Episode: #3.08 Der Verrat von Stolperstadt
In der "House of the Dragon"-Episode #3.08 Der Verrat von Stolperstadt verändern wechselnde Bündnisse den Verlauf des Krieges unwiderruflich, während Rhaenyra Targaryens (Emma D'Arcy) Streitkräfte rund um Stolperstadt zusammenströmen und beide Seiten darum ringen, die Oberhand zu gewinnen.
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In Königsmund eilt Maester Orwyl zu den Räumen von Rhaenyra Targaryen und holt sie aus dem Schlaf. Kurz darauf kommt eine schluchzende Rhaenyra zu Daemon Targaryen, der sich gerade mit seiner Rüstung ankleiden lässt. Aufgelöst teilt Rhaenyra ihm mit, dass Aegon Targaryen gemeinsam mit dessen Drachen Sonnfeuer gesichtet wurde, wie er die Männer von Haus Muton bei Krähenruh in die Flucht schlug. Es erschüttert Rhaenyra, dass Aegon nun zu neuer Stärke finden wird, da seine Auferstehung vom Volk als Zeichen der Götter angesehen werden wird. Sie ist außer sich, nachdem sie so erbittert versucht hat, sich des Thrones würdig zu erweisen. Zärtlich versucht Daemon, seine Frau zu beruhigen und ihr klarzumachen, dass sie an der Macht ist. Rhaenyra versteht nicht, weshalb ihr so viele Steine in den Weg gelegt werden, wenn sie doch nur versucht, die Prophezeiung zu erfüllen, die Viserys Targaryen mit ihr teilte. Auf Hochvalyrisch spricht Daemon ihr neuen Mut zu. Verweint fordert Rhaenyra Daemon auf, jemanden nach Aegon und Sonnfeuer Ausschau halten zu lassen. Gleichzeitig soll Hugo Hammer mit Vermithor die Drachengrube bewachen und Daemon soll nach Stolperstadt aufzubrechen, wo er die Hohenturms und ihre Anhänger dem Erdboden gleich machen soll, wobei er gleichzeitig darauf achten soll, Rhaenyra nicht als grausam dastehen zu lassen. Daemon nimmt diesen Auftrag mit Vergnügen entgegen.
Als Rhaenyra Daemons Gemächer verlässt, kommt Baela Targaryen zu ihr, da jene wissen möchte, wie die Pläne zur Rettung von Corlys Velaryon aussehen. Kühl teilt Rhaenyra ihr mit, dass Daemon nach Corlys suchen wird, sobald sie Stolperstadt eingenommen haben, doch Baela befürchtet, dass Corlys bis dahin bereits tot sein wird. Baela schlägt vor, dass sie selbst nach Stolperstadt aufbricht, doch Rhaenyra besteht darauf, dass sie und Addam von Holk Königsmund vor einem potentiellen Angriff durch Aegon beschützen. Es ist für Baela unbegreiflich, dass Rhaenyra tatenlos zusieht, während ihre Hand sich in Gefangenschaft befindet, wobei Baela ihrer Stiefmutter zudem die Schuld daran gibt, dass Corlys überhaupt erst gefangen genommen wurde. Nun lässt Baela ihrem Frust freien Lauf und zeigt auf, dass Rhaenyra denjenigen, die sich für sie aufopfern, nie Dankbarkeit entgegenbringt, sondern sie so lange auszunutzen, wie jemand nützlich für sie ist, um denjenigen später links liegen zu lassen, wie sie es gerade erst mit Rhaena Targaryen getan hat. Rhaenyra zeigt keine Einsicht und zeigt auf, dass sie gut daran getan hätte, Baela nach der Schlacht in der Gurgel fallen zu lassen, woraufhin Baela nur meint, dass sie dies nicht tun kann, da Rhaenyra auf Baela und ihren Drachen angewiesen ist. Rhaenyra bezeichnet Baela als unverschämtes Kind und lässt sie dann stehen.
An der Küste vor Königsmund treffen Soldaten aus Driftmark ein, die aufgebrochen sind, nachdem sie von der Gefangenname Corlys' erfahren haben. Sie werden von Alyn von Holk in Empfang genommen und aufgefordert, die Bewachung der Stadt zu übernehmen, obwohl sie lieber ausziehen würden, um Corlys zu retten. Alyn zeigt auf, dass Corlys wusste, in welch potentielle Gefahr er sich begab. Als die Männer Alyns Autorität in Frage stellen, macht er klar, dass er Corlys' ältester Sohn und Erbe ist.
