Episode: #7.12 Die Brücke über die Narva

In der "Homeland"-Episode #7.12 Die Brücke über die Narva verläuft Carrie Mathisons (Claire Danes) und Saul Berensons (Mandy Patinkin) Mission nicht wie geplant. Elizabeth Keane (Elizabeth Marvel) muss derweil um ihre Präsidentschaft kämpfen.

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Foto: Claire Danes, Homeland - Copyright: 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Claire Danes, Homeland
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Carrie ist mit Thomas auf dem Weg zur amerikanischen Botschaft und sie schauen, ob sie verfolgt werden. Derweil schaut sich Keane in den Nachrichten an, was in Moskau gerade passiert. Warner kommt hinzu und will wissen, was Saul vor Ort zu tun habe. Wellington behauptet, dass sie sich nur mit dem Geheimdienst austauschen, doch da Warner nicht zufrieden ist und Drohungen ausspricht, erklärt Keane, dass Simone Martin noch lebt und man sie holen wolle. Dabei ist wohl etwas schief gegangen. Warner fragt, warum man ihm das nicht erzählt habe. Keane erwidert, dass sie die Mission nicht gefährden wollte, weil sie Warner nicht mehr vertrauen könne, nachdem er das Amtsenthebungsverfahren gegen sie eingeleitet hat.

Saul erfährt, dass man Simone habe, und er bricht die Gespräche mit der russischen Delegation ab. Gegenüber Mirov erklärt er, dass er durch die neue Administration nicht mehr zuständig sei und erst mal zurück soll, um sich mit dem neuen Präsidenten zu beraten. In der Garage nimmt Saul Simone in Empfang. Mirov erfährt derweil von Yevgeny, dass Simone nicht mehr bei ihm ist und man nach dem Auto suche. Mirov legt auf und hält Saul auf, der gerade mit seinen Leuten aus der Garage fahren will. Mirov will alle Personen im Wagen sehen, doch Yevgeny ruft wieder an. Sie haben den Wagen, in welchem sich Simone befindet, auf Überwachungskameras gefunden. Mirov lässt von Sauls Konvoi ab.

Clint bekommt ständig Anrufe, geht aber nicht ran. Sandy fragt nach und er gesteht, dass er in Kontakt mit Janet stand. Sandy ist sich sicher, dass die Mission deshalb schief gelaufen sei. Sandy will wissen, ob irgendjemand wisse, was sie jetzt vorhaben, was Clint verneint. Sandy wird ihn von nun an aber beobachten.

Carry und Thomas sind von der Polizei umzingelt und sie will Saul Zeit verschaffen. Sie flieht aus dem Auto und Thomas hält durch einen Frontalzusammenstoß den Polizeiwagen auf, sodass Carrie in einen Bahnhof verschwinden kann.

Saul brieft Simone, wie sie als Carrie am Flughafen durch die Schleuse kommt. Diese fragt, ob Saul Carrie wirklich zurück lassen wolle, nach allem, was sie getan hat. Saul ist nachdenklich.

Carrie flieht weiter vor der Polizei und findet immer wieder einen Weg nicht gefasst zu werden, weil zu viele Leute zwischen ihnen sind. Derweil werden die Ausweise von Saul und Co. an einer Durchfahrt zum Flugfeld kontrolliert. Dabei gibt es aber Probleme. Einer der Männer von Sauls Team solle aussteigen, weil er wegen Mordes gesucht werde. Saul erklärt, dass sie Diplomaten und damit immun seien. Sie dürfen auf jeden Fall durch. Der Wärter will ins Auto gelangen, doch Saul hält ihn zurück. Er wolle sofort mit der Botschaft telefonieren.

Carrie versteckt sich in einem Geschäft und kann damit wieder Zeit gewinnen.

Saul telefoniert mit Präsident Warner und bittet darum, dass er mit seinen Leuten ausreisen darf. Warner will wissen, ob die Mission erfolgreich gewesen sei, was Saul positiv beantwortet. Er erklärt aber auch, dass es sich ändern könne, wenn er die Freigabe nicht bekomme. Warner erklärt, dass er sich wieder melde. Sam Paley sitzt im Büro und hat herausgehört, dass man Simone nun also habe. Warner ist überrascht, dass Paley davon weiß. Sam verteidigt sich und erklärt, dass es niemanden helfe, wenn Keane ihre Behauptungen beweisen könne, da sie dann wieder Präsidentin wäre und Rache üben werde. Er hat den russischen Botschafter gesehen und Warner sollte diesem einfach die Wahrheit sagen und die Verantwortung für das Handeln von Keane und Saul nicht übernehmen.

