Bewertung: 8

Review: #3.08 Der blinde Fleck

Im Stile dieser Folge müsste ich jetzt so etwas schreiben wie Maret findet diese Folge ganz gut, Maret mag Mark Sloan nicht oder Maret findet Alex und Izzie lustig zusammen, aber man muss ja nicht jeden verdammten Gag mitmachen. Oder eben doch.

Meredith und Derek

Die Beiden sind in dieser Folge endlich wieder ein Paar, doch sie laufen nicht ständig knutschend durch die Krankenhausgänge oder befummeln sich in einer Besenkammer. Anders ausgedrückt: Merediths und Dereks neu entflammte Romanze steht nicht im Mittelpunkt dieser Episode und das ist gut so. Nach dem langen Hin und Her zwischen den beiden Spätzündern ist es schön, dass sie jetzt einfach zusammen sein können, glücklich sind und trotzdem ihr normales Leben weiterführen. Es wäre wirklich traumhaft, wenn das eine Weile so bleiben würde. Mal sehen...

Alex und Izzie

Es gefällt mir wirklich, wie die Beiden in dieser Episode miteinander rumalbern, lachen und Spass haben. Dass Alex mehr von Izzie will, ist offensichtlich, doch Izzie ist noch nicht über Denny hinweg und außerdem hat es mit Alex und ihr schon vorher nicht geklappt. Meiner Ansicht nach sollten die Beiden einfach Freunde bleiben, denn im Moment braucht Izzie einen guten Freund, der sie zum Lachen bringt und mit dem sie unbeschwert sein kann.

Derek und Addison

In meinen Augen war es ein Fehler, Derek und Addison zwischenzeitlich wieder zusammenzubringen und dass dies ein Fehler war, sieht man in dieser Episode sehr deutlich, denn Derek und Addison sind geschieden einfach viel lustiger. Solange sie krampfhaft versucht haben, ihre Ehe zu retten, waren die gemeinsamen Szenen der Beiden kein allzu großes Vergnügen, doch jetzt können sie sich wieder herrliche Wortduelle liefern. Als Möchtegern-Eheberater für Webber sind sie jedenfalls klasse, sie sind ihm keine Hilfe, aber sie sind wirklich klasse.

George und der O'Malley-Clan

Hier wären wir auch schon bei meinem persönlichen Schwachpunkt dieser Episode. Um ehrlich zu sein, gefällt es mir überhaupt nicht, wie Georges Brüder dargestellt werden. Es kann doch nicht sein, dass zwei erwachsene und geistig gesunde Männer eine Autometapher brauchen, um zu verstehen, dass ihr Vater, der Krebs und ein Herzleiden hat, schwerkrank ist und sterben könnte! Irgendwie gingen mir die O'Malleys in dieser Episode stellenweise ganz schön auf den Keks. Dies gilt leider auch ein wenig für George, der mir in Gegenwart seiner Familie etwas zu sehr als der hilflose Stotterer dargestelllt wird.

Nicht zu vergessen...

Cristina muss derzeit wirklich Einiges einstecken. Sie entfremdet sich mehr und mehr von ihren Freunden und riskiert ihre Karriere, um Burke beizustehen. Langsam wird mir Burke ein wenig unsympathisch, da er Cristina in diese Situation bringt und sich bei weitem nicht so viele Sorgen macht, wie sie. Er merkt offenbar nicht einmal, wie sehr sie leidet und dass sie ihre Freunde zu verlieren droht.

Mark mag ich immer noch nicht. Natürlich ist nicht jeder Arzt automatisch auch ein guter Lehrer, doch Alex und Izzie sind schließlich keine Kinder, sondern vielversprechende junge Ärzte, die er auch ruhig dementsprechend behandeln könnte. Auf Dauer ist es nicht sehr aufregend zu sehen, wie er Alex nur Dienstbotenaufträge erteilt. Es wäre schon schön, wenn Mark bald anfängt, vernünftig mit den anderen Hauptcharakteren zusammenzuarbeiten.

Maret Hosemann - myFanbase

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