Episode: #1.07 Böses Blut

Als Alice entdeckt, dass ihr Vater im Wunderland ist, beginnen die beiden sich einander wieder anzunähern, was sie jedoch zu einer schwierigen Entscheidung zwingt. Im Flashback ist Jafar am Boden zerstört nach dem Tod seiner Mutter und es wird ersichtlich, was ihn zu dem ruchlosen Bösewicht machte.

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Vor vielen Jahren in Agrabah:
Auf dem Sterbebett seiner Mutter erfährt Jafar, dass der Sultan sein richtiger Vater sei. Seine Mutter ist zuversichtlich, dass dieser sich um ihn kümmern wird, und gibt ihrem Sohn einen Ring, der einmal dem Sultan gehörte, als Erkennungszeichen für ihn. Als sie stirbt, verlässt ihre Seele sie und schwebt davon.


Jafar sitzt mit Edwin zusammen auf dem Sofa und berichtet ihm davon, dass Alice ein besonderes Mädchen sei und wohl von einem Zuhause komme, in dem sie geliebt werde. Alice' Vater möchte lieber wissen, wo sich seine Tochter aufhält, als sich mit ihm zu unterhalten, also zeigt Jafar ihm das Weiße Kaninchen und kurz darauf reisen die drei nach Wunderland. Edwin ist ganz verwundert über dieses Land und kann nicht glauben, was er sieht. Jafar klärt ihn darüber auf, dass in Wunderland sehr viele Gefahren herrschen und Edwins Tochter sich sicher über seine Rettung freuen wird. Dieser gibt daraufhin zu, kein gutes Verhältnis mit Alice gehabt zu haben und er nicht glaubt, sich wieder mit ihr versöhnen zu können.

Derweil sind Will und Alice auf der Suche nach einer Möglichkeit, wie sie auf die schwebende Insel gelangen können, auf der sich Cyrus nach Alice' Wissen nach wie vor aufhält. Sie finden einen magischen Baum, dessen Äste fliegen können, wenn man sie abbricht. Sie möchten sich einen Korb bauen, welcher sie dann zur schwebenden Insel hinaufgeleiten kann.

Die Rote Königin klärt Jafar in ihrem Palast über die Flucht von Cyrus auf. Daraufhin geht Jafar in sein Verlies um sich den Käfig seines entflohenen Gefangenen anzusehen. Er verlangt Auskunft von seinem zweiten Gefangenen, welche ihm aber verweigert wird. Wütend geht Jafar davon, um sich dann um den gefesselten Vater von Alice zu kümmern. Er nimmt ihm Blut ab und mischt sich dann einen Trank, der ihm erlaubt, die Gestalt von Edwin anzunehmen.

Der kleine Jafar wird zum Sultan geführt. Da er gestohlen habe, soll ihm die Hand abgeschlagen werden. Als er ihm die Hand mit dem Ring, welcher Jafar von seiner Mutter erhalten hatte, hinhält, stutzt der Sultan. Jafar möchte als Sohn bei ihm Leben, doch dieser weigert sich, denn er habe bereits einen Sohn, dem all seine Ehre gehört. Doch gestattet er Jafar als Diener der Familie im Palast zu leben.

Während Will und Alice den Korb bauen, werden sie von Jafar beobachtet, welcher den Trank zu sich nimmt und in Edwins Gestalt zu den beiden stößt. Anders als von ihm erhofft fällt Alice ihm nicht in die Arme, sondern ist sprachlos über die Anwesenheit ihres Vaters, welcher seine Tochter um Verzeihung bittet, ihr nicht geglaubt zu haben. Die beiden unterhalten sich darüber, dass er über einen Spiegel nach Wunderland gekommen sei und sich mit ihr aussöhnen möchte. Sie klärt ihn jedoch wütend darüber auf, dass dies nicht möglich sein wird, da er sie all die Jahre als Tochter nur geduldet habe und sich wünschte, sie sei fort.

Der Sultan hält Gespräche mit Geschäftsmännern ab und als dessen Sohn, Mirza keine Antwort auf eine Frage weiß, beantwortet der bedienende Jafar sie zum Erstaunen aller Anwesenden. Darauf hin schickt der Sultan ihn weg. Jafar entschuldigt sich bei ihm und spricht ihn beinahe mit "Vater" an. In seinem Zimmer bekommt er Besuch von seinem jüngeren Halbbruder, der ihm Ohrfeigen dafür verpasst, da er sich nicht so benimmt, wie es sich für einen Diener gehört. Der Sultan kommt hinzu und bestärkt seinen Sohn in seinen Taten. Die Macht eines Sultans komme von der Furcht, die andere Leute vor ihm haben. Also erhält Jafar weitere Ohrfeigen von Mirza.

Edwin fragt Will über Alice aus. Dieser erzählt ihm die Eigenschaften seiner Freundin, jedoch nicht, damit sich Vater und Tochter wieder versöhnen können, sondern um Alice auf diesem Wege glücklich zu machen. Edwin soll seiner Tochter helfen, zu Cyrus zu kommen, denn nichts auf der Welt bedeutet ihr mehr als er. Will gesellt sich zu Alice um ihr mit dem Bauen des Korbs zu helfen, während Jafar in der Gestalt Edwins unbemerkt einen Drachen heraufbeschwört, der gleich darauf die Gruppe angreift.

Alice als auch Will können von ihm entkommen, während Edwin von dem Drachen angegriffen wird. Bevor jedoch mehr geschehen kann, besiegt Alice die Bestie, indem sie ihr Schwert in den Drachen stößt. Edwin und Alice fallen sich in die Arme. Er entschuldigt sich nochmals, welch ein schrecklicher Mensch er doch sei, da er seiner Tochter nicht geglaubt habe. Sie gibt ihm zu verstehen, dass er nicht so schrecklich sei, und läd ihn ein bei der Suche nach Cyrus zu helfen.

