Bewertung: 8

Review: #12.24 Familienangelegenheit

Foto: Justin Chambers & Camilla Luddington, Grey's Anatomy - Copyright: 2017 ABC Studios; ABC/Mitch Haaseth
Justin Chambers & Camilla Luddington, Grey's Anatomy
© 2017 ABC Studios; ABC/Mitch Haaseth

Die zentrale Frage dieses Staffelfinales passt wie Alex' Faust auf Andrews Auge: Gibt es eine zweite Chance, die große Liebe zu finden? Diese Frage kann man auch theoretisch auf die Serie an sich beziehen: Einst hatten wohl die meisten "Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte" abgeschrieben und ich muss zugeben, dass auch ich, besonders in den vorherigen Staffeln, meine größten Mühen hatte, den Geschichten etwas Gutes abzugewinnen. Doch mit dieser Staffel hat sich die Serie nicht nur quotentechnisch nach oben katapultiert, sondern auch qualitativ einen Rutsch nach oben gemacht und uns eine herausragende Staffel präsentiert. Daher gebe ich die Antwort auf die Frage schon mal vorweg: Ja, es gibt eine zweite Chance in der Liebe – und "Grey's Anatomy" hat sich diese eindeutig verdient!

Twisted Sisters

Für mich ist es die Beziehung und die zentralste Storyline dieser Staffel: Die Annäherung von Meredith und Amelia und Merediths Akzeptanz von Amelias Platz in ihrem Leben. Schon mit dem Staffelbeginn wurde hier eine dynamische und vor allem spannende Kombination aufgezeigt: Die vor Gefühlen übersprudelnde und impulsive Amelia und unsere dark und twisty Meredith, die gemeinsam versuchen mussten, sich miteinander auszusöhnen und eine Freundschaft aufzubauen. Ein Auf und Ab, ein Hin und Her fand zwischen den beiden Frauen statt, das einem immer wieder das Herz zerriss, aber auch immer wieder das Herz berührte, vor allem, wenn sie einander auf unaufgeregte und daher viel bedeutendere Art zeigten, wie viel sie einander doch bedeuten. Doch immer wieder war es Meredith, die Amelia von sich stoß und Amelia, die nichts als Geborgenheit und Familie will, ungemein verletzte. Auch in dieser Folge überschreitet Meredith einige Linien und zeigt wieder uneingeschränkte Loyalität gegenüber Cristina und Derek – etwas, was verständlich ist aufgrund ihrer Gefühle gegenüber den beiden, dennoch aber gegenüber Amelia und Owen komplett unfair ist. Es ist nachvollziehbar, dass sie verletzt ist, dass sie nicht versteht, warum Amelia das Glück erhält, das Cristina und Derek vorenthalten würde, doch gerade die labile Amelia hat dieses Verhalten nicht verdient.

Und dann plötzlich dieser wunderschöne, so emotionale und herzzereißende Moment in der Umkleide! Amelia, die komplett ausflippt und sich ihrer Entscheidung nicht mehr sicher ist und Meredith, die endlich über ihren Schatten springt und das ist, was Amelia an diesem Tag braucht: Eine Twisted Sister. Die anschließende Flucht mit Maggie im Schlepptau ist eines der Highlights der Folge, vor allem mit Richards perplexer Reaktion. Wie Meredith dabei zu Amelia durchdringen kann, sie beruhigt und ihr versichert, dass Owen sie liebt, war einfach nur großartig. Die frechen, lieben Glückwünsche haben dabei ihren Teil dazu beigetragen und man sieht Amelia wirklich an, wie viel ihr das bedeutet.

Was ich noch betonen muss, ist Merediths Offenbarung, dass Amelia sie an sich selbst erinnert. Es ist das Puzzleteil, das Merediths Verhalten noch verständlicher macht. Beide Frauen haben viel gelitten und viele Verlust in ihrem Leben durchgemacht. Beide haben selbstzerstörerisches Verhalten an den Tag gelegt und haben ihr Leben lang damit gekämpft, Akzeptanz und Halt in ihrer Familie zu bekommen. Dazu erinnert Amelia tatsächlich an die Meredith der ersten Staffeln, die sich in der ewigen On-Off-Beziehung mit Derek befand. Ich hoffe wirklich, dass dieser Waffenstillstand anhält und Merediths "I can be your twisted sister for today" in "forever" umgetauscht wird. Eine Kontinuität sollte innehalten, die diese Beziehung auf eine noch höhere Ebene bringt. Angesichts der hervorragenden Schauspielleistungen von Caterina Scorsone und Ellen Pompeo freue ich mich bereits jetzt darauf.