Die Einkaufsmeile am Bahnhof wird geräumt und für Carrie wird es eng. Sie will von Max wissen, ob Saul im Flugzeug ist, doch Max muss ihr sagen, dass es ein Problem gibt. Yevgeny kommt und befiehlt, die Tür aufzubrechen.

Warner hat den russischen Botschafter zu sich gebeten, der sich über die Zustände in Moskau beschwert und die Amerikaner dafür verantwortlich machen will. Warner macht aber deutlich, dass sie erst mal über seine Verfehlungen sprechen sollten. Er erklärt, dass er unverzüglich Bescheid geben solle, dass Saul und sein Team zum Flieger gelangen dürfen. Sam hatte eigentlich eine andere Reaktion erwartet und will protestieren, doch Warner weist ihn zurück und macht dem russischen Botschafter deutlich, dass auch er und seine Leute Immunität genießen, was sich aber ändert, wenn Saul mit seinen Leuten nicht gleich den Flieger betreten darf. Anschließend wirft Warner Paley aus dem Büro.

Die Tür von Carries Versteck wird aufgebrochen und Carrie wird gefangen genommen. Doch kurz bevor Yevgeny erkennt, dass es Carrie ist, haben Saul, Simone und Co. das Flugzeug bestiegen und sind abgeflogen. Yevgeny ist wütend und schlägt Carrie nieder, doch diese kann sich auch danach ein Lächeln nicht verkneifen.

Drei Tage später wird in den Nachrichten berichtet, dass Sam Paley gefangen genommen wurde und Keane wieder Präsidentin ist. Außerdem werden die Sanktionen gegen Russland verstärkt. Die Anhörung von Simone Martin steht an und sie macht ihre Aussage vor dem Komitee und antwortet wahrheitsgemäß auf die Fragen. Max, Sandy und das Team von Saul sehen sich das erleichtert an, als überraschend Keane hinter ihnen steht und sich ebenso freut und vor allem bedankt. Sie erklärt außerdem, dass sie alles in ihrer Macht stehende tun werde, damit Carrie schnell wieder in die USA kommt.

Carrie ist in Haft und wird von ihrem Wärter Aleksandr abgeholt. Man bringt sie in einer Raum mit einer Kamera, wo Yevgeny alles vorbereitet. Sie soll vor der Kamera aussagen, dass die CIA alles geplant habe und sie solle sich für das Komplott beim russischen Volk entschuldigen. Carry macht deutlich, dass sie das auf keinen Fall machen werde. Yevgeny will ihr einen Tag Bedenkzeit geben und bringt ins Spiel, dass er Carries Tabletten besitze und sie noch eine Weile in Haft sein werde, was ohne ihre Tabletten zu einer Qual werden könnte. Carrie macht aber schon deutlich, dass sie das nicht umstimmen wird.

Keane und Wellington sind auf dem Weg zum Weißen Haus und werden dort mit Applaus von allen Mitarbeitern willkommen geheißen. Keane freut sich und bedankt sich dann auch bei Warner und allen Mitarbeitern, dass sie ihr den Rücken freigehalten haben. Dann lässt sie sich erneut vereidigen.

Carrie wird wieder in ihre Zelle gebracht. Sie fragt Aleksandr, ob er ihr nicht die Tabletten bringen könnte. Sie würde alles dafür tun. Aleksandr sagt, dass er schaue, was er tun könne.

Keane und Warner unterhalten sich über ihr Vorgehen mit Russland und Warner schlägt vor, dass sie keinen Alleingang macht, sondern den Kongress mit ins Boot holt und so in dieser Sache parteiübergreifend agiert. Wellington hält die Idee für interessant, weil man dann später vielleicht andere Dinge aus der Innenpolitik besser durchbringen könne. Keane ist skeptisch, weil sie dem Kongress noch misstraut. Sie verspricht aber, es sich zu überlegen. Unter vier Augen bespricht sie das Thema mit Wellington weiter. Sie ist immer noch ablehnend und sieht sich nicht als diejenige, die sich mit dem gegnerischen Lager versöhnt. Sie verspricht Wellington aber, wirklich darüber nachzudenken. Dann erklärt sie, dass sie Paley sprechen will.

Saul trifft sich mit dem russischen Botschafter und will wissen, wie er Carrie wieder zurück in die USA bekommen könne. Er gibt ihm eine Liste von Gefangenen, die er gegen Carrie austauschen würde. Der Botschafter macht ihm klar, dass er erst mit ihm verhandle, wenn Gorin auf der Liste stehe. Zudem könne er auch nichts versprechen und sie haben auch reichlich Zeit.

