9-1-1 Notruf L.A. - Reviews
Staffel 9

In unseren Kritiken schildern unsere Autoren und Autorinnen ihren ersten Eindruck von einer Episode in Form einer kurzen Review. Nutzt die Gelegenheit, eure Meinung zu diesen Folgen kundzutun und mit uns über die Serie "9-1-1 Notruf L.A." zu diskutieren.
#9.01 Eat the Rich
Ja, ich habe mir etwas Zeit mit dem Staffelstart gelassen. Es ist die erste Staffel ohne Bobby (Peter Krause) und obwohl ich zuvor nicht nur alleine wegen ihm eingeschaltet habe, war mir natürlich klar, dass diese Staffel anders wird. Bobby ist zwar physisch nicht mehr da, aber dennoch spürt man ihn doch noch immer und das ist auch gut so. Es waren auch sofort die ersten Szenen, bei denen ich doch arg schlucken und die ein oder andere Träne verdrücken musste. Sechs Monate sind seit Bobbys Ableben vergangen und ich hätte es sehr beschämend gefunden, wenn man ihn nicht doch noch einmal geehrt hätte. Die Ehrung finde ich vollkommen passend. Bobby hat die 118 auf so viele Arten geprägt. Im Übrigen fand ich auch die Worte von Chimney (Kenneth Choi) sehr gut gewählt und auch wenn er es noch immer respektlos findet, in die Fußstapfen von Bobby zu treten – wahrscheinlich aus Schuldgefühlen heraus – finde ich Chimney die absolut richtige Wahl. Es gab diesmal so viele Szenen, die unterstrichen haben, wie viel Bobby in ihm steckt und ich hoffe, er ist nicht nur vorübergehend der Captain. Dass Athena (Angela Bassett) noch immer trauert, ist klar. Ich muss aber zugegeben, dass ich nicht schlecht geguckt habe, sie bei einem Date zu erleben... bis mir klar wurde, dass es ein Undercover-Einsatz war und nicht erst der erste. Dass sie gerade nicht gerne in ihrer Haut steckt, kann ich absolut verstehen. Es wird halt keine Dauerlösung sein, vor sich und vor allem den Emotionen zu flüchten. Aber ich denke, Athena wird irgendwann wieder den Weg zurückfinden bzw. einen Weg finden, damit zurechtzukommen. Ich kann durchaus verstehen, dass sie all die Geschichten über ihn nicht hören wollte, weil es zu schmerzhaft war. Aber wohl auch, weil sie als Ehefrau nochmal eine ganz andere emotionale Ebene zu Bobby hatte. Ebenso gut konnte ich auch ihre Kinder verstehen, vor allem Harry (Elijah M. Cooper). In seinen Augen haben ihre Kinder nicht nur Bobby verloren, sondern auch ihre Mutter. Ich kann es ihm nicht verübeln, dass er so denkt. Athena mag körperlich anwesend sein, aber emotional schottet sie sich ab. Das hat ihr besonders der Fall um Gina (Tamra und Taylor Meskimen) gezeigt. Es war durchaus erschreckend. Man hat mal wieder erkannt, dass Ryan Murphy und sein Team zu abstrusen Handlungen neigen, die im ersten Moment schockieren sollen. Herzlichen Glückwunsch, ist gelungen. Hen (Aisha Hinds) erweist sich hier mal wieder als wirklich tolle Freundin und ich bin wirklich froh, dass sie Athena nicht aufgibt. Als ich die Promo für die All-Geschichte gesehen habe, fand ich das doch eher abgehoben (im wahrsten Sinne des Wortes), aber ihre Rettungsaktion bei Hauser (Mark Consuelos) und dessen Dankbarkeit (ja und Image-Pflege) machen diesen Trip zumindest etwas plausibler. Der Staffelstart von "9-1-1 Notruf L.A." ohne den körperlich anwesenden Bobby ist durchaus gelungen. Mal sehen, wie es weitergeht. Wir sind ja erst am Anfang.