Love Day

Doch auch die Liebesleben der Schwestern stehen im Vordergrund dieser Folge und sorgen für großartige Momente. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich auch nicht genau, was ich genau von der Ehe von Amelia und Owen halten soll – das Auf und Ab der letzten Staffeln ist mir noch in sehr guter Erinnerung, obwohl ich die beiden zusammen liebe und diese Hochzeit auch zur Impulsivität Amelias und zur Zerbrechlichkeit Owens passt. Dass Amelias Familie und Freunde nicht zur Hochzeit erscheinen, ist wohl dem Umstand verschuldet, dass eine Hochzeit mit diesen Gästen das Budget der Serie sprengen würde. Dennoch zerbricht es das Herz, wenn man sieht, wie die ohnehin schon labile Amelia an der erneuten Zurückweißung ihrer Familie leidet. Auch Amelias Betonung, dass Derek sie zum Altar führen hätte sollen, schmerzt einfach und so ist ihre Unsicherheit komplett nachvollziehbar und wird von Caterina Scorsone einfach emmywürdig verkörpert. Owen war hier aber auch wunderbar und hat sich von seiner besten Seite präsentierte: Wie er Amelia beruhigte und an ihre Liebe appellierte, war einfach wunderschön anzusehen und es war einfach nur großartig, dass er ihr das Recht gab, Zweifel zu haben und dabei nie das Vertrauen in sie verlor. Wenn die beiden in der nächsten Staffel weiterhin so miteinander umgehen, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die beiden eine der stabilsten Ehen der Serie führen könnten.

Meredith und Nathan… Schon seit #12.12 Mein nächstes Leben war ich ein Fan dieser Paarung, hatte man dort bereits Gemeinsamkeiten zwischen den beiden aufgezeigt und eine Chemie präsentiert, die etwas ganz eigenes hat. Beide haben ihre ersten großen Lieben in ihrem Leben verloren und haben diese Verluste nur schwer hinter sich gelassen. Im Grunde genommen sind beide das Äquivalent des anderen und dark und twisty, was eine wirklich interessante Dynamik offenbart. Auch in dieser Folge sprühen förmlich die Funken zwischen den beiden und ich konnte mich eigentlich gar nicht sattsehen an den beiden, da ich mir hier echt eine großartige Beziehung vorstellen kann.

Wäre da nicht Maggie. Sie ist und bleibt das Sweetheart dieser Staffel. Wie sie über Amelias "Love Day" mit glänzenden Augen spricht oder geknickt zugibt, auch einmal die große Liebe erleben zu wollen, hat mich einfach wahnsinnig berührt. Ich hoffe wirklich nur, dass ihre Schwärmerei für Nathan nicht allzu weit fortgeschritten ist und vor allem, dass Meredith ihr Geheimnis nicht allzu lange behält. Ein Love Triangle fände ich hier einfach nicht passend, haben doch Meredith und Nathan viel mehr gemeinsam als Maggie und Nathan. Dazu ist mir die Beziehung von Maggie und Meredith ebenfalls viel zu wichtig, als dass ich sie gefährdet sehen möchte. Und eigentlich will ich auch Maggie viel lieber mit Andrew vereint sehen. Eins steht für mich jedoch fest: Ich will mehr Maggie in Staffel 13!

Zurück zum Glück

Natürlich musste Aprils Baby in dieser Folge geboren werden. Natürlich musste es nicht im Krankenhaus, aber in Merediths Haus passieren (was alles in diesem Haus passiert ist!). Natürlich kommen die Füße des Babys zuerst und natürlich musste ausgerechnet der in Ungnade gefallene Ben dieses Baby zur Welt bringen. Ich habe aber aufgrund der Intensivität und der Eindringlichkeit dieser Geschichte diese "Natürlichs" komplett ignoriert und war einfach nur begeistert! Ich war einfach nur mitgerissen und saß wie gebannt vor meinem Bildschirm und bangte, ob man April erneut diesen Schicksalsschlag verpassen würde. Vor allem Dank Sarah Drews eindringlichem und authentischem Spiel überzeugte dieser Handlungsstrang komplett und ich war so erleichtert, als wir das Baby in Bens Armen sehen. Das Glück hat den beiden gebeutelten Charakteren April und Jackson ziemlich gut gestanden und ich mir ziemlich sicher, dass ihre Tochter sie schlussendlich doch wieder zusammenbringen wird. Ich freu mich schon darauf!

