Episode: #2.03 Blut

Plötzliche blutige Amokläufe erschüttern in der "Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI"-Episode #2.03 Blut eine kleine Stadt in der Provinz. Mulder (David Duchovny) glaubt, dass illegal eingesetztes Insektengift die Täter wahnsinnig machte und zu dieser Tat trieb, doch nach einigen Ermittlungen lässt sich ein Zusammenhang zwischen den Morden erkennen. Jedes Mal wurde auch ein elektrisches Gerät mit digitalen Display zerstört.

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Ed, ein Mitarbeiter der Poststelle Pennsylvania wird von seinem Chef ins Büro gerufen und erfährt dort von seiner Kündigung. Als Ed wieder zurück an seinem Arbeitsplatz ist, erscheinen auf seinem Display immer wieder die Worte "Töte sie alle".

Im Aufzug des Civic Centers sind mehrere Menschen, darunter ein Mann, der genau wie schon Ed auf der Anzeigetafel die Worte "Töte sie alle" liest. Einige Zeit später betritt Mulder das Gebäude, da der Mann einige Menschen tatsächlich umgebracht hat. Der Mann selbst wurde später von einem Wächter erschossen. Sheriff Spencer ist verunsichert, da es in letzter Zeit schon zu mehreren Morden gekommen ist, aber in der ganzen Stadt ansonsten nie Kriminalität vorkommt. Mulder sieht sich die Leiche des Mörders an und entdeckt unter seinem Fingernagel eine grünliche Substanz. Daraufhin möchte er, dass die Leiche von seinem Labor untersucht wird.

Ed steht an einem Geldautomaten, doch dann erscheint dort eine Nachricht, er solle sich die Waffe des Wachmanns neben sich schnappen und alle umbringen. Allerdings hört er nicht auf diesen Befehl und läuft verstört davon.

In einer E-Mail an Scully berichtet Mulder von den Morden. In diesem Fall fällt es ihm schwer ein Psychogramm zu ermitteln. Das Einzige, das er bis jetzt feststellen konnte ist, dass jeder der Mörder ein elektronisches Gerät am Tatort zerstört hat und dass der letzte Täter eine Substanz unter den Fingernägeln hatte, die man sonst auf Pflanzen findet.

Mrs. McRoberts ist in einer Werkstatt um ihr Auto abzuholen. Der Mechaniker macht ihr sichtlich Angst und dann erscheint auf der Digitalanzeige des Armaturenbretts eine Nachricht. Dort steht, der Mechaniker würde sie vergewaltigen und töten, deshalb solle sie ihn zuerst töten. Genau das tut sie anschließend auch.

Am nächsten Tag ist Mulder bei der Untersuchung des Tatortes und sieht in einem Notizbuch, dass bei Mrs. McRoberts die Digitalanzeige des Armaturenbretts ausgewechselt wurde. Daraufhin fahren Mulder und Sheriff Spencer zu ihr. Mrs. McRoberts will sich etwas in der Mikrowelle warm machen und liest auf dem Display, sie solle die beiden töten. Sie nimmt sich ein Messer und will Mulder damit angreifen, aber bevor etwas passieren kann, wird sie von Sheriff Spencer erschossen. In ihrem Bericht über die Obduktion von McRoberts schreibt Scully, dass bei ihr eine ähnliche Substanz gefunden worden ist, wie bei dem letzten Mörder.

Ed ist in einem Supermarkt um sich dort um eine Stelle zu bewerben, doch zu dieser Zeit ist dort gerade Mittagspause. Er sieht sich im Supermarkt um und bleibt bei ein paar Fernsehern stehen. Auf einem der Geräte erscheint eine Nachricht, er solle sich umdrehen, denn hinter ihm seien Waffen. Nachdem ihm in einer weiteren Meldung befohlen wird, er solle es tun, geht Ed zu den Waffen.

Beim Joggen bemerkt Mulder wie zwei Männer aus dem Auto etwas auf den Weg werfen und geht sofort hin. Dort entdeckt er viele Fliegen und geht damit sofort zu den Einsamen Schützen. Die drei sagen ihm, dass es ein Insektizid gibt, das auf Pflanzen gesprüht wird und dann bei den Insekten ein Furchtgefühl auslöst. In der Nacht fährt Mulder auf eine Plantage, aber dann sprüht ein Hubschrauber über ihm Insektizide. Am nächsten Tag ist er bei Scully in einer Krankenstation. Mulder glaubt, dass durch diese Sprüheinsatz die Morde ausgelöst wurden. Kurz darauf sieht er auf dem Fernseher die Worte "Tu es". Nun hat er die Theorie, dass die Insektizide bei den Opfern, genau wie bei den Fliegen, ein Furchtgefühl ausgelöst hatte, welches ihre Phobien steigerte. Die elektronischen Geräte sollen ihnen "gezeigt" haben, was sie gegen diese Furcht unternehmen sollen, nur wie die Botschaften dorthin gekommen sind, weiß er nicht. Unterdessen hat Sheriff Spencer mit Mr. Winter, dem Verantwortlichen der Sprüherei geredet. Dieser würde das Sprühen sofort einstellen und die Menschen in der Wohngegend einem Bluttest unterziehen lassen, wenn der Öffentlichkeit nichts davon gesagt würde.

Ed sitzt zu Hause vor dem Fernseher, als eine Frau wegen der Blutuntersuchung bei ihm klingelt. Ed macht ihr nicht auf, aber ist kurz vor dem Durchdrehen, da wieder eine Nachricht mit dem Wort "Blut" erscheint. Mulder und Scully gehen die Leute durch, die noch nicht untersucht wurden und stoßen auf Ed, also gehen sie zu ihm nach Hause. Seine Türe ist nicht abgeschlossen, deshalb gehen sie einfach hinein. In seinem ganzen Haus sind alle elektronischen Geräte zerschlagen und seine Waffe ist nicht mehr in ihrem Koffer. Mulder denkt zu wissen, wo Ed hingegangen sein könnte. Anschließend warten Mulder, Scully und einige Polizisten auf einen Bus, in dem Ed vorher noch saß. Doch nach nur wenigen Metern Fahrt im Bus, wollte Ed wieder aussteigen. Er ist nun bei einem College und die Polizei folgt ihm dorthin. Ed nimmt sich seine Waffe, geht hoch in den Kirchturm und schießt. Mulder hat sein Versteck gesichtet und ist wenig später auch schon oben bei Ed. Ihm gelingt es Ed zu beruhigen, sodass er ins Krankenhaus gebracht werden kann.

Lisa Daum - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Emil Groth vergibt 5/9 Punkten und schreibt:
    Mulder wird auf einen Fall in einer Kleinstadt angesetzt, in der es eigentlich gar keine Kriminalität gibt, in der letzten Zeit aber mehrere Amokläufe zu verzeichnen waren. Natürlich stößt er auch...mehr

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