Bewertung

Review: #6.15 Überraschender Besuch

Auf keine Buffy-Folge habe ich mich jemals so wenig gefreut wie auf diese. Ich fand sie schlecht und das liegt nicht nur daran, dass Riley, ein Charakter, den ich nie besonders mochte, einen Gastauftritt hatte, sondern auch an der allgemeinen Stimmung in der Folge.

Buffy

Sie ist in dieser Folge mal wieder ein wirklich zu bemitleidender Charakter. Sie muss im Burgerladen schuften, während ihr ein Angestellter erzählt, dass er nicht für immer hier arbeiten will, sondern noch zur Abendschule geht. Buffy will dies auch tun, bekommt aber eine Absage und stinkt so nach Burgern, dass selbst die Vampire vor ihr wegrennen. Sie tut mir richtig Leid, denn zur Zeit bekommt sie gar nichts auf die Reihe. Dass sie vor Dawn auch noch so tun muss, als ob alles okay wäre, ist auch nicht gerade etwas, was ihr das Leben erleichtert.

Das Krasseste war allerdings, dass Riley aufgetaucht ist und Buffy sofort alles für ihn hingeschmissen hätte. Sie hat sich auf ihn gefreut und ich denke, sie hat sich auch wieder Hoffnungen gemacht, dass sie wieder zusammen kommen. Doch das lief anders als geplant.

Riley & Sam

Ich finde es wirklich richtig dumm von Riley, dass er Buffy nicht eher davon erzählt hat, dass er geheiratet hat, denn Buffy hat sich wirklich gefreut, dass er wieder da ist und dann wird sie gleich wieder so enttäuscht. Das hat Buffys traurigem Leben noch die Krone aufgesetzt. Als Buffy dann bei Spike von Riley erwischt wurde, tat sie mir noch mehr Leid, aber wenigstens hat dieser Vorfall dazu geführt, dass Buffy endlich mit Spike Schluss macht.

Zu Sam muss ich leider sagen, dass sie sehr nett ist und eigentlich nichts dafür kann, dass sie Buffys Hoffnungen zerstört hat, denn sie wusste nicht, dass Riley ihr es nicht erzählt. Ich fand es aber auch lustig, dass die Scoobies erst ganz skeptisch gegenüber Sam waren und sich dann auf einmal förmlich in sie verliebt haben.

Willow

Sie wollte wieder auf Buffys Seite stehen, hat es aber nicht geschafft. Doch ich fand es trotzdem niedlich, wie sie Buffy gesagt hat, dass sie Buffy ihren Hass auf Sam abnehmen wird und dann noch ihren dazu beisteuert, damit sie sich um die anderen Sachen kümmern kann. Dass dies nur die ersten zehn Minuten geklappt hat, war die Schuld von Sam, da sie Willow Komplimente gemacht hat, denen sie einfach nicht widerstehen konnte.

Dawn, Xander & Anya

Die drei hatten eigentlich nicht wirklich viel mit dem Geschehen zu tun. Dawn war mal wieder das zickige Mädchen, was ich diesmal aber passend fand, da ich, wie schon erwähnt, Riley nicht wirklich leiden kann. Xander und Anya mussten sich vor allem auf ihre Hochzeit vorbereiten. Fand ich gut so, denn ihre Story hat mir gut gefallen, da sie sich vor der Hochzeit noch mal ausgesprochen haben. Somit können sie mit Vollgas in die Ehe einsteigen.

Der Dämon

Der Dämon war eher unspektakulär und es hat mich wieder an die vierte Staffel erinnert und daran, dass ich dieses Militärzeugs nicht mag, da es mir einfach zu technisch ist und ich denke, dass man so was in einer Serie wie "Buffy" nicht braucht. Dass Spike schließlich der Schuldige war, hat mich auch nicht sonderlich interessiert, nur frage ich mich jetzt, wo er wohnen wird, nachdem sein Zuhause in die Luft geflogen ist.

Fazit

Eine schlechte Episode, an der mir nur die Story von Anya und Xander gefallen hat und dass Buffy endlich gemerkt hat, dass aus ihr und Spike nichts werden kann. Einziger Pluspunkt, den diese Folge noch bekommt, ist der, dass ich ab jetzt weiß, dass Riley nie wieder kommen wird.

Willi I. - myFanbase

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