Als Daemon Königsmund verlässt, wird er von Hugo beobachtet. Unterdessen wirft Daeron Targaryen in Stolperstadt einen Blick auf die Soldaten, die unter der Anleitung von Jon Steinern weitere Vorbereitungen für die nahende Schlacht treffen. Ormund Hohenturm legt seine Rüstung an und lässt sich sein Schwert geben. Dann schlägt er Daeron im Beisein von Gawan Hohenturm zum Ritter mit dem Namen Ser Daeron der Wagemutige. Außerhalb von Stolperstadt befindet sich der Drache Silberschwinge, während Ulf Weiß damit beschäftigt ist, sich mit Alkohol volllaufen zu lassen. Er erzählt von Anwesenden, dass Daemon in der Schlacht nicht auf seinen Drachen zurückgreifen wird und macht sich über die inzestuösen Familienbeziehungen der Targaryens lustig.
Grübelnd hält Rhaenyra die Krone ihres Vaters in den Händen und betrachtet das Modell von Valyria. Zu ihr kommt Elinda Massey, die sich besorgt darüber äußert, dass Helaena Targaryen erneut Nahrung verweigert, was die Maester um ihr Leben und das Leben das Babys bangen lassen. Ohne darauf zu reagieren, fordert Rhaenyra ihre Zofe auf, nach Alyn zu schicken, damit er und seine Männer sie zur Septe eskortieren. Rhaenyra erklärt, dass sie an diesem Tag darauf bestehen wird, dass der hohe Septon sie als Königin anerkennt. Elinda nickt und fragt nach weiteren Aufträgen. Anschließend wird sie zu Mysaria geschickt. Betroffen teilt Elinda ihr mit, dass Mysarias Dienste nicht länger benötigt werden und dass Rhaenyra sie zurück nach Essos schickt. Augenblicklich werden die Sachen der verwirrten Mysaria gepackt. Zur gleichen Zeit befindet sich eine weinende Helaena im Götterhain und wird aufgefordert, auf ihr Zimmer zurückzukehren. Unterwegs begegnet ihr Mysaria, die Helaena vor Rhaenyra warnt und aufzeigt, dass man sie und das Baby nach Aegons und Sonnfeuers Auferstehung niemals freilassen wird.
In Harrenhal wacht Aemond Targaryen auf, wobei Alys Strom sich an seiner Seite befindet. Aemond erkennt entsetzt, dass seine Mutter versucht hat, ihn zu vergiften und er versteht nicht, weshalb Alys sich um ihn kümmert, wo er doch für den Tod seines eigenen Bruders gesorgt hat. Aemond betont, dass er deswegen leiden muss und sie sich von ihm abwenden sollte, woraufhin Alys sich Aemond anvertraut. Sie erzählt weinend, dass sie ebenfalls verflucht ist. Als Aegon der Eroberer Harrenhal mit Balerion angriff, wollte er das gesamte Haus Hoffart auslöschen, doch ein Kind blieb am Leben. Seine Mutter tat alles, um das schwer verbrannte Kind zu retten, aber da die Maester ihm nicht helfen konnte, wandte sie sich älteren Bräuchen zu. Alle Magie nützte nichts und nachdem der Junge gestorben war, versuchte die Mutter, ihm in den Tod zu folgen, doch sie wurde damit bestraft, ewig am Leben bleiben zu müssen. Mit tränenüberströmtem Gesicht erklärt Alys, dass diese Mutter alles verloren hat, Name, Titel, Zuhause und dass sie dazu verflucht sei, fortan jedem neuen Lord von Harrenhal zu diesen. Entsetzt verdeutlicht Aemond, dass die Zerstörung Harrenhals bereits mehr als hundert Jahre her ist. Alys bestätigt, dass sie bereits seit sehr langer Zeit allein ist, woraufhin Aemond sie tröstend an sich zieht und sie küsst.