Während Jafar sein Gesicht wäscht, kommt der Sultan hinzu und entschuldigt sich für dessen Sohn. Er möchte, dass Jafar sein Gesicht trocknet und als der Junge sich umdreht, packt sein Vater ihn am Kopf und ertränkt ihn in der Waschschüssel. Leblos wird der Junge von zwei Wachen in einen Teppich gerollt und mit dem restlichen Müll fortgebracht.

Alice' Vater sitzt derweil in einem Käfig in Jafars Verlies und betet, bevor er sein Mahlzeit zu sich nimmt. Er unterhält sich mit dem Mann aus dem anderen Käfig und erfährt so einiges über Jafar und Cyrus.

Will, Alice und der falsche Edwin sitzen zusammen am Lagerfeuer und essen. Unter einem Vorwand verlassen Alice und Will das Feuer und Alice gesteht, dass es sich bei dem Mann nicht um ihren Vater handeln kann. Denn dieser spreche immer, bevor er esse, ein Gebet, was der Mann am Feuer nicht getan hat. Jafar verwandelt sich wieder in sich selbst zurück.

In Agrabah liegt Jafar im Teppich eingerollt auf einer Müllhalde vor der Stadt. Eine Seele schwebt in den Jungen und er erwacht.

Jafar lässt Edwin aus dem Käfig frei, damit er seine Rolle erfüllen kann, für die er nach Wunderland gebracht wurde: sterben. Will und Alice sind wieder auf dem Weg. Plötzlich kommt Jafar mit Alice' Vater auf seinem fliegenden Teppich zu den beiden geflogen. Durch einen Zauber lässt Jafar den Mann in der Luft über dem Meer schweben. Alice ist es zunächst egal, was Jafar vor hat, geht sie ja davon aus, dass es sich bei dem Mann nicht um ihren Vater handelt. Dieser erklärt sich dann, gesteht seine Schuld an allem ein und weiß, dass seine Tochter ihm nie verzeihen wird, denn er verdiene es nicht. Um Alice Hoffnung zu geben, berichtet er ihr, dass Cyrus fliehen konnte. Daraufhin, lässt Jafar ihn los und Edwin fällt in die Tiefen. Bevor er auf den Klippen aufschlägt, wünscht sich Alice ihren Vater nach Hause und opfert so ihren zweiten Wunsch. Darüber ist Jafar ganz entzückt, denn nun ist er nur noch einen Wunsch von Cyrus entfernt.
Obwohl Alice nur noch ein Wunsch bleibt, sieht sie diesen Tag als Sieg. Ihr Vater hat sie endlich verstanden und sie weiß, dass Cyrus frei ist. Will lässt sie wissen, dass jeder Wunsch seinen Preis hat, und fragt sie, was wohl der Preis für diesen Wunsch sein wird.

Edwin erwacht schweißgebadet auf seinem Sofa Zuhause auf. Seine Frau kommt hinzu und fragt ihren aufgewühlten, verwirrten Mann, was denn los sei. Dieser erklärt, er wisse es nicht genau, glaube er doch mit Alice in dem Land gewesen zu sein, von dem sie immer gesprochen habe. Seine Frau redet ihm ein, es müsse sich um einen Traum gehandelt haben. Edwin stimmt ihr zu.

Jafar möchte sich mit seinem Gefangenen unterhalten. Dieser besteht darauf, erst mit ihm zu reden, würde er ihn aus dem Käfig entlassen.

Der erwachsene Magier Jafar betritt den Palast des gealterten Sultans. Dieser kann sich zunächst nicht erinnern, wer Jafar überhaupt ist. Als Mirza hinzukommt, bedroht Jafar den Sultan mit einem Messer und fordert seinen Halbbruder zu einem fairen Kampf heraus, indem er seinen Vater retten kann. Doch dieser flieht und wird dann durch einen Zauber von Jafar getötet. Jafar erzählt seinem Vater, dass er nicht so ein Feigling wie sein Sohn ist und sogar für ihn sterben würde. Nur einmal möchte er hören, wie sein Vater ihn "Sohn" nennt. Doch der Sultan sieht ihn nach wie vor als Bastard und gibt ihm zu verstehen, ihn nie als seinen Sohn anzuerkennen. Jafar sieht das anders und glaubt seinen Vater irgendwann umstimmen zu können.

Jafar hat seinen Vater, den Gefangenen aus dem Käfig, entlassen. Dieser möchte wissen, warum Jafar ihn nicht einfach tötet, da er ihn nach wie vor nicht als seinen Sohn anerkenne. Er erklärt ihm, dass, sobald Alice ihren dritten Wunsch geopfert habe, er in der Lage sein wird, die Regeln der Magie zu ändern und so seinen Vater dazu bringen wird ihn zu lieben. Jafar möchte von ihm wissen, ob er etwas von den Dingen bereut, die er ihm in all den Jahren angetan hat. Dieser gesteht nur die Sache zu bereuen, dass er Jafar als Kind nicht noch länger unter Wasser gehalten hatte. Daraufhin springt der ehemalige Sultan von der Empore und lässt sich fallen, damit Jafar das verliert, was ihm am meisten bedeutet. Doch dieser fängt seinen Vater mit dem fliegenden Teppich auf und sperrt ihn zurück in den Käfig.

Cyrus erwacht am Strand, woraufhin er sich sogleich wieder auf die Suche nach Alice begibt.


Anika W. - myFanbase


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