Episode: #2.08 Reingefallen

Sucre versucht, sich das gesamte Geld unter den Nagel zu reißen, trifft dabei aber auf ungeahnte Probleme, während Mahone von der Aufsichtsbehörde für innere Angelegenheiten zu Tweeners Tod befragt wird. Unterdessen nehmen Bellick und seine Partner die Suche nach den ehemaligen Insassen wieder auf.

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Foto: Amaury Nolasco, Prison Break - Copyright: Twentieth Century Fox Home Entertainment
Amaury Nolasco, Prison Break
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Sucre richtet in der Garage seine Waffe auf Michael, C-Note und T-Bag und verlangt, dass sie ihm den Rucksack mit dem Geld übergeben. Daraufhin verschwindet er. Michael rennt ins Haus und gibt der noch immer gefesselten Hausbesitzerin Jeanette ein Messer, mit dem sie sich selbst befreien kann. C-Note fragt ihn, was nun sein Plan sei und Michael erklärt, dass er zunächst verhindern will, dass T-Bag weiterhin frei herumläuft. Als die beiden allerdings in die Garage zurückkommen, ist T-Bag nicht mehr da. Nacheinander verlassen nun auch C-Note und Michael die Garage, wobei Michael das Polizeifunkgerät der jungen Polizistin mitnimmt.

Sara sieht sich in ihrer Wohnung einem Agenten gegenüber, der ihr Leben bedroht. Sie durchschaut sofort, dass er von denselben Leuten geschickt worden ist, die ihren Vater getötet haben. Sie versucht sich damit zu helfen, dass sie ihre Wohnung verwüstet und sich selbst am Arm verletzt, damit man hinterher Spuren des Kampfes findet und erkennt, dass sie keinen Selbstmord begangen hat. Der Agent droht ihr damit, dass man ihre Leiche problemlos verschwinden lassen werde, so dass niemand je erfährt, was mit ihr passiert ist. Sara greift nach einer Spraydose und sprüht dem Agenten damit direkt in die Augen, so dass sie durch das Fenster und über die Feuerleiter fliehen kann.

Michael läuft durch den Wald und trifft auf Sucre. Sie starren einander an, dann fragt Sucre, ob er zu dick aufgetragen hat, und sie müssen beide breit grinsen. Nachdem sie sich überlegt haben, wie sie das Geld untereinander aufteilen wollen, öffnen sie den Rucksack und müssen feststellen, dass sich darin nur Zeitschriften befinden. Ihnen wird klar, dass T-Bag sie reingelegt hat und all das Geld sich in seiner Hand befindet. Nun haben sie nur die 5000 Dollar, die Michael sich von dem Geld direkt eingesteckt hatte.

Linc beobachtet in Arizona wie LJ von einem Agenten mitten auf einer Kleinstadtstrasse abgesetzt wird. Der Agent versucht herauszubekommen, wohin LJ nun gehen will, LJ aber antwortet ausweichend. Kellerman wird über diesen Vorgang informiert und befiehlt, dass LJ weiterhin beobachtet werden soll.

Michael und Sucre hören über das Polizeifunkgerät, dass sie in dem Haus, in dem sie gegraben haben, identifiziert worden sind, und dass nun ein Großeinsatz gestartet wird, um nach ihnen zu suchen. Alle Strassen werden gesperrt, also können sie nicht auf Sucres Motorrad fliehen.

Mahone wird in die FBI-Zentrale beordert, wo er aufgrund der Tötungen Abruzzis und Tweeners einer eingehenden Prüfung unterzogen werden soll. Als er erfährt, dass es ein Agent namens Sullens ist, von dem er durchleuchtet werden soll, reagiert er nicht gerade erfreut.

Bellick und Geary konnten sich aus der Hütte befreien, in der die Brüder sie zurückgelassen hatten, und suchen in Wyoming erstmal eine Bar auf. Gerade als Bellick seine Mutter anruft und fragt, ob sie sie abholen kommen könnte, sieht Geary in den Nachrichten, dass sich die Ausbrecher in Tooele befinden. Bellick ändert den Plan und bittet seine Mutter, ihnen Geld zu überweisen.