Rhaenyra sucht Helaena auf und ermahnt sie, etwas zu essen. Die stickende Helaena macht Rhaenyra klar, dass Viserys es hassen würde, wie Rhaenyra sich ihr gegenüber gibt. Als Rhaenyra zu einer Rechtfertigung ansetzt, wird sie von Helaena unterbrochen, die von einem Käfer berichtet, der nur in Königsmund lebt und die schönsten Farben hat. Sie erkennt, dass Rhaenyras Interesse an dem Käfer nur vorgespielt ist und bezeichnet ihre Halbschwester als innerlich hässlich. Als Helaena keine Anstalten macht, endlich Nahrung zu sich zu nehmen, gibt Rhaenyra den anwesenden Soldaten ein Zeichen. Während Rhaenyra geht, packen die Männer Helaena grob an und zwingen sie mit Gewalt dazu, etwas zu essen.
Addam wendet sich an seinen Bruder und teilt ihm mit, dass Rhaenyra seit den Neuigkeiten über Aegon schlechter Stimmung ist und Baela zu Hausarrest verurteilt hat. Alyn sieht keinen Grund, Rhaenyras Entscheidungen in Frage zu stellen, wohingegen es Addam übel aufzustoßen scheint, dass Alyn der Königin so unglaublich ergeben ist. Indes erscheint eine in Kettenhemd und Rüstung gekleidete Rhaenyra, die von ihrem Sohn Gottfrid Velaryon begleitet wird. Addam sieht zu, wie die beiden eine Sänfte besteigen, die anschließend von Alyn und den Velaryon-Männern durch die Stadt getragen wird.
In Stolperstadt sehen Gawan und Daeron von der Burgmauer auf das gigantische feindliche Heer vor ihren Toren. Gawan denkt nicht, dass sie ihnen standhalten können und beide stellen entsetzt fest, dass Ormund Kinder auf dem Wehrgang postieren lässt. Zur gleichen Zeit wendet sich Jon an Ormund und teilt ihm mit, dass von Ulf jede Spur fehlt. Beunruhigt trägt Ormund ihm auf, die Stadt nach ihm zu durchkämmen. Dass etwas nicht nach Plan verläuft, erkennt Daeron aus der Ferne am Gesichtsausdruck Ormunds. Daeron würde gern selbst an der Seite seiner Männer kämpfen, doch dagegen erhebt Gawan Einspruch. Er hat selbst eine Idee und eilt davon, während sich Daemon auf Caraxes nähert. Das Heer der Schwarzen mit Roderick Dustin, Oscar Tully und Alysanne Schwarzhain an der Spitze feiert Daemons Ankunft. Indes durchforstet Ormund höchstpersönlich die Stadt und sucht unter Druck gesetzt nach Ulf. Derweil haben sich Gawan und Daeron auf den Weg zu Corlys gemacht, den sie auffordern, sie zu unterstützen. Corlys sieht keinen Grund, die Seiten zu wechseln, woraufhin Gawan zu seinem Dolch greift.
Mysaria wird in Richtung Hafen gebracht und verschwindet von der Kutsche, als es um sie herum zu Unruhen kommt. Derweil erblickt Rhaenyra auf dem Weg durch Königsmund weitere Schmierereien, die sie als Königin der Bastarde verunglimpfen. Unterwegs erzählt Rhaenyra Gottfrid vom Lied von Eis und Feuer.
Während Roderick Daemon zu dessen Zufriedenheit über den Tod von Kriston Kraut informiert, kommt ein Reiter zu ihnen, der berichtet, dass Gawan Daemon sprechen möchte und Corlys bei sich hat. Begleitet von Roderick, Oscar und Alysanne macht Daemon sich auf den Weg zu ihm. Gawan unterbreitet ein Friedensangebot und ist bereit, Corlys freizulassen. Er schlägt vor, dass Rhaenyra die Sieben Königsland mit Ausnahme von Altsass zu überlassen, über das Daeron herrschen darf, wobei er von Corlys unterstützt wird. Um den Pakt zu festigen, schlägt Corlys außerdem eine Ehe zwischen Daeron und Rhaena vor. Daemon spottet über den Vorschlag und meint, dass der gerade auferstandene Aegon damit wohl nicht einverstanden wäre. Während Gawan nicht wusste, dass Aegon noch am Leben ist, meint Corlys, dass Aegon und Aemond beide die Feinde dieser neuen Allianz wären. Es verwundert Daemon, dass Corlys sich mit so einem Deal einverstanden zeigt, woraufhin Corlys meint, dass er nur noch an Frieden interessiert sei. Seinerseits fragt Corlys, auf welchem Weg Daemon Rhaenyra als Königin etablieren möchte, auf dem friedlichen Weg des Sieges oder indem er über Leichen geht. Als Gawan sich einmischen, will, geht Daemon ihm an die Gurgel und unterstreicht, dass er sich auf keinen Handel einlassen wird. Mit Corlys ziehen sich die Schwarzen zurück, um den Angriff vorzubereiten, während Gawan hinter die Mauern von Stolperstadt flüchtet.