#9.02 Spiraling
Hen und Athena sind im All und natürlich war klar, dass es nicht glatt gehen würde. Es scheint fast so, als hätte Athena hellseherische Fähigkeiten, dass sie keine gute Bilanz hat. Eigentlich war es gut, dass die beiden Frauen zu diesem Zeitpunkt in der Bar betrunken waren, als Athena das sagte, so wirkte es doch lustiger, als es letztlich war bzw. ist – die Gefahr im All ist ja noch nicht vorbei. Ehrlich gesagt, wüsste ich auch nicht, was ich im All sollte. Die Erfahrung ist sicherlich toll und wie Karen (Tracie Thoms) sagte, hat nur ein ganz kleiner Prozentsatz die Chance, auf solch ein Erlebnis. Danke, ich persönlich verzichte da doch lieber freiwillig und nicht nur, nachdem ich gesehen habe, welche Katastrophe bei "9-1-1" wieder entstanden ist. Das Drama begann ja tatsächlich, als Tripp trotz Warnung (!) wollte, dass man das Ding hochschickt. Ich glaube, es ging dabei nicht nur um Image-Pflege, sondern es schien auch besonders darum zu gehen, seiner Frau (June Diane Raphael) einen Traum zu erfüllen. Dieser Traum ist aber eher zum Albtraum geworden und er ist noch nicht vorbei. Gut gefallen hat mir aber, dass offenbar diesmal (noch) nicht Athena die Heldin ist, sondern Karen und Maddie (Jennifer Love Hewitt). Kann man die beiden bitte öfters als Team zusammenstecken? Sie sind so cool zusammen, stark, aber auch gleichzeitig emotional genug, damit es beim Publikum ankommt. Dann hätten wir noch Harry, der gleich mehrfach die schlimmsten Befürchtungen ausgesprochen hat, die ich ihm nicht wirklich verdenken kann. Er hat harte Worte gewählt. Ja, seine Mutter hat dem Tod nicht ins Auge geblickt – zumindest nicht so wie Chimney und die anderen. Dennoch hat sie für sich erkannt, dass das Leben zu kurz ist – gepaart mit der Tatsache, dass sie im Moment nicht sie selbst sein will und gleichzeitig aber auch wieder fühlen will, am Leben zu sein. May (Corinne Massiah) hat das sehr schön zusammengefasst. Ich kann Harry absolut verstehen, dass er nicht zu noch einer Beerdigung will. Dazu wird es wahrscheinlich nicht kommen. Ich bin mir aber ehrlich gesagt nicht sicher, ob die weiteren Episoden im All so spannend und unterhaltsam werden.
#9.03 The Sky Is Falling
Ich hatte ja gemutmaßt, dass diese Episode nicht so toll werden würde und zum Glück habe ich mich getäuscht. Ein Großteil spielt im Weltall und Athena ist irgendwie auch drin verwickelt als 'Retterin'. Allerdings muss ich sagen, hat man diese wirklich gut eingebracht und es spannend gehalten. Uns erwartet noch ein letzter Teil. Bei dem bin ich mir nicht sicher, ob die Nebencharaktere alle überleben werden, da der ein oder andere doch verletzt ist und sie alle in der letzten Szene noch einmal kräftig durchgeschüttelt worden sind. Ich bin mal gespannt, welchen Weg Maddie und Karen finden, um Hen und Athena (und natürlich die anderen) sicher nach Hause zu bringen. Ich finde es nach wie vor echt toll, dass es Maddie und Karen als Gespann bei diesem Fall gibt. Die Zwei dürfen ruhig öfter zusammenarbeitet. Es ist eine coole Kombination und wir haben einen ersten Blick auf "9-1-1: Nashville" bekommen bzw. es war vielmehr ein kleines Crossover, was ich ansprechend fand. Kimberly Williams-Paisley macht auf mich einen guten und sympathischen Eindruck in ihrer Rolle und ich werde auf jeden Fall mal einen Blick in das Spin-Off riskieren. Wie auch bei den anderen Event-Episoden der vergangenen Staffeln, hängt natürlich auch der Flug ins All mit der 118 zusammen. Aber auch hier muss ich sagen, dass es an Spannung nicht gefehlt hat. Bobby mag zwar nicht mehr da sein, man kann aber auch in dieser Episode nicht abstreiten, dass sein Geist immer anwesend ist. Irgendwie hoffe ich, Chimney wird dauerhaft der Captain. Bei dem Einsatz, nachdem die U-Bahn-Station getroffen worden ist, hat man gemerkt, dass jeder, egal ob Chimney, Buck (Oliver Stark) oder Eddie (Ryan Guzman) etwas von Bobby gelernt haben und daher hat die Zusammenarbeit so großartig geklappt. Gelungen fand ich dabei auch die Einbindung von Harry. Er wirkte in den ersten Episoden etwas verloren auf mich. Gut gefallen dabei hat mir, wie man seine Angst eingebunden hat und er sich um Cal (Guillermo Alonso) kümmern sollte, der Angst um seine Lori (Molly Burnett) hatte. Somit saßen beide in einem Boot, konnten sich aber auch gegenseitig unterstützen. May hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ein bisschen hat mich ihre medizinische Versorgung bei Robin (Thais Menendez) an "Seattle Firefighters - Die jungen Helden" erinnert. Ich würde mir irgendwie wünschen, Maddie würde eine Art Mentorenfunktion für May übernehmen. Quasi hat man beide Grant-Kinder wunderbar eingegliedert und ihnen wahrscheinlich eine (neue) berufliche Perspektive gegeben.
