Episode: #4.19 Wer Bin Ich?

Der Doppelgänger von Sloane ist hinter einer mysteriösen Orchidee her, mit deren Nektar er die Kontrolle über die Menschheit gewinnen kann. Doch dem Team der APO gelingt es, Sloane #2 in Gefangenschaft zu nehmen. Es gibt nur eine Möglichkeit, ihn zu stoppen und diese Lösung liegt in Sloanes Vergangenheit.

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Umbrien, Italien: Der Doppelgänger von Sloane und einige seiner Mitarbeiter fahren zu dem Kloster Monte Inferno des Vespertinerordens, wo sie bereits erwartet werden. Ein Mönch bringt Sloane #2 zu Pater Kampinski, der ihn schon erwartet. In der Annahme, es sei der richtige Sloane erkundigt sich der Pater, weshalb Sloane zu ihm gekommen ist. Sloane #2 ist an Kampinskis Bienen interessiert, doch diese sind unverkäuflich. Doch so schnell gibt der Sloane-Klon nicht auf und möchte gerne das Fachwissen des Paters. Kampinski hat den Bienen die Aggression "weggezüchtet". Er zeigt Sloane #2 anschließend eine Demonstration mit den Bienen. Als beide ein Gewächshaus betreten, sieht Sloane #2 das, wieso er zum Kloster gekommen ist: eine Orchidee, die bereits als ausgestorben galt. Sloane #2 will für 50 Millionen Dollar einen Ableger von dieser Orchidee mitnehmen und Kampinskis historische Dokumente studieren, doch der Pater lehnt dankend ab. Da dieser Plan nicht funktioniert hat, leitet Sloane #2 Plan B ein: Er schafft es, dass die Bienen aggressiv werden und alle Mönche töten. Pater Kampinski bittet Sloane #2, der einen Kopfschutz trägt, um Hilfe, doch dieser möchte die Orchideen-Formel, die bei den Bienen gewirkt hat. Der Pater verrät diese nicht und wird von Sloane #2 erschossen.

APO: Jack ist bei einer Kontrolluntersuchung und wird von Sydney begleitet. Er ist nicht gerade geduldig und macht deswegen die Krankenschwester an. Sydney bittet ihn, das zu machen, was die Ärzte sagen, damit er wieder gesund wird. Für Jack ist jetzt der Moment gekommen, sich bei seiner Tochter zu bedanken, dass sie Dr. Liddell gefunden und ihm so das Leben gerettet hat. Doch für Sydney war das selbstverständlich. Beide unterhalten sich über die Inszenierung, in der Sydney Irina spielte. Als Syd ihrem Vater damit konfrontiert, dass er Irina verriet, dass er für die CIA arbeitet, blockt er ab und möchte nicht mehr weiterreden, gesteht ihr aber dennoch, dass er nicht immer von zu Hause weg sein, sondern zu Syds Leben dazugehören wollte.

Bei der anschließenden Konferenz informiert Arvin Sloane das Team über den Diebstahl der Orchidee in Umbrien und dass es kein anderer als sein Doppelgänger war. Sloane beauftragt das Team, diese Orchidee zu beschaffen und gleichzeitig seinen Doppelgänger zu schnappen.

Anschließend bittet Jack Sloane um ein Gespräch unter vier Augen. Beide sprechen über die Auswirkung dieser Blume und wie es dazu kommen konnte. Im Gegensatz zu Sloane ist Jack Bristow außer sich, dass es zu dieser Katastrophe kommen konnte, doch Sloane reagiert gelassen. Abschießend droht Bristow Sloane damit, dass er Langley informieren wird, wenn das Team die Orchidee nicht binnen 72 Stunden findet. Das wäre nicht nur Sloanes Ende, sondern auch Jacks. Sloane gibt Jacks Drohung sehr zu denken.

Dixon, Nadia, Vaughn und Sydney arbeiten einen Plan aus, wie sie Sloanes Doppelgänger schnappen können. Syd kommt auf die Idee, dass man ihn genauso gut mit Rambaldis Vespertiner-Schriften aus der Reserve locken könnte, da diese über die Orchidee handeln. Sie wollen dem Klon mit einer fingierten Auktion eine Falle stellen.

