Episode: #5.04 Ränke um Excalibur

Nachdem Lancelot sie vor Arthurs Absichten gewarnt hat, begreift Mary Margaret, dass der König von Camelot die wohl größte Bedrohung darstellt. Doch als sie David nicht von der Gefahr überzeugen kann, nimmt sie die Sache in ihre eigenen Hände. Währenddessen gibt es einen Hoffnungsschimmer für Hooks unerschütterliche Liebe zu Emma, da sie gegen die unerbittliche Stimme von Rumpelstilzchen ankämpft. Im Camelot der Vergangenheit spürt Guinevere, dass sich Arthur durch seine Besessenheit, Exkalibur zu vervollständigen, verliert. So macht sie sich selbst zusammen mit Lancelot auf die Suche nach dem Dolch des Dunklen.

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Foto: Josh Dallas & Ginnifer Goodwin, Once Upon a Time - Copyright: 2018 ABC Studios; ABC/Jack Rowand
Josh Dallas & Ginnifer Goodwin, Once Upon a Time
© 2018 ABC Studios; ABC/Jack Rowand

Viele Jahre zuvor in Camelot:
Der junge Arthur geht mit Guinevere durch sein Dorf und sagt ihr, dass Camelot eines Tages ein mächtiges Reich sein wird. Er führt sie zu einem großen Baum und erzählt ihr, dass der Zauberer Merlin darin gefangen ist. Arthur berichtet ihr auch von Merlins Prophezeiung, dass er derjenige sein wird, der das Schwert Exkalibur aus dem Stein zieht und die Krone erlangt, während Guinevere seine Königin sein wird. Daraufhin holt er eine Blume aus seiner Tasche und überreicht sie seiner Freundin. Arthur will ihr den Platz zeigen, wo die Blumen wachsen. Plötzlich halten sie inne und erblicken ein Schwert, welches zwischen mehreren Steinen steckt. Guinevere fragt, ob dies das Schwert sei, von dem Arthur gesprochen hat. Als dieser verneint, erscheint ein anderer Junge mit seiner Bande und stößt Arthur um. Der Junge, Kay, verspottet Arthur und betont, dass Camelot deshalb das zerbrochene Königreich genannt wird, weil es keinen König hat und niemals haben wird.

Viele Jahre später zieht Arthur tatsächlich Exkalibur aus dem Stein, bemerkt aber die abgebrochene Spitze. Er reitet mit seinen Gefolgsleuten ins Dorf und präsentiert den Einwohnern das sagenumwobene Schwert, zieht es aber nur zur Hälfte aus der Schwertscheide heraus und verbirgt die Bruchstelle. Während die Dorfbewohner ausgelassen jubeln, läuft Arthur auf Guinevere zu und umarmt sie. Diese merkt jedoch gleich, dass etwas nicht stimmt, worauf Arthur entgegnet, dass Merlin in Rätseln spricht und seine eigentliche Suche erst begonnen hat.

Jahre später betritt David den Saal der Tafelrunde, da Arthur nach ihm schicken ließ. Arthur erklärt, dass er etwas Dringendes mit David besprechen und ihm Camelots dunkelstes Geheimnis anvertrauen will. Dann zieht er Exkalibur hervor und offenbart David, dass die Spitze des Schwertes fehlt. Der König führt aus, dass er den Dolch des Dunklen finden muss, um das Schwert wieder zu vervollständigen, und bittet David ihm bei der Suche zu helfen.

Emma schnitzt an einem Stock und schreckt plötzlich auf, als sie verschiedene Stimmen und dann die von Rumpelstilzchen hört. Sie steht auf und folgt den Stimmen. Sie öffnet eine Schranktür und erblickt den Dolch, von dem die Stimmen ausgehen. Rumpelstilzchen spricht Emma zu, dass sie den Dolch nehmen soll, doch als Emma dies versucht, bemerkt sie, dass Regina ihn mit einem Schutzzauber versehen hat. Rumpelstilzchen sagt ihr, dass sie sich als Retterin endlich selbst retten muss, bevor es zu spät ist. Emma will jedoch nur, dass die Stimme aus ihrem Kopf verschwindet und versucht Rumpelstilzchen mit ihrer Magie zu treffen. Ihr Angriff verfehlt nur knapp den hinzugekommenen Hook. Als er Emma umarmt, erblickt sie erneut Rumpelstilzchen, der sie weiterhin beobachtet.