Es hat mir ebenfalls gefallen, dass man die Storyline von April und Jackson mit Bens Storyline zusammenbrachte und so auch den Vertrauenskonflikt zwischen Bailey und Ben wieder zur Sprache brachte. Verunsichert und ängstlich kann sich Ben nur durch Baileys Zuspruch beweisen und Aprils Baby zur Welt bringen. Was mir hier besonders gut gefällt, ist, dass Ben erstmals eine gewisse Demut gegenüber dem Arztsein zeigt und man auch eine Reue gegenüber seinen Taten erkennt. Das war genau der Punkt, den einst Bailey dazu brachte, ihn vom Krankenhaus verbannen zu wollen. Die Versöhnung der beiden hat mich auch sehr gefreut, obwohl ich nicht wirklich mit diesem Paar mitfiebere. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Ben zur nächsten Staffel als Assistenzarzt zurückkehren wird.

Zurück zum Drama

Wenn ich einen Preis in Inkonsequenz vergeben dürfte, dann dürfte sich Alex ganz vorne anstellen. Also, bitte! Erst zu betonen, dass man genügend Drama in seinem Leben hatte und dass er erwachsen geworden sei und dann später einfach auf den armen Andrew einschlagen! Anstatt hier tatsächlich wie ein Erwachsener zu handeln und zu warten, bis sich die Situation erklären kann, reagiert Alex hier aus dem Impuls hinaus. Ein enttäuschender Moment, stellt dies leider doch Alex' sonst so großartige Entwicklung der letzten Staffeln komplett in Frage.

Jo ist ebenfalls irritierend: Mit aller Kraft versucht sie, Alex weiterhin an sich zu binden (Wer hat noch bei "Let's make a baby" genervt aufgestöhnt?), ohne ihr Geheimnis zu verraten und verliert ihn eigentlich dadurch. Ihr Geheimnis an sich ist zwar nicht gerade überraschend und war bereits vor Ausstrahlung der Folge in unzähligen Foren zu lesen, doch was mir hier wirklich gefällt, ist die Plausibilität dieser Storyline. Die Fakten, die wir in den letzten Staffeln über Jo erfahren haben, beginnen sich endlich zu einer richtigen Geschichte zusammenzusetzen, wodurch der Charakter Jo schließlich auch mal überzeugen kann. So erklären sich ihre Angst vor Bindung und ihre Vertrauensprobleme komplett – Jo hat Angst, erneut nochmal so sehr verletzt zu werden und schottet sich ab. Und erinnern wir uns nur an Jason Myers zurück, den Jo einst zusammenschlug: Ihre damalige Reaktion ergibt einfach nun komplett Sinn. Sie sah sich bereits wieder in der Beziehung zu ihrem gewalttätigen Ehemann zurück und wollte sich diesmal verteidigen. Auch versteht man somit ihr "Nein" zu Alex' Heiratsantrag: Aus Angst vor der Rückkehr ihres Ehemanns kann sie sich nicht scheiden lassen. Aber wer ist Jo nun tatsächlich? Ihr Charakter ist nun um Einiges interessanter geworden. In welchen Dingen hat sie noch gelogen? Sehen wir ihren Ehemann? Und vor allem: Wie wird Alex auf diesen Vertrauensbruch reagieren? Im Grunde genommen schreien all diese Fragen nach einer Flashback- Episode über Jos Vergangenheit.

Goodbye, Sara Ramirez(?)

Ich bin nicht geschockt, aber ich bin irritiert. Sehr irritiert. Nachdem ich die Folge zu Ende geschaut habe, las ich die Neuigkeiten zu Sara Ramirez´ Ausstieg und hatte großes Verständnis für diese Entscheidung (Shonda Rhimes hat übrigens nur kurz vor den Zuschauern von dieser Entscheidung erfahren). Dennoch weiß ich überhaupt nicht, was ich davon halten soll, vor allem, weil die wichtigsten Informationen noch fehlen: Ist dies tatsächlich Sara Ramirez' vorerst letzter Auftritt? Oder kehrt sie kurz zu Staffel 13 zurück? Letzteres wäre wirklich wünschenswert, denn ansonsten wäre diese Folge als Abschied für Callie Torres einfach nur enttäuschend. Um ehrlich zu sein, mochte ich Callie zu Beginn der Serie weniger – die Beziehung zu George überzeugte mich kaum und auch ihr Charakter wirkte damals unausgegoren auf mich. Doch über die Jahre hat sie sich immer mehr in mein Herz geschlichen und insbesondere durch die Freundschaften zu Mark, Cristina und Meredith begann ich große Sympathie für sie zu empfinden. Sie hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht und in der ganzen Beziehungskrise mit Arizona habe ich stets für sie Partei ergriffen. In dieser Staffel stand Callie aber eher weniger im Vordergrund und auch die Beziehung zu Penny war eher farblos geraten. Und wenn ich ehrlich bin, bin ich auch der felsenfesten Überzeugung, dass man den Ausstieg Sara Ramirez' ebenso gut kompensieren kann wie den von Sandra Ohoder den von Patrick Dempsey. Wenn dies aber tatsächlich die letzte Folge von Sara Ramirez wäre, dann wäre ich auch enttäuscht, denn Callie hätte einen ähnlich großen und wunderschönen Abschied wie Cristina einst verdient. Vor allem eine Abschiedsszene mit Meredith hätte noch drin sein müssen. Ich hoffe auf diesen großen Abschied und eine kurze Rückkehr von Sara Ramirez in Staffel 13 und warte gespannt auf den Herbst.