Keane trifft Sam Paley in seiner Haftanstalt. Er beginnt gleich zu sprechen und bittet um Entschuldigung. Dann klagt er über sein Leid, welches im bevor steht. Er sei seit 40 Jahren in der Politik und in dieser Zeit immer integer gewesen. Er haben sich nie etwas zu schulden kommen lassen und auch keine Verwicklungen in die Wirtschaft gehabt. Ohne seine Pension steht ihm ein Leben in Armut bevor. Seiner Frau gehe es schlecht und seine Kinder können nichts dafür. Sie haben für seine Politikkarriere viel aufgegeben. Keane sagt nichts, was Paley wütend macht. Als er sie anschreit, um endlich ein Wort von ihr zu hören, spuckt sie ihn nur an. Keane fährt anschließend nachdenklich zurück ins Weiße Haus.

Carrie bekommt ihr Abendessen und auf dem Tablett liegt auch eine Pille. Sie bedankt sich bei Aleksandr und erklärt, dass er später in der Nacht noch mal zu ihr kommen könne.

Keane ist in Arlington und legt einen Kranz am Grab ihres Sohnes nieder. Sie verweilt dort und denkt lange nach.

Im Oval Office werden Kameras installiert und Wellington ist verwirrt. Man sagt ihm, wo er Keane findet, und er geht direkt zu ihr. Diese wird gerade geschminkt und erklärt, dass sie ihre Meinung geändert habe und ihre Rede vom Oval Office aus halten wolle. Auch erklärt sie, dass sie nicht die vorbereitete Rede nimmt, sondern spontan eine eigene halten werde. Wellington ist besorgt, doch Keane erklärt, dass er sich beruhigen könne.

Yevgeny besucht Carrie und fragt, wie sie sich entschieden habe. Carrie bleibt dabei und wird vor der Kamera keine Falschaussage machen. Yevgeny stellt Carrie dann ihren neuen Wärter vor, da Aleksandr nach Zürich versetzt wurde. Außerdem erklärt er auch, dass die Pille, die sie gestern Abend bekomme habe, nur Zucker gewesen sei.

Die Übertragung beginnt und Keane bringt ihre spontane Rede vor. Sie macht darin deutlich, dass die Russen schon seit Jahrzehnten die USA attackierten, es ihnen nun aber viel leichter falle, weil die USA inzwischen ein viel leichteres Ziel seien, da das Land so gespalten sei und daher Unwahrheiten und Extreme akzeptiere. Keane erklärt, dass sie daran eine Mitschuld habe, weil sie nach dem versuchten Attentat auf sie ihr Amt mit Angst geführt habe und deshalb sehr misstrauisch war und Feindseligkeiten verursacht habe. Sie habe ihr Amt auch genutzt, um ihre Gegner zu gängeln. Das Problem sei nun, dass die Demokratie in den USA gefährdet sei, weil man nicht mehr richtig hinhöre, man also selbst schuld sei. Sie und Warner haben lange gesprochen und seien sich einig, dass das Land in einer Krise sei. Ihr liege aber sehr viel an dem Land und sie wolle, dass es wieder ein Eintracht funktioniere. Ihr sei aber auch bewusst, dass ihr immer ein Teil des Landes nicht glauben werde und man ihr immer vorwerfen werde, dass sie ihr Amt missbrauche. Daher werde sie von ihrer Funktion zurücktreten und Warner die Möglichkeit geben, ohne Vorbelastung die wichtige Aufgabe als Präsident der USA zu übernehmen. Wellington ist sehr überrascht von diesem Schritt, macht am Ende der Rede aber ein verständnisvolles und zufriedenes Gesicht, als Keane noch mal aufruft, nicht gegeneinander zu arbeiten sondern miteinander den Konsens zu suchen. Man solle Warner unterstützen und helfen.

Sieben Monate später ist Saul mitten in der Nacht mit Jim an der russisch-estnischen Grenze. Sie warten vor einer Brücke. Auf der anderen Seite kommen ihnen zwei Männer mit einer Gefangenen entgegen. Saul erklärt, dass er erst sehen wolle, ob sie es wirklich ist. Als er Carrie zu erkennen glaubt, lässt er die fünf Gefangenen, darunter auch Gorin, frei. Als diese an Carrie vorbei gelaufen sind, wird sie frei gelassen und geschubst, damit sie losläuft. Sie rennt schließlich und Saul will sie in Empfang nehmen, doch Carrie rennt an ihm vorbei und stolpert schließlich. Sie fällt zu Boden. Als Saul sie wieder sie wieder hochhebt, sieht er in einer verängstigtes und wirres Gesicht. Carrie erkennt Saul nicht.

Emil Groth - myFanbase


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