Pixar - 2011 bis 2020

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In den darauf folgenden Jahren setzte "Pixar" mit "Cars 2", "Die Monster Uni" und "Findet Dorie" auf Fortsetzungen. Neben den großen Kinofilmen produzierte man außerdem mehrere "Toy Story"-Kurzfilme.


Cars 2 (2011)


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© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Inhalt

Lightning McQueen ist ein großer Star unter den Rennautos und der kleine Ort Radiator Spring ist fast wieder zur Normalität übergegangen. Nur noch ein Schild erinnert noch daran, dass hier einst das große Rennauto zu Hause war. Der lebt mittlerweile glücklich mit seiner Freundin Sally ein Leben im Jetset – kommt aber auch immer wieder zurück nach Radiator Spring, um mit seinem besten Freund Hook Spaß zu haben. Als er dann jedoch das Angebot erhält, beim World Grand Prix mitzumischen, kann er nicht widerstehen. Die Crème de la Crème des internationalen Rennsports wird dabei sein, so auch der beliebte rote Flitzer. Sein schärfster Konkurrent ist der großkotzige Ferrari Francesco Bernoulli. An der Seite von Lightning ist dieses Mal auch sein Freund Hook, der bei der Reise etwas mehr Abenteuer erleben wird, als ihm lieb ist...

Besonderheiten

Nach "Toy Story" ist dies der zweite Film, von dem man eine Fortsetzung in Auftrag gab. Man erschuf den Film sowohl in 2D als auch in 3D und es dauerte ein Jahr länger als geplant, bis "Cars 2" in die Kinos kam.

Rezension

Pixar hat uns seit seinem Erstlingswert "Toy Story" im Jahr 1995 so einige großartige, herzzerreißende und erstklassige Filme präsentiert und wird dies wohl auch in Zukunft noch ein paar Mal machen. Einer der erfolgreichen und großen Animationsfilme der letzten Jahre war auch der Film "Cars", der sich rund um das Rennauto Lightning McQueen drehte, der unbeabsichtigt auf einmal im Wüstenkaff Radiator Springs landete. Ein paar Jahre sind vergangen und nun kehrt das rote Rennauto mit einem neuen Abenteuer und in 3D zurück auf die große Leinwand... weiterlesen


Merida - Legende der Highlands (2012)


Foto: Copyright: 2012 Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
© 2012 Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Inhalt

Prinzessin Merida, turbulenter Rotschopf und schottische Königin in spe, ist ein echter Wildfang – ganz zum Leidwesen ihrer Mutter, Königin Elinor, die vergeblich versucht, ihre Tochter zu einer vornehmen Dame zu erziehen. Schließlich soll Merida schon bald eine vorteilhafte Ehe im Königreich eingehen, wie es die Tradition gebietet. Doch die junge, zielstrebige Bogenschützin wehrt sich vehement gegen ihr Schicksal sowie jegliche Restriktion ihrer Mutter und begeht in ihrer Wut schließlich einen fatalen Fehler, der das ganze Land in Gefahr bringt und droht, ihre Familie zu zerstören...

Besonderheiten

Der erste Titel des Films war "Der Bär und der Bogen". Pixar entwickelte zwei Softwareprogramme extra für "Merida", eins alleine für die Animation von Meridas Haaren, die aus insgesamt 1.500 Haarsträhnen bestehen. Meridas Name bedeutet im Hebräischen rebellieren.

Rezension

"Merida – Legende der Highlands" ist der neueste Streich der kalifornischen Pixar-Animation-Studios, die in den letzten 27 Jahren durch Welterfolge wie "Toy Story", "Findet Nemo" oder "Oben" internationale Anerkennung gewinnen konnten und das Animationsgenre grundlegend revolutionierten. Heute scheint allein der Markenname Pixar ein unausgesprochenes Versprechen über lebensnahe Animation und individuelle, liebevoll gestaltete Plotlines zu sein... weiterlesen


Die Monster Uni (2013)


Foto: Copyright: Disney Pixar
© Disney Pixar

Inhalt

Viele Jahre vor den Ereignissen in "Die Monster AG" haben sich Mike und Sullivan auf eher ungewöhnliche Art und Weise an der Monster Universität kennengelernt. Im Kampf um die rar gesäten Plätze im Erschreckerprogramm und die Mitgliedschaft in der besten Studentenverbindung sind sich die beiden zu Beginn alles andere als freundlich gesinnt. Doch wenn es darum geht, allen zu zeigen wie unheimlich erschreckend man ist, dann müssen auch Opfer gebracht werden. Und so müssen Mike und Sullivan zusammen arbeiten um doch noch eine Chance zu bekommen, zum Erschrecker in der Monster AG zu werden.

