis essen muss. Andrea zählt ihr einige ihrer Straftaten der vergangenen Jahre auf und hält Sam so lange hin, bis diese ausflippt. Schließlich erfährt Sam, dass sie 100 Stunden gemeinnützige Arbeit durch Aufsammeln von Abfall an der Autobahn ableisten muss. Sam hält das für einen Witz und fragt, was sie für drinnen anbieten, worauf laut Andrea nur Gefängnis steht. Sam greift sich das Urteil und sucht sich ein Projekt aus. Sie glaubt, sie wird Menschen helfen.

Voller Tatendrang geht Sam am nächsten Tag zu dem Projektgebäude und hat schon eine Menge Ideen, wie sie dort helfen könnte. Während sie Allison, der Verantwortlichen, alles aufzählt, was sie kann, liest die nach, dass Sam keine Freiwillige ist, sondern hier ist, weil das Gericht es so angeordnet hat, und bringt sie zu ihrem Arbeitsplatz. Sam ist sich ihrer ernsten Lage gar nicht im Klaren, bis Allison sie auf den Boden der Tatsachen herunterholt. Diese gibt ihr einen Eimer voller Nägeln, die sie sortieren soll, doch Samantha widerspricht, da sie hierher gekommen ist, um bei allem zu helfen. Allison reißt der Geduldsfaden und meint, dann soll sie doch beim Sortieren der Nägel anfangen.

Sam lernt Natalie kennen, die Sam ironisch willkommen heißt, und als Sam meint, dass sie sich eigentlich gar nicht für diese Arbeit gemeldet hätte, bietet Natalie an, ihr beim Sortieren zu helfen. Als Sam jeden Nagel einzeln heraussortiert, packt Natalie den Eimer und kippt ihn auf den Tisch aus. Samantha vermutet, dass Natalie oft herkommt und erfährt, dass diese bereits das dritte Mal hier ist. Beim nächsten Mal würde ihr das Gefängnis drohen. Sam erzählt ihr, dass sie wie Natalie war, bis sie von einem Auto angefahren wurde. Natalie wird es langsam lästig, wenn die Leute ihr sagen, dass sie sich ändern kann, weil ihr Verstand was ganz anderes erzählt. Außerdem hat nicht jeder das Glück und wird von einem Auto angefahren. Sam sieht in diesem Mädchen ihre Berufung. Endlich kann sie einem Menschen helfen. Sie meint, Natalie soll sich vorstellen, dass Sam ihr Auto sei. Natalie hält sie für verrückt.

Abends im Club sind nicht nur Dena, Andrea und Sam anwesend, sondern auch Natalie. Als sie einen Anruf ihres Mitbewohners erhält, verlässt sie den Club. Sam ist begeistert von Natalie, doch Andrea ist da anderer Meinung und möchte Natalie abservieren. Andrea versteht nicht, warum Sam die ganze Welt retten muss, dann hätte sie genauso gut Nonne werden können. Laut Sam verdient Natalie eine zweite Chance, da sie selbst eine bekam. Eine Kellnerin kommt und bittet Sam, die Getränke zu bezahlen, was sie aber bereits getan hatte, doch Natalie hat es entwendet. Andrea macht sich über Sams "kleines Projekt" lustig, doch Sam will sich ihre Enttäuschung nicht anmerken lassen und gibt sich siegessicher. Sie bittet Dena, ihr das Geld für die Getränke zu leihen.

Sam besucht Chase Chapman und möchte mit ihm über einen Job sprechen. Chapman findet es entzückend, wie sie alle zu ihm zurückgekrochen kommen, doch der Job ist für Natalie und nicht für Sam. Beide einigen sich, dass die Poststelle erst einmal die richtige Aufgabe für Natalie ist.

Regina und Howard wollen Sam besuchen, doch Todd muss sie enttäuschen, da ihre Tochter nicht da ist. Als Howard hört, dass Todd den Ausguss des Waschbeckens repariert, fragt er eindringlich, ob er ihm dabei helfen dürfte. Regina wird wütend, weil sie eigentlich in die Stadt wollte, um Gewürze zu kaufen. Howard fleht Todd an und betritt schließlich das Apartment und lässt seine Frau stehen.

