Episode: #2.06 Alte und neue Götter

Theons Rückkehr nach Winterfell bringt ihn in eine pikante Lage, in der er beweisen muss, auf welcher Seite er steht. In Königsmund kommt es zu fatalen Ausschreitungen, in der die Königsfamilie um ihr Leben fürchten muss. Aryas Tarnung droht aufzufliegen, als Kleinfinger Tywin Lannister einen Besuch abstattet. Die Nachtwächter spüren Wildlinge auf, was sich für Jon als Härtetest herausstellt und Dany versucht in Qarth den Spice King zu überzeugen, ihr Schiffe zu Verfügung zu stellen.

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Rose Leslie, Game of Thrones
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Gehetzt sendet Maester Luwin einen Raben los, bevor die Wächter hereinstürmen. Theon ist im Inbegriff die Festung der Starks einzunehmen. In Brans Zimmer macht Theon Bran seine neue Stellung als wieder aufgenommener Graufreud deutlich. Bran, enttäuscht von Theons Seitenwechsel, will sich weigern, Theon auf dem Hof vor versammelter Menge als neuen Herrscher zu erklären. Theon erwidert, dass es die einzige Möglichkeit ist, sein Volk zu beschützen. Auf Brans Frage, ob Theon die Starks die ganze Zeit über gehasst habe, bleibt Theon stumm und geht.

Auf dem Hof bleibt Bran keine Wahl als Theon zum neuen Herrscher zu verkünden. Unter dem Buhlen der Bürger gibt sich Theon selbstsicher und beauftragt Maester Luwin, einen Raben nach Pike zu schicken und seinen Vater über seinen erfolgreichen Einmarsch zu benachrichtigen. Zudem sollen 500 Männer nach Winterfell folgen. Alle Versuche, Theon ins Gewissen zu reden, prallen von ihm ab. Plötzlich tut sich Osha aus der Menge hervor und bietet ihm unter Brans verzweifelten Blicken ihre Dienste an. Er belächelt sie nur und schenkt ihr keine Beachtung. Ser Rodrik wird hereingebracht und Theon muss sich von ihm schwere Vorwürfe und Verrat anhören. Als Rodrik Theon ins Gesicht spuckt und Theon ihn, außer sich vor Wut, einsperren lassen will, rät ihm ein Wachmann, Ser Rodrik auf der Stelle hinzurichten. Nur so könne er ein Zeichen setzen und respektiert werden. Theon köpft, unter Gnadenflehen Brans und der Bevölkerung, Rodrik eigenhändig.

In einer kleinen Gruppe suchen die Nachtwächter das Wildlingslager. Als Jon leichtfertig sagt, dass er stolz darauf wäre, sein Leben der Nachtwache zu geben, nimmt ihn Qhorin Halfhand beiseite. Er verinnerlicht Jon, dass er lieber alles Mögliche tun sollte, am Leben zu bleiben, da sich keiner südlich der Mauer um seinen Tod scheren würde.

Tywin Lannister muss feststellen, dass Arya besser lesen kann als einer seiner Berater, der einen Brief an ein falsches Haus gesendet und Jaime unnötig in Gefahr gebracht hat. In diesem Moment wird Petyr Baelish angekündigt. Tywin schickt alle raus, bis nur noch er, Arya und Kleinfinger im Raum sind. Unter ständiger Angst erkannt zu werden, muss Arya sie bedienen. Sie bekommt mit, dass Renly tot ist und Kleinfinger schlägt Tywin vor, mit den Tyrells ein Bündnis einzugehen. Als Arya in Kleinfingers Glas einschenken will, schüttet sie vor lauter Panik daneben. Kleinfinger erhascht einen kurzen Blick auf Arya, führt das Gespräch mit Tywin aber fort.

Die Nachtwächter haben die Wildlinge aufgespürt und können alle überwältigen. Jon schnappt sich auch einen Wildling, zieht ihm die Kapuze aus dem Gesicht und zögert. Sie ist eine Frau und stellt sich als Ygritte vor. Jon bedroht sie weiterhin mit dem Schwert und sie horchen sie aus. Ygritte warnt vor weiteren Wildlingen und erkennt Qhorin, da ihre Männer ihn einst als Gefangenen nahmen. Als Qhorin sich ihr entledigen will, sagt Jon, dass er sie umbringen würde, weil er sie auch entwaffnet habe. Die anderen gehen und Jon solle dazu stoßen, so er Ygritte getötet hat. Ygritte ist bereit zu sterben, doch als Jon mit dem Schwert ausholt und zuschlägt, trifft er mit voller Wucht und Absicht den Stein neben ihr. Ygritte sieht ihre Chance und flüchtet, während Jon ihr hinterher hastet und sie ein weiteres Mal überwältigt. Beide wissen aber, dass Jon nicht in der Lage ist, sie zu töten.

An der Küste muss Cersei traurig mit ansehen, wie ihre einzige Tochter Mycella absegelt, um mit Trystane Martell verheiratet zu werden. Sie droht Tyrion, der die Heiratspolitik einfädelte, eines Tages einen seiner Liebsten wegzunehmen. Auf dem Rückweg müssen sie durch eine Gasse, in der sich schimpfende Bürger versammelt haben. Als ein Dreckklumpen in Joffreys Gesicht geschmissen wird, eskaliert die Situation. Die Bürger stürzen sich auf die Wachen und ein blutiges Gemetzel beginnt. Cersei und Joffrey werden von der Leibgarde schleunigst in Sicherheit gebracht. Joffrey schimpft auf die meuternde Menge und fängt sich prompt eine Ohrfeige von Tyrion ein. Kurz darauf bemerkt Tyrion, dass Sansa fehlt. Ihr wurde der Weg abgeschnitten und sie wird von drei Männern in eine Gasse gedrängt. Sie werfen Sansa auf den Boden, doch genau in dem Moment kommt der Bluthund, tötet sie und bringt Sansa ebenfalls in Sicherheit.