Sara ruft von einem öffentlichen Telefon aus Bruce, den Mitarbeitet ihres Vaters, an. Sie erklärt, dass ihr Vater keinen Selbstmord begangen hat, und dass es einen Zusammenhang mit dem Burrows-Fall gibt. Bruce fragt sie, wo sie sich aufhält, er will jemanden schicken, der sie abholt.

Während Linc Jeanettes Golfbesteck in ihrem Auto findet und es für achtzig Dollar und einen Kühlbehälter versetzt, trennen Michael und Sucre sich von dem Motorrad, weil sie einen Fluss auf einem Baumstamm überqueren müssen. Sucre rutscht ab, fällt ins Wasser und bleibt mit dem Fuß irgendwo unter Wasser stecken. Michael unternimmt vergeblich alle möglichen Versuche ihn zu befreien.

Sara säubert gerade ihre Wunde am Arm, als eine Frau, die ihr ähnlich sieht, zu demselben öffentlichen Telefon geht, von dem aus sie zuvor Bruce angerufen hatte. Ein schwarzes Auto nähert sich und jemand, der darin sitzt, erschießt die Frau im Vorbeifahren. Sara versucht der Frau zu helfen, aber sie stirbt bereits Sekunden später.

Sucre hängt noch immer fest. Ein lautes Signal ertönt und Michael erklärt aufgeregt, dass das bedeutet, dass die Schotten geöffnet werden und das Wasser daraufhin bald steigen wird. Dadurch müsse sich der Baumstamm heben und Sucre freikommen. In kindlicher Naivität fragt Sucre, ob Michael sich dessen sicher ist, was dieser bejaht. Sein Gesichtsausdruck allerdings sagt das Gegenteil.

In Mahones Büro nimmt Agent Sullens die Erklärung Mahones auseinander, er habe Tweener in Notwehr erschießen müssen. Tweener soll trotz Handschellen an Mahones Waffe gekommen sein, die er in seinem Schulterhalfter trug? Mahone gehen die Argumente aus.

Kellerman und Kim liefern sich einen weiteren Schlagabtausch. Kim will schnelle Fortschritte sehen, während Kellerman ihn belehrt, dass man mit demselben Feingefühl, wie beim Angeln vorgehen muss. LJ sei der Köder für Linc, Sara der für Michael. Ausserdem erwähnt Kellerman, dass er davon ausgeht, dass die Nummer auf dem Origamivogel keine Telefonnummer ist. Kurz darauf erfährt er von dem Agenten, der LJ beschattet, dass Linc noch nicht aufgetaucht ist.

LJ sitzt auf einer Bank auf der Strasse, als ein Landstreicher vorbeikommt und ihn anschnorrt. LJ hat nichts, was er ihm geben könnte. Der Landstreicher provoziert LJ, schlägt zu, und es entsteht eine Prügelei.

Sucre hängt nach wie vor fest. Er verliert langsam seine Nerven und sagt, dass er nur mit ausgebrochen sei, um mit Maricruz und seinem Kind leben zu können, aber dies scheine sich nicht verwirklichen zu lassen. Als Michael vorschlägt, dass er und Maricruz mit ihm und Linc nach Panama kommen sollen, fordert Sucre ihn auf, ihn im Fluss zurückzulassen und sich um sich selbst zu kümmern, solange er noch Zeit dazu hat. Michael stellt klar, dass diese Option für ihn nicht in Frage kommt.

Sara sitzt unter einer Brücke und ist verzweifelt, da bekommt sie auf ihrem Handy einen Anruf von Bruce. Es dauert nicht lange, bis sie kombiniert, dass nur er die Leute geschickt haben kann, die sie erschießen sollten. Sie unterbricht das Gespräch und nimmt den Akku aus dem Handy heraus. Als sie ihr Handy anstarrt, realisiert sie, dass man mit den Tasten nicht nur Zahlen sondern auch Buchstaben wählen kann.

LJ ist verwundet und wird in einem Krankenhaus in Arizona genäht. Der Landstreicher wird abgeführt, verteidigt sich aber damit, dass er für den Angriff auf LJ bezahlt worden sei. Zwei FBI-Agenten sind sich sicher, dass dies von Linc ausgegangen sein muss. Sie rennen zu LJs Zimmer, indessen aber hat Linc ihn schon dort rausgeholt und sie sind gemeinsam abgehauen.