Dena und Sam suchen Natalie auf und Sam will ihr die Neuigkeiten mitteilen, doch Dena kommt ihr zuvor und teilt Natalie aufgeregt mit, dass sie ein Bewerbungsgespräch hätte, worauf Sam sauer reagiert. Schließlich hatte sie eine ganze Rede vorbereitet und die hat Dena jetzt ruiniert. Als Natalie es nicht fassen kann, bittet Sam sie, nicht loszuheulen. Natalie hat ein schlechtes Gewissen, weil Sam was Gutes für sie tat und sie ihr letzte Nacht das Geld gestohlen hat. Sie gibt es Dena zurück. Während Sam gerührt ist, ist Dena wütend, weil fünf Dollar fehlen, doch Natalie musste den Bus nehmen. Sam glaubt erkennt zu haben, dass Natalie bereits auf dem Wege ist, sich zu verändern. Natalie ist sich unsicher, ob sie Sams Angebot annehmen soll, doch Samantha möchte lieber über das Bewerbungsgespräch sprechen. Als sie hört, dass Natalie nur die Klamotten besitzt, die sie trägt, gehts augenblicklich zum Einkaufen.

Howard und Todd unterhalten sich und Sams Vater erkundigt sich, was Todd noch alles machen würde, um Sam zu beeindrucken. Todd klärt ihn auf, dass Sam und er kein Paar mehr sind. Howard findet das schade, da er sich Todd schon immer gut als Schwiegersohn vorstellen konnte, was Todd schmeichelt. Leider ist das Schiff für Sam und Todd längst abgefahren, so Todd, worauf Howard meint, dass Schiffe auch wieder zurückkommen. Er kauft Todd nicht ab, dass seine Tochter für ihn nur eine Freundin ist, weil er es sonst anders ausgedrückt hätte. Zu seinem besten Freund Larry sagt Howard auch nicht, dass er nur sein bester Freund wäre.

Während Natalie im Geschäft ist, warten Dena und Sam im Auto und unterhalten sich. Dena findet es schön, dass Natalie sich die Klamotten für das Bewerbungsgespräch selbst aussucht und Initiative zeigt. Allerdings wundert sie sich, dass das Mädchen nicht wollte, dass sie mit hineinkommen und erkundigt sich bei Sam, ob sie wüsste, warum Natalie gemeinnützige Arbeit machen muss. Schnell wird Dena klar, dass Natalie im Begriff ist, Sachen zu stehlen und sie in einem Fluchtauto sitzen. Dena startet den Motor, um zu verschwinden, doch Sam stellt ihn wieder ab. Beide fangen an, sich zu streiten. Dena ist wütend, weil Sam einfach Natalies Leben über ihres stellt.

Als Natalie vom Shoppen zurückkommt, schweigen Dena und Sam. Sam ist glücklich, Dena ist misstrauisch. Während sie sich anschnallt, bittet Natalie Dena mit zitternder Stimme sofort loszufahren. Dena will wissen, warum sie es so eilig hat, bis Sam sie genervt stoppt und Natalie sich immer noch aufgeregt umsieht, ob sie verfolgt wird. Sie soll Sam zeigen, was sie sich gekauft hat. Es ist eine Jacke, doch Natalie ist sich nicht sicher, ob sie ihr steht. Dena wundert sich, warum sich die Jacke in keiner Tüte befindet und fragt nach. Während Dena Natalie ständig angreift, nimmt Sam ihren Schützling ständig in Schutz. Nach einem weiteren Streit zwischen Sam und Dena will Sam schließlich auch wissen, warum Natalie keine Tüte hat, worauf die Dena sofort bittet, anzuhalten. Dena bekommt Angst und äußert, dass Natalie ihr Auto nehmen kann. Sam rennt Natalie hinterher. Die ist beleidigt, weil Dena und Sam glauben, dass sie gestohlen hat, und hält Sam die Quittung vor die Nase. Natalie hat geahnt, dass das passieren wird, daran ist sie gewöhnt. Beide umarmen und versöhnen sich und wollen sich auf den Weg zum Bewerbungsgespräch machen, doch Dena hat das Auto verriegelt, sodass beide nicht hineinkommen.

Todd gesteht Howard, dass Sam ihn manchmal verrückt macht. Ständig wechselt sie ihre Launen. Howard verrät Todd einige Tricks. Todd soll ihr keine weiteren Ratschläge mehr geben, weil er sonst der Kumpel bleiben wird. Alles, was er machen soll, ist so zu tun, als ob er zuhört, wenn sie ihm etwas erzählt. Dasselbe tat Howard, als er sich früher mit Regina traf. Er erzählt ihm, wie er sie eines Tages austrickste, als sie sich wünschte, eines Tages einen Ferrari zu haben, und er ihr daraufhin ein Matchbox-Auto schenkte. Plötzlich schaltet sich Regina in das Gespräch ein, die die Schlüssel zu Sams Wohnung hat, und meint, dass sie bereits 35 Jahre auf dieses Auto wartet. Howard möchte wissen, wie ihr Tag war, doch sie fand ihn schrecklich. Regina war in vier verschiedenen Läden, doch nirgends gab es Safran. Er schlägt vor, das Gewürz über das Internet zu kaufen, was Regina aber nicht möchte, da sie es heute Abend braucht.