Während Dany auf den Spice King wartet, versucht Xaro sie erneut von einer Heirat zu überzeugen. Dany geht nicht weiter darauf ein und als sie endlich von dem Spice King empfangen werden, äußert Dany ihr Anliegen. Sie möchte mit dreizehn Schiffen ausgestattet werden, um nach Westeros zu gelangen und ihr Geburtsrecht geltend zu machen. Spice King glaubt aber nicht, dass es Dany gelingen wird, die Sieben Königslande zu erobern, da sie weder eine Armee noch Verbündete besitzt. Für ihn ist die Diskussion beendet und Danys Vorhaben ein Wunschtraum. Dany hält aber dagegen und bekräftigt, dass sie sich mit Feuer und Blut das nehme, was ihr gehört.

Beim Abräumen entdeckt Arya einen Brief, auf dem sie Robbs Namen liest. Sie wird von Tywin Lannister unterbrochen, der wissen will, wer ihr Lesen beibrachte. Arya nennt ihren Vater und behauptet, er sei Steinmetz gewesen. Tywin erwidert, dass auch er seinem Sohn Jaime das Lesen lehrte. Als Tywin fragt, ob ihr Vater noch lebt, antwortet Arya, dass die Loyalität ihn umgebracht hat. Geschickt stibitzt sie den Brief, als Tywin ihr den Rücken zukehrt. In einem kleinen Versteck liest sie schließlich den Brief. Jedoch stolpert sie gegen einen Wächter, der den Zettel in ihrer Hand bemerkt. Der Wächter fällt nicht auf Aryas Notlüge herein, sondern will sie umgehend zu Tywin bringen. Schnell rennt Arya weg und sucht Jaqen auf. Sie nennt ihm den Namen des Wächters und drängt Jaqen, ihn sofort zu töten. Gerade als der Wächter bei Tywin herein tritt, fällt er mit einem Giftpfeil im Hals tot vor dessen Füße.

Nachdem Robb seine Männer im Lager ermutigt, trifft er auf Talisa und zögert nicht, sie mit Lady anzusprechen. Talisa entgegnet, dass er gar nicht wisse, ob sie von adeligem Blut sei, doch darum schert sich Robb nicht. Sie unterhalten sich eine Weile und als Robb sie etwas fragen möchte, werden sie von Catelyn unterbrochen. Sofort umarmt er seine Mutter und stellt sie Talisa vor. Catelyn sind Robbs Blicke auf Talisa nicht entgangen und nachdem Talisa sich zurückzieht, erinnert sie ihren Sohn an den Heiratspakt mit dem Haus Frey. Danach bekommen sie die Nachricht von Maester Luwin aus Winterfell.

Die Dunkelheit bricht an und Jon weiß nicht recht, was er mit Ygritte anstellen soll. Also fesselt er sie und legt sie auf den Boden. Ygritte meint, sie würden erfieren, wenn sie sich nicht gegenseitig wärmen. Zögerlich legt sich Jon neben sie.

Robb ist zutiefst geschockt von Theons Verrat. Er möchte sofort nach Winterfell reiten, doch Catelyn und Lord Roose Bolton können ihn umstimmen. Boltons Bastard Ramsay Schnee soll losgeschickt werden und Theon lebendig in Robbs Lager bringen, um ihn dort zu richten.

In Winterfell bietet Osha Theon abermals ihre Dienste an, doch Theon braucht keine weiteren Dienerinnen. Als Osha sich vor ihm auszieht, versteht Theon und will ihre Dienste annehmen. Im Gegenzug möchte sie ihre Freiheit wiedererlangen und Theon gewährt ihr diese Forderung. Sie verbringen eine Nacht miteinander. Nachts verlässt Osha das Schlafgemach von Theon. Nachdem sie einen auflauernden Wächter ersticht, öffnet sie eine Luke und es kommen Hodor, Bran, Rickon und ihre zwei Schattenwölfe zum Vorschein. Oshas Plan geht auf und gemeinsam fliehen sie aus Winterfell.

Während Shae Sansas Platzwunde am Kopf behandelt, erklärt sie der geschockten Sansa, dass das Volk eifersüchtig auf ihren Wohlstand ist. Wütend gibt Sansa zu verstehen, dass sie den König ebenfalls hasst. Shae gebietet ihr zu Schweigen, da sie solche Dinge nicht in den Mund nehmen soll. Doch Sansa entgegnet, dass sie Shae vertraue. Ihr Kommentar dazu ist, dass Sansa niemandem trauen sollte, da es so am Sichersten wäre.

Wütend über die ablehnende Geste von dem Spice King geht Dany in Begleitung von Xaro und Kovarro durch die Gärten. Xaro erzählt von seiner eigenen Erfahrung, dass der Weg von Arm nach Reich nicht immer ehrenhaft und rein sei. Im Hof angekommen, finden sie Leichen von Danys Männern vor. Dany rennt in ihr Zimmer, wo sie Irri tot am Boden vorfindet. Entsetzt muss sie dort feststellen, dass die Drachenkäfige leer sind. Fernab sieht man eine Gestalt, wie sie die in Tüchern eingewickelten Drachen zu einem hohen Turm trägt.

Tanya Sarikaya - myFanbase


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