Paris: Dixon und Nadia betreten ein Auktionshaus, getarnt als Angestellte vom Carolina Institute. Nadia überträgt die Bilder mit ihrer Brille zur APO, wo Sydney, Jack und Sloane alles verfolgen. Schließlich werden die Vespertiner-Schriften angeboten. Nadia zeigt sich interessiert und begutachtet die Schriften, sodass sie die Gesichter der anderen Interessenten der APO per Kamera übermitteln kann, die Sloane alle identifizieren kann bis auf eine Frau. Sie muss die Mitarbeiterin von Sloane #2 sein. Als diese die Auktion plötzlich verlässt, gehen Nadia und Dixon ihr hinterher. Sloane allerdings realisiert, dass sie nur ein Lockvogel ist. Er gibt Dixon die Order, wieder zurück zu den Dokumenten zu gehen, die aber bereits entwendet wurden. Nadia gibt die Verfolgung auf und begibt sich genauso wie Dixon zum Hinterausgang, wo ein Lieferwagen abfährt. Dixon eröffnet das Feuer und Vaughn, der gemeinsam mit Marshall bisher alles aus einem Jeep beobachtete, schneidet dem Wagen den Weg ab. Das APO-Team kann Sloane #2 endlich in Gewahrsam nehmen.

APO: Arvin Sloane und Jack Bristow wollen den Klon verhören und wissen, wo sich die Orchidee befindet. Doch der Sloane-Klon spielt sein Spiel weiter und begrüßt Jack herzlich, als ob er ihn jeden Tag sehen würde. Nur bei Arvin reagiert er anders, ihn kennt er nicht. Der Klon vermutet, Jack will mit seiner Realitätswahrnehmung spielen. Sloane #2 kommt das alles wie ein böses Spiel vor, das nicht enden will. Er geht auf keine von Jacks Fragen ein, sondern konfrontiert ihn mit anderen Fragen. Jack reißt der Geduldsfaden und fragt ihn ein erneut, wer er in Wirklichkeit ist. Daraufhin erzählt Sloane #2 ihm eine wahre Geschichte aus dem Jahr 1985 und Bristow fragt sich, woher dieser Mann das wissen kann. Denn das, was er erzählt, können nur der wahre Sloane und er selbst wissen. Der Klon bleibt dabei, dass er Arvin Sloane sei und der richtige ein Schauspieler, denn das sähe man schon an der Tatsache, dass Marcus Dixon und Sydney Bristow für ihn arbeiten. Das ist für ihn reiner Spott, wenn diese beiden Agenten für diesen Mann arbeiten würden, der ihre Liebsten umgebracht hat.

Nadia holt Jack aus dem Verhör. Marshall hat während des Verhörs ein EGG des falschen Sloane erstellen lassen. Er zeigt Bristow ein weiteres EGG, das mit dem anderen identisch ist, das allerdings von dem wahren Arvin Sloane stammt. Nadia fragt, wie das überhaupt möglich ist und Marshall berichtet ihr, dass er bei SD-6 bei einem Gehirnmodifizierungsprojekt mitgearbeitet hat, einem Programm der psychologischen Abteilung von Calvin McCullough. Syd ist entsetzt, als sie diesen Namen hört.

In einer Besprechung erklärt Jack den anwesenden Agenten, mit was sich McCullough damals beschäftigt hat. Zu einem seiner Programme gehörte das Projekt Brainstorm, das experimentelle Technologien zur Gehirnwäsche oder Ausbildung von Schläfern und zur Gedächtnisübertragung erforschte. Das ist die Erklärung dafür, dass sich der falsche Sloane für den richtigen hält. Doch nicht nur das. Er handelt auch wie der richtige und hat dieselben Wünsche, was das Sammeln der Rambaldi-Artefakte erklärt. Sydney fragt Sloane, wie er in Santiago den Zugangscode "Jacquelyn" wissen konnte (in #4.16 Zweites Ich), doch Sloane antwortet diplomatisch, dass er es nicht mehr weiß, was gelogen ist. Jack schickt Dixon und Vaughn zu McCullough, da er in ihm die letzte Chance sieht, an die Orchidee zu kommen. Währenddessen möchte er das Verhör mit dem falschen Sloane fortsetzen.

Buenos Aires: Calvin McCullough sitzt in einem Café, als sich Vaughn und Marcus Dixon zu ihm gesellen. Als McCullough erfährt, dass der echte Sloane sie schickt, um zu erfahren, wo sich die Orchidee befindet, wird er nervös. Dixon schlägt ihm einen Kompromiss vor. Während die Drei reden, holt McCullough ein Tütchen mit einem Pulver aus seinem Jackett und schüttet dieses in seinen Kaffee. McCullough behauptet immer wieder, dass er nicht die Antworten hat, die sie suchen. Nachdem er einen Schluck Kaffee trinkt, gibt er zu, dass er Sloane #2 glauben ließ, er wäre Sloane, aber auch, dass der falsche Sloane ihn hintergangen hat und die Orchidee behalten hat. Vaughn glaubt jedoch, dass McCullough lügt. Dieser meint, er sei gar nicht mehr in der Lage zu lügen. Schließlich gesteht er den Agenten, dass in diesem Moment 300 Milligramm Zyanid durch seine Adern fließt. Einen Moment später stirbt McCullough.

