Katherine Brennan

Katherine Brennan (Anne Heche) ist in Staffel 6 von "Chicago P.D." Deputy Superintendent und gerät somit immer wieder mit Hank Voight aneinander. Sie beharrt auf die Vorschriften, drückt für politische Zwecke aber auch gern mal ein Auge zu.

Charakterbeschreibung: Katherine Brennan, Staffel 6

Deputy Superintendent Katherine Brennan ist ein Teil des Teams, das untersucht, ob Hank Voight den Mörder von Alvin Olinsky aus Notwehr oder aus Rachemotiven getötet hat. Da die Ermittlungen noch laufen, fährt sie Hank in die Parade, als er mit seiner Intelligence Unit einen neuen Fall übernehmen will. Durch ihr sehr forsches Auftreten wird Hank skeptisch, ob die Beweise gegen ihn gefälscht werden sollen. Er findet heraus, dass es von seinem Schuss auf den Mörder Aufnahmen gibt, doch Brennan behauptet, dass solch entsprechendes Beweismaterial nie eingereicht worden wäre. Daraufhin konfrontiert er sie mit dem Verdacht, dass sie es sich als Frau in einer Führungsposition auf die Fahne geschrieben hat, die mittelalten weißen Männer, die in ihren Augen wie Cowboys agieren, aus dem Dienst zu jagen. Brennan geht auf diese Anschuldigung jedoch nicht ein.

In Hanks Abwesenheit überwacht Brennan mit Argusaugen, wie sein Vertreter Antonio Dawson die Ermittlungen leitet. Da es in ihren Augen nicht schnell genug Ergebnisse gibt, zitiert sie Antonio in einen Raum, wo sie ihn trotz verschlossener Türen vor allen Kollegen scharf zurechtweist. Später kann der Fall gelöst werden, weil Adam Ruzek heimlich Hanks Hilfe in Anspruch genommen hat. Antonio gesteht dies auch genauso gegenüber Brennan ein, die daraufhin Hank zu einem Gespräch zitiert und plötzlich eher freundlich zu ihm ist. So gratuliert sie ihm zur Lösung des Falls, gibt zu, dass die Aufnahmen der Schüsse bei ihr eingegangen sind und bietet ihm dann einen Deal an. Sie will seine Seite der Geschichte vertreten, wenn er dafür ihren Chef als nächsten Bürgermeisterkandidat unterstützt. Hank hat keine Wahl, verlangt dafür aber auch, dass für Alvin ein offizielles Entlastungsschreiben ausgestellt wird, das dessen Hinterbliebenen seine Pension sichert.

Die Unit nimmt sich eines Entführungsfalls an. Die betroffene junge Frau ist die Tochter des Politikers Evan Gilchrist, dessen Politik sich ganz klar gegen die Polizei richtet. Daher mischt sich Brennan sofort in den Fall ein, da sie befürchtet, dass Evan Aufwind bekommen könnte, wenn keine schnellen Ermittlungsergebnisse geliefert werden können. Sie sucht auch persönlich das Gespräch mit ihm, nachdem seine Tochter angeschossen aufgefunden wurde. Evan lässt sich durch ihre Schmeicheleien aber nicht im Geringsten beeindrucken, da er überzeugt ist, dass seine Tochter Valerie wegen seiner ausgesetzten Belohnung, nicht aber wegen der Polizeiarbeit gefunden wurde. Als er herausbekommt, dass Valerie mit einem der Täter liiert ist, setzt Brennan alles daran, dass die junge Frau belangt wird. Ihr Motiv dahinter ist, dass Evans Kritik an der Polizei sich in Luft auflösen würde, wenn seine Tochter eine Vorstrafe hat. Nachdem die Unit den Täter schnappen konnte, folgt Hank also ihrem Wunsch, nur um festzustellen, dass Brennan ihre Taktik bereits wieder geändert hat. Ihr ist es gelungen, Evan zu erpressen, indem sie ihm die Freiheit von Valerie im Austausch einer öffentlichen Stellungnahme zugunsten der Polizei in Aussicht gestellt hat. So hat Brennan am Ende bekommen, was sie wollte. In dieser Hochstimmung unterzeichnet sie auch das Entlastungsschreiben für Alvin.

Brennan hat Kim Burgess als nächste PR-Maßnahme ins Auge gefasst und will sie als gute weibliche Polizistin inszenieren. Dafür passt es auch gut, dass die jugendliche Tochter einer sehr bekannten Pastorin, Kendra, Interesse am Polizeijob zeigt. Daher bittet sie Kim, mit der jungen Frau einen Tag lang Streife zu fahren. Dieses Vorhaben gerät jedoch schief, da Kim mit Kendra an einem Haus vorbeifährt, in dem gerade ein Überfall getätigt wird. Kim stürzt sich ins Getümmel, kann so einem Passanten das Leben retten, hat aber gleichzeitig auch Kendra als Zivilistin in Gefahr gebracht. Brennan ist angesichts der Situation dennoch begeistert, da sie direkt einen Artikel über Kim und ihre Rettung des Passanten hat veröffentlichen lassen. Daher passt es ihr nicht in den Kram, dass Kim sich vor einer Bewertungskommission für den Einsatz verantworten muss und verlangt von ihr, dass sie über Kendras Anwesenheit schweigt. Kim befolgt diese Anweisung, gerät damit aber in Teufels Küche, weil sich Kendra als Kronzeugin für die Identifizierung des Täters herausstellt. Kim wendet sich mit diesem Dilemma an Brennan, die sofort leugnet, dass sie ihr jemals geraten habe, die Bewertungskommission zu belügen. Zum Abschied gibt sie ihr zuckersüß mit auf den Weg, dass sie einen Weg finden wird, die Situation zu lösen.

