Episode: #1.11 Frucht des vergifteten Baumes

Sidney bietet Emma eine Partnerschaft an, damit sie Regina gemeinsam zu Fall bringen können. Um Beweise dafür zu beschaffen, dass Regina Geld unterschlägt, müssen sie jedoch das Gesetz brechen. In der Märchenwelt findet König Leopold eine Wunderlampe und bekommt drei Wünsche gewährt.

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Lana Parrilla, Once Upon a Time
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Henry und Emma treffen sich an Henrys Schloss, das durch den Sturm schwer beschädigt wurde. Henry ist sehr erleichtert, als er feststellt, dass sein Märchenbuch, welches er unter dem Schloss in einer Kiste vergraben hat, noch da ist. Regina findet Henry und Emma und nutzt sofort die Gelegenheit, Emma fehlendes Verantwortungsbewusstsein vorzuwerfen, weil sie Henry an einem so unsicheren Ort spielen lässt.

Kurz darauf essen Emma und Mary Margaret zusammen im Diner. Emma wünscht sich, sie könnte allen Leuten in der Stadt beweisen, wie Regina wirklich ist. Nachdem Mary Margaret gegangen ist, weil sie eine SMS von David erhalten hat, setzt sich Sidney Glass ungebeten zu Emma und erklärt ihr, er könne ihren Wunsch erfüllen. Er ist nicht länger auf Reginas Seite, da sie ihn aus der Zeitungsredaktion gefeuert hat, und will sie nun mit etwas bloßstellen, dass er über sie herausgefunden hat. Emma nimmt ihn jedoch wegen seines angetrunkenen Zustandes nicht ernst.

Der Dschinn von Agrabah (Sidney) sitzt gelangweilt in seiner Lampe. Als diese von König Leopold entdeckt und gerieben wird, verlässt der Dschinn sie und erklärt genervt die Regeln: der König hat nun drei Wünsche frei, doch da Magie ihre Grenzen hat, kann er sich weder Leben noch Tod noch Liebe noch weitere Wünsche wünschen. Außerdem kann ein Wunsch nicht mehr rückgängig gemacht werden. König Leopold besitzt jedoch schon alles, was er braucht, und will nur, dass alle Leute in seinem Königreich glücklich werden. Da sich nun auch der Dschinn in Leopolds Königreich befindet, möchte der König ihn glücklich machen und wünscht ihn frei. Der Dschinn kann dies kaum fassen. Als nächstes wünscht sich Leopold, dass der letzte verbliebene Wunsch dem Dschinn selbst gehört. Der befreite Lampengeist erklärt jedoch, dass er den Wunsch nicht benutzen will, da er erlebt hat, dass Wünsche immer einen hohen Preis fordern. Als Leopold fragt, welche Ziele der Dschinn nun als freier Mensch hat, erklärt dieser, dass er die wahre Liebe finden will. Leopold nimmt den Dschinn schließlich mit in seinen Palast. Dort lernt der befreite Lampengeist die königliche Familie kennen - Leopolds Tochter Snow White und Leopolds zweite Ehefrau Regina, später auch bekannt als Böse Königin. Der Dschinn ist sofort von Regina fasziniert.

Regina lässt Henrys Schloss abreißen. Auch das Märchenbuch ist verschwunden. Henry ist entsetzt und Emma versucht die Bürgermeisterin zur Rede zu stellen, doch diese reagiert gewohnt kalt und mit drohenden Worten. Emma ruft daraufhin Sidney an, um ihm zu sagen, dass sie an einer Zusammenarbeit mit ihm interessiert ist. Unterdessen treffen sich Mary Margaret und David zu einem heimlichen Romantikpicknick. Die beiden wissen, dass sie eigentlich über die ganze Situation sprechen müssen, können aber nicht voneinander lassen.

Emma trifft sich mit Sidney, der ihr erklärt, dass Regina 50.000 Dollar unterschlagen hat und dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Sidney sieht darin eine große Chance, die Bürgermeisterin zu stürzen. Als Sheriff will Emma bei der Beschaffung der Beweise aber rechtmäßig vorgehen. Als sie von Sidney wissen möchte, warum er überhaupt jemals auf Reginas Seite stand, erklärt er, dass er dachte, sie wäre eine andere Person.