Kurz darauf haben sich David, Mary Margaret, Regina und Henry bei Hook und Emma eingefunden. Während sich alle besorgt fragen, was mit Emma passiert ist, möchte David Arthur den Dolch überlassen, was Mary Margaret strikt ablehnt. Sie sagt ihrem Mann, dass man Arthur nicht trauen könne und dass Lancelot sie vor dem König gewarnt hat. Bevor zwischen den beiden ein Streit entsteht, mischt sich Regina ein und betont, dass Emma dringend Ruhe braucht. Henry weiß dafür einen perfekten Platz, woraufhin er mit Emma und Hook das Zimmer verlässt. Nachdem sie gegangen sind, äußert Regina, dass Emma den Dolch gesucht hat und dieser deshalb besser versteckt werden muss. Doch David und Mary Margaret reagieren gar nicht darauf, sondern setzen ihren Disput fort. Während David Lancelot misstraut, nach allem, was Arthur ihm über den Ritter offenbart hat, glaubt Mary Margaret ihrem Freund. Sie vermutet, dass David Arthur nur helfen will, damit er sich nach all den Jahren wieder als Held fühlen kann.

Jahre früher studiert Arthur verschiedene Bücher, um etwas über die verlorene Schwertspitze von Exkalibur zu erfahren. Als er bemerkt, dass jemand hereinkommt, versucht er das Schwert schnell zu verstecken, doch es ist nur Guinevere, die ihren Mann zu überreden versucht, ebenfalls auf das stattfindende Fest zu kommen und mit ihr zu tanzen. Arthur kann aber an nichts anderes denken als an das Rätsel um Exkalibur. Als Guinevere sagt, dass sie ihn dringend braucht, verspricht Arthur ihr, in fünf Minuten nachzukommen, woraufhin sie zufrieden geht.

Auf dem Fest sitzt Guinevere alleine da und schaut den anderen Gästen traurig beim Tanzen zu. Nun kommt Lancelot dazu und setzt sich zu ihr. Als er erkennt, wie traurig sie ist, fordert er sie zu einem Tanz auf. Während des Tanzes erzählt sie ihm wie negativ sich Arthur entwickelt durch seine Besessenheit, Excalibur zu vervollständigen, entwickelt hat. Plötzlich verkündet eine Botin, dass König Arthur zu Ehren des Geburtstages seiner Frau ein Geschenk habe und wirft Rosenblüten über Guinevere. Sie freut sich im ersten Moment darüber, erkennt dann jedoch, dass nicht Arthur, sondern Lancelot all dies veranlasst hat. Guinevere bedankt sich bei ihm, als Arthur plötzlich doch noch dazukommt. Er ist allerdings nicht wegen ihres Festes da, sondern um ihr mitzuteilen, dass er seine Studie beendet und entdeckt hat, dass der Dolch kein Tagesritt entfernt ist. Als Lancelot daraufhin sein Pferd satteln will, um Arthur zu begleiten, befiehlt dieser ihm vor Ort zu bleiben, um Guinevere zu beschützen, da sie sein wertvollster Besitz sei.

Im späteren Camelot sucht David Arthur erneut auf, um ihm mitzuteilen, dass sie ihn seit ihrer Ankunft in Camelot belogen haben. Er gesteht ihm, dass Emma der Dunkle ist und dass er seine Tochter um jeden Preis retten will. Zudem informiert er den König, dass Lancelot lebt und zurück ist, worauf Arthur fassungslos reagiert.

Jahre zuvor entdeckt Lancelot Guinevere, die sich gerade aus dem Schloss stehlen will, um den Dolch auf eigene Faust zu finden. Sie gesteht, dass sie in Merlins Turm eingebrochen ist und dort einen magischen Ritterhandschuh gefunden hat, der die größte Schwäche eines Menschen aufzeigt und ihr den Weg zum Dolch weisen kann. Arthur hätte den Handschuh nie verwendet, um den Dolch zu finden, weil er nicht davon ausgeht, dass der Dolch seine größte Schwäche ist. Mit dieser Aktion möchte sie den Mann zurückgewinnen, in den sie sich einst verliebt hat. Lancelot will sie nicht davon abhalten, sondern sie begleiten.

Tatsächlich führt der Handschuh die beiden zum Gewölbe des Dunklen. Guinevere berührt einige Symbole, woraufhin sich der Eingang öffnet und eine Treppe offenbart. Im Gewölbe wird Lancelot von den Seelen der bisherigen Dunklen angegriffen, doch Guinevere kann diese mit einer Fackel vertreiben. Vor Glück, dass er unversehrt ist, küsst sie ihn. Sofort entschuldigt sie sich dafür und verspricht, dass dies nie wieder vorkommen wird.