Die Versöhnung mit Arizona ist auch wundervoll geraten und ich habe diese Szene genossen, obwohl sie natürlich die Storyline um den Sorgerechtsstreit komplett in Frage stellt. Hätten beide Frauen von Anfang mit offenen Karten gespielt, wäre das alles nicht so eskaliert und man hätte bereits Callie eine Abschiedsstoryline verpassen können. Arizona besticht in dieser Folge abermals wieder durch ihr Mitgefühl und ich betone erneut, dass Arizona in dieser Staffel für mich all die Sympathie, die sie einst verloren hat, wiedergewonnen hat.

Kurze Eindrücke

  • Die erste Szene dieser Folge war einfach wunderbar ikonisch und erinnerte an die guten alten Zeiten mit den Twisted Sisters im Gras. Alex hat in meinen Augen Cristinas Platz an Merediths Seite eigentlich komplett eingenommen und es berührt mich einfach unentwegt, wie die beiden sich ohne Worte verstehen, sich aber gegenseitig immer beistehen, zynisch gegen die Welt hetzen und einfach füreinander da sind.
  • Wenn diese Staffel eines großartig geschafft hat (vor allem im Vergleich zu früheren Staffeln), dann ist es zu zeigen, wie Verlust Menschen weiterhin beschäftigt und welche Folgen Verlust nach sich ziehen kann. Derek ist und bleibt ein Thema in der Serie und seine Bedeutung für Meredith und Amelia wird immer wieder unterstrichen und betont. Eine wirklich große Stärke dieser Staffel, mit ungemein emotionaler Wucht.
  • Was zum Teufel versteht Webber unter einer vollen Kirche? Die Kirche war doch halb leer. Schön jedoch, dass man wenigstens Owens Mutter für einen Auftritt herbeibrachte.
  • Der Fall der Großmutter, die Jackson für ihren Ehemann hielt und ihren eigenen Sohn attackierte, wirkte merkwürdig fehl am Platz in dieser Episode. Sei es Isaacs fehlende Empathie oder Jacksons genervte Reaktionen, irgendwie konnte ich hier nicht wirklich mitfühlen.
  • April als Owens Trauzeuge hat mir sehr gut gefallen – es ist eine wunderschöne Geste, die unterstreicht, wie wichtig die beiden einander geworden sind. Auch besteht eine gewisse Ironie, dass Owens Trauzeugen nie bei seiner Hochzeit anwesend sind – Derek steckte damals ja im Gefängnis fest.
  • Stephanie hat Jos Freundschafsdienst aus #12.22 Mama Tried nicht erwidert und ist nicht wie sie bei ihr geblieben, als sie betrunken war und hat sich um sie gekümmert. Doch zugegeben, sie hat ihre Gründe: Der Verlust von Kyle belastet sie immer noch schwer und ich bin gespannt, inwieweit dieser noch Einfluss auf sie haben wird. Jerrika Hinton bleibt der Serie (Gott sei Dank!) auch komplett erhalten.
  • Nach den ewigen unsäglichen Streitereien kommt es zum ersten Schritt der Versöhnung zwischen Nathan und Owen. Das wurde verdammt aber auch Zeit! Der ewige Streit der beiden ist meine Hassstoryline dieser Staffel und insbesondere Owen ist dabei nicht gut weggekommen. Doch in dieser Szene haben die beiden wieder ganz normal miteinander gesprochen, sich gemeinsam an Aprils Glück erfreut und Owen hat sich sogar Nathan anvertraut. Wer weiß, vielleicht ist es wie einst bei Derek und Mark und in der nächsten Staffel sehen wir die beiden als die besten Freunde?


Fazit

Ein würdiges Finale für die herausragende 12. Staffel. Zwar wirft das Hin- und Her bei Jo und Alex sowie Sara Ramirez' Ausstieg Fragen auf, die in Zukunft für Enttäuschung sorgen könnten, dennoch bin ich alles in allem sehr zufrieden mit dieser Folge und bin vor allem erleichtert, dass man uns ein weiteres, positives Finale im Zeichen der Annäherung und der Familie präsentierte. Alle Entwicklungen machen Lust auf mehr und ich freue mich schon auf die Rückkehr der Ärzte im Herbst.

Lux H. - myFanbase

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