#9.04 Reentry
Kommen wir zum letzten Teil der All-Mission von Athena und Hen, den ich mir doch etwas anders vorgestellt habe, als er war. Mir war definitiv klar, dass alle in der Kapsel wieder heile ankommen werden bzw. runterkommen werden. Mir war aber auch klar, dass es noch einmal dramatisch wird und für einen ganz kurzen Moment hatte ich auch die Sorge, Athena könnte etwas zustoßen. Nach dem emotionalen Ausstieg von Peter Krause aus der letzten Staffel sollte man sich vielleicht nicht mehr so sicher sein, dass wirklich alle überleben werden. Interessant und gleichzeitig erschreckend fand ich, was Athena über die Alltagshelden gesagt hat. Einerseits hat sie recht, dass es Helden sind, die es bei solchen Berufen wie sie und Bobby ausführ(t)en, die nicht mehr heimkehren. Anderseits fand ich es aber auch zu sehr verallgemeintert und man konnte deutlich heraushören, dass die Trauer um Bobby aus Athena spricht. Genau deswegen auch dieser Alleingang bzw. die fehlende Absprache mit Hen im All und das war dann auch der Moment, in dem ich Sorge um Athena hatte. Es klang und sah dann auch so aus, als hätte sie mit dem Leben abgeschlossen. Am traurigsten fand ich dann auch ihre Aussage bzgl. May und Harry. Ja, die beiden sind erwachsen, aber das ist Athena eben auch und sie war es auch, als damals Emmett ermordet wurde. Zum Glück weiß Harry nichts davon. Das hätte nur seine Angst um seine Mutter bestätigt. Meine Theorie bzgl. seiner Berufswahl war im Übrigen richtig. Ich bin gespannt, wie er sich als Feuerwehrmann schlagen wird. Etwas trauriger finde ich es jetzt doch, dass Bobby das nicht mehr miterleben kann. Aber vielleicht findet man einen Weg, dass Peter Krause noch einmal in seine Rolle schlüpfen kann. Sehr einfühlsam fand ich dann auch Athenas Gespräch mit ihren Kindern. Ich denke, ihre Erinnerungen an damals und McCluskey (Karl Makinen) Worte haben ihr neuen Lebensmut geschenkt und eine andere Perspektive. Schön fand ich auch ihr Kennenlernen mit Michael (Freddy D. Ramsey Jr.). Ich fürchte aber auch, dass man Athena jetzt ein bisschen zu sehr ins Zentrum rückt. Wobei die Serie ja noch immer für Überraschungsmomente sorgt. Wie bei Tricia. Ich fand es genial, wie sie Hauser den Laufpass gegeben hat!
#9.05 Día de los Muertos
Halloween steht an und wie man mittlerweile weiß, mag ich solche Episoden nicht unbedingt. Für mich wirken solche Episoden meist irgendwie reingequetscht und dass man sich Notfälle ausdenkt, die irgendwas mit diesem Feiertag zu haben. Ich muss aber zugeben, dass es mir diesmal gut gefallen hat. Der übergroße Kürbis war zwar mal wieder typisch Ryan Murphy, allerdings ging es diesmal auch um den Tag der Toten, bei dem sich der Schleier zwischen beiden Seiten hebt. Logisch, dass man in diesem Punkt auch Bobby zur Sprache bringt. Mir hat es sehr gut gefallen, weil nochmal unterstrichen wurden ist, dass er auch für May und Herry wichtig war. Auch wenn Harry mit seiner Mutter Stress hatte. Unberechtigt fand ich diesen nicht. Zumal er mit seiner Mutter vorher hätte reden können. Zum anderen war es allerdings auch eine sehr emotionale Szene, da Harry nicht Bobby mit seiner Berufswahl nacheifern möchte, sondern wie Athena werden will. Ich bin wirklich schon gespannt, wenn Harry zur Feuerwehr geht. Es ging aber auch um die Kirche und hier hat man Eddie und seine Familie eingebunden. Ich bin selbst nicht kirchlich oder christlich. Ich glaube aber, dass es irgendwas zwischen Himmel und Erde gibt und nichts bzw. recht wenig aus Zufall passiert. Dass bei dieser Thematik Eddies Abuela (Ana Mercedes) stirbt, fand ich ziemlich emotional, ebenso wie Christophers übernatürliche Erfahrung. Letztlich war die Episode besser, als sie zunächst den Anschein hatte.
#9.06 Family History
Die Serie kommt mal wieder mit einem schrägen Fall daher und jeder Menge abgetrennter Finger. War schon nicht ohne und dabei dachte ich, Libby (Monica Azcarate) würde ersticken. Und das war nur die Einstimmung auf eine Episode, bei der ich nicht sicher bin, was genau mit Hen los ist. Irgendwie hat sie die Fallsucht und zeitweise offenbar auch noch Ohnmachtsanfälle entwickelt und ich denke, es steckt etwas Ernstes dahinter. Vielleicht eine neurologische Erkrankung? In jedem Fall will sie diese ja verheimlichen. Dass sie dabei zu Dr. Brett (Ben Levin) geht, hat mich schon verwundert. Somit ahnt Hen auch etwas Schlimmes, was sie erst einmal für sich behalten will. Mich würde es aber nicht wundern, wenn es dadurch mal zu Schwierigkeiten bei einem Einsatz kommt und ob Chimney dann immer noch so human ist wie sonst? Ich freue mich allerdings sehr, dass er der neue Captain ist. Wenn man mal bedenkt, wie furchtbar es ihm nach Bobbys Tod ging und wie Athena ihn behandelt hat... Ich bin sicher, es ist ganz in Bobbys Sinn. Schön, dass diesmal auch Athena dabei war. Das unterstreicht für mich, was sie seitdem einiges verarbeitet hat. Quasi hat sie auch den Part von Bobby übernommen. Hat er in einigen Episoden seine Vergangenheit verarbeitet, ist es nun Athena. Ich finde das überhaupt nicht schlimm. Krass finde ich allerdings, dass man sie in diesen Fall so eingebunden hat, der eigentlich eine tragische Wendung genommen hat. Jeder und jede, die schon einmal Mobbing erlebt hat, weiß, wie schlimm es ist und wenn man die heutige Zeit betrachtet und die Sozialen Netzwerke ist das noch sehr viel schlimmer. Hier hat man noch einen obenauf gesetzt und die Bezeichnung Helikopter-Mutter bekommt noch einmal eine ganz andere, erschreckende Bedeutung. Dass Cynthia (Corbin Reid) ihre Tochter Alicia (Amina Alzouma) zeigen will, wie schrecklich die Welt sein kann, verstehe ich sogar. Aber was sie ihrer Tochter angetan hat, das war erschreckend und das Mädel wird lange brauchen, das zu verarbeiten. Zum Glück hat sie in Bailey (Kitana Turnbull) eine beste Freundin, die da war und ist für sie. Es hat auch mal wieder bewiesen, wie sehr Athena ihre Kinder liebt und wie erwachsen May geworden ist. Mir hat diese Mutter-Tochter-Dynamik schon immer gefallen. Aber jetzt ist sie noch tiefer verwurzelt. Eine tolle Verbindung haben auch Buck und Harry. Ich kann ihn verstehen, dass er seine Mutter nicht enttäuschen will, weil er eben auch im Hinterkopf hat, was Athena alles durchgemacht hat. Genau deswegen ist Buck eingesprungen. Ich bin gespannt, wie Harry sich als Feuerwehrmann machen wird. Irgendwie hat Bobby in Chimney und Buck etwas von sich hinterlassen. Vielleicht arbeiten sie demnächst ja zusammen.