König Leopold feiert seinen Geburtstag. Er erklärt den Gästen, dass er das schönste Geschenk bereits besitzt: seine Tochter Snow, die ihn an seine wunderschöne erste Frau erinnert. Regina sitzt währenddessen alleine am Tisch und fühlt sich ausgeschlossen. Sie verlässt den Raum, was nur der Dschinn bemerkt. Er folgt ihr und sie beklagt sich bei ihm darüber, dass Leopold sie nie so lieben wird, wie er seine erste Frau geliebt hat, und sie in der Ehe gefangen ist. Der Dschinn schenkt ihr daraufhin einen Spiegel, damit sie sich genau so sehen kann, wie er sie sieht, als Schönste im ganzen Land.

Emma und Sidney sehen sich Unterlagen an. Sidney vertritt die Ansicht, dass es legitim ist, fragwürdige Dinge zu tun, wenn sie einer guten Sache dienen. Schließlich stellt das Duo Regina zur Rede, was aber ohne Ergebnis bleibt. Emma bringt dabei jedoch heimlich eine Abhörwanze in Reginas Büro an. Sie erklärt Sidney, dass sie doch bereit ist, alles zu tun, um Regina zu stoppen.

König Leopold lässt den Dschinn zu sich kommen und zeigt ihm Reginas Tagebuch, in dem steht, dass sie ein wundervolles Geschenk, einen Spiegel, erhalten hat und dass der Mann, der ihr diesen Spiegel gab, in ihr neue Hoffnung auf Liebe und Partnerschaft weckt. Der Dschinn wird jedoch namentlich nicht genannt, so dass der ahnungslose Leopold ihn bittet, herauszufinden, wer dieser ominöse Mann ist.

Sidney spielt Emma ein Telefonat von Regina vor, das die Wanze aufgezeichnet hat und in dem die Bürgermeisterin ein Treffen mit einem Unbekannten vereinbart, um ihm Geld zu geben. Emma und Sidney machen sich im Polizeiwagen auf den Weg zu diesem Treffen, doch plötzlich versagen die Bremsen des Fahrzeugs und es kommt zu einem leichten Zusammenstoß mit einem Baum. Emma und Sidney bleiben unverletzt. Sidney stellt fest, dass die Bremsen manipuliert wurden, und verdächtigt sofort Regina. Sidney und Emma gehen zu Fuß weiter und treffen auf Mr. Gold, der zugibt, dass sich Regina mit ihm getroffen hat, um von ihm Land zu kaufen. Wozu sie dieses Land gekauft hat, verrät er jedoch nicht. Bevor er geht, warnt er Emma, sich nicht zu sehr von Gefühlen beeinflussen zu lassen.

Der Dschinn wartet auf Regina, trifft jedoch stattdessen auf deren Vater Henry, der dem befreiten Lampengeist erklärt, dass Regina von Leopold eingesperrt wurde. Henry gibt dem Dschinn eine verschlossene Kiste und bittet ihn, diese zu Regina zu bringen.

Emma ist nach dem kleinen Unfall entschlossener denn je, gegen Regina vorzugehen, und bricht gemeinsam mit Sidney in das Büro der Bürgermeisterin ein. Sie laden einige Daten von Reginas Computer auf einen Stick. Während Emma Reginas Schreibtisch zudem nach Henrys verschwundenem Märchenbuch durchsucht, findet sie einen ungewöhnlichen, altmodischen Schlüsselbund, legt diesen aber wieder zurück. Kurz darauf erscheint Regina, die vom Sicherheitssystem alarmiert wurde. Emma behauptet, ein paar Jugendliche wären in das Büro eingedrungen, so dass sie in ihrer Eigenschaft als Sheriff nachprüft, ob alles in Ordnung ist. Sidney gibt sich als angeblicher Zeuge des Einbruchs aus.

Der Dschinn übergibt Regina die Kiste. Sie ist sehr glücklich, ihn zu sehen, und sagt ihm, dass ihre Liebe zu ihm immer stärker wird und sie Angst um sein Leben hat, sollte der König dies erfahren. Regina öffnet schließlich die Kiste und findet darin die zweiköpfige Viper von Agrabah, der Heimat des Dschinns, die als besonders tödlich gilt. Regina erklärt, dass sie sich von der gefürchteten Schlange beißen lassen will, um so frei zu sein. Der Dschinn lässt dies jedoch nicht zu und sagt ihr, dass es eine andere Möglichkeit gibt: König Leopold muss sterben. Der Dschinn versichert Regina, dass er alles für sie tun würde und immer für sie da sein wird.

