Episode: #1.05 Die verlorenen Kinder

Melinda und Andrea helfen mit, einen Keller eines Abrissgebäudes leerzuräumen, dabei lernt Melinda die Geister von drei Jungen kennen, die vor 50 Jahren bei einem Hotelbrand ums Leben gekommen sind. Nun liegt es an Melinda die Seelen ins Licht zu führen, bevor das Hotel abgerissen wird.

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Melinda und Andrea stöbern im Keller eines alten zum Verkauf stehende Hotels nach Antiquitäten für die von Ihnen in Kürze geplante Auktion. Andrea protestiert gegen den Vorschlag von Melinda, dass sie die Auktion leiten solle, als es zu ungewöhnlichen Vorgängen im Keller kommt. Melinda entdeckt dabei die Geister zweier Jungen und einen Geisterhund, die mit Vehemenz die im Keller gelagerten Sachen verteidigen.

Nach dieser Begegnung sucht Melinda Kontakt zu Mister Abrahams, dem jetzigen Besitzer des Hotels. Von ihm erfährt sie, dass das Hotel ursprünglich ein Waisenhaus war. Im Jahr 1956 wütete dort ein Feuer, bei dem einige Waisenkinder umgekommen waren. Auch erinnert sich Mister Abrahams an die Namen der toten Kinder: Ret, Martin und Vik. Ret, der ältere der drei Jungen, hält sich zunächst vor Melinda verborgen, er will unbedingt verhindern, dass die Sachen im Keller verkauft werden.

Wie sich herausstellt, will der Käufer des Hotels das Haus abreißen lassen und es durch Luxuswohnungen ersetzen. Derweil hängt der Haussegen bei Jim und Melinda schief. Beiden haben Stress, weil Jim seinen alten Freund, Lou, den Melinda nicht sonderlich mag, bei ihnen übernachten lässt.

Nach einer Auseinandersetzung mit Jim, fährt Melinda davon, um im Hotel bei den Jungen zu übernachten. Martin und Vik freuen sich über ihren Besuch und lassen sich von ihr die Geschichte von Peter Pan vorlesen. Ret jedoch ist sehr wütend, vor allem als er hört, dass Mister Abrahams über ihn mit Melinda spricht. Als Mister Abrahams davon berichtet, dass Ret einen Bruder hatte, der adoptiert wurde, aber wenig später ums Leben kam, bekommt er einen Wutanfall. Er schwört, sich nicht aus dem Haus vertreiben zu lassen.

Der vorübergehende Gast von Jim und Melinda fühlt sich während dessen bei beiden wie zu Hause und spaziert nur mit Badetuch bekleidet und grüner Maske im Gesicht im Bad herum.

Am Abend recherchiert Melinda die Geschichte hinter dem Brand und wird jäh durch Jim und Lou gestört, die gerade von einer Sauftour zurückkommen. Abermals flüchtet Melinda ins Hotel, um bei den drei kleinen Jungen zu sein. Mister Abrahams berichtet Melinda ein weiteres Detail bezüglich des Brandes im damaligen Waisenhaus. Ret hatte einen besten Freund, Erny Sutter. Erny war ebenso im Waisenhaus untergebracht. Es wurde vermutet, dass auch er im Feuer gestorben ist, allerdings wurde seine Leiche nie gefunden.

Während Melinda im Hotel bei den Kindern ist, verursacht Jims alter Kumpel einen Kurzschluss im Haus. Melinda gelingt es indes, auch zu Ret durchzudringen, und erfährt von ihm, was sich in der Nacht des Brandes abgespielt hat. Ret gibt sich die Schuld am Tod seiner Freunde, weil er seine Freunde auf der Flucht vor dem Feuer anführte. Aufgrund verschlossener Türen blieb ihnen der Weg nach draußen versperrt. Der einzige, der Ret damals nicht folgte, war Erny.

Melinda bemerkt, dass vor dem Hotel bereits die Bagger vorfahren und damit die Zeit für die Jungen immer knapper wird. Melinda lässt nichts unversucht, um die Jungen dazu zu bewegen ins Licht zu gehen. Ret zeigt sich aber nach wie vor unzugänglich, da er überzeugt ist, dass es keinen Ort gibt, an dem er und seine Freunde willkommen seien. Martin und Vik sind da schon etwas aufgeschlossener und so macht Melinda mit ihnen eine Spritztour durch die Stadt. Ret bleibt beleidigt im Hotel zurück.

Martin und Vik haben ihre Freunde bei der Auktion und plötzlich steht auch Ret vor Melinda, den sie nun endlich überzeugen kann, dass ein schönerer Ort auf ihn wartet. Auch Jim nimmt Vernunft an und schmeißt seinen alten Freund raus.

Bei der Auktion taucht überraschend der Käufer des Hotels auf. Melinda beobachtet ihn, wie er einen der zum Verkauf angebotenen Gegenstände gebannt betrachtet. Melinda zieht ihre Schlüsse und konfrontiert ihn mit ihrer Vermutung, dass er Erny sei, der Junge, der dem Feuer entkommen konnte.

Im Hotel treffen dann Erny und seine Freunde aufeinander. Erny erzählt seine Geschichte der Brandnacht und dass er wohl nicht unschuldig an dem Feuer war. Er sei einfach weggerannt und habe alle in dem Glauben gelassen, dass er beim Brand ebenfalls ums Leben gekommen sei. Nachdem sich Erny und die Jungen ausgesprochen haben, ist die Zeit des Abschieds gekommen. Der Kleinste von allen schmeichelt Melinda und möchte seinen Freunden auf der anderen Seite erzählen, dass Melinda seine Mutter sei. Als die Jungen gegangen sind, fühlt auch Ernest eine große Erleichterung.

Zurück im Haus von Jim und Melinda stellt sich heraus, dass die Jungen etwas zurückgelassen haben: es ist Homer, der Geisterhund, der sich im Treppenhaus lautstark bemerkbar macht.

Anne L. - myFanbase


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