Jahre später will Arthur nicht, dass seine Frau von Lancelots Rückkehr erfährt. Doch diese hat die Worte ihres Mannes gehört und entgegnet, dass sie Lancelot finden will, um ihn für das bezahlen zu lassen, was er getan hat. Arthur ist davon überzeugt, dass der Dolch vor Lancelot beschützt werden muss. David sieht das genauso und holt die Schatulle mit dem Dolch heraus. Als er sie öffnet, bemerken sie, dass der Dolch fehlt. Währenddessen sucht Mary Margaret Lancelot auf, der sich im Diner versteckt hält. Sie sagt ihm, dass sie seine Hilfe braucht, um den Dolch vor Arthur in Sicheheit zu bringen.

Emma, Henry und Hook ziehen sich in einen Pferdestall zurück, den Henry von Violet kennt. Als diese plötzlich auftaucht, drängt er seine Mutter und Hook dazu, sich zu verstecken. Zunächst ist Violet überrascht, Henry im Stall vorzufinden, doch dann nimmt sie ihn mit hinaus, um ihm ihr Pferd zu zeigen. Hook fragt Emma, ob sie ihm nicht endlich die Wahrheit darüber erzählen will, was passiert ist. Schließlich erzählt sie ihm von den Stimmen in ihrem Kopf und dass ihr Rumpelstilzchen andauernd erscheint. Darauf entgegnet Hook, dass er jahrelang die Dämonen in seinem Kopf bekämpft hat und dass ihm dabei die Fahrten auf der Jolly Roger über die Ozeane geholfen haben. Deshalb will er, dass auch Emma etwas ähnliches erlebt und bemerkt, dass sie einen Ausritt machen könnten.

Mary Margaret und Lancelot gehen durch den Wald. Unterwegs fragt sie ihn, was damals zwischen ihm und Guinevere vorgefallen ist und ob er sie immer noch lieben würde. Er entgegnet, dass er sie liebt, aber dass es kompliziert ist.

Jahre zuvor gehen Lancelot und Guinevere weiter durch das Gewölbe des Dunklen und stoßen dort auf eine Tür. Da der Ritterhandschuh nun stark leuchtet, vermuten sie, dass sich der Dolch des Dunklen dahinter befindet. Als sie durch die Tür schreiten, finden sie sich in einem tropisch aussehenden Wald wieder. Sofort entdecken sie den Dolch, doch als Guinevere danach greifen will, werden sie und Lancelot zurückgeschleudert. Rumpelstilzchen erscheint und bemerkt Merlins Handschuh an Guineveres Hand. Rumpelstilzchen bietet ihr daraufhin einen Handel an. Im Gegenzug für den Handschuh erhält sie ein kleines Röhrchen, welches mit magischem Sand von der mystischen Insel Avalon gefüllt ist. Dieser Sand hat die Kraft, etwas ganz erscheinen zu lassen, obwohl es gebrochen oder unvollständig ist. Um ihren Mann zurück zu bekommen, willigt Guinevere in den Handel ein, obwohl Lancelot ihr dringend davon abrät.

Mary Margaret und Lancelot gehen nun ebenfalls durch das Gewöbe des Dunklen in den seltsamen Wald. Mary Margaret erkennt den Ort wieder als jenen aus ihrer Version, in der ihr Emma das Herz aus der Brust gerissen und es zerquetscht hat. Lancelot bittet Mary Margaret, ihm den Dolch zu geben, worauf sie zögert und er sie fragt, ob sie ihm misstraut. Bevor sie antworten kann, kommt König Arthur hinzu, der ihnen gefolgt ist. Mary Margaret erkennt, dass sie mit ihrem Verdacht bezüglich Arthur richtig lag und fragt, wo David ist. Doch Arthur antwortet nur, dass dieser sich auf der falschen Fährte befindet. Arthur droht ihr, David niemals wieder zu sehen, sollte sie ihm nicht den Dolch übergeben.