Emma und Sidney sehen sich die Dateien von Reginas Computer an, die offenbaren, dass sich die Bürgermeisterin von dem unterschlagenen Geld ein Gebäude bauen lässt. Emma kommen jedoch Zweifel, da sie die Beweise illegal beschafft haben und somit vor Gericht keine Chance haben. Sidney entgegnet, dass sie die Beweise öffentlich machen werden, so dass alle die Wahrheit über Regina erfahren. Um Emma endgültig zu überzeugen, zeigt Sidney ihr Fotos, die er von ihr und Henry in Reginas Auftrag gemacht hat.

Auf einer Stadtversammlung sprechen Emma und Sidney schließlich an, was sie herausgefunden haben, doch ihr Triumph ist keiner. Regina verkündet den Einwohnern von Storybrooke, dass sie von dem angeblich unterschlagenen Geld einen neuen Spielplatz errichten lässt, und zeigt sogleich entsprechende Illustrationen.

Der Dschinn dringt nachts in das Schlafzimmer des Königs ein und lässt die Viper frei. Als Leopold erwacht, bleibt ihm keine Zeit mehr, sich zu wundern, denn er wird sofort gebissen. Der Dschinn bittet den sterbenden König um Vergebung und gesteht ihm, der Mann zu sein, der Reginas Herz gestohlen hat. Leopold entgegnet mit letzter Kraft, dass er auf die Warnungen des Dschinns hätte hören und sich nie etwas hätte wünschen dürfen. Dann stirbt er.

Nach der Stadtversammlung geht Mr. Gold auf Emma zu und sagt ihr, dass sie, um Regina zu bezwingen, einen starken Verbündeten braucht: ihn. Sie lehnt jedoch ab. Dann kommt Regina zu ihr und erklärt ihr, dass sie Henry nicht mehr sehen darf. Hält Emma sich nicht an dieses Verbot, erwirkt Regina vor Gericht eine Fernhalteverfügung, die, nach Emmas jüngsten Aktionen, sicher gewährt wird. Über Funkgerät erklärt Emma später Henry, dass sie sich vorerst nicht mehr sehen können, sie aber weiter nach dem Märchenbuch suchen wird. Henry glaubt aber nicht, dass das Buch jemals wieder auftaucht. Unterdessen wird die Kiste mit dem Märchenbuch von einem Mann geöffnet: es ist der Fremde, der sich Emma zuletzt als Schriftsteller vorgestellt hatte.

Emma und Sidney treffen sich auf ein Bier. Sie sind beide frustriert, stoßen aber auf ihre Allianz gegen Regina an.

Der Dschinn teilt Regina mit, dass König Leopold tot ist und sie nun zusammen sein können. Regina entgegnet jedoch, dass die Palastwachen die Schlange gefunden haben und wissen, dass das Tier aus dem Heimatland des Dschinns stammt. Ihm droht die Hinrichtung. Sie hat ihm daher eine Fluchtmöglichkeit besorgt, was aber bedeutet, dass sie nie zusammen sein können. Der Dschinn realisiert nun, dass Regina ihn nur für ihre Mordpläne benutzt und nie geliebt hat. Regina gibt dies zu. Der Dschinn sieht jedoch noch einen Weg, seine große Liebe an sich zu binden: seinen Wunsch. Er wünscht sich, dass er für immer an Reginas Seite sein und in ihr Gesicht blicken wird. Im nächsten Moment verschwindet der Dschinn in einer Rauchwolke und findet sich gefangen in dem Spiegel wieder, den er Regina geschenkt hatte. Diabolisch stellt die Böse Königin fest, dass sich sein Wunsch erfüllt hat und er nun für immer bei ihr sein wird. Aus dem Dschinn ist der magische Spiegel geworden.

Sidney ist bei Regina. Sie gratuliert ihm dazu, dass es ihm gelungen ist, sich Emmas Vertrauen zu erschleichen, und lobt besonders seinen Einfall mit den manipulierten Bremsen. Regina ist zufrieden, dass sie nun von Sidney alles erfahren wird, was Emma vorhat, und schenkt ihm eine kleine Berührung.

Maret Hosemann - myFanbase


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