Bewertung

Review: #3.07 Unter Männern

Foto: T.R. Knight & Justin Chambers, Grey's Anatomy - Copyright: 2006 American Broadcasting Companies, Inc. All rights reserved. No Archive. No Resale./Craig Sjodin
T.R. Knight & Justin Chambers, Grey's Anatomy
© 2006 American Broadcasting Companies, Inc. All rights reserved. No Archive. No Resale./Craig Sjodin

Endlich! Nach über einem Jahr qualvollen Wartens ist es endlich passiert. Unser aller Gebete wurden erhört und das Hin und Her hat ein Ende. Hallelujah!

Wovon ich schwärme? Derek und Meredith haben sich endlich zusammen gerauft, alle möglichen Zweifel ausgeräumt und sind endlich wieder zusammen. (Wie lange das wohl anhalten wird?) - Pssst! Böse Gedanken, die hoffentlich nicht so schnell wahr werden.

Die Szene war süß, Derek kann durchaus ungemein romantisch sein, auch wenn ich mich in der Folge mal wieder mehr zu McSteamy (ich sage bewusst nicht McSexy!) hingezogen fühlte. Unter seiner rauen Schale schlummert garantiert ein weicher, liebevoller Kern, doch ich bin froh, dass nicht Meredith diejenige ist, die ihn herauskitzeln wird.

Die Folge heißt ja bekanntlich "Unter Männern" und der mehr oder weniger freiwillige Campingausflug der gesamten männlichen Chirurgie-Belegschaft ist mit Abstand das Witzigste, was ich in letzter Zeit im TV gesehen habe. Vor allem der geniale "Slap-Fight" zwischen George und Alex ist "priceless", wie es im Neuhochdeutschen so schön heißt. Warum musste er George auch stecken, dass Callie ihn mit McSteamy "betrogen" hat (Aber wir waren doch in einer Beziehungspause!!!). Oh Mann, Männer! Erst lassen sie einen links liegen für andere Blondinen und dann fühlen sie sich auf den Schlips getreten, wenn man seinen Frust irgendwo anders los wird.

Apropos Frust - wenn ich auch nur einen einzigen Tag mit einer Person wie Sidney zusammenarbeiten müsste, würde ich durchdrehen. Diese übertrieben herzliche Art geht einem so auf den Senkel, dass man schreind davon rennen wollte. Schön, dass Izzie ihr die Meinung gesagt hat und sich so dennoch eingestehen konnte, dass sie noch lange nicht über Denny hinweg ist.

Richtig positiv ist mir auch das Gespräch zwischen Addison und Callie im Gedächtnis geblieben. Zwei starke Frauen, die einen Moment lang schwach geworden sind und sich einfach nur haben v*... äh, ablenken lassen. Wundervoll mit anzusehen.

Und bevor wir endlich das Ende der Durststrecke von Meredith und Derek beobachten dürfen, wird noch ein bisschen Drama für die nächsten Folgen eingeführt: Georges Vater im Seattle Grace.

Tolle, interessante, amüsante, Folge! Grey's at its Best und dennoch nicht ganz 9 Punkte wert (immerhin ging Mark mal wieder leer aus und Cristina war einfach nur Cristina).

Melanie Brandt - myFanbase

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