#9.07 Secrets
Diese Episode bietet auf jeden Fall einige neue Möglichkeiten, auf die ich mich wirklich freue, aber auch einige Tragik erwarte. Ich hatte bereits vermutet, dass Hen ihren Zustand nicht mehr lange verbergen kann und dass möglicherweise bei einem Einsatz etwas gewaltig schief gehen könnte und mit einer Annahme habe ich recht. Es ist tatsächlich etwas im Einsatz geschehen. Bei dem Hausbrand, den die 118 bewältigen musste, war auch ein kleines Kind (Chloe Cleary) und Hen will sie retten. Man spürt ja manchmal schon, wenn sich etwas zuspitzt und ich hatte echt Bedenken, Hen würde noch im Gebäude zusammenklappen. Das ist auf so vielen Ebenen erschreckend. Wie Chimney später auch gesagt und betont hat, hat sie mit ihrem Verhalten gleich mehrere Leben in Gefahr gebracht. Krass ist allerdings, dass sie es ganze drei Monate geschafft hat, ihren Zustand und all die Termine zu verheimlichen. Bei so etwas stelle ich mir immer wie die Frage, wie unaufmerksam man in einer Beziehung ist und wenn es einem doch auffällt, wieso man dem nicht nachgeht. Sicher hat es was mit Vertrauen zu tun und mit Angst. Dennoch ist es seltsam, dass Karen nicht schon früher mal die Finanzen geprüft hat oder Hen auf ihr Verhalten angesprochen hat. Ich denke, die aktuelle Situation gepaart mit dem Einsatz wird einen Schatten auf ihre Ehe legen, wie es auch einen Schatten auf die Freundschaft mit Chimney gelegt hat. Auch hier hatte ich vermutet, er wird als Captain nicht mehr so human gegenüber solchen Dingen sein, wie er es wäre, wenn er weniger Verantwortung hat. Ich gehe allerdings nicht davon aus, dass Hens Abwesenheit auf der Wache von langer Dauer sein wird. Ich vermute allerdings mal, dass man ihre Erkrankung bzw. erst einmal die Diagnose finden muss. Es wäre für mich allerdings denkbar, dass Athena nun noch mehr als Freundin von Hen involviert wird. Auch sie hat verlauten lassen, dass sie an Karens Stelle wütend wäre, hat aber auch gleichzeitig eingeräumt, dass sie oftmals selbst so gehandelt hat. Interessant fände ich aber, wenn Athena nun die Vermittlerin zwischen Hen und Chimney wäre, gerade weil sie ihr eigenes Verhalten nach Bobbys Tod ihm gegenüber reflektieren konnte und vielleicht hat sie auch einen Rat an Chimney, wie Bobby in solch einer Situation agiert hätte. Ich muss aber auch gestehen, dass Chimney bei der Überraschungsschwangerschaft und Geburt durchaus in vielen Szenen wie Bobby reagiert hat, ohne dass es kopiert gewirkt hat. Irgendwie hoffe ich, dass Cecilia (Alexandra Ford) und Martin (Chris Cafero) ein Paar werden. Gut, es wäre alles zu überstürzt, die beiden hatten jedoch ihren Magic Moment. Man hat es bei all der Tragik und Sorge um Hen allerdings auch geschafft, solch eine Komik einzubauen, die mich unglaublich zum Lachen gebracht hat. Ich habe den kurzen Clip rund um Ivan (Jonathan Sadowski) bereits bei Instagram gesehen. Aber den Keuschheitsgürtel und die Reaktionen darum zu sehen, das hatte was und es hat mich an "Fifty Shades of Grey" mit vertauschten Rollen erinnert. Wie man dann die sexuelle Durststrecke mit eingebaut hat, die eben diese lustige Wendung nahm, fand ich genial gelöst. Ich kann Eddie verstehen, dass er nach den Ereignissen mit einer Frau und den Folgen rund um Christopher Angst hat, wieder zu daten. Ich fand diese falsche Annahme von Eddie und Ravi (Anirudh Pisharody) bezüglich Bucks Date(s) unglaublich lustig. Ich frage mich aber, was schlimmer für Buck ist bzw. lieber gewesen wäre. Dass Jade (Jillian Murray) und Zane (Dean Geyer) Geschwister wären oder dass sie ein Ehepaar sind? Irgendwie schade, dass es hier wohl keine Fortsetzung geben wird, dabei wissen wir schon aus "Glee", dass Dean Geyer solch einen Typ von Mann wunderbar spielen kann. Gut hat mir bei all dem auch gefallen, wie Ravi immer mehr Teil der Truppe wird.