Nachdem Guinevere und Lancelot das Gewölbe verlassen haben, verabschieden sie sich zärtlich voneinander. Dabei werden sie von Arthur durch ein Fernglas beobachtet. Als Arthur seine Frau später fragt, wo sie war, erzählt diese ihm von ihrer Suche mit Lancelot nach dem Dolch. Arthur vermutet, dass sie ihn gefunden haben und durchfühlt ihre Tasche. Als er nichts findet, rastet er aus und fragt Guinevere, wo sie den Dolch versteckt hält. Währenddessen zögert sie, das Röhrchen mit dem Sand zu öffnen. Sie offenbart ihm schließlich, dass das einzige, was sie versteckt hat, der Sand sei, der die Kraft besitzt, etwas Zerbrochenes ganz aussehen zu lassen. Sie gesteht, dass sie den Sand nutzen wollte, um den Mann zurückzubekommen, den sie liebt, aber nun festgestellt hat, dass dies der falsche Weg ist. Sie fordert ihn auf, sich zwischen dem Dolch und ihr zu entscheiden. Er fragt sie, was sie tun wird, wenn er sich nicht für sie entscheidet. Darauf antwortet sie, dass sie dann ihrem Herzen folgt. Sofort versteht Arthur, dass sie zu Lancelot gehen würde. Um weder seine Suche beenden zu müssen, noch Guinevere zu verlieren, greift er nach dem magischen Sand und streut etwas davon über Guinevere. Diese ist durch den Sand verändert und verspricht ihrem Mann, ihn bei seiner Suche zu unterstützen. Nun beschließt Arthur, den Sand auch auf das gebrochene Königreich anzuwenden. Er wirft den Sand hinaus, welches Camelot vervollständigt und eine riesige Burg erschafft.

Im seltsamen Wald bedroht Arthur nun Lancelot. Als der König gerade mit seinem Schwert zustoßen will, gibt Mary Margaret ihm den Dolch. Arthur ist glücklich darüber, da er nun der größte König werden kann, der je gelebt hat. Daraufhin versucht er Emma herbei zu rufen, was allerdings nicht funktioniert. Mary Margaret gesteht, dass der Dolch nicht echt ist, woraufhin David erscheint und Arthur zur Rede stellt. All dies war ein Test von Mary Margaret und David, um herauszufinden, wem sie vertrauen können, Arthur oder Lancelot. David macht Arthur klar, dass er nur noch zum Wohle seiner Tochter handeln wird.

Emma und Hook führen ein Pferd durch den Wald. Als Emma das Tier berührt, schreckt es auf, da es die Dunkelheit in ihr spürt. Hook bittet sie, trotzdem versuchen aufzusteigen, als Zeichen, dass sie ihm vertraut. Emma steigt auf und die beiden reiten los. Dabei werden sie weiterhin von Rumpelstilzchen beobachtet.

David, Mary Margaret und Lancelot bringen Arthur ins Diner. Dort erzählt Lancelot, dass jahrelang der falsche König geherrscht hat und eigentlich Guinevere den Thron bekleiden sollte. Doch Arthur äußert sich nicht dazu. Die drei entdecken schließlich, dass sie von Arthurs Männern umzingelt sind. Auch Guinevere kommt nun herein und trifft das erste Mal wieder auf Lancelot. Dieser wundert sich über ihr Verhalten, woraufhin sie entgegnet, dass sie Arthur liebt. Nun erkennt Lancelot, dass Arthur den Sand von Avalon bei ihr benutzt hat. Sie lässt Lancelot von den Wachen abführen. Kurz darauf holt sie den Sand hervor und wendet ihn bei Mary Margaret und David an.

Lancelot wird ins Verließ geworfen, woraufhin ihn eine Frau aus einer anderen Zelle fragt, ob der König ihn nicht mag. Die Frau sagt, dass jeder Feind von Arthur ein Freund von ihr ist. Sie tritt ins Licht und stellt sich als Merida vor.

Regina macht sich inzwischen Sorgen, wo David und Mary Margaret bleiben. Kurz darauf treten die beiden ein und verkünden, dass man Arthur vertrauen könne und dass Lancelot gelogen habe und sich nun im Kerker befindet. Mary Margaret sagt, dass Excalibur zu vervollständigen ihre beste Chance sei, Emma zu retten.

Hook und Emma reiten weiterhin durch die Landschaft von Camelot. Sie bedankt sich bei ihm und stellt fest, dass Rumpelstilzchen verschwunden ist. Die beiden küssen sich in einem Feld voller Blumen.


In Storybrooke sieht Emma eine Blume aus Camelot an. Mr. Gold sagt ihr, dass sie der Dunkelheit nicht nachgeben soll und bittet sie, ihn freizulassen. Emma entgegnet, dass er der einzige ist, der das Schwert aus dem Stein ziehen kann. Gold entgegnet, dass er niemals der Held sein kann, doch Emma will ihn vom Gegenteil überzeugen. Sie geht zu ihrem in einem Tunnel versteckten Wagen, wo sie Merida an die Stoßstange gefesselt hat. Sie reißt ihr das Herz aus der Brust, um sie zu kontrollieren, und löst ihre Fesseln. Daraufhin muss Merida ihre Pfeile und den Bogen aus dem Auto holen und erhält den Auftrag, dafür zu sorgen, dass Mr. Gold genauso tapfer und mutig wird wie Merida.

Marcel F. - myFanbase


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