APO: Dieses Mal leitet Sydney das Verhör von Sloane #2, doch mit ihr macht er dasselbe Spiel wie bereits mit Jack und Sloane. Als sie auf Rambaldi zu sprechen kommen, erzählt der falsche Sloane ihr, dass er eine Anwendung einer Rambaldi-Formel für die Neuentwicklung der Evolution der gesamten menschlichen Spezies gefunden hätte. Sydney zeigt Interesse und möchte, dass er weiterredet. Sie lässt Sloane #2 solange reden, bis sie die Information hat, die sie braucht, nämlich, wie er die Formel verabreichen würde: über das Trinkwasser.

Im Gang unterhalten sich Jack, Sydney, Marshall, Sloane und Nadia über das, was Sloane getan hat und er bedauert es. Er hatte seine Hilfsorganisation Omnifam dafür benutzt, um weltweit mehrere Substanzen ins Trinkwasser einzuschleusen. Er hatte die Absicht, durch Rambaldis Formeln eine friedlichere Menschenrasse zu erschaffen. Marshall, Sydney und Nadia sind geschockt. Jack scheint davon gewusst zu haben. Während sich Sloane immer wieder entschuldigt, stoppt ihn Nadia. Sie ist enttäuscht von ihrem Vater. Sydney möchte wissen, um wie viel Menschen es geht und ist geschockt, als sie die Antwort hört: 300 bis 400 Millionen Menschen. Jack gibt die Order, McCulloughs Unterlagen zu durchsuchen, um nach Hinweisen nach der Orchidee zu suchen.

Sydney will mit ihrem Vater unter vier Augen reden. Sie konfrontiert ihn damit, dass er in Sloanes Plan eingeweiht war und die Konsequenzen einfach ignorierte. Sie kann es nicht fassen, dass ihr Vater Sloane immer noch vertraut, nach allem, was er ihnen antat. Sydney macht Jack Vorwürfe, dass er es für sich behalten hat. Sie stellt ihren Vater auf eine Stufe wie Sloane.

Marshall findet etwas in den Unterlagen von McCullough. Man kann Sloane #2 nur überführen, wenn man den richtigen Sloane hypnotisiert und er in seiner Vergangenheit bis zu einem traumatischen Erlebnis geht. Später kann dann durch die Gedächtnisübertragung die Persönlichkeit aus Sloane #2 herausgeschockt werden.

Sloane will sofort anfangen und keine Tests machen lassen. Als Jack fragt, wo sie anfangen sollen, meint Sloane: Jacquelyn. Sydney ist überrascht, diesen Namen erneut zu hören. Als Sloane erzählen will, wer sie ist, unterbricht Marshall ihn prompt, weil Sloane es nicht berichten, sondern besser wieder erleben soll. Sloane wird für die Hypnose vorbereitet und ruhiggestellt. Während der Hypnose gibt ihm Jack Stichpunkte, um sein Gedächtnis zu lenken.

Schließlich fängt Jack an, mit Sloane zu kommunizieren. Das alles wird von Nadia, Sydney und Marshall beobachtet. Bristow gibt das Stichwort "Jacquelyn" und zählt von zehn rückwärts.

Sloane trifft sich mit Emily. Sie sieht traurig aus. Er möchte mit Emily Boot fahren und Essen gehen, doch sie möchte lieber zwischen all den Bäumen sitzen bleiben. Emily hat aber nichts dagegen, wenn Arvin fährt, doch er bleibt lieber bei seiner Frau. Er verspricht ihr, dass sie beide über Jacquelyn hinwegkommen werden. Emily will diesen Namen nicht mehr hören und Arvin verspricht ihr, ihn nie wieder zu erwähnen. Sie leidet sehr. Sloane möchte seiner Frau gerne helfen, doch sie lässt es nicht zu.

Plötzlich erwähnt Sloane in der Hypnose laut den Name "Jacquelyn". Syd fragt sich, ob sie eine Geliebte gewesen ist. Alle schauen sich fragend an. Sloane wehrt sich gegen die Erinnerung.