Aemond schreckt aus einem Traum hoch und nimmt gleich darauf das Geräusch eines Drachen war. Als er sich durch die Trümmer von Harrenhal bewegt, stürzt kurz darauf Sonnfeuer vom Himmel, von dessen Rücken Aegon absteigt. Aemond kann nicht glauben, was er da sieht und sinkt auf die Knie. Schnurstracks hinkt Aegon auf seinen Bruder zu und verpasst ihm eine Ohrfeige. Sofort bittet Aemond um Vergebung, doch Aegon kann nur lachen und würde seinen Bruder am liebsten hinrichten. Aegon verdeutlicht, dass er Aemond leiden sehen will, für das, was er ihm angetan hat, inklusive des Mordanschlags. Als Aemond unterwürfig bleibt, reagiert Aegon ungehalten, da er die Rache an ihm genießen wollte, doch stattdessen legt Aemond ein Geständnis ab und versteht, dass sein Bruder alles Recht hat, ihn zu töten. Aegon beschließt, nach Stolperstadt aufzubrechen, doch in diesem Moment taucht Alys auf und setzt Aegon darüber in Kenntnis, dass Vhagar verschwunden ist. Verwundert fragt Aegon, um wen es sich bei Alys handelt, woraufhin Aemond sie seine Verlobte bezeichnet. Aegon teilt seinem Bruder mit, dass Daeron sich zum König aufgeschwungen hat, weshalb er nun Vhagar finden und gemeinsam Daeron und Ormund in die Knie zwingen will, bevor er Königsmund unter seinem Banner wieder einnimmt. Erst wenn dies getan ist, könnte er bereit sein, Aemond zu verzeihen. Jener erhebt keine Einwände.
Bei der Strategiebesprechung planen Daemon, Roderick, Oscar und Alysanne den Angriff auf Stolperstadt. Daemon will sich um das Haupttor kümmern, dabei werden Caraxes und Ulf auf Silberschwinge ihm Rückendeckung geben, zudem sollen sie bei dem Angriff darauf achten, dass Volk unverletzt zu lassen. Rhaenyras moralische Ansprüche scheinen Alysanne nicht zu gefallen. Die Unterredung wird unterbrochen, als man ihnen mitteilt, dass die Verteidiger auf den Wehrgängen durch Kinder aufgestockt wurden. Oscar ist erschüttert, doch Daemon bleibt unbeeindruckt. Er trägt Roderick auf, mit den Nordmännern die Mauern zu stürmen und die Tore von innen zu öffnen. Roderick ist allzu bereit, sein Leben im Namen der Königin zu opfern. Unterdessen soll Oscar die Flanke anführen und Ser Garibald die Reserve.
In Königsmund erreicht Rhaenyra in der Sänfte die Septe und fordert dort Septon Balman auf, sie als Königin anzuerkennen und zu salben. Erneut weigert er sich, doch Rhaenyra lässt sich nicht länger vertrösten und trägt Alyn auf, den hohen Septon hinzurichten. Zögerlich greift Alyn zum Schwert, doch Rhaenyra raunt ihm ins Ohr, dass sie, da sie aus dem alten Valyria stammen, anderen Göttern gehorchen, als das einfache Volk, woraufhin Alyn schließlich zusticht. Unbeeindruckt wendet Rhaenyra sich im Beisein ihres Sohnes Gottfrid ab, während Alyn entsetzt mit ansieht, wie der hohe Septon vor seinen Augen stirbt. Rhaenyra geht nun zu dem vor der Septe versammelten Volk und richtet das Wort an die Menschen. Sie erklärt, dass sie von ihrem Vater zur Erbin des Eisernen Thrones ernannt wurde. Doch nicht nur deswegen sei sie die rechtmäßige Königin, sie erzählt auch vom Lied von Eis und Feuer, dass ihre Herrschaft prophezeit. Mit Worten voller Überzeugung legt Rhaenyra ihrem Volk nahe, dass diese Prophezeiung sie zur wahren Königin macht. Während das Volk, unter das sich auch Mysaria gemischt hat, ihr still lauscht, hören auch Alyn, Torrhen Manderly und Maester Orwyl ihre Worte verwundert mit an, wobei sich Torrhen und Maester Orwyl einen zweifelnden Blick zuwerfen. Rhaenyra verdeutlicht, dass die Hohenturm-Linie der Targaryens diese Prophezeiung nicht erfüllen kann und dass nur sie die Bedrohung aus dem Norden abwenden kann.