Als die Frau von Stadtrat Jason Collier brutal verprügelt wird und an den schweren Verletzungen verstirbt, ist Brennan tief getroffen, da sie mit dem Ehepaar ein freundschaftliches Verhältnis gepflegt hat. Daher bittet sie Hank, dass er schnell den Täter ausfindig macht. Später entsteht jedoch der Verdacht, dass Collier selbst den Auftrag am Mord seiner Frau erteilt hat, weil sie ihn verlassen wollte, da er sie jahrelang missbraucht hat. Brennan ist schockiert angesichts dieser Verdächtigungen, ist aber sofort bereit, bei der Festnahme Colliers mitzuhelfen. Daher bittet sie ihn um ein Treffen, um ihm dabei mitzuteilen, dass sie den vermeintlichen Mörder seiner Frau fassen konnten. Als Collier, sich in Sicherheit wiegend, vorfährt, lässt Brennan die Unit zugreifen.

Bei Brennans direktem Vorgesetzten, Superintendent Brian Kelton, beginnt die heiße Phase des Wahlkampfs um den Posten des Bürgermeisters von Chicago. Brennan steht Kelton bei allen Wahlkampfveranstaltungen unterstützend zur Seite. Die Sache wird jedoch brenzlig, als Bernie Hoffmann, ein Strafverteidiger, der mit Kelton gut bekannt ist und auch als Gast zugegen war, tot aufgefunden wird. Brennan und Kelton versichern gegenüber Hank beide, dass sie nur auf der Veranstaltung Kontakt zu ihm hatten, aber nicht wussten, was er anschließend noch vorhatte. Die Unit fasst schließlich Andre Griffin als Täter ins Auge, was Brennan und Kelton in Aufruhr versetzt. Denn Griffin hat für sie Wählerstimmen unter der schwarzen Bevölkerung erkauft und dies soll nicht auffliegen. Brennan sucht Hank auf und fordert die Freilassung Griffins, da in den Augen der Staatsanwaltschaft die Beweiskette nicht ausreichend sei. Um ihre Sichtweise zu untermauern, bringt sie ins Spiel, dass Hank ihr noch etwas für Alvins Entlastungsschreiben schuldig ist. Daraufhin wird sie damit konfrontiert, dass sie die Ermittlungen so manipuliert hat, dass der Kronzeuge, der Griffin hätte belasten können, ermordet wurde. Brennan gibt dies unumwunden zu, verspürt jedoch keine Reue, da sie ihre Karriere Kelton verdankt und ihm gegenüber deswegen loyal bleiben will.

Als mehrere Laster mit Opiaten überfallen werden, stürzt sich die Presse gleich auf diese Ereignisse und legt sie Kelton zu Lasten, der angeblich den illegalen Handel nicht in den Griff bekommt. Daher sucht Brennan Hank auf, um genau zu wissen, wie der aktuelle Stand der Ermittlungen ist. Ihr Kollege reagiert etwas ablehnend, da er die Ermittlungen sauber durchziehen und nicht für Kelton einen Täter aus dem Hut zaubern will. Brennan warnt ihn, dass er ihrem Chef gegenüber nicht so ablehnend reagieren sollte, da er sich mit ihm gut stehen muss, damit die Unit weiterhin bestehen bleibt, wenn Kelton zum Bürgermeister gewählt wurde. Sie bleibt Hank während der Ermittlungen auf der Pelle hängen und erfährt so, dass die Überfälle vorrangig für eine sterbenskranke Frau namens Gina begangen werden, die sich das benötigte teure Medikament nicht leisten kann. Als Brennan von dem Schicksal der jungen Frau hört, sackt sie die gestohlenen Medikamente, die eigentlich als Beweismittel an die Asservatenkammer gehen müssten, ein und übergibt sie Gina. Hank durchschaut ihre Aktion und sie gesteht ein, dass ihre Mutter dieselbe Krankheit hatte, so dass sie genau wisse, wie sehr finanzielle Belastung eine Familie zerstören kann.

Als Hank immer mehr Versuche unternimmt, Keltons Ruf zu ruinieren, wird die Luft für den angehenden Bürgermeister immer dünner. Schließlich weiß er sich nicht anders zu helfen, als Brennan zu erpressen. Er hat all seine Straftaten, die er auf seinem steilen Karriereweg begangen hat, von den Beweisen her so gedreht, dass Brennan als Schuldige dasteht. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich öffentlich als Schuldige für einen Ermittlungsfehler herzugeben. Hank sucht sie besorgt auf, da er befürchtet, dass sie von Kelton als Belastung aus dem Weg geräumt wird. Sie warnt ihn jedoch, dass er sich ebenso fürchten müsste, denn nun sei er der nächste Name auf Keltons Liste. Da Hank ebenfalls erkennen muss, dass er und seine Unit kurz vor dem Aus stehen, versucht er verzweifelt, sich und die anderen zu retten. Daher wendet er sich gleich mehrfach an Brennan, die nichts mehr zu verlieren hat und bittet sie um Insiderinformationen, die sie stets auch liefert, weil sich ihre Loyalität gegenüber Kelton endgültig erledigt hat.

Lena Donth - myFanbase