Besonderheiten

Auf dem Campus der Monster Universität sind im Durchschnitt 3,7 Augen pro Monster vertreten. Pro Szene gab es zwischen 500-1.000 Zeichnungen, mit über 227.000 Zeichnungen für das gesamte Storyboard. Viele der Kinder, die "Die Monster AG" als Kind geliebt haben, waren zur Veröffentlichung von "Die Monster Uni" selber in den Alter zur Uni zu gehen – ein gewollter Schachzug der Produzenten um mehr Besucher ins Kino zu locken.

Foto: Sully & Mike, Die Monster Uni - Copyright: 2013 Disney•Pixar. All Rights Reserved
Sully & Mike, Die Monster Uni
© 2013 Disney•Pixar. All Rights Reserved

Rezension

Ein Film, der mit einer zweiköpfigen Monstertaube beginnt, kann nur gut werden. "Die Monster Uni" erzählt zwölf Jahre nach dem Erscheinen von "Die Monster AG" die Vorgeschichte unserer Lieblingsmonster Mike und Sullivan. Diese Geschichte beginnt mit einem Besuch in der Monster AG als Mike noch ein kleiner Schuljunge war. Er ist immer zu klein und wird überall übersehen – auch als er sich mit in eins der Kinderzimmer schleicht, in denen ein Monster gerade ein Kind erschreckt. Dieser definierende Moment für Mike bereitet ihn auf ein Leben als Erschrecker vor... weiterlesen


Alles steht Kopf (2015)


Foto: Copyright: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Inhalt

Riley ist ein ganz gewöhnliches Leben, das gemeinsam mit ihren Eltern in eine neue Stadt zieht. Sie durchlebt allerlei Gefühlslagen, die sich in ihrem Gehirn abspielen. Da gibt es Angst, Wut, Kummer, Ekel und dann gibt es noch Freude – die immer gut gelaunte Anführerin in Rileys Kopf. Gemeinsam steuern sie das Leben ihres elfjährigen Mädchens und sorgen dafür, dass es ihr immer gut geht. Doch plötzlich geschieht den fünfen ein Missgeschick, das die Gefühlswelt von Riley in ein absolutes Chaos stürzt...

Besonderheiten

Wie bereits "Oben" wollte "Pixar" erneut ernsthaftere Töne mit seinen Filmen anschlagen und so kam es gelegen, dass Regisseur Pete Docter berichtete, wie er als Kind nach dem Umzug seiner Familie emotional litt, da er sich nicht gut in der neuen Situation einleben konnte. Docter sah dies später auch bei seiner Tochter und so befasste er sich mit den menschlichen Emotionen und wie diese Zusammenspielen. Als "Alles steht Kopf" dann ins Rollen kam, arbeiteten viele Frauen mit an dem Projekt, obwohl dieser Part des Filmbusiness eher eine Männerdomäne ist. Man gab sich besonders viel Mühe, die Emotionen und ihre Charaktere lebensnah darzustellen. An der Figur Joy arbeitete man allein acht Monate und obwohl es die Kosten enorm in die Höhe trieb, lies man ihnen freie Hand.

Rezension

Gleich zwei unserer Autoren haben sich "Alles steht Kopf" angesehen und für euch eine Rezension verfasst. Dabei sind sich die beiden einig, dass bei diesem Film nicht nur Kinder auf ihren Geschmack kommen, sondern auch Erwachsene davon angetan sein werden. Hier findet ihre die ausführlichen Rezensionen... weiterlesen


Arlo & Spot (2015)


Foto: Copyright: 2015 The Walt Disney Company Germany
© 2015 The Walt Disney Company Germany

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"Arlo und Spot" spielt in einem Land vor unserer Zeit – beziehungsweise in einer parallelen Zeit, in der die Dinosaurier nicht durch einen riesigen Meteoriten ausgerottet wurden, sondern verschont geblieben sind. Arlo ist das kleinste von drei Dinosaurierkindern und mit Abstand das tollpatschigste. Seine furchtbare Angst vor allem, was er nicht kennt (oder im Falle der Hühner, die er jeden Tag füttern muss, auch vor dem, was er kennt), hält ihn davon ab, die Welt um sich herum richtig wahrnehmen und erforschen zu können. Wie das Schicksal es will, wird er eines Tages ohne Vorwarnung auf sich allein gestellt und muss sich mit seinen Ängsten auseinandersetzen – eine große Hilfe hierbei ist Spot. Der kleine Menschenjunge hat seinerseits alles verloren und schließt sich Arlo nach einigen anfänglichen Reibereien auf seiner Suche nach dem richtigen Weg nach Hause an. Jetzt bleibt nur noch das Problem, dass keiner der Beiden so wirklich eine Ahnung hat, wo es langgehen soll...