Weiterhin sucht Ormund die Stadt nach Ulf ab und gerät dabei zusehends in Panik. Unterdessen sieht Kat mit an, wie die verängstigen Kinder auf die Wehrgänge getrieben werden. Vor den Toren bringt Daemon die Männer vor dem Gefecht in Stimmung. Als erstes ziehen die Nordmänner unter Roderick los und versuchen, mit Leitern die Mauern zu stürmen. Die Kinder auf den Wehrgängen vergehen fast vor Angst, während die Soldaten den Angreifern einen Hagel von Felsbrocken und Pfeilen entgegenschicken.
Noch immer ist es Ormund und Jon nicht gelungen, Ulf aufzuspüren. Sie werden darüber unterrichtet, dass die Schlacht begonnen hat und dass das Friedensangebot von Daeron und Gawan gescheitert ist. Als Ormund erfährt, dass Corlys befreit wurde, sinkt sein Mut noch weiter. Indes ist Gawan auf der Suche nach Daeron in den Sitz der Fersens zurückgekehrt.
Während die Angreifer an den Mauern mit heißem Öl überschüttet werden, macht sich Alysanne startklar. Von Süden her gelingt es Roderick und seinen Männern, die Mauern zu stürmen, doch sie kommen zu spät, um zu verhindern, dass ein Feuerring rund um Stolperstadt in Brand gesteckt wird. Indes wird Daemon, der noch immer darauf wartet, dass das Tor geöffnet wird, darüber informiert, dass Ulf sich nicht bei seinem Drachen befindet. Gleich darauf taucht Hugo mit Vermithor am Himmel auf, was Daemon ebenfalls verwundert. Innerhalb der Mauern trifft Roderick mit einem Trupp seiner Männer auf Soldaten der Hohenturms und sie liefern sich einen Kampf. Zur gleichen Zeit zögert Daemon nicht länger und trotz der fehlenden Unterstützung durch Ulf setzt er sich mit seinem Heer in Bewegung. Als die Verteidiger sehen, dass Daemon sich auf Caraxes nähert, schicken sie Kinder vor das Tor. Entsetzt fordert Daemon sie auf, wegzulaufen, was die meisten von ihnen auch tun. Die übrigen verbrennt Caraxes auf Daemons Befehl hin mit Drachenfeuer. Nachdem das Tor zerstört wurde, stürmt Daemon zu Pferd gemeinsam mit seinem Männern Stolperstadt, unter ihnen befindet sich auch Hugo. Der Armee der Schwarzen gelingt es indes, ein weiteres Tor zu überwinden. Zur gleichen Zeit fordert Roderick seine Männer auf, Daeron zu finden, während er selbst sich auf die Suche nach Ormund begibt.
Ulf ist auf dem Abtritt eingeschlafen, wo er schließlich von Ormund aufgespürt wird. Angewidert lässt Ormund ihn aus dem Raum zerren und tritt auf den am Boden liegenden Ulf ein, wobei er seiner Wut freien Lauf lässt und ihn beschimpft. Ormund verlangt, dass Ulf sich sofort zu seinem Drachen begibt. Unterdessen wird das Haus, in dem Kat sich aufhält, von Soldaten gestürmt und Daemon sucht nach Ormund. Während seiner Suche streckt Daemon zahlreiche Angreifer nieder, außerdem bemerkt er auch Hugo, der aufgelöst nach Kat ruft. Dann trifft Daemon auf Jon und die beiden liefern sich einen erbitterten Kampf.