#9.08 War
Offenbar habe ich ein ziemlich gutes Gespür dafür, wie die Charaktere in der Handlung weiter agieren oder Ryan Murphy hat mich in sein Team geholt und mir nichts gesagt. Ich hatte ja die Vermutung angestellt, dass Athena nun Hens stärkste Verbündete wird und dass sie als Vermittlerin zwischen dieser und Chimney sein wird. Ich hatte aber nicht erwartet, dass es gleich eine Gruppentherapie wird und habe es auch nicht kommen sehen, obwohl mit dem Erscheinen von Alex Doyle (Aimeé Teegarden) es schon Hinweise dazu gab. Ich habe Athena aber nicht so eingeschätzt, dass sie soweit gehen wird bzw. dass sie hierbei wirklich auf Hilfe setzt. Aber offenbar hat sich für sie auch in dieser Hinsicht etwas geändert. Sie hätte es sicherlich alleine geschafft, alle wieder zusammenzubringen. Ich denke aber, sie ist nun auf dem Standpunkt, dass sie es nicht alleine schaffen muss und das ist in diesem Fall die Kernaussage. Die 118 ist auch sehr familiär und das Gespräch zwischen allem und der Aussage von Hen, dass sie einfach der Meinung war, es alleine schaffen zu müssen, um die anderen zu schützen. Ich denke, das ist bei Hen auch selbst eine Art Schutz gewesen, um sich dem Ganzen nicht selbst stellen zu müssen. Wenn man es aber auch mal genauer betrachtet, dann hat Bobby noch immer erheblichen Einfluss auf alle. Einerseits hat die Trauer um ihn Hen und Chimney für eine Weile getrennt (ihr Streit tat mir doch ein bisschen weh, konnte man doch viel Verzweiflung spüren). Anderseits ist es aber genau die Trauer, die alle wieder zusammengeführt hat und das ist jetzt für Hen besonders wichtig. Krass dass es doch etwas mit ihrem Ausflug ins All zu tun hatte und Chimney bei dem Streit schon eine erste Vermutung dahingehend ausgesprochen hat. Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergehen wird und vor allem, wie letztlich Hen mit dieser Diagnose umgehen wird. Ein bisschen grinsen musste ich ja bei der Storyline rund um Maddie. Nicht wegen der KI Sara oder sollte ich besser sagen die KI Maddie? Es war auf jeden Fall extrem gruselig, sie mit ihrer Stimme sprechen zu hören. Würde es hierbei nicht um eine KI gehen, die Menschen und besonders die Menschlichkeit ersetzen sollte, wäre es für Maddie ein tolles Kompliment gewesen, dass ihre Stimme einen solch beruhigenden Klang hat. Es war aber auch spannend zu erleben, wie sie es geschafft hat, Sara zum 'Aufgeben' zu bewegen und sie dann in einen Stick zu sperren. Ich frage mich wirklich, ob es was damit zu tun hat, dass man ihre Stimme dazu verwendet hat. Warum ich aber grinsen musste? Vor der Winterpause hattet "9-1-1: Nashville" eine ähnliche Thematik mit Cammie, die auch darum gekämpft hat, dass es in der Notfallzentrale um Menschlichkeit und Empathie geht. Dazu kann man auch Eddies und Alex' Fall um den Veteran Benjamin Cowan (Wilmer Calderon) zählen. Ich finde es so wichtig, dass das Thema PTBS immer wieder angesprochen wird, auch wenn es hier um Personen geht, die im Kriegseinsatz waren und ich der Meinung bin, dass es verschiedene Gründe und Auslöser für eine PTBS gibt.