Besonderheiten

Die Szene, in der Arlo im Wasser davon getrieben wird, benötigte 17TB an Computerspeicher - mehr als für den ganzen Film "Cars 2". Die Produzenten und Animatoren haben im Zoo Elefanten beobachtet, um Arlo möglichst realistisch zu animieren.

Rezension

Die Wartezeit ist endlich vorbei – Pixars Dinosaurierfilm läuft in den Kinos an! Leider schwingt etwas Enttäuschung mit. Nachdem man sich auf den Umstand eingestellt hat, dass die Dinosaurier in "Arlo & Spot" extremst vermenschlicht sind, irritiert es zumindest nicht mehr zu sehr, dass Arlos Eltern Farmer sind, die Mais anbauen, um auch im Winter genug Futter zu haben. Unter Arlo und seinen zwei Geschwistern Libby und Buck entbrennt ein Wettkampf darum, sich auf dem Familien-Mais-Speicher mit einem Fußabdruck verewigen zu können. Die ganze Geschichte des Films basiert auf Arlos Willen, sich auch verewigen zu dürfen und gibt dem Ganzen einen leicht bitteren Beigeschmack – dass sich Kinder bei ihren Eltern ihre Anerkennung praktisch erarbeiten müssen, passt irgendwie nicht zu Pixar... weiterlesen


Findet Dorie (2016)


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13 Jahre nach dem Kinoerfolg von "Findet Nemo" kommt mit "Findet Dorie" endlich das heißersehnte Sequel ins Kino. Die Abenteuer von "Findet Nemo" hinter sich gelassen, fragt sich Dorie, wer und wo eigentlich ihre Eltern sind. Denn auch wenn sie immer noch sehr vergesslich ist, so weiß sie dennoch, dass sie doch irgendwo hergekommen sein muss. Mit Marlin und Nemo macht sich der kleine blaue, vergessliche Fisch auf die Suche nach ihren Eltern und ihrer Herkunft – wie gewohnt witzig und ein bisschen verrückt treffen die drei dabei auf allerlei ungewöhnliche Charaktere, die alle ihren kleinen Beitrag zu Dories Reise beitragen.

Besonderheiten

Der Synchronsprecher von Nemo musst neu gecastet werden, da der Originalsprecher mittlerweile durch den Stimmbruch gegangen ist. Hank hat nur sieben Tentakeln, weil der Körper und die Tentakeln einzeln animiert wurde und letztendlich nur sieben Tentakeln an den Körper passten. Findet Dorie ist nach "Die Monster Uni" und "Cars 2" der dritte Pixar-Film, in dem ein Nebencharakter des vorangegangenen Films zum Hauptcharakter wird.

Rezension

"Findet Dorie" hat gleich zwei unserer Autoren ins Kino gelockt. Hier könnt ihr die Einschätzung zum Film und die Meinungen, wie sehenswert die Fortsetzung von "Finde Nemo" ist, erfahren ...weiterlesen


Coco – Lebendiger als das Leben! (2017)


Foto: Copyright: 2017 Disney•Pixar
© 2017 Disney•Pixar

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Miguel (Anthony Gonzalez) ist anders als der Rest seiner Familie. Er lebt für die Musik und ist passionierter Gitarrenspieler wie sein großes Vorbild Ernesto de la Cruz (Benjamin Bratt). Doch in seiner Familie ist Musik seit Generationen verboten. Daher lebt Miguel seine Leidenschaft im Geheimen aus, bis er eines Tages, getrieben durch seine unbändige Liebe zur Musik, am Dia de los Muertos ins Land der Toten befördert wird. Auf der Suche nach seinem Helden stößt er auf das größte Geheimnis seiner Familie – doch dann entwickelt sich alles ganz anders als von ihm gedacht...

Besonderheiten

Die Idee zum Film kam 2010 auf und um Recherchen anzustellen suchten die Filmemacher daraufhin mehrmals Landstriche in Mexiko auf, um sich mit den Traditionen der Einheimischen vertraut zu machen. Eine Schwierigkeit bei der Animation stellten die Skelette dar, da man, anders als sonst, nicht auf die Bewegungen der Muskeln zurückgreifen konnte.

Rezension

Ein Junge, der seine Leidenschaft nicht ausleben kann, weil es in seiner Familie ein seit Generationen geltendes Verbot von Musik gibt: was wie ein schon hundertmal gehörter Anfang zu einer Geschichte klingt, ist bei "Coco" der Anfang einer wundervollen Geschichte voller Farben und Musik. Auch für Zuschauer, die vor dem Film nichts oder nur wenig über den Dia de los Muertos wissen, ist der Pixar-Film ein tolles Erlebnis. Parallel zur eigentlichen Geschichte erzählen Familienangehörige von Miguel immer wieder von den Traditionen, die das Fest der Toten umgeben...weiterlesen

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