Episode: #11.13 Paris

In der "Modern Family"-Episode #11.13 Paris reist der Pritchett-Dunphy-Tucker-Clan nach Paris, wo Jay Pritchett (Ed O'Neill) einen Preis für sein Lebenswerk erhält. Dabei wird er jedoch von seiner alten Nemesis, Earl Chambers (Robert Costanzo), geplagt. Zur gleichen Zeit hat Claire Dunphy (Julie Bowen) in der romantischsten Stadt der Welt ein heimliches Rendezvous, während Cameron Tucker (Eric Stonestreet) sich seinen Lebenstraum erfüllen will, in den Straßen von Paris als Fizbo aufzutreten.

Nahezu die gesamte Familie ist zu Valentinstag in Paris, denn Jay bekommt einen Preis für sein Lebenswerk von der Schrankgilde verliehen. Er ist unheimlich stolz auf diese Ehre, weswegen auch alle dabei zusehen sollen. Phil ist nicht mit dabei, da er einen beruflichen Notfall hat. Claire hat die Hoffnung, dass Mitch mit ihr Zeit verbringt, aber als er andeutet, dass er sich auf Zweisamkeit mit Cam in der romantischsten Stadt freut, will sie doch lieber Paris alleine erkunden, wie sie es einst schon in einem Auslandssemester getan hat. Sie ahnt aber nicht, dass Phil heimlich mitgereist ist.

Mitch will mit Cam seine Koffer abgegeben, um dann die Stadt zu erkunden, doch sein Ehemann täuscht einen Müdigkeitsanfall aufgrund eines Jetlags vor. Mitch findet aber heraus, dass er sein Fizbo-Kostüm dabei hat und sich gar nicht ausruhen möchte. Cam rechtfertigt das damit, dass er von ihm nie die nötige Unterstützung für sein Hobby erfahren habe.

Phil hat sich Valentinstag sein neues Alter Ego Claude ausgedacht und will im Lieblingscafé seiner Frau warten, um sie zu überraschen. Dabei trifft er auf einen Guy, der seine Geste sehr romantisch findet und eine ganz ähnliche Absicht hat. Er hat vor vielen Jahren in diesem Café eine Frau kennengelernt, mit der er viele romantische Stunden verbracht hat und sie hätten sich für diesen Valentinstag dort verabredet. Er ist aber unsicher, ob die Frau tatsächlich auftauchen wird. Als Claire sich schließlich dem Café nähert, rufen beide Männer nach ihr.

Mitch ist nun alleine in Paris unterwegs und jeden Franzosen, mit dem er zusammenstößt, entschuldigt sich automatisch in Englisch bei ihm. Als Mitch einen verdutzt fragt, ob man ihm den Amerikaner wirklich ansieht, verweist der Mann auf ihr unterschiedliches Aussehen.

Manny macht Gloria darauf aufmerksam, dass der Preis gar nicht an Jay, sondern an dessen Erzfeind Earl Chambers verliehen wird. Er erklärt sich das damit, dass es bei dem Telefongespräch zu einem Missverständnis gekommen sein muss, da sein Französisch offenbar doch nicht so gut ist wie erhofft. Da Earl aber verstorben ist, soll Jay diesen in seinem Namen annehmen. Gloria nimmt diese Entdeckung ziemlich locker, da Jay in ihren Augen Manns genug sein müsste, um damit umzugehen. Als sie aber mitbekommt, wie sehr es ihn rührt, dass alle großen Namen aus dem Kollegenkreis extra für ihn gekommen sind, beschließt sie, Jay solange abzulenken, bis Manny das Komitee dazu gebracht hat, ihrem Mann den Preis doch zu überreichen.

Claire kann sich zwar noch an Guy erinnern, nicht aber an ihr Versprechen, sich 30 Jahre später wiederzutreffen. Dennoch fühlt sie sich schlecht, als Phil den Kerl schnell loswerden will, um endlich das Rollenspiel durchzuziehen. Er stimmt schließlich zu, dass sie ihn nicht einfach zurücklassen dürfen, warnt aber, dass er eingreifen wird, sollte sich Guy daneben benehmen.

Gloria hat Jay von der Veranstaltung gelockt mit der Begründung, dass er die Gäste warten lassen sollte. Als sie losgehen wollen, finden sich jedoch überall Plakate, auf denen Earls Gesicht zu sehen ist. Mitch hat sich derweil neu eingekleidet und promot wird er auf Französisch angesprochen. Um nicht mehr als Tourist aufzufallen, muss er sich mit seinem schlechten Französisch nun auf etwas Gebrumme beschränken, um seine Zustimmung oder Ablehnung zu signalisieren.