Bellick und Geary treffen in Tooele vor ihrem Haus auf Jeanette. Sie geben vor, an der Fahndung beteiligt zu sein und befragen sie zu dem Ablauf der Dinge, die in ihrer Garage vor sich gingen. Dabei erfahren sie, dass sowohl Sucre als auch T-Bag mit einem Rucksack abgehauen sind. T-Bag aber war derjenige, der ihr einen Geldschein hinterlassen hat. Bellick nimmt diesen Schein an sich und macht sich mit Geary auf die Suche nach T-Bag.

Sara versucht den Zahlen, die Michael ihr auf den Origamivögeln geschickt hat, Buchstaben und Wörter zuzuordnen. Indessen gibt auch Kellerman in Auftrag, dass man die Zahlen untersuchen soll. Es dauert nicht lange und jeder hat auf seine Weise herausbekommen, was einer der Nummerncodes zu bedeuten hat: Rendevouz.

Das Flusswasser steigt, Sucre kann sich nur über Wasser halten, wenn Michael seinen Kopf stützt. Dennoch apelliert er an Michael, dass er ihn zurücklassen und sich selbst retten soll. Michael aber hat eine Idee. Er hat am Ufer ein Seil gesehen, das er an dem Baumstamm festbindet. Dann befestigt er es an Sucres Motorrad und fährt damit mit Vollgas in den Fluss. Dadurch wird der Stamm bewegt und Sucre kommt frei. Sie beeilen sich, dort endlich wegzukommen. Sie erreichen einen Autohändler und während Michael ein Auto kauft, telefoniert Sucre mit seinem Kumpel Petey. Er erfährt, dass Maricruz Hector doch nicht ihr Ja-Wort gegeben hat. Schnell teilt er Michael die guten Nachrichten mit, und dieser besorgt für ihn ein weiteres Auto. Bevor sie sich verabschieden, bedankt Sucre sich bei Michael dafür, dass er ihn nicht hat ertrinken lassen und Michael übergibt ihm einen Zettel mit Informationen, für den Fall, dass er in Schwierigkeiten geraten sollte.

Sara versucht immernoch herauszufinden, was Michael ihr mit den Nummern auf den verschiedenen Origamivögeln sagen wollte, als ihr einfällt, dass sie den letzten Vogel in ihrem Apartment hat liegen lassen. Derweil ist Kellerman mit ein paar Leuten, die alles aufräumen sollen, in Saras Wohnung und findet den Vogel.

In der FBI Zentrale muss Mahone Sullens immer noch Rede und Antwort stehen. Sullens kann sich nicht erklären, wie Mahone bei seiner bewegten Vergangenheit überhaupt an seinen Job beim FBI herangekommen ist und jetzt die landesweite Jagd nach den Fox River-Ausbrechern leiten kann. Da wird die Unterredung von einem Anruf unterbrochen. Sullens wird offensichtlich von der Untersuchung abgezogen. Er verlässt wortlos Mahones Büro.

Mahone steigt in ein Auto zu Kellerman, der ihm den Origamivogel in die Hand drückt und einige Ausdrucke mit Codes, aus denen Mahone den Treffpunkt herausfinden soll, den Michael versucht, mit Sara zu vereinbaren. Mahone sagt, er kann verstehen, warum ein solcher Aufwand bei der Jagd auf Michael und Linc betrieben wird, nicht aber in Bezug auf die anderen. Kellerman warnt ihn, er solle nicht zu viele Fragen stellen, dann würde man weiterhin im Gegenzug dafür sorgen, dass auch über ihn nicht zu viele Fragen gestellt würden. Mahone resigniert und stimmt zu, dass er dafür sorgen wird, dass keiner überlebt.

Nicole Oebel - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Emil Groth vergibt 7/9 Punkten und schreibt:
    Auch wenn der Titel ein wenig spoilerte, ist er doch ziemlich gut gewählt für diese Episode. Dass T-Bag sich als der cleverste von allen herausstellt, macht ihn zwar nicht symphatischer, gibt der...mehr

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