#9.09 Fighting Back
Nun haben wir also in der letzten Episode erfahren, dass Hen eine Autoimmunkrankheit hat, die sie sich irgendwie im All eingefangen hat. Die ersten Szenen dieser Episode haben mir wahnsinnig gut gefallen. Sie haben das Versprechen eingehalten, was die Mitglieder der 118 in der letzten Episode gegeben haben und quasi war jeder in seinem Element zu sehen bzw. hat Hen mit dem geholfen, was ihnen geholfen hat, als sie in einer ähnlichen Situation gewesen sind. Schon öfters habe ich jetzt schon gesagt, dass die Wache sehr familiär ist und praktischerweise wurde das nun mit einer unglaublichen Songauswahl bestätigt – Lean on me ist wirklich passend dafür ausgewählt worden. Es wäre allerdings auch unglaubwürdig gewesen, wenn Hen von Heute auf Morgen wieder topfit wäre. Dennoch war es ein unglaublicher Schlag, sie nach zwei Monaten zu sehen und feststellen zu müssen, dass es ihr eigentlich schlechter geht. Es ist allerdings auch wie nach dem Motto 'Es wird erst schlechter, bevor es besser wird.' und das wurde es auch, wobei sie auch hier einige Rückschritte einstecken musste. Ich denke aber, ähnlich wie Buck und Maddie hat auch Hen erkannt, dass man vieles für (zu) selbstverständlich nimmt und erst dann merkt, dass dem nicht so ist, wenn der Körper eben nicht mehr ohne Weiteres funktioniert. Neben dieser Tragik und dem Frust, gab es aber auch eine Szene, die ich unglaublich lustig fand. Hen, die das Glas nicht aufbekommt und Hilfe von ihrer Mutter brauchte, die dann den ultimativen Spruch bringt, ihre Tochter habe das Glas schon für sie gelockert. Gut, dass man Toni in diesen Prozess eingebunden hat, so haben wir auch erfahren, dass sie schon mal in einer ähnlichen Situation waren und Toni vielleicht sogar die beste war, das mit ihrer Tochter durchzustehen. Genauso wie Buck, der erneut für Harry da war, als Athenas Sorge zu seiner wurde, nachdem er bei einer Übung einen kleinen Unfall hatte. Auch hier denke ich, war Buck der beste, der Harry beistehen und mit Athena reden konnte. Auch wenn Bobby körperlich nicht mehr anwesend ist. Man merkt seine Anwesenheit bei solchen Sachen noch immer sehr intensiv und es ist richtig so. dadurch hatte Athena nämlich die Kraft, Harry die nötige Kraft zu geben.
#9.10 Handle with Care
Sollten wir uns Sorgen um Christopher machen? Ich habe kein allzu gutes Gefühl, wenn ich an die letzte Szene denke. Ehrlich gesagt habe ich auch Schwierigkeiten gehabt, mich an Abigail (Fallon Heaslip) zu erinnern. Sie tauchte in der Halloween-Episode auf und wie man wahrscheinlich mitbekommen hat, ist das nicht unbedingt meine Lieblingsthematik in Serien, dadurch habe ich wohl auch nicht genau auf die Story rund um sie geachtet. Bei den Einblendungen dämmerte es doch wieder leicht. Ich denke ja immer, wenn man so etwas wie Abigail in der frühen Kindheit dauerhaft erlebt hat, bleibt auch immer was zurück und verändert bzw. prägt es einen, ohne dass man es bemerkt. Ich glaube zwar nicht, dass sie in Eddie verliebt ist, ich glaube aber, dass sie ihm und Christopher einen Denkzettel verpassen will, damit sie ihre Vater-Sohn-Beziehung mehr zu schätzen wissen und weil sie vielleicht neidisch darauf ist, weil sie sich eine solche Bezugsperson wie Eddie wünschen würde. Ich hoffe nur, dass es für alle Beteiligten gut ausgehen wird. Mein Gefühl schwankt etwas dahingehend. Ein ungutes Gefühl hatte auch Chimney, dass Harry etwas passieren könnte, wenn er unter seinen Fittichen ist. Kann ich sogar verstehen, denn ähnlich wie Harry will Chimney Athena keinen weiteren Verlust zumuten. Es war auch irgendwie witzig, zu was er Harry verdonnert hat. Gut gefallen hat mir auch, dass Hen es war, die Chimney ins Gewissen geredet hat. Als beste Freundin hat sie vielleicht den besten Zugang zu ihm und sie fühlt sich gebraucht, auch wenn sie derzeit nicht im Dienst ist. Es war zwar nicht toll, dass der Captain bald selbst drauf gegangen wäre, aber es war eine interessante Spiegelung zu seinem Albtraum und dafür, dass Harry beweisen kann, ganz gut auf sich selbst aufpassen zu können. Die Geschenke von May und Athena haben mich auch zu Tränen gerührt. Wie ich in der letzten Episode geschrieben habe, ist Bobby noch immer anwesend und Athena kennt ihren verstorbenen Mann ganz genau. Witzig fand ich auch William (Mike Farrell) und Andrew (Jason Gray-Stanford), der Vater, der vom Sohn wie bei Big Brother überwacht wird und der sich dann einfach den Rasenmäher schnappt, um seine Internetbekanntschaft Cheryl (Jean St. James) vom Flughafen abholen will. Ich konnte Andrew aber verstehen, wenn ich es auch witzig fand, als auch Athena feststellen musste, dass Vater William gar nicht verwirrt ist.