Claire und Guy schwelgen in Erinnerung, während Phil sich wie das fünfte Rad am Wagen fühlt. Er unternimmt erneut Versuche, Guy endlich loszuwerden, doch Claire sagt auf seine Einladung hin, dass man von seinem Apartment einen wunderbaren Ausblick über Paris hat, sofort zu. Cam hat sich als Fizbo an einer Parkanalage aufgestellt, um die Franzosen zu unterhalten. Als er sich eine Dame vorstellt, macht diese ihn jedoch aufmerksam, dass es schon längst einen Fizbeau gäbe.

Claire genießt Guys Aufmerksamkeit, aber Phil hat irgendwann genug und stellt klar, dass er bei seiner Frau keine Chance habe. Auch sie betont schließlich, dass sie eine glücklich verheiratete Frau sei. Guy entschuldigt sich für seine Versuche und macht einen magischen Trick, um so zu tun, dass man die letzten Minuten auslöschen könnte. Phil ist begeistert, als er bemerkt, dass sein Nebenbuhler auch an Zaubertricks interessiert ist. Während Guy es für Phil möglich machen will, dass er das Museum der Zauberkunst auch abseits des Öffnungszeiten besuchen kann, ist Claire plötzlich gar nicht mehr glücklich.

Fizbo entdeckt Fizbeau, der haargenau so aussieht wie er selbst. Beide beschuldigen sich gegenseitig, dass sie Diebe seien. Fizbeau schlägt nach Fizbo mit einem Buch der besten Clowns Europas, woraufhin sich Cam erinnert, dass er seine Inspiration für sein Clownidentität aus diesem Buch hatte, so dass er selbst schon nicht völlig innovativ war.

Gloria und Jay sehen sich eine Sehenswürdigkeit an, als Manny hinzukommt, der aber keine guten Nachrichten hat, weil das Komitee bei seiner Entscheidung bleiben will. Zu ihrem Entsetzen müssen sie feststellen, dass die Akustik des Gebäudes so angelegt ist, dass man selbst ein Flüstern verstehen kann, so dass Jay nun Bescheid weiß. Mitch findet Gefallen daran, dass er in Frankreich als Franzose durchkommt, bis er das bestellte Essen geliefert bekommt, was ihn ekelt. Daraufhin lässt er seine Attitüde fallen und ist nur zu gerne wieder Amerikaner.

Nachdem sie das Museum der Zauberkunst absolviert haben, will Claire mit Phil alleine aufbrechen, doch Guy hat auch noch ein Robotermuseum in petto, was Phil sofort begeistert. Claire ist froh, als sie einen Anruf von Gloria erhält, dass Jay verschwunden ist, weil er nicht den Preis bekommt. So kann sie den beiden Männern entkommen.

Mitch hat Cam entdeckt, der tieftraurig ist, weil er mit Fizbo gar keine eigene Identität erschaffen hat. Mitch ist eigentlich froh, dass sein Mann scheinbar bereit ist, sich von seinem Clownskostüm zu trennen, aber seine Trauer macht auch ihn traurig, so dass er ihn schließlich daran erinnert, dass Fizebau gar kein Fizbo gewesen sein kann, da er ihn mit einem Buch geschlagen hat und Fizbo wäre niemals gewalttätig. Aus seinen eigenen Erfahrungen heraus betont er, dass er Kleider nicht die Person ausmachen. Cam schöpft daraufhin wieder Hoffnung.

Auf einer Parkbank lassen Guy und Phil ihre Erlebnisse Revue passieren und sie stellen einmal mehr fest, wie viele Gemeinsamkeiten sie haben. Ein Maler nähert sich ihnen, da er sie gezeichnet hat. Auf dem Bild wirken sie aber wie ein schwules Pärchen. Dadurch aufgerüttelt will Phil nun doch nach Claire suchen. Zum Abschied will er Guy das Bild geben, aber dieser verlangt, dass er es ihm in 30 Jahren in dem Café überreicht.

Claire findet ihren Vater, der sich Notre Dame anschaut und davon anspricht, dass die glorreichen Zeiten dieses Gebäudes nun vorbei sind. Claire erkennt, dass er eigentlich von sich selbst spricht und betont, dass das Gebäude dennoch noch steht und nur das zähle. Zudem erinnert sie ihn, dass niemand sonst in der Firma etwas vom Schrankgeschäft versteht, so dass sie ohnehin alle nur für ihn gekommen sind und das müsse zähle.

Die Familie ist am Abend essen und Jay nutzt die Gelegenheit, um seine geplante Dankesrede dort zu halten. Er schließt mit den Worten, dass seine Familie bereits die Auszeichnung für sein Lebenswerk sei. Plötzlich spricht ein Kellner Claire an und sie muss gegenüber Phil gestehen, dass sie damals am College wirklich viel Spaß hatte.

Lena Donth – myFanbase


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