Sloane wird in seiner Erinnerung von Jack angesprochen, der ihn fragt, wer Jacquelyn sei und fordert ihn auf, bis zu ihr zurückzugehen. Arvin geht nach Hause zu Emily, die er bei der Gartenarbeit antrifft. Sie ist schwanger. Beide setzen sich auf eine Bank und philosophieren über Baby-Namen. Arvin schlägt "Jacquelyn" vor und Emily ist mit ihm einverstanden.

Sydney sitzt sprachlos vor ihrem Monitor und Nadia wird immer ungeduldiger. Marshall unterbricht die Stille, als plötzlich Sloanes Werte verrückt spielen. Nadia macht sich Sorgen und will ihren Vater aus der Hypnose holen, doch die APO hat noch nicht genug Material gegen den Doppelgänger.

Arvin besucht Emily im Krankenhaus, die sich sofort nach der Kleinen erkundigt. Doch er ist nur in der Lage, den Kopf zu schütteln. Emily beginnt zu weinen und Arvin, mit Tränen in den Augen, versucht seine Frau zu beruhigen. Die Sloanes haben ihr Baby verloren.

Sloane weint und sagt immer wieder, dass es ihm leid täte. Die APO hat jetzt genug Material, um den Widerstand des Klones zu brechen. Sydney und Jack bereiten den Klon auf diese Prozedur vor, doch dieser glaubt immer noch, er sei nicht zu brechen. Jack überspielt ihm die Hypnoseaufnahmen des echten Sloanes: die Bilder mit Emily. Anschließend beginnt er mit dem Verhör. Als er Sloane #2 fragt, wer er ist, sagt dieser: Ned Bolger. Schließlich erfahren sie auch den Aufenthaltsort der Orchidee, die sich in Lugano in der Schweiz befindet.

Es gibt allerdings schon das nächste Problem. Sloane weigert sich, aus der Hypnose aufzuwachen. Er schwelgt weiter in Erinnerungen mit Emily und Jacquelyn.

Sloane, Emily und die kleine Jacquelyn stehen auf der Terrasse ihres Hauses. Und er ist der glücklichste Mensch auf der Welt.

Marshall erklärt Jack, Syd und Nadia, dass bei Sloane Serotonin freigesetzt wurde und er jetzt Glücksgefühle hat. Nadia macht sich weiterhin Sorgen um ihren Vater, doch wenn man Sloane einfach aufwecken würde, könnte ihn das töten. Nadia macht daraufhin den Vorschlag, dass jemand ihn zurück in die Realität führt. Nadia fängt an, mit ihrem Vater zu reden und versucht ihn zurückzuführen. Als Sloane Nadias Stimme hört, ist er irritiert und gleichzeitig kommen Erinnerungen mit Emily und Jacquelyn in ihm hoch.

Emily, Arvin und die Kleine sitzen auf einer Bank. Sloane wirkt sehr glücklich. Dann erscheint Nadia und bittet ihn, wieder zurückzukommen, doch Arvin möchte nicht, da er mit Emily sehr glücklich ist. Er macht Nadia Komplimente und bittet sie, bei ihnen zu bleiben. Nadia konfrontiert ihren Vater damit, dass Emily und Jacquelyn längst tot sind, doch Arvin will das nicht hören und seine Familie nie mehr gehen lassen. Als er sich umdreht, sind Emily und die Kleine verschwunden. Nadia redet auf ihn ein, er sei früher mal ein guter Mensch gewesen und er könne es wieder werden. Er gesteht Nadia, dass er sich schämt. Sie macht ihrem Vater Mut, dass es deshalb Hoffnung gebe und er seine Schuld begleichen soll. Dann öffnet sich eine Tür, hinter der Emily und Jacquelyn warten. Er geht zu ihnen und verabschiedet sich von Nadia.

Als Sloane die Worte "Nein, geh nicht, Dad." hört, wacht er endlich aus der Hypnose auf.

Nachdem sich Sloane ein wenig erholt hat, erzählt er Jack unter vier Augen, wann er das erste Mal von Rambaldi gehört hat. Erst der Tod seiner Tochter brachte ihn dazu, nach den Artefakten zu suchen, denn er fühlte sich alleine gelassen. Er verspricht Jack, den Schaden wieder gut zu machen, doch Jack glaubt ihm nicht mehr.

Dana Greve - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Dana Greve vergibt 4/9 Punkten und schreibt:
    Diese Folge nervte mich total. Die Klon-Story wurde grundlos in die Länge gezogen, so dass die Folge wirklich schläfrig wurde, bis mich das Thema Doppelgänger gar nicht mehr interessierte, weil...mehr

Diskussion zu dieser Episode

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