#9.11 Going Once, Going Twice
Diese Episode hatte so viele Besonderheiten, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Los geht es schon mal mit der Regie. Die übernahm diesmal nämlich Aisha Hinds, dabei stand Hen in dieser Episode gar nicht mal so im Vordergrund, aber ich denke, es war vor allem das Ende ausschlaggebend für Hen, weil hier sämtliche Fäden zusammen gelaufen sind, die unterstrichen haben, wie sehr sich die Figuren durch Bobbys Tod und anderer Entwicklungen verändert haben. Ich hatte ja die Frage gestellt, ob man sich Sorgen um Christopher machen müsse, der von Abigail im Auto mitgenommen wurde. Aber wie sich herausgestellt hat, lag ich mit meiner weiteren Vermutung doch richtig. Es war zwar kein Denkzettel im eigentlichen Sinne, wie man ihn sonst kennt, es war aber durchaus beängstigend für Eddie. Wenn man mal bedenkt, was er in den letzten Monaten mit Christopher durchgemacht hat, ist durchaus nachvollziehbar, dass seine Emotionen etwas übergekocht sind. Krass fand ich auch, wie man Abigails Storyline aufgelöst hat. Sah es noch so aus, als würde sie Eddie stalken, hat sie alles zu SEINEM Schutz gemacht, weil sie selbst von ihrem eigenen Vater Ken (Mike Peebler) gestalkt wurde. Das war echt clever und gleichzeitig traumatisch für Abigail. Sie kann einem wirklich leid tut und Eddie als echten Freund bezeichnen. Und zum Glück hatte er noch Athena auf seiner Seite, bei der man einfach weiß, dass sie zwar einen großen Gerechtigkeitssinn hat, aber auch genügend Empathie und Lebenserfahrung, um hinter die Fassade zu blicken. Wirklich erschreckend, zu was Eltern fähig sind, hatten wir doch schon einige Beispiele dafür in dieser Staffel. Es bringt einen durchaus ins Grübeln. Davon waren diesmal auch Hen und Buck betroffen. Ich freue mich, dass Hen wieder genesen ist bzw. soweit alles wieder stabil ist, dass sie wieder arbeiten kann. Ich kann aber auch verstehen, dass ihr dadurch Vieles bewusst geworden ist. Auch wenn ich glaube, dass sie einen weiteren Rückfall meistern würde, weiß ich auch, wie schwer es ist, wieder und wieder die Kraft dafür zu sammeln und zu haben. Der Autounfall hat mir durchaus einen Schockmoment versetzt, aber genau den hat Hen gebraucht. Zumal ist sie jetzt gestärkt und sie weiß nun auch, worauf sie achten muss, um den Stress bewältigen zu können. Der Stress ist in ihrem Beruf eben verdammt eng mit der Leidenschaft verbunden. Offenbar hatte Buck auch eine kleine Lebenskrise. Ich fand das Gespräch mit Maddie unglaublich toll. Sie sind quasi gegenseitig der Fels in der Brandung. Maddies Ausführungen haben mir unglaublich gefallen. Bei ihr und letztlich auch Buck hat sich in den letzten Staffeln viel getan. Sie sind älter, aber auch reifer und geerdeter geworden und das ist ja auch ansprechend, wie man es bei der Versteigerung erleben durfte. Unglaublich unterhaltsam war diese, und es war auch toll, wie man den Einsatz um den 'Witwen-Club' damit verbunden hat. Aber mal ehrlich: Wenn man eine Freundin wie Blanche (Bonnie Hellman) hat, da kann es nie langweilig werden... und was eine verrutschte Kontaktlinse so alles anrichten kann. Donnerwetter. Kennt jemand den Spruch: Je oller, desto doller? An diesen musste ich bei diesem 'Club' denken. Die haben es faustdick hinter den Ohren. Und wir haben wohl bald ein neues Shipperpaar? Mich würde es für May und Ravi auf jeden Fall freuen, auch wenn ich glaube, Athena könnte ihm etwas einheizen. Sehr tolle Episode! Bitte mehr davon!
#9.12 Dads and Cads
Bereits neulich hatte ich geschrieben, dass Bobby auf jeden Fall noch unter den Mitgliedern der Wache ist und auch in dieser Episode wird das thematisiert. Man hat definitiv das Crossover mit "9-1-1: Nashville" vorbereitet. Es wird sich wahrscheinlich erst in den kommenden Wochen zeigen, wie es mir gefallen wird. In jedem Fall wird es Szenen zwischen Buck und Eddie geben. Aber darum soll es erst einmal nicht gehen. Schön fand ich, dass Bobby es war, der die beiden für die Reise nach Nashville vorgeschlagen hat, um die 118 zu präsentieren. Das unterstreicht in meinen Augen auch noch einmal, welche Entwicklung die beiden Charaktere durchgemacht haben, seit die Serie an den Start gegangen ist, und es zeigt auch noch einmal, dass Bobby genau der Richtige war, um die beiden sozusagen zu 'erziehen'. Unterstrichen wurde das auch noch einmal mit der Ankunft bei Maddies und Bucks Eltern. Schon mehrfach konnte man miterleben und mitanhören, dass die beiden nicht das beste Verhältnis zu ihren Eltern haben, was vor allem auch in der Vergangenheit liegt. Und mit der Entwicklung, dass sich die beiden scheiden lassen wollen, wird es wohl auch nicht besser. Auch hier war es ein Anruf in der Notfallzentrale, der Arbeit und Privates