Als Ulf bei Silberschwinge eintrifft, wird er von Soldaten der Hohenturms begleitet, die die Wache der Schwarzen töten. Dann besteigt Ulf seinen Drachen. Auch Daeron befindet sich bei seinem Drachen und ist drauf und dran, Tessarion loszumachen, um auf ihm in die Schlacht zu fliegen. Gawan versucht, ihn davon abzubringen. Bevor Daeron eine Entscheidung treffen kann, werden die beiden auf Rufe aufmerksam und gehen auf den Wehrgang. Zunächst feiern die Schwarzen die Unterstützung durch Ulf auf Silberschwinge, doch ihr Jubel schlägt in Entsetzensschreie um, als Ulf ihnen mit Drachenfeuer begegnet. Während Corlys sich in Sicherheit bringt, stellt Jon zufrieden fest, dass Ulf nun endlich aufgetaucht ist. Daemon und Jon setzen ihren Kampf fort, während Gawan und Daeron erkennen, dass sie mit Ulf auf ihrer Seite vielleicht doch gewinnen können. Derweil erblickt Roderick Ormund und setzt ihm nach. Die beiden bekämpfen sich auf dem Wehrgang, wo Ormund Roderick schließlich den Unterarm abhackt. Roderick lässt sich dennoch nicht aufhalten und rammt Ormund sein Schwert in den Hintern. Während Ormund vor Schmerzen stöhnt, sieht er entsetzt mit an, wie Ulf sich ihnen auf Silberschwinge zuwendet und den Drachen auffordert, Feuer zu speien, als Rache für die gerade erlittene Schmähung durch Ormund. Fassungslos wird Ormund vom Drachenfeuer verschlungen, während Roderick dem Tod euphorisch entgegenblickt.
Daeron und Gawan fliehen vor Ulf und der angreifende Drache beendet auch den Kampf von Daemon und Jon, da er dafür sorgt, dass die beiden durch herunterfallende Trümmer voneinander getrennt werden. Als Daemon kurz darauf wieder zu sich kommt, blickt er sich erschüttert in der zerstörten Stadt um. Um ihn herum trauern die Menschen um die Toten und Daemon bahnt sich weiter einen Weg durch die angreifenden Soldaten der Hohenturms. Dann taucht Corlys auf. Jener teilt ihm mit, dass Ulf die Seiten gewechselt hat. Im Beisein von Alysanne fordert er Daemon zum Rückzug auf. Am Himmel wird Silberschwinge von Caraxes verfolgt, den beiden setzt kurz darauf Vermithor nach.
In Königsmund sitzt Helaena erneut an ihrer Stickerei. Dann geht sie langsam zum Fenster. Indes kommt Gawan wieder zu sich und sucht nach Daeron. In den Trümmern entdeckt ein Soldat der Hohenturms den toten Ormund. Gleichzeitig findet Hugo die leblose Kat und stößt einen Schmerzensschrei aus.
Zurück im Roten Bergfried steigt Rhaenyra gerade gemeinsam mit Gottfrid die Stufen empor, als Elinda panisch nach ihr ruft. Schnell eilt Rhaenyra in die Gemächer von Helaena. Als sie aus deren Fenster schaut, erblickt man in der Tiefe Helaenas Leichnam. Während in der Ferne um Alicent Hohenturm herum zahlreiche Schmetterlinge in die Luft aufsteigen, wirft Rhaenyra einen Blick auf die Stickerei, die als letztes die tote Helaena abbildet. Als Bild davor zeigt die Stickerei eine gnadenlos herrschende Rhaenyra. Bei diesem Anblick strafft Rhaenyra sich und schließt wortlos das Fenster.
Marie Müller - myFanbase
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Reviews zu dieser Episode
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- Marie Müller vergibt 8/9 Punkten und schreibt:
Das Finale der dritten Staffel von "House of the Dragon" fügt sich wunderbar in diese energie- und... mehr
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Informationen zur Episode
Englischer Titel: The Treasons at TumbletonErstausstrahlung (US): 09.08.2026
Erstausstrahlung (DE): kein Termin
Erstausstrahlung (Pay-TV): 10.08.2026
Regie: Andrij Parekh
Drehbuch: Ryan J. Condal & Ti Mikkel
Links
Gastdarsteller
Jordon Stevens
als Elinda Massey
Annie Shapero
als Alysanne Schwarzhain
Oscar Eskinazi
als Gottfrid Velaryon
Simon Chandler
als Hoher Septon Balman
Jessica Temple
als Leons Frau
Sokol Cahani
als ???
Tom Campion
als ???
David Ayres
als ???
Asa Clark
als ???
Charlie Barrett
als ???
Darren Evans
als ???
William Alexander
als ???
Vaslov Goom
als ???
Mark Oldridge
als Ser Garibald Grau
Huw Whitney
als ???
Paul Marlon
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