Natalie ist bei ihrem Bewerbungsgespräch bei Chase Chapman. Allerdings übernimmt Sam das Reden und lobt ihren Schützling in den höchsten Tönen, bis Natalie sie unterbricht, weil sie selbst reden kann. Sam macht ihr Mut und verspricht draußen zu warten. Chase Chapman will mit dem Bewerbungsgespräch anfangen, doch Samantha unterbricht es immer wieder, vor allem als Chapman wissen will, warum Natalie ihren letzten Job aufgab. Natalie werden Sams Unterbrechungen peinlich und Chapman beginnen diese zu nerven. Sam ist erst ruhig, als Natalie Chapman bestätigt, dass sie diesen Job ausüben kann. Samantha freut sich mit Natalie, als diese den Job sicher hat. Als Chapman Natalie Anweisungen für ihren Job gibt, entdeckt Sam fassungslos an Natalies Jacke das Etikett. Sie teilt Chapman mit, dass Natalie doch nicht bei Chapman & Funk arbeiten wird, und gibt als Begründung an, dass 8 Uhr viel zu früh sei als Arbeitsbeginn. Natalie ist wütend auf Sam, doch für Sam ist das Gespräch zu Ende und sie zieht Natalie aus Chapmans Büro.

Im Fahrstuhl stellt Natalie Sam zu Rede, doch die will kein Wort mehr von ihr hören. Da sich Natalie dumm stellt, zeigt Sam ihr das Preisetikett, doch diese behagt darauf, dass sie die Jacke bezahlt hat. Sam will die Quittung erneut sehen, doch Natalie weiß gerade nicht, wo sie ist. Also wühlt Sam in Natalies Taschen herum und findet sie, doch es ist keine Quittung für die Jacke, sondern für Joghurt. Als Andrea den Fahrstuhl betritt, tut Sam allerdings so, als ob alles in Ordnung wäre, weil sie nicht als Versagerin dastehen will. Als Andrea aussteigt und sich Natalie rechtfertigen will, möchte Sam kein Wort hören. Natalie soll ihr die Jacke geben, weil Sam vorhat, sie zurückbringen.

Im Erdgeschoss steht bereits die Polizei bei Dena. Als Natalie die Officers entdeckt, gerät sie in Panik. Sam überwindet sich und gibt Natalie noch eine Chance, erteilt ihr eine Kopfnuss und zeigt ihr schließlich, wo der Hinterausgang ist. Anschließend lügt sie, dass sie die Jacke gestohlen hat, und wird gemeinsam mit Dena verhaftet, die bereits wie ein Kanarienvogel gesungen hat. Dena ist wütend auf Sam, weil sie die Schuld auf sich genommen hat, und redet deshalb kein Wort mit ihr im Gefängnis. Dena kann Sams Gerede nicht mehr hören und äfft sie nach. Sie hat die Nase voll von Sams Samariter-Nummern. Sie muss seit zwölf Stunden auf die Toilette und bedankt sich bei Sam dafür. Schließlich kommt Andrea und ergötzt sich an dem Anblick, Dena und Sam in einer Zelle zu sehen. Sam reicht es und fragt ihre Freundin, ob sie nur gekommen ist, um sie auszulachen oder um die Kaution zu stellen.

Dena bittet Andrea, sie aus der Zelle zu holen, weil sie dringend auf die Toilette muss. Grund genug für Andrea, Denas Drang zu verstärken, indem sie in ihr Getränk lauter Blasen macht, was Dena kaum aushält. Schließlich dürfen Dena und Sam gehen. Letztere weigert sich anfangs, weil sie sich wie ein Loser fühlt, was Andrea ihr bestätigt. Sam ärgert sich, dass sie nicht mal imstande ist, einer einzigen Person zu helfen, doch Andrea bemerkte längst, dass Natalie sich gar nicht ändern wollte. Andrea hat ein ganzes Jahr versucht, Sam zu ändern, doch diese ist nicht gerade kooperativ. Sam, die immer noch wütend auf Natalie ist, würde sie am liebsten überfahren und fragt Andrea, ob sie mit dem Auto hier ist. Sam fängt an sich zu bemitleiden und meint, dass es wirklich hart ist, Gutes in dieser Welt zu tun.

Todd kann nicht schlafen. Er geht in Sams Schlafzimmer und muss enttäuscht feststellen, dass sie gar nicht zu Hause ist. Wütend und enttäuscht reißt er das selbst angefertigte Fensterbild mit einer Zeichnung von Paris wieder herunter. Währenddessen müssen Dena und Sam aufgrund ihrer nicht verübten Straftat den Müll an der Autobahn aufsammeln.

Dana Greve - myFanbase


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