verbunden hat. Ich denke aber, dass es nicht nur Ehen sind, die manchmal schwierige Phasen durchleben müssen, sondern Beziehungen allgemein. Wobei man natürlich auch sagen muss, dass Ehen noch einmal speziell sind, weil man durch mehrere Dinge verbunden ist. Maddies Anruferin Nora (Ptosha Storey) hat mich selbst ganz nachdenklich gemacht, weil man erst in schlimmen und beängstigen Situationen erkennt, was man an der anderen Person hat. Zum Glück hat Charlie (John Eddins) seinen Brief noch richtig gestellt. Außerdem ist der Mensch nun mal nicht dafür gemacht, alleine zu sein. Deswegen fand ich seine Liebeserklärung an Nora so schön. Allerdings glaube ich auch, dass zwischen den Buckley-Eltern einfach schon zu viel passiert ist und dann waren sie ständig mit dem Wohnmobil gemeinsam zusammen, sodass es ihnen wahrscheinlich bewusster geworden ist. Stark fand ich auch die Szene zwischen Buck und seinem Vater Philipp (Gregory Harrison). Ich glaube, für einen Vater ist es verdammt schwierig zuzugeben, dass er in vielen Phasen bei der Erziehung versagt hat. Umso erstaunter und positiver überrascht war ich, als Philipp Bobby als 'Vater' bezeichnet hat, der Buck zu einem Mann erzogen hat. Beziehungen war auch bei den beiden Einsätzen wichtig, wobei ich den ersten um Viv (Naomi Walley) und Joey (McCabe Slye) eher überdreht fand, während es bei Shawn (Chad Doreck) und Vanessa (Mara Klein) eher erschreckend war, wie seine Affäre herauskam, die seine Frau beinahe umgebracht hätte. "9-1-1" hat allerdings mit May, Ravi und Harry seinen Humor nicht vergessen. Ich hatte die Szene bereits bei Instagram gesehen und mich köstlich amüsiert. Jetzt nochmal mehr, weil sie eben weiterging. Genial fand ich auch Athena, die sich bei der Diskussion ihrer Kinder wunderbar aus der Affäre gezogen hat, weil sie wahrscheinlich nach der Auktion aus der letzten Episode schon wusste, worum es geht. Mir hat aber auch die geschwisterliche Szene zwischen Harry und May gefallen. Sie sind älter geworden, aber sie stehen sich noch immer gegenseitig bei.
#9.13 Mother's Boy
Wir bekamen in dieser Episode einen Roadtrip der besonderen Art zu sehen und Antworten, was nach dem Crossover mit "9-1-1: Nashville" mit Buck und Eddie passiert ist. Es ist auch mal wieder eine Storyline geliefert worden, bei der man die ersten Szenen erst gar nicht versteht, und bei der man erst nach und nach versteht, was passiert ist. An sich war es eine Top-Episode, die Eddies und Bucks Freundschaft nicht nur ins Zentrum rückt, sondern sie noch einmal stärkt und unterstrichen wird, wie gut sie sich kennen, um sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Gut gefallen hat mir auch, dass zwei Welten im Dinner aufeinander geprallt sind, die aber vor allem für Eddie beinahe schlecht ausgegangen wäre. Der Roadtrip hat jedoch auch bewiesen, dass Stress und Druck sowie ständiges Zusammensein jede Freundschaft belasten kann, und man einfach mal Dampf ablassen muss. Allerdings war es in einer Gegend, bei der das alles andere als locker aufgenommen wird, wenn der beste Freund einen an den Kopf knallt, ob er einen umbringen will. Außerdem ist es eine eingeschworene Gemeinschaft, bei der man keinen verpfeift und auch die Polizei (Chris Bauer) eher die Hände in den Schoß legt. Wie man Athena, Maddie und Co., eingebunden hat, fand ich echt gut. Ich habe eigentlich noch erwartet, dass Athena mit Maddie dort aufschlagen würden. Allerdings war es diesmal auch gut, dass die 118 nur am Rande aktiv und involviert war. Buck erging es allerdings nicht viel besser. Mir war schon klar, dass Eddie und Buck nicht grundlos von der Straße abgedrängt wurden, aber dass es die Kellnerin Bonnie (Melinda McGraw) in Auftrag gegeben hat, war schon überraschend. Ich konnte Bonnies Tat aus emotionaler Sicht durchaus nachvollziehen, besonders weil sie das Schlimmste erlebt hat, was eine Mutter bzw. Eltern nie erleben sollten und weil es mal wieder bewiesen hat, dass man einen Abschluss braucht, um Dinge verarbeiten zu können. Bucks Entführung und Bonnies Schicksal hat mich aber zu sehr daran erinnert, dass Maddie in der letzten Staffel etwas Ähnliches durchgemacht hat und es deshalb einen Hauch von Einfallslosigkeit hatte. Dennoch hat man es auch diesmal nicht versäumt, Humor einzubauen, der gut auf die jeweiligen Charaktere passt.
#9.14 ???
Review folgt...
#9.15 ???
Review folgt...
#9.16 ???
Review folgt...
#9.17 ???
Review folgt...
#9.18 ???
Review folgt...
Die Serie "9-1-1 Notruf L.A." ansehen:
Eure Meinung ist gefragt!
Diskutiert mit uns in den Kommentaren über die "9-1-1 Notruf L.A."-Episoden der neunten Staffel.
Daniela S. - myFanbase
Zur "9-1-1 Notruf L.A."-Reviewübersicht
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